JVC NZ500 / NZ700 (Laserprojektoren 2024)

  • Berechtigterweise. In jedem anderen Video wird doch auch der niedrigerere Kontrast der Epsons und Sony erwähnt. Und da soll man einen negativen Punkt bei JVC nicht sagen?

    JVC ist selbst schuld. Zur Abgrenzung ihrer höherpreisigen Modelle hat man diesen Schritt gewählt, versäbelt sich aber auch einen Teil der Kundschaft in dem niedrigeren Preissegment.


    Edit: Bin zu langsam. Die Antwort galt Heinz.

  • Hier wird aber im voraus schon auf die Entscheidung der Kunden Einfluss genommen.

    Das kann man aber über jede andere Messung, Aussage, auch sagen:
    Hoher Kontrast, guter/besserer Schwarzwert, Heller, dunkler, größerer oder kleinerer Farbraum.


    Jeder Faktor, bzw. die Nennung in einem Testbericht, Vidoes, usw. beeinflusst doch die Entscheidung des Kunden .... so auch die Bildschärfe.

  • Naja, ganz grundsätzlich ist das alles richtig.

    Unendlicher Kontrast, "kein" Schwarz, nits ala Atomblitz, vom Menschen (?) wahrnehmbarer Farbraum, 1000fps,...


    Nur sollte man das auch in Bezug zum content bringen.

    Farbraum:

    Ja man kann DCI-P3 auf BT2020 "aufblasen", man verändert damit allerdings den content.

    Ja es wird "bunter".


    Aber es ist kein "besser/schlechter" sondern Geschmacksache.



    Gerade wenn es sich um ein "Aufklärungsvideo" handelt, sollte das auch gemacht werden mMn.


    mfg

  • Eine Frau die sich nicht mit der Materie auskennt kannst du auch mit einem Smart Beamer von Amazon beeindrucken 😂😂 hab ich schon miterlebt. Aber nicht meine 🤣 die kennt mittlerweile die Unterschiede 😂

  • Ich konnte gestern endlich den NZ500 im direkten Vergleich zum QB1000 sehen.

    Leinwand 266cm matt weiß, maskierbar. Beide liefen auf Laser 75 und wurden kurzzeitig auch mal 85 und 100 gestellt


    Eindrücke:


    Der JVC hat sichtbar den besseren Schwarzwert. Den Vorteil beim nativen Kontrast merkt man in dunklen szenen ebenfalls. Für mich der beste jvc Schwarzwert seit dem X500 von den jvc die ich gesehen habe (x5900, N5, NZ7). Auch klar besser als mein Sony VW590. Der Epson wirkt jetzt aber auch nicht komplett grau. Ich hab das Gefühl dass das gesamte Bild heller wird, sodass das schlechtere Schwarz etwas kaschiert wird. Bildkomposition wirkt dadurch etwas anders.


    In hellen Szenen wirkt der Epson poppiger von den Farben. Der JVC natürlicher, andere würden sagen blasser. Egal ob die Bubble Szene bei guardians of the Galaxy die Goldkammer Szene bei Blade Runner 2049. der Epson wirkt von den Farben leuchtender / kräftiger.


    Die fehlende FI merkt man vor allem bei langsamen Schwenks (zb langsame Kamerafahrt bei Bond No time). Da hat der JVC ziemlich gezittert. Das sieht sehr unschön aus.


    Das Tonemapping ist ähnlich. Der JVC hat aber mehr Anpassungsmöglichkeiten mit Frame Adapt


    Überraschungen:


    Der JvC kann die Stärke des nativen 4K Panels leider nicht voll ausspielen. Beide wirken ähnlich auflösend / scharf.


    JVC zeigt mehr Bildrauschen Insbesondere wenn filmkorn bei Full HD blu Ray Content vorhanden ist


    Je nach Bildmodus und Frame adapt schrumpft der Helligkeitsvorteil des Epson. Dann wirkt der JVC aber noch blasser von den Farben.


    Der Epson ist viel leiser als der JVC und das Geräusch angenehmer.


    Die Lautstärke bereits bei 75 Laser ist beim JVC für mich persönlich leider sehr sehr unangenehm. Da es auch leicht hochfrequent ist. Auch im Filmbetrieb hat mich das gestört noch höhere Lasereinstellungen sind noch schlimmer.


    Ich lass die Sichtung mal übers Wochenende setzen und werde dann entscheiden, welcher es wird.

  • Vielen Dank für Deine Eindrücke!

    Als neutraler Mitleser gibt es, Deinem geschriebenen Text nach, eine klare Tendenz.

    Ich bin gespannt,

  • Danke für deine Eindrücke und schade:


    Hättet vorallem den JVC mit -74%-! und den qb1000 länger mit bis zu -85%- testen sollen/können.

    Das sind jeweils die Werte, bei denen die Kisten dem Vernehmen nach, noch leise laufen.

    Bei Laserleistung darüber, drehen die Lüfter richtig auf, sodass die Beamer lauter sind.


    Daher wirkte der JVC auf dich eventuell lauter als er hätte sein müssen, mit 1% weniger Laserlichtleistung.

    Obwohl es in jedem Fall suboptimal ist, dass man die volle Helligkeit weiterhin kaum nutzen kann, sondern (JVC) ein Viertel zugunsten Lautstärke opfern muss. Epson war beim LS12000 mit bis 75% leise und die Grenze haben sie bei qb1000 nun 10% nach oben verschoben.


    Ich kaufe mir keinen Projektor mit schwächelndem Schwarzwert mehr.

    Also wohl eher keinen Sony, geschweige denn Epson.

  • Ich hab mich verschrieben es sind 74 gewesen. Sorry für die Verwirrung.


    Jetzt bin ich mir selber nicht mehr sicher welcher er Wert es ist


    Er meinte jedenfalls dass es der Sweet Spot sei. Zwischen Leistung und Lautstärke. Muss eigtl so sein, weil er ja höher noch lauter war 😅 🤷‍♂️

  • Ich hab vor 2 Wochen auch den QB1000 gesehen, zwar nicht im direkten Vergleich, aber nach zig mal sehen, kenne ich die Demoszenen doch recht gut. Eigentlich wollte ich im Epson Thread noch was darüber schreiben.

    der Epson wirkt von den Farben leuchtender / kräftiger.

    Das hat mich auch sofort positiv überrascht. Für diese kräftigen Farben muss man die Einstellungen bei JVC schon ziemlich optimieren. Der Kollege hat jedoch nur vom Händler eine Tabelle mit empfohlenen Einstellungen bekommen, das Gerät ist nicht kalibriert. Bin mir deshalb nicht sicher, ob da nicht eine Übersättigung vorliegt.
    Aber wie auch immer, das Bild macht damit sofort Spaß.

    Der JvC kann die Stärke des nativen 4K Panels leider nicht voll ausspielen. Beide wirken ähnlich auflösend / scharf.

    Wenn man bei bestimmten Szenen auf Details achtet, sieht man den Unterschied normal schon. Für mich sind es immer wieder entweder Haare und Stoff-Muster. z.B. Lucy Finale, der weiße Anzug von Morgan Freeman. Der ist mit dem Epson eher vollflächig weiß, während native 4K Geräte hier das Stoffgewebe deutlich sichtbar darstellen.
    Wie wichtig das für Einem ist, wieviel das für den generellen Schärfeeindruck beiträgt, muss jeder selbst wissen.
    Das Problem ist eher, dass nur wenige Filme die höhere Auflösung auch wirklich nutzen.

    JVC zeigt mehr Bildrauschen Insbesondere wenn filmkorn bei Full HD blu Ray Content vorhanden ist

    Der Nachteil des höheren Kontrastes: Solche "Fehler" werden auch stärker, kontrastreicher dargestellt.

    Der Epson ist viel leiser als der JVC und das Geräusch angenehmer.

    Ich bin zwar nicht wirklcih empfindlich drauf, aber das ist mir auch aufgefallen.

  • Ich bin zwar nicht wirklcih empfindlich drauf, aber das ist mir auch aufgefallen.


    Das wundert mich echt.
    Das Gehäuse vom JVC wurde ja neu entwickelt.
    Das hat man ja damit schon auf die Möglichkeiten der Laser Kühlung anpassen können.

    Auch läuft die Luft einfach von vorne nach hinten durch, was eine sehr effektive Kühlung sein sollte.
    Man hat ja den Nachteil dadurch, dass man mit dem Gehäuse nicht komplett an die Wand ran kann.
    Das stört mich z.B. weil somit der Beamer noch weiter in den Raum reinsteht, was optisch nicht so schön ist.



    JVC zeigt mehr Bildrauschen Insbesondere wenn filmkorn bei Full HD blu Ray Content vorhanden ist


    Was ich mich schon ein paar mal gefragt habe:

    Wie hochwertig ist die Signalverarbeitung von den kleinen Modellen?
    Es wurde ja offensichtlich ein schwächerer Chip verbaut.
    Der sollte dann auch seine Defizite im Bereich Bildoptimierung haben.
    Wie z.B. das hochskalieren und anschärfen von BluRay Material auf 4k.

  • Entweder die Seriengeräte unterscheiden sich zu den "Vorserien" oder der 500er wird anders gekühlt, oder hat einfachere/lautere Lüfter als der 700er. Ist ja wohl das selbe Gehäuse, aber ob das Kühlungssystem identisch ist, weiß man nicht.

    Bei 3k höherem Preis vielleicht auch bessere thermische Konstruktion ?


    Konnte ja bei den Heimkino Tagen in Berlin den 700er in Augenschein nehmen und der war auch bei 100% Laser (jedenfalls wurde mir auf Nachfrage versichert, dass er mit 100% lief) nicht "oh je ist der laut"

    Eher ein tieffrequentes Rauschen, leichtes Brummen, aber nicht wirklich störend und schon garnicht hochfrequent.


    Interessant wäre ja ein Vergleich mit dem NZ800, der ja bei Rezensionen als recht laut bezeichnet wird.

  • da wäre ja eine Temperaturgeregelte Lüfterssteuerung ein segen. Oder haben die sowas eh drinnen. Werden die dann im Sommer unertäglich laut weil alles auf maximum fährt oder bleiben die immer gleich trotz "tötlicher" temperatur?


    Sollten die eine Lüftersteuerung haben und im Klimatisierten Raum stehen müssten ja auch 100% laserleistung schön leise sein.


    Mein Bragi hat zb. bei einer konstanten Raumtemperatur von 22Grad exakt 26-27 Grad innen und ist somit nicht störend im 1,5 Meter hinter mir teilgedämmten offenen Standplatz. Lichtleistung ist da auch immer auf 100%.

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