One Battle After Another
FSK 16, 162 min
Quelle: HD-Strom [Ama.]
Aloha,
die schwarze, anfängliche Hauptrolle denkt anscheinend nur ans primitive Fluchen, Knutschen oder Ficken, das wirkt sehr unprofessionell und stereotyp. Sie ist natürlich auch gewohnt fruchtbar, aber hat als Feministin nach der Geburt nichts anderes im Sinn, als gleich dilettantisch einen Banküberfall zu begehen. Was soll das alles? Wirkt wie ein Monument pseudoschwarzer Überlegenheit, alles maximal überzeichnet. Da sie einen Beschützer hat, kommt sie danach nicht lebenslang in den Knast. Nach 30 völlig bescheuerte Minuten gibt es einen großen Zeitsprung von 16 Jahren.
Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, die Tochter steht ihrer Mutter in nichts nach. Auch sie ist maximal unsympathisch. Was soll das alles?
Das dämliche, unmotivierte Klaviergeklimper geht mir dauerhaft auf den Sack, wird in die Tonnote massiv einfließen. Die Filmmusik ist beispiellos schlecht.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich den Film richtig interpretiere. Er wirkt auf mich wie ein komplett politisch motiviertes Werk aus einer linksgrünen Perspektive heraus. Eine Schwarz-Weiß-Malerei ohne Graustufen. Weil die Weißen so böse sind, darf jeder Nichtweiße maximal scheiße zu diesen sein, fluchen, sich moralisch überlegen fühlen und auch so handeln. Ja, sogar auf sie schießen, Selbstjustiz üben. Was für ein maximaler Hirnriss. Am Ende schreckt man vor einer Vergasung nicht zurück. Soll das lustig sein, eine Persiflage? Aufgrund der Warte wird man ihn beim Oscar bestimmt begrüßen, huldigen. Würde man die Handlung umdrehen, würde sie als massiv rassistisch aufgefasst.
Der "Humor" trifft bei mir zu keiner Zeit auf einen Nährboden. Schade um die verlorene Lampenzeit. Ohne DiCaprio hätte ich nach maximal 30 min ausgeschaltet. Ich hätte kaum etwas verpasst.
Film: 5
Ton: 4
Bild: 2