HA auf Nas Stromverbrauch/Verschleiß?

  • Hallo

    vielleicht hat jemand eine Idee dazu.

    Ich würde gerne HomeAssistant auf einem Qnap Nas mit 2 Festplatten installieren. Aktuell läuft das auf einem Rpi4 mit SSD.


    Prinzipiell läuft das in einem Docker Container bzw. einer Virtuellen Maschine

    Durch die ganzen Einbindungen, kann man das Heimkino auch gut mit HA steuern.


    Bringst HA im Container allerdings das NAS dazu dauernd zu laufen? Das Nas hat keine SSD und ich bin nicht sicher, ob HA dauern im RAM läuft.


    Aktuell als Datengrab, fahren die Platten runter. HA speichert aber alle möglichen Daten zumindest für eine gewisse Zeit. Wird dadurch permanent auf die Platten zugegriffen oder fahren die immer rauf und runter?

    Dadurch werden die HDs nicht besser und der Stromverbrauch ist nicht unerheblich. Ich habe 2 Seagate Enterprise Platten.


    Danke

  • Out of the Box wird HA so die Platte(n) immer wieder wecken müssen falls sie denn überhaupt schlafen gehen.

    Man kann wahrscheinlich die Datenbank Schreibzugriffe reduzieren, indem man die Sensorwerte nur alle x Stunden macht, die Logs hingegen weiß ich nicht.


    Man kann grundsätzlich eine RAM Disk anlegen und dann das dort laufen lassen, aber da auch nicht "einfach".

    Man kann eine externe SSD an USB anschließen und dort das komplette HA laufen lassen.


    Bzgl. der Seagate Platten... ich weiß gar nicht ob es für die nicht günstiger ist die 24/7 laufen zu lassen, zumindest was die Haltbarkeit angeht?

    Stromverbrauch steht auf der anderen Seite.



    Kurz gesagt:

    Ich würde das Rpi4+SSD weiterlaufen lassen.


    mfg

  • Ich würde HA auf dem RaspPie lassen.

    Du hast es dir ja schon selbst beantwortet.

    Auch je mehr Services du auf dem NAS zentralisierst um so mehr baust du dir einen single point of failure, hatte ich auch schon.

    Stromverbrauch, come on, der kommt doch aus der Steckdose. Ne Spaß beiseite, wenn das ein Faktor ist, dann ist das Hobby nix.

  • Ich lasse HA auf meiner UGreen 4800 Plus in einer VM laufen, auf einer M2 SSD.

    Single Point of Failure, kann man vernachlässigen wenn man von den Docker Container,VMs und sonstigen Anwendungen Backups anfertigt.


    Wenn meine NAS ausfällt habe ich einen kleine Workstation (100€ Gebraucht) die soweit vorbereitet ist für VMs und Docker Container.

    Einfach die Backups von VMs und Docker Container initialisieren, eventuell noch die Schnittstellen konfigurieren.


    HA auf einer HDD sorgt dafür das diese sehr oft anläuft und somit die Lebenszeit drastisch reduziert,

    Wenn du irgendwann eine NAS hast wie die Ugreen kannst du alles zentralisieren ohne nennenswerte Nachteile, das spart Energie und man hat anstatt mehreren kleinen schwachen Servern einen einzigen mit genügend Leistungsreserven für weitere Applikationen.

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