Landman S01, 10 Folgen
Aloha,
ich wollte im Grunde gar nicht hereinschauen, aber zum Glück revidierte ich dies. Billy Bob Thornton ist absolut großartig. Ebenso ist der Beginn der Staffel, aber das Verhältnis zu seiner Ex-Frau gefällt mir anfangs besser. Sie ist eine absolute hysterische Tussi, eine Emanze, eine Zicke und nervt. Das käme mir nicht unter.
Auch sein Sohn und die Geschichte mit der Chica (die Synchro ist bei mir auch von Jenna Ortega belegt und passt deswegen für mich null) sind nicht mein Ding, seine Tochter ist da etwas besser, auch wenn sie ein wenig nach ihrer Mutter kommt. Der übergroße Stolz und Ehrbegriff der Latinos ist zwar anfangs realistisch dargestellt, aber unschön. Nicht alle Kulturen passen zueinander, auch nicht, wenn man es erzwingt.
Diese Ölbohrsache ist interessanter als gedacht, weil man auch kleinere technische Details mitbekommt. Mir gefällt auch der – zumeist – Zusammenhalt in den Bohrcrews/im Team.
Leider nehmen die o. g. Rahmenhandlungen immer mehr Raum ein, was mich zunehmend nervte und zu einer Notenabwertung führte. Diese ganze Gefühlsduselei mögen die meisten anscheinend, sonst würde man sie nicht integrieren, mir geht sie generell auf den Keks.
Bei der letzten Folge ist davon zum Glück weniger enthalten, dafür ist sie fast 1,5 Stunden lang. Das finde ich immer ätzend, wenn die Folgen derart massiv variieren. Hier sind sie zw. 43 und 81 min lang.
Optisch und tonal gibt es wenig zu bemängeln, die Serie gefällt mir technisch mehr als gut.
Serie: 2
Ton: 2+
Bild: 2+