Yamaha /Marantz / Denon

  • Ja klar. Nur sich richtig soll sich ART nicht lohnen, wenn bereits ein "nahezu" perfekter Bass vorhanden ist. Was nicht heißen soll, dass es dann garnichts mehr bringt.

    Es lohnt sich insbesondere dann, wenn man nicht dämmen kann und mehrere Subs und/oder größere Lautsprecher hat. Eine Konstellation die viel mehr zu Hause haben.

  • Yamaha war immer etwas teurer.

    Wobei sich das teilweise relativiert, da man beim Yamaha ein Gerät hat, für welches man kein externes Equipment benötigt, Das geht mit dem Denon prinzipiell zwar auch. Aber wenn du den Klang weiter optimieren willst, brauchst du separate Software und Umik-1. Dann wiederum wird hier mehr geboten. Dafür ist Yamaha in anderen Bereichen besser (z.B. bessere Upmixer).

  • Mit 4 Subs bist du doch gut für Dirac ART aufgestellt. Ich hab nur 2 Subs (und es werden auch nicht mehr, ich kann keine 4 stellen).

    ART würde sich nur dann nicht lohnen, wenn du z.B. ein DBA mit 8 Subs (4 vorne und 4 hinten) hättest oder wenn du nur einen einzigen Subwoofer mit kleinen Boxen hättest.

    In den meisten anderen Konstellationen ist es ein Mehrwert.

    Es kann sein. Aber probiert aber es leider nicht. Nun bei bei sieht mit dem alten Setup mit 4 SVS 2000 von Wasserfall schon relativ okay. Ich werde es bald mit dem neue Subs setup probieren und neue Einmessen.


    Schauen wir mal und wie es aussieht und insbesondere anhört.

  • Hab zwar selbst einen neuen Mittelklasse Denon und mein Kollege einen älteren Einsteige - Mittelklasse Yamaha und ich muss schon sagen, dass bei vielen Sachen der Yamaha schon damals einfach durchdachter war.

    Vor allem wenn man das Teil nicht nur als reinen Kino Receiver nimmt.

    Uns sind da so ein paar Punkte aufgefallen, unter anderem, dass zb. die Spotify Lautstärkeregelung mit dem Handy beim Yamaha deutlich besser regeln lässt.

    Beim Denon dagegen springt er immer um 4db hin und her.

    Multi Channel Stereo Musikhören kannst mit dem Denon auch vergessen, die Rears sind warum auch immer viel zu laut. Das macht der Yamaha so wie es klingen soll. Die anderen Upmixer wie Auro oder sonstige gefallen mir auch nicht zum Musik hören. Höre deswegen meist im Stereo Modus.

    Die AVR App vom Denon ist im vergleich bodenlos schlecht. Das Teil kann und darf man nicht per App steuern sonst bekommt man einen Anfall (egal ob mit dem IPhone oder mit Android). Zig Abstürze, lange Ladezeiten, reagiert nicht usw.

    Zudem würde ich auch mal frech behaupten, dass es beim Denon mehr defekte gibt. Wer so ein Teil auch mal offen hatte, der weiß warum.

    Hab da noch ein schönes Bild in der Galerie, so kam ein Denon x3700H aus dem Werk:


    IMG_5551.jpg


    Hier wies bei einem anderen x3700H aussah:

    IMG_5740.jpg

  • Dann wiederum wird hier mehr geboten. Dafür ist Yamaha in anderen Bereichen besser (z.B. bessere Upmixer).

    Ok

    Was man sonst so noch in Parallelthreads über Denon und Dirac ART "Probleme" liest spricht jetzt auch nicht unbedingt für die Geräte.

    Ich hab eine funktionierende Yamaha Vorstufe mit der ich sehr zufrieden bin und Wechsel ist nicht geplant.

  • Ja klar. Nur sich richtig soll sich ART nicht lohnen, wenn bereits ein "nahezu" perfekter Bass vorhanden ist. Was nicht heißen soll, dass es dann garnichts mehr bringt.

    Es lohnt sich insbesondere dann, wenn man nicht dämmen kann und mehrere Subs und/oder größere Lautsprecher hat. Eine Konstellation die viel mehr zu Hause haben.

    "Lohnen" ist ein sehr relativer Begriff.

    Sicherlich ist die Wirkweise in einem komplett unbehandelten Raum mit problematischer Bass-Wiedergabe besser greifbar, für mehr Menschen, auch Laien, ad hoc hörbar.

    Aber auch gute Bässe in klasse Räumen erfahren ein ordentliches Processing.

    Ich durfte nl-911 Kino "Mirage" und Latenight Stereo-LS "Lockdown" mit Dirac hören, nein, genießen. Beides klasse Räume mit toller Akustik und schon herausragender Performance ohne Dirac. Mit halt noch mal eine Klasse besser - in meinen Ohren, für mich, mit der von mir beigemessenen Wertigkeit.

    Die Bewertung der Wirkquantität und den Wert, den man dieser Steigerung beimisst, ist dann aber sicher sehr individuell.

  • Ich hab nicht den direkten Vergleich. Die App-Steuerung beim Yamaha RX-A6A ist top und alle Funktionen wie All Channel Stereo oder die Auromatic sind direkt in der App (über mein billiges Android Handy) konfigurierbar.

    Von der Bedienbarkeit her kann ich wahrlich nicht meckern. Man muss sich einarbeiten aber danach ist es selbsterklärend.


    Ich würde sowieso nur wegen Dirac ART umsteigen wollen. Der Rest scheint bei Denon nicht wirklich besser zu sein.

  • Nach ungefähr 20 jahren Yamaha

    Zuletzt die Vorstufe 5100. , jetzt seit 2,1/2 Jahren Marantz Cinema 40

    Muss man klares Plus für Yamaha aussprechen was Bedienbarkeit und Zuverlässigkeit betrifft , dazu muss man aber sagen das es kaum Updates gab , was ja jetzt mit Dirac schon was anderes ist , auch bei Heos gab es einige , aber die Abstürtze oder verlorene Speicherplätze unter Dirac , oder in Optionen Pegelanpassung , sowas kenne ich von Yamaha nicht ,

    Aber Dirac Art ist für mich im Wohnzimmer das beste was passieren konnte , klar benötigt das etwas Einarbeitung , aber das Ergebnis ist Top , da sehe ich erstmal über die Unwägbarkeiten hinweg , vielleicht beruhigt sich das .

    Und kommen auf einen Software Stand mit dem man leben kann

    Gruß Thomas

  • Warum ist ein Yamaha RX-A6A eigentlich 700€ teurer als ein Denon x4800h?

    Weil ein Gerät nicht nur aus technischen Daten und Features besteht:

    Ich habe in den letzten Jahren viel und intensiv verglichen, und diese Punkte fallen mir dazu wieder ein:


    Schau mal rein in die Geräte und vergleiche mal das Gewicht: ca. 5 kg mehr beim Yamaha.

    Bei Class A/B haben Aufbau und Gewicht schon noch eine gewisse Relevanz.

    H-Rahmen und doppelte Bodenplatte sorgen für Stabilität und Resonanzarmut beim Yamaha.


    Der Yamaha ist kanalsymmetrisch aufgebaut, der Denon nicht. Das geht bei Denon erst ab dem 8500er los.

    Dazu kommen die ESS SABRE ES9026PRO D/A-Wandler beim Yamaha.

    Dann sind da auch noch die High-Slew-Rate-Verstärker des Yamaha; der Verstärker kann so auf schnelle Signalsprünge (wie bei einem Schlagzeug-Anschlag oder einem Klavier) viel präziser reagieren. Das führt zu einer seidigen, aber detailreichen Hochtonwiedergabe. Und das wiederum führt nach meiner Hörerfahrung dazu, dass der Yamaha gerade bei Musik (Stereo oder Mehrkanal) souveräner und weniger „angestrengt“ klingt.

    Auch hat der Yamaha ein größeres Netzteil und mehr angegebene sowie gemessene Leistung!


    Ich könnte noch mehr ins Detail gehen, aber das lasse ich an dieser Stelle lieber.


    Also, wer nach Datenblatt kauft: Denon.

    Wer auch auf Klangqualität und Leistung Wert legt: Yamaha.


    Das ist meine Meinung, die sich schon bei vielen Hörvergleichen bestätigt hat.

  • Wenn dann muß Yamaha jetzt in dem Jahr 2026 was neues rausbringen, das sie sonst der Kokurrenz hinterherlaufen!

  • denke eher, dass sie ihren Schwerpunkt auf andere Geräte legen werden und der Großteil der Yamaha Käufer, die nicht zu tief im Thema drin sind, dann trotzdem noch, vor allem bei den Einstiegs und Mittelklassegeräten, zu Yamaha greifen werden.

    Die Absätze der Hifi Receiver sind leider nicht mehr so rosig wie sie mal waren, da wird dann lieber an zig neuen Soundbars getüftelt…

  • Zu Yamaha:

    Ich kann sagen das meine CX-A5000 seit mehr als 10 Jahren ohne einen einzigen Ausfall funktioniert - und das nach unfassbar vielen Betriebsstunden!


    @Alpi: Ich denke manchmal(!) über einen Wechsel nach. Wenn überhaupt käme momentan für mich die Anthem AVM 70/90 in frage.


    Gruß

    Willi

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