Eddington (2025)

  • Joaquin Phoenix + Pedro Pascal + Ari Aster = SehenWill!


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    Sony Bravia 77" A83J OLED, Marantz Cinema 50 + Dirac ART, 4.3.4

  • Eddington


    FSK 16, 149 min


    Quelle: HD-Strom [Ama.]


    Aloha,


    da ich vieles davon schon verdrängt/vergessen hatte, kommen anfangs viele nervende Erinnerungen an die Maskenpflicht bei Corona wieder hoch. An geführte Diskussionen. Zoommeetings. Die Menschen wurden zum gegenseitigen Anschwärzen und Ankeifen ob einer fehlenden Maske oder Test erzogen. Denunzianten hatten Hochkonjunktur.


    Die Themenfelder verbreitern sich in der Folge recht umfassend. Es wird zuweilen wirr. Was mir gut gefällt, der Film zeigt viele Ansichten und Thesen, aber er bewertet nicht. Das überlässt er zu großen Teilen dem Zuschauer.


    Nach der ersten Hälfte wandelt sich das Bild, es wird exzessiver und immer grotesker – in der Folge zu einem kollektiven bzw. singulärer Amoklauf.


    Joaquin Phoenix ist mal wieder absolut großartig in seiner Rolle.

    Die erste Hälfte ist viel zu intensiv und vielschichtig für einen entspannten Samstagabend, aber da ich vorher nie viel über einen Film lese ... Die andere Hälfte passte dann schon. Die intensive Ramboszene am Ende ist ein Knaller. Ich werde wohl erneut in dieses Werk hereinschauen müssen.


    Technik: Das Bild ist gut, der Ton extrem räumlich. Einmal dachte ich, dass etwas neben mir umgefallen wäre.


    Fazit: Der Streifen ist eine heftige Realsatire, den man vielfältig auslegen kann. Das zeichnet ihn aus.


    Film: 1- [gerade noch]

    Ton: 2+

    Bild: 2

    Gruß Mickey

    Grundlage meiner Filmbewertungen: Abiturnotensystem 1 – 6 (15 – 0 Punkte)

    Rezensionen und deren Bewertungen beruhen auf der BD-Fassung.

  • Moe

    Changed the title of the thread from “Eddington (2025, Trailer)” to “Eddington (2025)”.
  • Eddington

    Blu Ray


    Das war er also, der neue Film von Ari Aster.

    Es geht um den Umgang mit der Covid Pandemie, Black Lives Matter, Verschwörungstheorien, Pädophile, Social Media, Kleinstadtpolitik, u.v.m.

    Der Film streift dabei unzählige Genres, will Satire sein, und Thriller, und Drama, und Horror, und was auch immer ... für alle etwas dabei ... aber doch nichts so richtig.

    Ari Aster hat sich dabei beim Drehbuch deutlich übernommen. Da wird thematisch irrsinnig viel aufgemacht, aber fast nichts nachvollziehbar weiterverfolgt.

    Wirr ist da noch ein Hilfsausdruck!

    Da es, zumindest für mich auch keine Identifikationsfigur gibt, ist das alles recht anstrengend anzusehen, und die 2,5 Stunden Laufzeit tun ihr übriges.


    Ist der Film nun schlecht? Ich vermag den Film nicht in mein übliches Punkteschema zu quetschen.

    Er ist jedenfalls nichts für den durchschnittlichen Mainstreamgucker.


    Film: 3-8/10; experimentierfreudige Freunde des Andersartigen schaut ihn euch selber an, ich wäre auf eure Bewertung gespannt.

    Bild: 8/10; leichtes Korn.

    Ton (deutsch): 8/10; sehr dynamisch.

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