Pluribus (Serie, 2025)

  • Ab 7.11. auf Apple TV+. Von den Vince Gilligan, der Breaking Bad erschaffen hat.


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  • Die ersten beiden Folgen haben mir schonmal gefallen. Dass die Prämisse Sci-Fi ist, war aus dem mir bekannten Trailer heraus nicht zu erwarten, gefällt mir aber.


    Im Grunde beginnt die erste Folge wie mit einer Szene aus "Contact" - und biegt dann scharf links ab ;-)

    I have come here to chew bubblegum and kick ass - and I'm all out of bubblegum.

  • Die erste Folge war schlicht klasse, die zweite krankte etwas am Overacting von Frau Seehorn, war aber immer noch sehr gut. Bin hochgespannt, wie es denn weitergeht.

    Als Molekularbiologe sag‘ ich mal, dass die Prämisse natürlich ziemlich unsinnig ist aber was soll‘s wenn sich daraus eine spannende Story entspinnt. Gilligan ist ein Guter!

  • Der erste Pilot auf Apple TV, den ich grottenschlecht fand - obwohl es SciFi ist / sein soll.

    Schon die erste Folge hatte Längen, die für den Rest nichts gutes erahnen lässt.
    Das komplett auf C-Movie-Niveau performende Cast wird angeführt von einer gruseligen Hauptdarstellerin im Overact-Modus.
    Für mich jedenfalls wirkt das alles wie eine amerikanische Slapstick-Soap; es fehlt irgendwie nur noch, dass im Hintergrund geklatscht wird.
    Ich werde trotzdem noch Folge 2 schauen - jedenfalls vermutlich. Nur um der Serie kein Unrecht zu tun.
    PS.: Mein erster "Veriss" ;)

  • Im Grunde beginnt die erste Folge wie mit einer Szene aus "Contact" - und biegt dann scharf links ab ;-)


    Hoffentlich vergackt es die Serie nicht so wie bei FlashForward, die auch gut und mystisch angefangen hat, und dann aber nur langweilig um das Unbekannte herumgeeiert ist.


    Aber der Atmoston ist spitze, wie die Dame die Triebwerke der C-130 einzeln angeworfen hat, super gemacht.

  • Nach Remnick ( was ich ganz ok fand) lief im Anschluss Pluribus.

    Hab laufen lassen um zu gucken was da geht.

    Story ist bekannt, die Erzählweise ist nicht plump, gefühlt durchdacht und fesselt.

    Ähnlich 3Body Problem, anders.

    Für die Qualitätsprüfer unter euch, Bild und Ton gehen voll iO.


    Viel Spaß beim gucken.

  • Die erste Folge war klasse, die zweite schon deutlich schwächer. Die sich abzeichnenden Manierismen des eher überinszeniert-unsympathischen Hauptcharakters von Rhea Seehorn und die langsame, teils sehr dialoglastige Erzählweise nehmen die Spannung deutlich heraus und bauen Distanz zum Zuschauer auf . Folge 3 war dann schon fast erzählerischer Stillstand. Man spürt jetzt schon: ein Konzept ist noch keine Geschichte die es zu erzählen gilt. Karolina Wydra macht im Gegensatz zur gehypten Rhea Seehorn einen guten Job, und ihr interessanter Charakter ist für mich der Grund, (noch) an der Serie dran zu bleiben.

  • Über Folge 4 decke ich den Mantel des Schweigens. Was für eine langweilige Inszenierung nach dem gelungenen Serienauftakt. Null Spannung, null Erzählfluss, null interessante Charaktere. Story? Noch nicht so recht gefunden. Fazit bislang: enttäuschend.

  • Ich mag die Serie, auch wenn ich unsympathische Hauptfiguren nicht unbedingt abfeiere. Aber es ist mal wieder eine Serie bei der es mir Spaß macht mitzurätseln :-)

    I have come here to chew bubblegum and kick ass - and I'm all out of bubblegum.

  • Pluribus (Apple TV)


    Gestern gab es die vorletzte Folge der ersten Staffel. Die Serie nimmt in dieser Folge 8 wieder etwas Fahrt auf, das war aber nach Folge 7 nicht besonders schwer. :zwinker2:


    Mein lieber Mann, was Vince Gilligan da in Folge 7 gemacht hat, hätte Apple TV wohl nicht jedem Serienmacher zugestanden. Zu meiner Überraschung muss ich aber sagen:


    Überhaupt hat mich die Serie öfter mal auf dem falschen Fuß erwischt und ist in eine völlig andere Richtung abgebogen, als ich erwartet hatte. Deshalb, und u.a. wegen der für Gilligan typischen Bildkompositionen und Kameraeinstellungen, gefällt mir die Serie bisher sehr gut. Außerdem macht Hauptdarstellerin Rhea Seehorn, die mir schon in ihrer Rolle in "Better Call Saul" sehr gut gefallen hat, auch hier einen tollen Job.


    In einer Kritik las ich sinngemäß "Man muss schon etwas Langeweile ertragen können", und ich denke, das trifft es ganz gut. Die Serie ist zum größten Teil sehr ruhig erzählt, es gibt lange Strecken, über die (zumindest vordergründig) nichts bzw. wenig passiert. Das muss man schon mögen.

  • Pluribus (Apple TV)


    Gestern gab es die vorletzte Folge der ersten Staffel. Die Serie nimmt in dieser Folge 8 wieder etwas Fahrt auf, das war aber nach Folge 7 nicht besonders schwer. :zwinker2:

    Immerhin gab es mal wieder sowas wie Dialoge…. man wird ja bescheiden. Gilligan hat sich hier konzeptionell übernommen; für mich funktioniert das alles vorne und hinten nicht. Oder ich bin zu blöd es zu kapieren…

  • Immerhin gab es mal wieder sowas wie Dialoge…. man wird ja bescheiden. Gilligan hat sich hier konzeptionell übernommen; für mich funktioniert das alles vorne und hinten nicht. Oder ich bin zu blöd es zu kapieren…

    Ich mag grundsätzlich Endzeitgeschichten u diese hier hat mal für mich neue Ansätze, wie z.B.

    Ich bin schon gespannt, ob u wie dann mal die Maske fallen wird.

    Planung bedeutet, den Zufall durch den Irrtum zu ersetzen...:zwinker2:

  • Gilligan hat sich hier konzeptionell übernommen; [...]. Oder ich bin zu blöd es zu kapieren…

    Ich denke, keins von beidem trifft zu. Nimmt man die Rotten-Tomatoes-Bewertung mit derzeit 98 % positiven Kritiken (bei immerhin schon knapp 150 Stimmen) als Maßstab, kommt die Serie beim Zielpublikum sehr gut an. Von einer konzeptionellen Überforderung Gilligans kann also kaum die Rede sein.


    Gleichzeitig kann ich aber verstehen, wenn man mit der Erzählweise wenig oder gar nichts anfangen kann. Wie ich weiter vorne schon schrub: Das muss man mögen - oder eben nicht.


    Unabhängig davon bin ich wahnsinnig gespannt auf das Staffelfinale, das überraschend auf den 24.12. vorgezogen wurde. Leider werde ich wohl erst am 25. dazu kommen, mir die Folge anzuschauen.

  • Ich denke, keins von beidem trifft zu. Nimmt man die Rotten-Tomatoes-Bewertung mit derzeit 98 % positiven Kritiken (bei immerhin schon knapp 150 Stimmen) als Maßstab, kommt die Serie beim Zielpublikum sehr gut an. Von einer konzeptionellen Überforderung Gilligans kann also kaum die Rede sein.

    Dass sind aber die Kritikerprozente. Bei den Zuschauern sieht es mit 68% (über1000 Rezensionen) schon deutlich mauer aus. Liest man in die Rezensionen ein wenig hinein, so bemerkt man eine Spaltung der Meinungen. Ich denke schon, dass Gilligan eine Ausgangssituation kreiiert hat, mit der er danach nicht viel anzufangen wusste, wie der weitgehende Mangel an Handlung beweist. Immer nur Frau Seehorn und ihrem unsympathischen Charakter zuzuschauen ist halt nicht sehr erbaulich…

  • Dass sind aber die Kritikerprozente. Bei den Zuschauern sieht es mit 68% (über1000 Rezensionen) schon deutlich mauer aus. Liest man in die Rezensionen ein wenig hinein, so bemerkt man eine Spaltung der Meinungen. Ich denke schon, dass Gilligan eine Ausgangssituation kreiiert hat, mit der er danach nicht viel anzufangen wusste, wie der weitgehende Mangel an Handlung beweist. Immer nur Frau Seehorn und ihrem unsympathischen Charakter zuzuschauen ist halt nicht sehr erbaulich…

    Auch das liegt im Auge des Betrachters... Ich sehe hier keine Überforderung beim Macher, sondern eher sehe ich die Überforderung bei denen, den die langsame bis statische Erzählform zu schaffen macht. Hier wird nicht auf Teufel komm raus auf die nächste Wendung hingearbeitet. Das kann mitunter schmerzen, wenn halt nichts passiert...

    SonyXW7000

    Denon3800

    Auro3D5.1.4Setup

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    Canton Plus SL&R,FHL&R,SHL&R

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  • Das kann mitunter schmerzen, wenn halt nichts passiert...

    Obwohl aus meiner Sicht 'ne Menge passiert. Finde es sehr interessant u nachvollziehbar vermittelt, wie unterschiedlich die immunen Menschen mit einer wohl für Sie bis dahin unvorstellbaren Situation umgehen. Sie lehnen sich auf, wollen davon profitieren oder geben sich ihr hin u erkären es zur Normalität. Passt m.E. recht gut ins aktuelle Zeitgeschehen.

    Planung bedeutet, den Zufall durch den Irrtum zu ersetzen...:zwinker2:

  • Auch das liegt im Auge des Betrachters... Ich sehe hier keine Überforderung beim Macher, sondern eher sehe ich die Überforderung bei denen, den die langsame bis statische Erzählform zu schaffen macht. Hier wird nicht auf Teufel komm raus auf die nächste Wendung hingearbeitet. Das kann mitunter schmerzen, wenn halt nichts passiert...

    Nix für ungut, aber ich sehe mich als Kritiker der statischen Erzählweise nicht über- sondern unterfordert. Das macht mir nicht zu schaffen, sondern langweilt mich schlichtweg, weil mir schnell klar ist, was das Agieren der Hauptperson bezweckt und es dann bitteschön weitergehen darf.


    Auch die anderen Gilligan Serien waren nun nicht eben rasant erzählt, boten aber viele tolle Charaktere und eine spannende Storyentwicklung in interessanter Inszenierung. Bei Pluribus hingegen verkommt der Gilligan-Stil für mich zum Selbstzweck.

  • Keine Ahnung warum du dir das überhaupt anschaust. Wenn ich so über einen Film oder eine Serie schrieben würde, hätte ich da die längste Zeit hingeschaut. Ich bin mir ja auch selbst was wert und muss mich nicht kasteien.


    Jedenfalls freue ich mich schon auf das vorgezogenen Staffelfinale und schaue mich nach IT: Welcome to Derry und Pluribus dann mal nach was Neuem zum Glotzen um.

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