Film: In jeder Generation gibt es drei Pop-Sängerinnen, die sich mit ihren Fans verbinden und somit einen Schild gegen die Dämonen erstellen. Die Dämonen, die dennoch durchkommen, werden im Nahkampf erledigt. In der aktuellen Generation sind es Rumi, Mira und Zoey mit ihrer Band Huntr/x. Rumi sieht die einzigartige Gelegenheit, die Dämonen mit einem goldenen Schild für immer von der Erde zu verbannen, wobei sie nicht nur uneigennützige Gründe hierfür hat. Der Dämon Jinu schlägt dem Oberdämon vor, Huntr/X auf eine andere Weise zu schwächen. Er und vier weitere Dämonen werden als Boy Band Saja Boys auf die Erde geschickt, um Huntr/X die Fans abzujagen.
Kann diese wilde Mischung aus Fantasy, Musical, Komödie und Growing of Age funktionieren? KPop Demon Hunters ist ein mitreißendes Filmerlebnis mit großartigen Songs, toller Animation, gelungenen Kampf-und Musikchoreographien, einer Prise Selbsterkenntnis und viel Humor. Tatsächlich funktioniert dieser, der Film ist frisch und originell und schafft es, den Figuren ein wenig Tiefe zu geben. Da können sich Disney und zuletzt auch Pixar eine dicke Scheibe abschneiden. Der Film hat eine leichte Selbstverständlichkeit und wirkt wie aus einem Guss. Cringe gibt es gar nicht, auch nicht bei den Songs.
KPop Demon Hunters hat es auf Platz 1 der ewigen Netflix-Charts für Filme geschafft, wobei die Konkurrenz mit Red Notice (nie gehört), Carry-On (nie gehört) oder Don't look up (nie gehört) etwas ernüchternd wirkt. Aber vielleicht ist das für den einen oder anderen ein Anreiz, hier mal reinzuschauen, denn der Film ist unterhaltsam und macht richtig gute Laune.
IMDb 7,7/10, bei mir sind es dicke
8,5/10
Bild (Stream, Netflix): Schöne bunte Farben und etwas HDR. Schärfe siehr eher nach Upscale aus.
8/10
Ton (d): Ist gut mit teils schöner Umhüllung, aber nichts Besonderes.
7/10