KPop Demon Hunters (2025)

  • Film: In jeder Generation gibt es drei Pop-Sängerinnen, die sich mit ihren Fans verbinden und somit einen Schild gegen die Dämonen erstellen. Die Dämonen, die dennoch durchkommen, werden im Nahkampf erledigt. In der aktuellen Generation sind es Rumi, Mira und Zoey mit ihrer Band Huntr/x. Rumi sieht die einzigartige Gelegenheit, die Dämonen mit einem goldenen Schild für immer von der Erde zu verbannen, wobei sie nicht nur uneigennützige Gründe hierfür hat. Der Dämon Jinu schlägt dem Oberdämon vor, Huntr/X auf eine andere Weise zu schwächen. Er und vier weitere Dämonen werden als Boy Band Saja Boys auf die Erde geschickt, um Huntr/X die Fans abzujagen.


    Kann diese wilde Mischung aus Fantasy, Musical, Komödie und Growing of Age funktionieren? KPop Demon Hunters ist ein mitreißendes Filmerlebnis mit großartigen Songs, toller Animation, gelungenen Kampf-und Musikchoreographien, einer Prise Selbsterkenntnis und viel Humor. Tatsächlich funktioniert dieser, der Film ist frisch und originell und schafft es, den Figuren ein wenig Tiefe zu geben. Da können sich Disney und zuletzt auch Pixar eine dicke Scheibe abschneiden. Der Film hat eine leichte Selbstverständlichkeit und wirkt wie aus einem Guss. Cringe gibt es gar nicht, auch nicht bei den Songs.


    KPop Demon Hunters hat es auf Platz 1 der ewigen Netflix-Charts für Filme geschafft, wobei die Konkurrenz mit Red Notice (nie gehört), Carry-On (nie gehört) oder Don't look up (nie gehört) etwas ernüchternd wirkt. Aber vielleicht ist das für den einen oder anderen ein Anreiz, hier mal reinzuschauen, denn der Film ist unterhaltsam und macht richtig gute Laune.


    IMDb 7,7/10, bei mir sind es dicke

    8,5/10


    Bild (Stream, Netflix): Schöne bunte Farben und etwas HDR. Schärfe siehr eher nach Upscale aus.

    8/10


    Ton (d): Ist gut mit teils schöner Umhüllung, aber nichts Besonderes.

    7/10


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  • Da kann ich voll und ganz zustimmen. Meine Mädels lieben diesen Film und auch die Musik die dann regelmäßig auch im Auto laufen muss.


    Ich finde das die Musik sehr „erwachsen“ daherkommt und einfach rund ist. Diese imaginäre K-Pop Band könnte viel abräumen.


    Der Film ist ab 6, meine kleine ist 4 und hat ihn einfach bei der großen (ab heute 9) mitgeschaut. Allerdings hätte ich der kleinen den Film von mir aus noch nicht gezeigt wenn ich ihn vorher mal gesehen hätte, aber das ist in den wenigsten Fällen so.


    Klar Demonen sehen auch aus wie Demonen das ist auch nicht das Problem. Richtig gruselig wird es auch nicht. Allerdings ist die Gewaltdarstellung ziemlich eindeutig wenn auch vereinfacht. Körper werden zerteilt und dabei „spritzt“ auch was rotes. Ob und wie das die Kids auffassen…..


    Dennoch geb ich 9/10

  • ...Red Notice (nie gehört), Carry-On (nie gehört) oder Don't look up (nie gehört) etwas ernüchternd wirkt. ...

    Das war aber nicht einfach. :zwinker2::rofl:

    Sind/waren recht prominente Netflix-Filme, die viel thematisiert wurden.

    Alle aber eher "mainstreamig" als "gut" - wie eigentlich immer bei "Bestsellern" (ist auch klar: Wirklich gute Filme stoßen eher an Grenzen).

  • Dann muss ich also in die Opposition...

    Ich wurde vom jüngsten Gewächs (das aber auch schon 25 ist) dazu gebracht, das bonbonbunte Schrill-Machwerk ohne einen Anflug einer sinnvollen Handlung mit anzusehen und hätte - ganz ehrlich gesagt - alleine keine 10 Minuten ausgehalten.

    Und dabei MAG ich animierte Mädels sogar sehr.

    Aber diese hektische Nummernrevue von Musik die aber mal sowas von gar nicht meine ist (bis auf einen einzelnen Song, der mir gefallen hat) ist für meine Altersklasse offenbar zu viel.

    Damit das klar ist: Ich LIEBE Animationsfilm und dabei insbesondere das, was die asiatische Kultur so präsentiert.

    Nur das war für mich das bunte Grauen.

    Zielgruppenspezifisch ist der Film sicher nachgerade perfekt gemacht.

    Nur diese Pseudetiefe mit Pseudokonflikten und Pseudocharakteren und austauschbarer Plastikmusik ist halt nichts für mich.

    Aber es "verkauft" sich (und vor allem Musik und Fanartikel) und ist von daher sicher "gut" und erfüllt seinen Zweck zu 150%.

  • Ich werfe auch mal meine Meinung in den Ring! Ich bin 26 und damit noch gerade so in der Zielgruppe. Ich konnte am Anfang diesem Filmposter nichts abgewinnen, da ich sonst nicht auf K-Pop stehe. Auf der Empfehlung von Robert Hoffmann habe ich mich doch RAM gewagt und was soll ich sagen diese Lieder sind der Hammer! Ich bin absolut begeistert und kann absolut nachvollziehen, warum Golden sogar die Charts im Sturm erobert.


    Daher meine erste einordnung nach dem Bewertungsschema des Heimkinovereins.

    • Film 6,5/10 (Die Story ist halt nichts besonderes, aber hält mich bei Laune)
    • Ton 8/10 (Klingt alles sehr angenehm und wuchtig, für einen Netflix Film)
    • Bild 7/10 (sehr poppig, passt sehr gut zu der Pop-kultur von Südkorea)


    Alles in allem eine 7/10, die Songs haben es mir angetan. Die Geschichte ist nicht außergewöhnlich, aber spannend genug um den Film bis zum Ende mit fiebern zu können. Das Bild wirkt wie ein Film auf einem Süßigkeitentrip. 😄

  • Zielgruppenspezifisch ist der Film sicher nachgerade perfekt gemacht.

    Das ist er ganz sicher. Offensichtlich sogar mit Strahlkraft über die eigentliche Zielgruppe hinaus. :sbier: Was mir gefällt ist, dass der Film nicht mehr sein will als er ist, und tiefer Anspruch ist nicht das Ziel, sondern gute Laune. Die Botschaft des Films ist recht simpel, aber charmant umgesetzt. Und ich finde viele Songs klasse, obwohl rappige Songs normalerweise gar nicht meins sind.

  • Nach dem ganzen Jubel um den Film gabe ich ihn mir auch angeschaut und mir hat er auch ganz gut gefallen. Die Musik war mir aber teilweise extrem poppig, aber das mag auch an meinem Alter liegen , für die Zielgruppe wird er super sein. Muss mir den mal mit meiner 7 jährigen Nichte anschauen.


    Film 6,5/10

    Ton 7/10

    Bild 8/10

  • KPop Demon Hunters hat es auf Platz 1 der ewigen Netflix-Charts für Filme geschafft, wobei die Konkurrenz mit Red Notice (nie gehört), Carry-On (nie gehört) oder Don't look up (nie gehört) etwas ernüchternd wirkt.

    Don‘t look up kann ich auf jeden Fall empfehlen. Wenn du die anderen Filme von Adam McKay mochtest, machst du auch hier nichts falsch. Alleine der unglaubliche Cast um DiCaprio, J. Lawrence, Streep, Blanchett, Hill, Chalamet, Perlman,… ist Grund genug einen Blick darauf zu werfen.

  • .... was mich am meisten beeindruckt ist die eigentliche Sängerin und Komponisten Ejae, die ja nach England ausgewandert ist und in der Vergangenheit für die meisten K-Pop Bands die Songs geschrieben hat.

    Gerade im Song GOLDEN spring sie zwischen D3 (146,832 Hz) und A5 (880,000 Hz) und das ist für eine Sängerin schon eine Hausnummer und ich kenn nur wenige die von ihrer Basislage aus soweit springen.

    Sie erreicht hier zwar nicht das "hohe C" (C''', C6 1046,50 Hz) aber dieser Ton wird ja auch nur noch auf dem Punkt und es wird hier auch kein Text gesungen

    Man muss sich hier nur auf den Lead konzentrieren, denn die Vocals singt definitiv auch sie und man hat diese drüber gelegt.


    .... Ich würde mir manchmal wünschen das ich anderen erklären könnte wie ich, aufgrund meiner Synästhesie, Töne als Farbe wahrnehme.

  • Wollte mit meinem Mädels (4 & 7 Jahre alt), nach den vielen positiven Rückmeldungen hier, den Film anschauen. Leider musste ich nach 10min abbrechen, der Film hat ihnen nicht gefallen :cray:

    Musste direkt was altbekanntes einlegen, zum gefühlt 100. Mal Feuerwehr Mann Sam.....

  • Drittsichtung, diesmal die Sing along-Version. Es ist schön, dass man bei jeder Sichtung noch neue Details entdeckt, was eindeutig für den Film spricht. Die Songs werden auch mit jedem Durchlauf besser. Toll ist es, dass diese voll in die Handlung integriert sind und nicht wie manchmal bei Disney wie ein Fremdkörper im Film auftauchen, weil jetzt halt wieder ein Song dran ist.


    Und den Titel finde ich auch klasse. KPop. Demon. Hunters. Absurde Kombination, wie cool ist das denn? :freu:


    KPop Demon Hunters macht einfach gute Laune, daher gehe ich hoch auf

    9,5/10

  • Was für ein bekloppter Film! :rofl:


    Die erste Hälfte war richtig gut. Sitzender Humor und vor allem als

    haben wir Tränen gelacht! Die zweite Hälfte ist ernster, düsterer und leider auch generischer. Die Botschaft "Sei wie du bist" ist 08/15 und praktisch in jedem Kinderfilm enthalten. Aber egal. Er hat insgesamt Spaß gemacht, hatte Humor und Spannung. Auch wenn man mit K-Pop nicht viel anfangen kann, nerven die Lieder zumindest nicht allzu stark. Meine Kinder (11 und 9) fanden den Film übrigens richtig geil. Das scheint wohl bisher der erfolgreichste Netflix-Film zu sein.


    Film: 2 (Kinder: 1)

  • Heute die erste Sichtung im Heimkino beim Kindergeburtstag der Großen (9) und ihren 4 Mädels. 4 von 5 kannten den Film. Eine konnte mitsprechen, Wahnsinn.


    Ich hatte echt Angst um meine Sitze und die Stoffrahmen links und rechts :waaaht: Da wurde getanzt und gequiekt.


    Das Ding geht echt durch die Decke bei den Kids. Der Soundtrack war 2 Wochen Platz 1 in den deutschen Charts wenn ich es richtig mitbekommen habe. Und ratet mal was sich für Kostüme zu Halloween und Fasching gewünscht werden.


    Na ich bin gespannt wann es eine Fortsetzung gibt ……

    .................gehts schon los? :poppy:

  • in dubio: Elsa...

    Das ist bei mir vor vielen Jahren mal tierische in die Hose gegangen. "Kinder, das ham wir damals x mal gesehen und immer kringelnd am Boden gelegen" Die aussagelosen Gesichter der Kinder habe heute noch in jedem Albtraum vor Augen, als wenn sie von einem Brainvirus befallen wären. In ein paar Minuten hatte ich zwei Folgen Nonstop Nonsens durchgescrollt und dachte Ottos "Milz and Großhirn" würde das Eis brechen. Selten habe ich mich so vor anderen geschämt.

  • In ein paar Minuten hatte ich zwei Folgen Nonstop Nonsens durchgescrollt und dachte Ottos "Milz and Großhirn" würde das Eis brechen. Selten habe ich mich so vor anderen geschämt.

    Oups.
    Da liegt ein mistiges Verständnis vor.

    Gemeint war nicht die verblichene Kuh.

    Sondern jenes majestätische und kleinemächendurchdrehenlassende Wesen:



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  • K-Pop Demon Hunters (Heimkino, Netflix, 5.1+Neural X, Deutsche Synchro)


    Mein Elfjähriger und ich wollten dem Phänomen, dem die Mädels aus seiner Klasse komplett verfallen sind, auf die Spur gehen. Wir kamen beide zum Schluss, dass der Film besser war als erwartet. Vor allem die Musik ist sehr gelungen, da sind ein paar richtige Hits enthalten. Disney kann sich hier in Anbetracht der jüngsten, halbgaren musikalischen Veröffentlichungen auf jeden Fall eine Scheibe abschneiden. Neben der Musik ist der Name Programm. Es gibt K-Pop, mit dem ganzen Drumherum und Dämonenjäger, wobei die Geschichte dann doch sehr generisch daherkommt und nicht wirklich spannend erzählt wird. Solide Mittelklasse mit Ohrwurmfaktor und reichlich rosa Zuckerwatte.


    6/10

  • In den USA wird der Film als Blu-ray veröffentlicht, auch in 4K. :dancewithme Natürlich ohne deutschen Ton und teuer, da es eine Criterion Veröffentlichung wird. Ob es eine deutsche Scheibe geben wird, ist noch unbekannt. Ich habe jetzt einfach bei Amazon.com bestellt, stornieren ist ja kein Problem. :sbier:

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