KEF Q Meta Serie

  • Grüß euch 🍻


    der Hausbau schreitet voran - jetzt muss einiges gestemmt und vorbereitet werden und an manchen Positionen spielen die späteren Möbel eine Rolle. Auch wenn frühestens im Herbst alles aufgebaut und fertig sein wird muss ich jetzt schon relativ gut abschätzen welche Lautsprecher kommen werden…


    Eigentl dachte ich an die MA Bronze 7G aber meiner Frau gefallen die Kef Q Meta (Q7, Q6, Q1 und Aufsatzteile) viel besser. Grundsätzlich finde ich die auch gut aber ich hab keinen Höreindruck von Kef. Kann mir jemand vielleicht einen Ratschlag oder einen Erfahrungsbericht geben ?


    Vorteil neben der Optik wäre auch der fettere Center und das Abstrahlverhalten; es wird ja ein Wohnzimmerkino 😎👍🏻

  • Okay danke 🙏🏻 das werde ich natürlich machen!

    Ist nur in Graz aktuell nicht viel lagernd und vorführbereit…


    Liegt das am abfallenden Hochton oder wie schätzt du das ein? Vom Rundstrahlverhalten -> besonders dann für Wohnzimmerkino sollte es ja ganz gut passen (?)… also rein technisch betrachtet.


    Es gibt auch offen gesagt wenige „schöne“ Serien die technisch halbwegs sinnvoll sind und bezahlbar bleiben. Wenn man dann noch die Schnapsidee hat wie ich und Atmos Aufsatzlautsprecher wünscht wird die Auswahl noch enger.


    [ mit Monitor Audio oder DALI verglichen hast du sie nicht zufällig oder ? ]

  • Moin,


    ich kann nur den Rat unterstreichen, hört euch die Lautsprecher genau an, bevor ihr euch entscheidet.

    Der Vorteil des Abstrahlverhaltens besteht natürlich, und auch tonal wird sich das nach einer entsprechenden Einmessung eher nach der Zielkurve als nach dem jeweiligen Lautsprecher anhören,

    aber so Punkte wie räumliche Darstellung, räumliche Grösse und was mir bei diversen KEFs manchmal missfallen hat, ist so ein "metallischer Unterton" den auch eine Einmessung nicht entfernen kann.

    Du bewegst dich halt dann doch im sehr günstigen Bereich der Fertiglautsprecher, und entsprechend klingt es dann insgesamt auch, kommt halt immer extrem auf die individuellen Ansprüche an.

    Ich z.B. würde viel eher auf die obere Ebene verzichten, auch oder gerade wenn eh nur Aufsatzlautsprecher genutzt werden sollen,

    und das gesparte Budget in eine höhere Serie stecken bei der unteren Ebene.

    Später kann man ja immer noch aufrüsten....

    Alternative mit Atmos Aufsatzlautsprechern wären eventuell noch die Nubert NuLine. Da ist mit dem grossen 3 Wege Center auch das Abstrahlverhalten in Ordnung,

    das wäre ein Punkt der mich bei Dali immer stören würde.

  • Nubert Nuvero Nova war eh auch eine Überlegung. Es scheitert nicht am Geld und Budget gibts grundsätzlich kein fixes. Bei dem was das Haus kostet ist das nicht mal eine Rundungsdifferenz. Ich bin einfach nicht motiviert in einem akustisch nicht optimierten Wohnzimmer mehr auszugeben als dann aufgrund der Gegebenheiten umsetzbar ist. Ich kann mir im Keller noch einen Hörraum in mein Büro integrieren oder später nochmal einen eigenen Raum einrichten. Für mich gehts darum dass das was im Wohnzimmer aufgrund Normaloakustik noch gut differenziert zu hören ist vom Lautsprecher geschafft wird und fürs Heimkino möglichst alle Sitzplätze halbwegs gut abgedeckt werden. Fokus liegt dann natürlich am MLP.


    Danke für die Eindrücke; das mit metallisch muss ich tatsächlich gegenhören !


    Vielleicht gibts noch ein zwei andere Beispiele 😇👍🏻

  • Ich lehn mich mal raus und versuche mich an einem Gedankenexperiment;


    Natürlich hat jeder Lautsprecher eine Charakteristik. Du hast aber auch recht dass nach einer Einmessung die Unterschiede geringer werden. Kommt dann einfach drauf an wie gut der Lautsprecher der Targetcurve folgen kann. Das führt mich zu folgender Überlegung:


    Die Funktion im Raum ist aber umgebungsabhängig und bis auf dass der „bessere“ Lautsprecher vielleicht mehr korrigiert werden kann ohne zu verzerren oder vielleicht etwas weniger Korrektur braucht (da er von Anfang an linearer spielt) hörst am Ende eher den Raum als den Lautsprecher.


    Je breiter, und über das ganze Spektrum, gleichmäßiger Lautsprecher abstrahlen desto gleichmäßiger ist auch die Raumantwort. Insofern könnte man annehmen dass gleichmäßig breit abstrahlende Lautsprecher in Wohnräumen eher „authentisch“ gehört werden als schmaler abstrahlende bei denen manche Frequenzen fast nur direkt vom LS kommen und andere vom Raum stärker betroffen sind.


    Räumlichkeit und Phantomschallquellen hängen sehr vom Timing und von sauberer Impulsantwort ab. Insofern sind Systeme wie Dirac perfekt da sie die Phasen berücksichtigen und neben der Amplitude auch die Zeitachse optimieren. Und das musst du tatsächlich am MLP optimieren in einem normalen Raum. Wobei auch hier weniger Eingriffe notwendig sind wenn der Lautsprecher selbst gut arbeitet -> da sehe ich für beide Faktoren Vorteile bei Kef


    Wenn ich mir dann ansehe wie die typische TC hier im Forum aussieht entspricht das weitgehend dem leichten Hochtonabfall den die Q Serie schon hat…

    Das heißt für mich ein relativ gleichmäßig angeregter Raum mit einem Lautsprecher der von sich aus schon relativ gut der späteren TC folgt.


    In dedizierten akustisch optimierten Räumen mag das anders zu sehen sein.


    Und es kam nicht erst einmal vor dass Leute Schweine teure Lautsprecher gekauft hatten und dann im Forum Aussagen kassiert haben wie „in deinem Raum bringen die dir nichts. Kauf besser billigere Lautsprecher und optimiere den Raum“

  • Wenn man dann noch die Schnapsidee hat wie ich und Atmos Aufsatzlautsprecher wünscht wird die Auswahl noch enger.

    Danach würde ich nicht entscheiden. Das mit den Aufsatzlautsprechern finde ich ziemlich Käse und ist meiner Meinung nach nur rausgeschmissenes Geld. Dann sich auch noch deswegen bei der Wahl der Lautsprecher einschränken zu lassen, macht für mich zumindest keinen Sinn.

  • Ich fand die KEFs auch sehr interessant, sehe die aber mittlerweile eher im Wohnzimmer.


    Die KEFs sind so entwickelt, das Direktschall + Reflexionen einen guten Frequenzgang ergeben. Im Kino fehlen aber normal diese Reflexionen – ergo kommt zu wenig Hochton am Hörplatz an.

  • Also, ja ich weiß was so ein Haus kostet, aber man kennt ja nicht den finanziellen Spielraum der nebenbei noch für andere Sachen offen ist,

    daher der Gedanke meinerseits eher bei den Einstiegsserien, zu welchen ich die Q Serie ja zähle.


    Die Frage ist halt auch immer, welchen Anspruch man hat. Ob auch viel Musik gehört wird, bei reinem Filmbetrieb würde ich auch bei "Preis Werten" Lautsprechern schauen,

    bei viel Musik hingegen gibt es von Person zu Person dann doch erhebliche Unterschiede in den Ansprüchen.


    Was ich wegen der Deckenkühlung einbringen wollte, bzw. du daraufhin eher Maßnahmen dort eine Absage erteilt hast.

    Ich würde dennoch in Betracht ziehen, dort sowohl akustische Maßnahmen, sowie auch Atmos zu integrieren.


    Wie kann man das z.B. ausführen, es gibt Akustikelemente welche sehr leicht sind, Absorber wie auch Diffusoren, welche man mit einem sehr guten Kleber problemlos an der Decke anbringen kann. Da würde ich dir aber raten zu professionellen Produkten zu greifen welche dafür geeignet sind, einfach so eine selbstklebende Schicht welche es bei Absorbern zu kaufen gibt, hält nicht überall zuverlässig.

    Ebenso gibt es ganz flache Einbaulautsprecher, Dali Phantom mit 36,5mm z.B., welche man in einen angeklebten Rahmen setzen könnte.


    Jetzt hast du an der Decke akustische Maßnahmen und Lautsprecher wie du dir vllt vorstellen kannst, sieht aber optisch gedanklich wahrscheinlich bescheiden aus.

    Nun kommt der Clou, eine Akustik Spanndecke einziehen lassen, zur Befestigung notwendige Rahmen werden dazu an den Wänden befestigt, nicht an der Decke.

    Cleane Optik, gute Akustik, guter Klang.


    Akustische Elemente an den Erstreflexionspunkten im Wandbereich können heutzutage sogar den Raum optisch aufwerten, da gibt es viele Möglichkeiten.


    Da dich KEF bei der unteren Ebene nicht los lässt, anhören, vor allem auch im Vergleich zur KEF R Serie.

    Aber da du ja jetzt quasi nicht mehr auf Aufsatzlautsprecher angewiesen wärst, falls wie oben ausgeführt, dann erweitert sich ja der Kreis der möglichen Kandidaten.


    Für mich persönlich ist es beim Vergleichen von Lautsprechern immer sehr wichtig und beeindruckend, wie "groß" und opulent ein System aufspielt.

    Das die Lautsprecher keinesfalls ortbar sind, der Klang frei im Raum steht.

    Und, bestenfalls beim Hören von emotionaler Musik auch Gänsehaut entsteht, das ist aber vor Ort bei Händlern schwierig, da viele Umstände da mit rein greifen.


    Zur Decke nochmal, kennst du den Aufbau genau? Bei mir habe ich von unten her quasi 5cm in welche ich problemlos bohren kann ohne Gefahr zu laufen eine Leitung anzubohren. Würde mich wundern wenn das bei dir nicht auch so wäre.

  • Dann lasse mich dir noch den Rat geben, dass du eventuell sogar lieber eine Stufe hoch gehst auf die R-Serie und dort dann die Regallautsprecher nimmst. Genauso wie das für andere Hersteller gelten kann, wie z.b. ELAC oder AcousticEnergy.


    Da du dann weniger tiefen Bass hast, kannst du dir aber im "Kick" Bereich deutlich mehr Performance raus holen und so klingt es auch wieder fett.

    Den in einem nicht optimierten Raum kann der Bass einen jeglichen Spaß verderben.

  • Ich fand die KEFs auch sehr interessant, sehe die aber mittlerweile eher im Wohnzimmer.


    Die KEFs sind so entwickelt, das Direktschall + Reflexionen einen guten Frequenzgang ergeben. Im Kino fehlen aber normal diese Reflexionen – ergo kommt zu wenig Hochton am Hörplatz an.

    Bei mir -> zumindest für dieses Projekt <- geht es jetzt eben genau um ein Wohnzimmer. Vielen Dank fürs beteiligen, also an alle 💪🏻😇

  • Zur Kühldecke -> in Deitschland wird sehr viel mehr mit Halbfertig-Elementdecken gearbeitet bei denen definierte 5cm Stahlbetonelemente aufgelegt werden bevor die Leitungen verlegt werden und dann darüber betoniert wird. In Österreich wird dagegen mehr in Ortbeton (alles geschalt) gearbeitet und hierbei werden die Leitungen auf die untere Eisenlage gebunden. Hierbei hat man eher nur 3-4 cm Sicherheitsreserve.


    Rohbau steht bereits und aus optischen Gründen (freie Durchsicht, offene Galerie, klare Flächen,..) wird es nicht möglich sein eine Decke anzuhängen. Technisch sollte man wegen Kondensat auch vorsichtig agieren wenn die Decke gekühlt wird. Zu sehr vollpacken wäre kontraproduktiv. Im Wohnzimmer wird es entweder kein Atmos geben oder eben mit Aufsatzlautsprechern. Im Keller kann das eines Tages vll anders aussehen dann 😉


    Meine Frau ist sogar bereit stylischer Absorber an die Seitenwand montieren zu lassen wo ich Erstreflexionen habe aber dann is irgendwann auch Schluss. Ich muss schon dankbar sein dass meine bessere Hälfte mit Standlautsprechern und SVS Sub im neuen Haus mitzieht. Da könnten meine Kollegen weinen vor Neid wenn sie das hören 🙏🏻😂


    ———


    Ich konzeptioniere das ganze primär für Heimkino/Film. Musik mit zwei Stereolautsprechern kann ich auch im Büro machen. Es soll natürlich trotzdem auch im Wohnzimmer gut klingen, der höchste audiophile Anspruch ist aber sicher nicht gegeben. Es soll meiner Frau gefallen und technisch gut funktionieren. Und jetzt mehr auszugeben als mein Raum überhaupt „zulässt“ an Klangqualität ist nicht so smart.


    ———


    Funfact meine Frau findet Standlautsprecher schöner als Regallautsprechee auf Ständern! Ist damit also quasi entschieden 😅

  • Könnte ich mir überlegen -> a la Auro Setup


    Weiß aber nicht ob das dann besser klingt, oder noch wichtiger, wirkt (?).

    Hinten oben wäre dann die nächste Überlegung .. und dann gehts los xD


    Problem ist dass es schnell eskaliert und immer mehr wird. Es soll (muss) schon ein Wohnzimmer bleiben. Ich hätte mir erhofft das Atmos über die Decke wenigstens bei Film etwas mehr Umhüllung bringt. Bei Soundbars wird der Effekt ja gelobt, daher hatte ich die Hoffnung dass es bisschen was bringt ohne massiven Aufwand auszulösen. Nur vorne oben zieht mir die Front größer auf aber so richtig „Atmos von oben“ hab ich erst wieder nicht. Wenn dann eher wieder vier Stück…


    Das was ich mir von Upfiring erhoffe wäre ein netter Zusatzeffekt um bei Filmen etwas mehr dreidimensionales Feeling zu bekommen. Soweit ich mir das vorstellen möchte sollte von oben ein diffuser Effekt hinzukommen. Wenn das funktioniert und von Audyssey/Dirac klanglich abgestimmt werden kann wäre das doch fein?




    Ich bin euch wirklich sehr dankbar für euren Input 🍻

  • Also, wir kennen ja den Raum nicht, ob über dem Hörplatz sich eine Galerie auftut oder sich darüber eine normale Deckenhöhe befindet und sich dort partiell etwas akustisch bewerkstelligen lässt, aber ich glaube mit dem Thema bist du gedanklich eh schon durch so das wir da auch nicht weitere Zeit verschwenden müssen.


    Bezüglich "Umhüllung" kann es von Vorteil sein die Lautsprecher der unteren Ebene zum Einen groß ausfallen zu lassen (Höhe vor Breite) sowie die hinteren Lautsprecher etwas höher montieren als üblich, auch wenn es nur 10-15cm sind.


    Zum "Klang der mein Raum zulässt" sei noch gesagt, wie will man da die Grenze finden? Sicher sind Focal Utopia für den Filmbetrieb in einem nicht akustisch optimierten Raum übertrieben, aber den Unterschied zwischen einer KEF Q, KEF R oder KEF Reference wird man da auch ganz bestimmt noch vernehmen können.

  • Also, wir kennen ja den Raum nicht, ob über dem Hörplatz sich eine Galerie auftut oder sich darüber eine normale Deckenhöhe befindet und sich dort partiell etwas akustisch bewerkstelligen lässt, aber ich glaube mit dem Thema bist du gedanklich eh schon durch so das wir da auch nicht weitere Zeit verschwenden müssen.


    Bezüglich "Umhüllung" kann es von Vorteil sein die Lautsprecher der unteren Ebene zum Einen groß ausfallen zu lassen (Höhe vor Breite) sowie die hinteren Lautsprecher etwas höher montieren als üblich, auch wenn es nur 10-15cm sind.


    Zum "Klang der mein Raum zulässt" sei noch gesagt, wie will man da die Grenze finden? Sicher sind Focal Utopia für den Filmbetrieb in einem nicht akustisch optimierten Raum übertrieben, aber den Unterschied zwischen einer KEF Q, KEF R oder KEF Reference wird man da auch ganz bestimmt noch vernehmen können.

    Ich bin gedanklich noch nicht durch - sonst würde ich ein Ergebnis präsentieren und nicht nach Meinungen/Erfahrungen sprechen. Das einzige was durch ist sind gewisse Rahmenbedingungen die typisch für Wohnzimmer sind. Wobei ich eh schon recht viel machen "darf". Zur Erklärung -> der Bereich über dem TV-Bereich ist eine glatte Stahlbetondecke. Die offene Galerie fängt erst weiter drüber beim Esstisch an.



    Danke für den Hinweis mit größere Lautsprecher vorne und Rear leicht erhöht -> das ergibt sich bei mir dann zufällig tatsächlich so. Und j, wahrscheinlich wird man den Unterschied zur höheren Serie dann tatsächlich hören können. Da grübel ich noch...


    Danke aber mal trotzdem für jeden Beitrag. Mir hilft alles ;)

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