Köln 75 (2025)

  • Köln 75


    FSK 12, 116 min


    Aloha,


    ich muss gestehen, ich hatte einige Vorbehalte bei diesem Film. Aber er hat mich sehr positiv überrascht. Zunächst gefiel mir in den ersten 45 min die großartige Atmosphäre, 70er, alle schlagen über die Stränge, genießen das Leben in voller Pracht, das hätte mir auch gefallen.


    Dann wandelt sich das Bild, es geht um das Jazz-Konzert von Keith Jarrett, dessen Klaviermusik mich nicht die Bohne interessiert, aber das Drumherum ist spannend inszeniert und die Art und Weise erinnert mich an andere Künstler. Dass er und sein Manager Deutsch sprechen, kommt mir entgegen, aber ich nehme an, dass beide dazu nicht fähig waren bzw. sind.


    Die Hauptrolle der Konzertorganisatorin spielt Mala Emde, die ich fern einiger Aspekte sehr mag. Hier brilliert sie in ihrer Rolle der Vera Brandes.


    Film: 2+

    Ton: 2-

    Bild: 3+

    Gruß Mickey

    Grundlage meiner Filmbewertungen: Abiturnotensystem 1 – 6 (15 – 0 Punkte)

    Rezensionen und deren Bewertungen beruhen auf der BD-Fassung.

  • Ohne Keith Jarrett würde ich das Hobby des Musikhörens aufgeben. Für mich einer der wichtigsten und meistgehörten Interpreten überhaupt. Kein Tag vergeht, ohne dass ich nicht mindestens eine Aufnahme von ihm höre. Der Film über die Hintergründe des Köln Concerts, der meistverkauften Jazz -Soloaufnahme überhaupt, interessiert mich hingegen nur wenig. Für mich tragisch und bedauerlich, dass Jarrett aufgrund zweier Schlaganfälle nicht mehr spielen kann.

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