• Werner - beinhart! (Realszenen Vorspulen)


    Bang Boom Bang



    Mehr finde ich nicht witzig. :P





    (Obwohl: Fanboys, Four Lions, 5 Zimmer Küche Sarg, Braindead & Monty Python Filme gefallen mir auch)

    Gruß
    olli


    The DARK-ROOM homecinema
    Lounge-Ledersessel, 3 Sitzreihen, Cinemascope-Projektion, 9.4.6 Multichannel, 24m² Sternenhimmel, Schallschutz + Akustikausbau, EIB-Steuerung

  • Ja, Komödien ist ein echt schweres Thema, da sich der Geschmack im Laufe der Zeit extrem verändert.

    Spaceballs fand ich früher total lustig, wie viele andere "Klamauk-Komödien" auch.

    cheech and chong ist auch so einer - k.a. ob ich da heute noch lachen würde.


    Schöne Bescherung ist für mich dagegen recht zeitlos, genau wie Blues Brothers oder Monthy Phyton.

    Shaun of the Dead ist in jedem Fall auch bei meiner Top Liste genau wie Zombieland.

    Über viele Bud Spancer / Ternce Hill Filme kann ich auch lachen.


    Ansonsten war es bei uns oft, dass gerade Komödien von der Stimmung und der Situation leben. Da kann bei Männerkino auch schon mal ein Horror oder Actionfilm für riesigen Lacher sorgen.

    Auch können Komödien in einer Gruppe ganz anders rüber kommen, als wenn man die alleine schaut.

  • Da kann bei Männerkino auch schon mal ein Horror oder Actionfilm für riesigen Lacher sorgen.

    Genau, das sind dann meist keine echten Komödien, sondern irgendwas anderes mit humorigem Einschlag. Davon gibt es haufenweise. Tarantino, Guy Ritchi oder Anders Thomas Jensen gehören für mich z.B. ganz stark dazu.


    Auf den Tipp von Gowattn habe ich heute zwei Folgen von "Angie Tribeca" angeschaut. Das ist wirklich reinrassige Komödie, hier ist der Humor der Selbstzweck. Der Humor ist übrigens extrem stark an die alten Zucker/Abrahams-Filme angelehnt. Das fühlt sich fast genauso an wie "Die nackte Kanone". Gefällt mir bisher! :respect:


    Wenn wir schon bei Serien sind. Hier noch ein paar:


    Future Man

    My Name is Earl

    Scrubs

    Little Britain

  • It's a mad mad mad mad world / eine total, total verrückte Welt

    Didi der Doppelgänger


    die Pink Panther Filme

    die Louis de Funès Filme

    Casino Royale (1967) - nicht der 007 Film.


    die Laurel and Hardy Filme. Hier muss ich sagen, dass ich "Swiss Miss" im Originalton hervorragend mit toller Atmosphäre fand (oder war es meine Stimmung ?) , in Deutsch ("salontiroler") mit Teilen der Familie dann eher fad ....


    The fearless vampire hunters / Tanz der Vampire ist einer meiner Lieblingsfilme, aber es ist keine echte Komödie, sondern läuft unter Horrorkomödie und da gibt es ja eine ganze Menge (Cocaine Bear / Tucker and Dale vs Evil ....). Den kann ich immer schauen und geniesse es jedesmal.


    Was mir auch 2x gut gefallen hat: Bowfinger's grosse Nummer / Bowfinger. Beim dritten Mal dann langsam öde ...


    P.S. Johnny English - natürlich im Originalton

  • Ein Film, den man irgendwie nicht in Erinnerung hat, ist der Apartment Schreck mit Ben Stiller. Wie die alte Mitbewohnerin dem jungen Paar die Nerven wegschmirkelt, ist einfach zu geil 😂

    Der Film ist von 2003.

  • Da ich gerade wieder "Hot Rod" gesehen habe, ist mir mal wieder aufgefallen, dass es seit ca. 10 Jahren kaum noch reine Komödien gibt. Nur noch Filme mit anderem Primärgenre und komödiantischem Anteil. Bei denen kann man zwar mal kurz lachen oder schmunzeln, aber Bauchschmerzen vor lachen bekommt man da nicht. Schon schade, das diese Art von Filmen, so schrottig sie teilweise auch waren, in der Versenkung verschwunden ist. Gleichzeitig wird man zwar von allen Seiten mit Memes und lustigen Videos zugebombt, aber meistens lösen die auch nicht mehr als ein kurzes "Ha" aus.


    Ich schaue mit meinen Kindern im Moment "Die Simpsons" (natürlich nur die goldene Zeit), die ich bestimmt 20 Jahre lang nicht gesehen habe. "Futurama" und "The IT Crowd" haben wir auch schon durch. Gleichzeitig schaue ich nebenbei ältere Folgen von "South Park". Diese älteren Serien waren humoristisch so viel besser als das Meiste, was heute produziert wird. Viel bissiger, intelligenter und einfach lustiger. "Angie Tribeca" Staffel 1 ist da eine löbliche Ausnahme (ist ja auch von Steve Carell).


    Die aufgekommene Wokeness trug sicherlich ihren Teil dazu bei, aber bestimmt nicht alleine. Vieles würde auch heute noch gehen. Reine In-die-Fresse-Komödien lohnen sich im Kino anscheinend einfach nicht mehr. Dass dieser Thread so kurz und schnell versackt ist, sagt ja auch einiges aus.



    Hier mal eine Liste von Szenen, bei denen ich in letzter Zeit Tränen gelacht habe und Bauchschmerzen hatte. Und das kommt wirklich nicht oft vor.


    "Anchorman 2": Die absurde Kennenlernszene mit der Sekretärin

    "Hot Rod": die Waldszene

    "Hentai Kamen": die völlig bekloppte Unterhaltung über das Restaurant

    "Die Simpson": Khlav Kalash und Krabbensaft! Endgeile Folge!

    "Nicht nachmachen": wir haben viele Folgen am Stück gesehen. Wigald Boning kocht Tütensuppe im Geschirrspüler war dann der Endgegner. :rofl:


    Alles davon erschien vor 2014. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich in den letzten Jahren bei einem neuen Film oder Serie so gelacht hätte. Schon traurig irgendwie...


    PS: vielleicht sollte ich mal wieder "Scrubs" oder "RTL Samstag Nacht" auspacken.

  • Hmmm, gerade sind Kanu des Manitu und Nackte Kanone rausgekommen l :zwinker2:


    Aber das zeigt auch den heute sehr starken Trend zur „Wiederholung“. Einen „Fisch namens Wanda“ erfindet heute keiner mehr… jedenfalls nicht mehr für den „Big Screen“. Vielleicht ist auch genau das paradox: Das heutige Publikum und die Produzenten (Henne/Ei) wollen Vorhersagbarkeit - in allem. Story, Charaktere, Budget, Gewinn,… Humor lebt aber von der Überraschung.

    Das setzt einen „Kontext“ voraus, der nicht entsteht, wenn man nebenbei auf dem Handy daddelt und nur TikTok-Wahrnehmungsspanne hat.


    Interessanterweise hat die RomComs etwas zeitgleich dasselbe Schicksal ereilt (auch wenn evtl. die Gründe andere sind)

  • Hmmm, gerade sind Kanu des Manitu und Nackte Kanone rausgekommen l :zwinker2:

    Das wirkt aber eher wie ein kurzes Zucken vor dem Tod als eine Wiederbelebung. :zwinker2:


    Ich habe ein wenig recherchiert und es scheint mehrere Gründe zu geben. Zum einen sind Komödien ein Risiko. Kino ist internationaler geworden, Leute empören sich heute viel schneller und kulturell unabhängigen Mainstreamhumor gibt es kaum noch (eher einzelne Blasen). Nebenbei wird das Internet mit lustigen Inhalten überflutet. Man geht also zum Lachen nicht mehr unbedingt ins Kino. Die Gründe klingen zumindest irgendwie plausibel.

    Interessanterweise hat die RomComs etwas zeitgleich dasselbe Schicksal ereilt (auch wenn evtl. die Gründe andere sind)

    Ja, deren Zenit ist auch überschritten.

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