• Hier ein link zu Gain Structure - kennst wahrscheinlich eh schon :)

    Das ist ein Video, das ich persönlich nicht gut erklärt finde. Ich habe mir das glaube vor 2 Jahren mehrmals angesehen, aber da hat jeder eine andere Auffassung.

    Vielleicht geistert ja online noch ein anderes Video umher, welches das ganze ebenfalls aufnimmt, aber anders (besser) rüberbringen kann?

  • alpenpoint und Moe:

    Wie versprochen melde ich mich noch einmal zu diesem Thema.

    Ich habe mir eben mal meine gesamte - sehr umfangreiche (Yamaha, 3 Xilica's, 4 Endstufen) - Gainstruktur angeschaut und beschlossen alles so zu lassen wie es ist!

    Nachdem ich gestern 2 Livekonzerte (Rammstein und Cream) gesehen und gehört(!) ohne jede Störung (Clipping - oder was auch immer bei -23dB Potistellung = +90dB ) sehen/hören durfte. Lauter möchte ich nicht mehr hören. Meine Ohren werden es mir danken! :)


    Gruß

    Willi

  • Hallo Willi, danke für die Rückmeldung. Mein Vorschlag ging aber eben genau dahin. Mit der Umsetzung meines Vorschlages hast du 0,0 mehr Pegel, sondern im Fehlerfall 10-13dB WENIGER, da mein Vorschlag genau dazu dient. Den Maximalpegel so zu limitieren. Dass der nicht hörbare Rauschabstand evtl. nur noch weiter sinkt, ist nur ein Abfallprodukt. Ist aber völlig legitim es so zu lassen. Mein Vorschlag diente aber überhaupt nicht dazu mehr Pegel zu erreichen, sondern sogar das Gegenteil.

    auch gewerblich als User "Speaker Base" unterwegs

  • Hallo Willi


    Vor allem ist der Vorschlag von Moe in ein paar Minuten in der Yamaha eingestellt -> Probehören -> bei nichtgefallen zurückstellen. Ich persönlich würde die Pegel Ein wie Ausgang nicht auf Maximum stellen, ist für das auch als generelle Einstellung nicht gedacht.


    Gruß

  • alpenpoint:

    Hallo Horst,

    auf den 1. Blick ist es so wie du es darstellst. Bei mir ist die Umstellung der Pegel aber umfangreicher weil ich eine aktive DIBox

    zwischen dem Sub RCA-Ausgang (1 V) und dem XLR-Eingang der Sub-Endstufe geschaltet habe. (Stichwort: Pegelangleichung und Symmetrierung)

    Ich habe gerade (nach sehr langer Zeit!) noch einmal in die Bedienungsanleitung der CX-A5000 geschaut. Tatsächlich finde ich auf Seite 108 "Pegeleinstellungen im manuellen Setup" nur den Hinweis: "Stellt die Lautstärke der einzelnen Lautsprecher ein" (von -10.0 dB bis +10,0 dB), Grundeinstellung: 0,0dB

    Es gibt also keinen Hinweis oder eine Warnung bzgl. Obergrenze resp. Überlastung bei z.B. +10 dB-Einstellung.

    Gleiches gilt übrigens auch für die Einstellung der Eingangspegel. (-6 bis +6dB)


    Im Übrigen sollte mein Yamaha nach all den Jahren -und echten Belastungen- schon längst "über die Wupper" gegangen sein wenn es anders sein sollte. Da dieses Gerät aber eine beeindruckende Langzeitstabilität zeigt bin ich der Überzeugung das hier alles soweit in Ordnung ist.

    Sollte(!) ich mir irgendwann eine neue Vorstufe zulegen wird die Neugestaltung der Gainstruktur sowieso wieder ein Thema sein. :)


    Gruß

    Willi

  • Welchen Vorteil hat deine aktuelle Einstellung oder welchen Nachteil siehst du darin, einfach den Pegel herunterzudrehen und dafür um den gleichen Pegel das Volume zu erhöhen?

    auch gewerblich als User "Speaker Base" unterwegs

  • Ich hab dann auch nochmal etwas ausprobiert. Eher nach der Versuch und Irrtum Methode :big_smile:

    Die Front Ls insgesamt etwas abgesenkt, wobei das mit ca -10 db pro Kanal schon ordentlich viel war.

    Laut Pegelmessungen musste ich die Subwoofer um ca 6 deb absenken, wobei die dann vor Dirac so ca 4 db mehr Pegel machten


    Danach hab ich Dirac laufen lassen ( Master Volume auf -20 und je kanal ca -13 ) Insgesamt ist das etwas höher ausgesteuert als vorher

    Das Ergebnis gefällt mir besser als vorher; die Subwoofer haben gefühlt mehr Headroom und kommen etwas saftiger/kräftiger rüber

    Insgesamt klingt es sauberer, satter , dynamischer. Auch peaks sind sauberer im Klang (weniger zerrender Charakter)

    Komischerweise laufen Bluray nur mit leicht "höherem" Master Volume. Ca - 20 , aber soviel Filme hab ich noch nicht geschaut

    Irgendwie scheint die Stress Wiedergabe am meisten profitiert zu haben

    Edit: Was ich eigentlich auch damit sagen wollte ist, das das ganze Thema Gain / Pegel ja durch Dirac zumindest teilweise wieder

    eine Variable mitbringt ! ?

    L.G.


    ps: Die Dolby Prozessoren sollen so eingestellt werden das man bei -7 Mater volume den Refenzpegel erreicht

  • Moe

    Nun, für mich gibt es auf jeden Fall den Vorteil dass das System -so wie es ist- sehr gut funktioniert und ich deswegen keine Anstrengungen machen muss etwas zu ändern. Getreu dem Motto: "Never change a running system."

    Und nur, weil es grundsätzlich auch anders gehen könnte, mache ich mir keine Arbeit. Ich bin einfach nicht der Bastler... :big_smile:

    -höre lieber entspannt Musik! :)

  • Naja Bastler und 15sek im Menü den Pegel absenken sind für mich zwei Paar Schuhe, aber finde es schon erstaunlich, wie du dich für diese Kleinigkeit windest, wie ein Aal. :rofl: :big_smile:

    auch gewerblich als User "Speaker Base" unterwegs

  • Ich hatte bereits in meiner Mitteilung an Alpenpoint dargestellt das eben nicht nur eine "15 Sekunden-Angelegenheit" ist.

    Glaub mir einfach: Ich weiß worüber ich rede (schreibe) bzw. kann sehr gut einschätzen ob es für MICH Sinn macht oder nicht. Und die Antwort ist deutlich geworden. Und nein, ich bin wahrlich kein "Aal"! Gäbe es -abgesehen von der akademisch anmutenden Diskussion- irgendeine Notwendigkeit würde ich es selbstverständlich machen. Aber diese für MICH zwingende Notwendigkeit kann ich angesichts der genannten Fakten nicht erkennen. :zwinker2:

    In diesem Sinne: Belassen wir es dabei!

  • Ja alles gut. Nur zuletzt, erkläre mir bitte kurz worin in deinem Fall der große Aufwand besteht, die 10dB im Menü abzusenken und dafür dann die Volume 10dB höher zu drehen, nur damit ich es verstehe?! Danke :)

    auch gewerblich als User "Speaker Base" unterwegs

  • Moe, lies doch bitte meinen Beitrag #106.

    In meiner Anlage ist der Sub immer involviert - auch bei Stereo, d.h.,Stereo bedeutet bei mir: 2.1

    Und um den Sub-Pegel, der im Yamaha mit -6dB rausgeht, (alle anderen Kanäle mit +10dB) anzugleichen muss ich auf jeden Fall Pegelmessungen machen. Und dazu habe ich angesichts des funktionierenden Gesamtsystems keine Lust! Ich gehöre einfach nicht der "Schrauberfraktion" an. :big_smile:

    Wie gesagt: Wenn es ein echte Notwendigkeit geben würde wäre ich sofort dabei! Die gibt es faktisch aber nicht weshalb ich mich lieber auf die "faule Haut" lege und relaxed Musik höre.

    Noch ein Hinweis: Hifi-Selbstbau hat mir vor ca. 20 Jahren den Tipp gegeben IMMER mit max. Pegel aus dem Vv raus in den DSP-Eingang reinzugehen um auf diese Weise möglichst Pegelanhebungen in den DSP's (damals Monacor DSM 260 u. 240) zu vermeiden da diese DSP's zum gefürchteten Rauschen geneigt haben. Das ist bei den Xilica-DSP's nicht der Fall. Trotzdem habe ich über die vielen Jahren mit dieser Verfahrensweise wirklich beste Erfahrungen gemacht!

    Hinzu kommt das der Yamaha CX-A5000 diesen irrsinnigen RCA - 1V- Subausgang hat. Damit hat man praktisch immer ein Problem bei der Ankopplung an Profi-Endstufen mit XLR-Eingang. Nicht nur wegen der geringen Spannung sondern auch wegen den immer wieder beschriebenen Brumm- /Rausch-/Störgeräuschproblemen. Ich habe dieses Problem mit aktiven Behringer DIBoxen perfekt gelöst und auch diverse Male diese Geräte (bei Gelegenheit) als Problemlösung empfohlen.

    So, ich denke, ich habe nun genug erklärt und hoffe dass das Thema "zu den Akten gelegt" werden kann. :woohoo:


    Gruß

    Willi

  • Das habe ich in der Tat so nicht aufgenommen. D.h. da könnte man maximal alles 6dB absenken, ohne zu messen (ich glaube bis -12dB gehts), verstehe.

    Noch ein Hinweis: Hifi-Selbstbau hat mir vor ca. 20 Jahren den Tipp gegeben IMMER mit max. Pegel aus dem Vv raus in den DSP-Eingang reinzugehen um auf diese Weise möglichst Pegelanhebungen in den DSP's (damals Monacor DSM 260 u. 240) zu vermeiden da diese DSP's zum gefürchteten Rauschen geneigt haben. Das ist bei den Xilica-DSP's nicht der Fall. Trotzdem habe ich über die vielen Jahren mit dieser Verfahrensweise wirklich beste Erfahrungen gemacht!

    Das tust du ja eben nicht und daran würde sich eben, wie angesprochen auch nichts ändern.

    Hinzu kommt das der Yamaha CX-A5000 diesen irrsinnigen RCA - 1V- Subausgang hat. Damit hat man praktisch immer ein Problem bei der Ankopplung an Profi-Endstufen mit XLR-Eingang. Nicht nur wegen der geringen Spannung sondern auch wegen den immer wieder beschriebenen Brumm- /Rausch-/Störgeräuschproblemen.

    Es gibt keine Möglichkeit den Woofer symmetrisch an die CX-A5000 anzuschließen? Das ist ja lächerlich, verrückt. Das war mir ebenso nicht bewusst. Danke für die erneute Aufklärung.

    auch gewerblich als User "Speaker Base" unterwegs

  • Einen schönen guten Morgen zusammen!


    Moe:

    Deine Erkenntnis bzgl. Subausgang /Ankopplung ist richtig! DAS ist der ganz große Fehler an der CX-A5000. Ich habe das seit 2015 verschiedenste Male kritisiert - was aber an der Problematik nichts geändert hat. Jedenfalls musste ich damals ziemlich innovativ sein um diese RCA > XLR Problematik, kombiniert mit dem großen Spannungsunterschied (1V RCA > 2V XLR Ausgang) in den Griff zu bekommen. Dank der wirklich ausgezeichnet funktionierenden Behringer DI4000 ist es mir damals gelungen. Dank der daraus entstehenden Flexiblität (+20 dB Schalter) war ich in der Lage eine sehr gut funktionierende Gainstruktur (für 16 vollaktive Speaker-Kanäle) zu bekommen.

    Und weil das so klasse funktioniert habe ich keinerlei Ambition diese Abstimmung in irgendeiner Weise anzupacken.

    Wie schon gesagt: Gäbe es eine reale Notwendigkeit wäre ich wohl der Erste an der "Front"!


    BTW: Bei der nachfolgenden Yamaha CX-A5100 hatte Yamaha diesen Irrsinn geändert! Dafür hatte man aber den für mich wichtigen

    Audio-Out eingespart weshalb ich bei meiner CX-A5000 geblieben bin. Die schon damals "gehypten" Deckenkanäle haben mich -eigentlich bis heute- wenig bis nicht interessiert. Der Audio-Ausgang hingegen sehr wohl da ich immer noch 2 Tonbandmaschinen betreibe.


    alpenpoint:

    Ja, Horst, es ist richtig das ich deutlich(!) mehr Musik höre. Filme schaue ich wirklich sehr selten. Abgesehen von Filmen mit einer sehr gut vermittelten Botschaft /Erzählung einer z.B. autobiografischen Geschichte kann ich mir nur wenige Filme anschauen. Insbesondere der viel zu oft produzierte "Hollywoodmüll" interessiert mich überhaupt nicht bzw. regt mich sogar auf. Geht einfach nicht!

    Mein Epson 9300W hat in 10 Jahren Erstbesitz ca. 700 Std. auf der Uhr. Das sagt schon was aus, oder?

    Dennoch genieße ich das schauen / hören von Konzertfilmen. Ich habe ziemlich viele DVD und BR über die Jahre gesammelt und bin immer wieder erstaunt wie oft ich Musiker sehe die schon längst verstorben sind. (Letztens noch erwähnt: Christine McVie)

    Habe ich Lust auf einen Konzertfilm dann genieße ich den vollen Konzertsound quasi mit Konzertpegel. (Vergangenen Freitag: Rammstein und Cream bei -23dB Potistellung.)

    Was Konzertpegel bedeutet habe ich während unserer letzten (30 tägigen) Schiffsreise täglich hören dürfen / können! Traumhafte Livemusik, auf wirklich sehr hohem Niveau von jungen Musikern aus Spanien, Argentinien und den USA (Sängerin) gespielt!!

    Ich will damit sagen das ich durchaus Kenntnis bzgl. Soundpegel habe. Ganz wichtig ist für mich aber die Soundqualität. Laut - kombiniert mit miserabler PA-Abstimmung ist für mich ein Graus! Das gilt übrigens auch für meine Heimanlage. Es MUSS verzerrungsfrei sein!

    Aktuell -während ich hier schreibe- höre ich ganz entspannt eine LP von "Blonker" (Hamburger Musiker -Soloprojekt aus Anfang der 80iger) bei Potistellung -40dB. Das bezeichne ich als Hintergrundmusik-Pegel. Richtig(!) hören tue ich -stark abhängig von der Laune, dem Musikgenre und anderen Dingen wie z.B. der Musikquelle schwankend bis zu max. -20 dB - was dann aber wirklich "hardcore" laut ist. Das mache ich aber wirklich selten und dann nur sehr kurz. Ich nenne das dann: Den Staub aus den Hornöffnungen blasen! :)


    Mit zunehmenden Alter wird man auch als "alter Rocker" ruhiger! :big_smile:


    Beste Grüße

    Willi

  • Guten Morgen Willi,



    hab mal die XLR Ausgänge mit deinen Einstellungen gemessen. Mit deinen Einstellungen +6db Eingang, +10db interner Pegel LS bei einem Quellsignal von 0dbfs und -20db am Vorstufenregler.



    1.jpg      2.jpg



    3.jpg     4.jpg



    5.jpg




    Damit hast du am Ausgang 5,48V und bist noch relativ weit vom Clipping entfernt und du bist auch noch in den Spezifikationen der Xilica (bis 7,75V am Eingang)



    11.jpg    12.jpg




    Clipping tritt bei dir erst auf (siehe oben) wenn du die Vorstufe auf -7db einstellst dann übersteurst du aber auch gnadenlos deine Xilica mit 23.4V, das fängt schon bei ca. -15db am Volumenregler an – Vorraussetzung immer oben genannten Pegeleinstellungen (+6db, +10db, 0dbfs)



    22.jpg    23.jpg



    Im Gegenzug wenn ich das Quellsignal auf -12dbfs ändere bekommst du immer noch sehr gute 1,44V mit der du die Xilica ansteuerst - Pegeleinstellungen (+6db, +10db -12dbfs, -20db am Vorstufenregler).

    Da du aber sehr selten mit -20db an der Vorstufe hörst wirst du kaum ins clipping oder in den Übersteuerungsbereich der Xilica kommen.


    Ich würde trotzdem den Pegel am Eingang auf 0db setzen und dafür den Volumenregler an der Vorstufe lauter – ein Klick und damit änderst du nichts am Verhältnis LS zu Subwoofer oder sonst was.




    Warum der Tipp früher von HiFi Selbstbau so hoch wie möglich:


    Bei älteren Geräten wie den Monacor DSM war das Grundrauschen der Wandler relativ hoch. Wenn man dort mit einem leisen Signal rein ging und im DSP digital verstärkte, hat man das Rauschen massiv mit angehoben. Um einen guten Signal-Rausch-Abstand (SNR) zu bekommen, hat man die Vorstufe so weit wie möglich aufgedreht, um den DSP „heiß“ anzusteuern.


    Die Xilica DSPs (wie die Solaro oder XP-Serie) haben exzellente Wandler und ein extrem niedriges Grundrauschen. Sie brauchen diesen „Gewalt-Pegel“ am Eingang nicht, um sauber zu klingen




    Was ich aber absolut nicht verstehe sind deine -6db interne Pegeleinstellung für den Subwoofer. Jetzt hast eh nur durch den RCA Ausgang 1V max zur Verfügung und regelst ausgerechnet diesen Ausgang runter d.h. du kommst mit einem sehr schwachen (im Millivolt Bereich) Signal raus, verstärkst es über die DI Box ? oder den Gain Regler am SUB ? und verstärkst damit auch die Rauschanteile und hast einen schlechten Signal Rauschabstand? Beim SUB nicht so wichtig aber trotzdem.

  • Unabhängig von der Qualität der Geräte. Ist es nicht auch grundsätzlich so?

    Also auch wenn die Geräte mit weniger zurecht kommen (nicht hörbar mehr Rauschen) ist es nicht technisch trotzdem günstiger/besser und wahrscheinlich auch messbar?


    Sind ja dann Dinge die "nichts" kosten außer den Aufwand um die beste Einstellung zu finden.


    mfg

Jetzt mitmachen!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!