Welche Filme habt Ihr bewusst nicht geschaut?

  • Aus anderem Thread ausgelagert, da dort off-topic.


    m Grunde gibt es schon Filme, die Szenen mit einer so hellen Grundhelligkeit haben, dass man nicht mehr von "Highlights" sprechen kann. Genau diese Szenen sind es, die dem Tone Mapping, dass brav von 100 Nits als Referenzweiß ausgeht, Probleme machen und deswegen der dynamische Teil eingeführt wurde. Wären es alles nur kleine Spitzlichter, bräuchte man kein dynamisches Tone Mapping.


    Beispiel "The Meg" mit Clipping bei 100 Nits:


    Und hier das Bild mit Display Peak Luminance=3000 (!):


    Von Highlights kann da keine Rede sein. Die "normalen" Bildteile sind eher Lowlights... :zwinker2:


    Vermutlich hat sich auch hier ein Künstler weitgreifende Gedanken gemacht ...


    PS

    Da ich so eine Abmischung als ganz schlechte Arbeit ansehe habe ich diesen Film boykottiert.

  • Tja, selbst schuld. ;-)

    Keine Sorge, ich habe noch eine Vielzahl an Filmen und Serien, die ich schauen darf.

    Neben Meg sind auch die meisten Marvel Filme der letzten Jahre nicht in meinem Heimkino aufgeführt worden, z.B. Dr. Strange 2 - da liegt es dann aber am Inhalt, den ich für verzichtbar halte.


    Ergänzung zu The Meg:

    Das Genre "Tierhorror" ist bei mir sowieso weniger angesagt, z.B. habe ich auch nicht "Der weiße Hai" geschaut, hat mich nie interessiert.

    Jurassic Park und Nachfolger habe ich hingegen gerne geschaut und bei The Meg war ich am überlegen da es mir als eine Symbiose aus Der weiße Hai und Jurassic Park erschien.

    Als ich über die merkwürdige Abmischung gelesen habe war es eine gute Ausrede The Meg nicht zu schauen.

    :)

  • ...

    da liegt es dann aber am Inhalt, den ich für verzichtbar halte.

    Was man durchaus auch über Meg sagen könnte.

    Ist nettes "Brain-Off-Entertainment" (für den, der es genießen kann) und garantiert kein Film, den man gesehen haben müsste. :sbier:


    Wobei ich ihn als "separaten und Disney-fernen" Film noch ein klein wenig mehr schätze als den aktuellen Marvel-Content-Bindungs-Einheitsbrei.

  • Die letzten beiden Bond-Filme habe ich nicht mehr gesehen, nachdem ich bei Skyfall 30min vorm Ende den Stecker gezogen hatte, was für eine Zumutung. In Zukunft werde ich auch bewusst keinen Bond mehr schauen, auch wenn Bond wider Erwarten ein weisser Mann und keine schwarze Frau wird. Mein letzter Bond im Regal ist "Die Welt ist nicht genug". Eigendlich hätte man schon nach Goldeneye Schluss machen sollen.


    Bei Marvel ist bei mir auch langsam mal schluss. Guardians Teil 3 oder Dr. Strange Multiversum sowas werde ich nicht mehr gucken, genug ist genug.

  • Aries


    Eine klasse Idee. Bewusst nicht geschaut.


    Nach dem FÜR MICH enttäuschend 007 Skyfalk habe ich, aufgrund der Tatsache das Sam Mendes erneut Regie geführt hat, Spectre ausgelassen und nachdem ich 1917 von ihm angefangen habe zu gucken um irgendwann gelangweilt vor zu spulen und irgendwann zu zappen, sowie diverser „Bestätigungen hier im Forum zu meiner Entscheidung, bis heute nicht bereut.


    Des Weiteren scheint Angelina Jolie ebenfalls einen anderen Filmgeschmack zu haben, wie ich. Alle Filme, wo sie eine wesentliche Rolle spielt (die Filme hat sie sich ja irgendwie ausgesucht) fand ich doof. Ich hatte irgendwann mal Hackers gesehen und fand den Film scheiße. Erst im Abspann sah ich „den Grund“ dafür. Die weibliche Hauptrolle hat sie übernommen, ich hatte sie im Film mit ihren kurzen Haaren aber nicht erkannt. Daher habe ich bisher auch Nur noch 60 Sekunden gemieden.

  • Die amerikanische Version von „So finster die Nacht“, da die Originalversion so gut war, dass sie für mich nur schlechter werden kann.


    Ging mir mit „Verblendung“ von Stieg Larsson ebenfalls so, den hab ich dann aber doch irgendwann auch mal mit Daniel Craig gesehen.

  • Als ich über die merkwürdige Abmischung gelesen habe war es eine gute Ausrede The Meg nicht zu schauen.

    Die hättest du mit madVR wahrscheinlich gar nicht bemerkt. :zwinker2:

    Technische Wunderlichkeiten sind für mich ansonsten kein Grund, einen Film nicht zu schauen. Wobei ich zugeben muss, dass 4:3-Filme und DVDs in der Regel länger rumliegen als die anderen.



    Zum Thema: ich habe bewusst "Transformers" ab Teil 3 nicht mehr geschaut, weil der zweite schon so besch... und nervig war. Gleiches gilt für "Thor 4". Ab "Thor 3" ist die Reihe quasi tot.

    Ich lasse ansonsten bewusst Liebesfilme aus, es gibt höchstens mal einen mit meiner Frau zusammen. Inzwischen nerven mich auch Dramen aus der Nazizeit. Das Thema ist mir zu ausgelutscht.

    An Kriegsfilmen reizt mich auch kaum noch etwas, daher müssen sie schon gut bewertet sein.


    Generell schaue ich erstmal keinen Film mit einer Bewertung (IMDb/OFDb usw.) unterhalb von ca. 6,5. Erst, wenn er mich besonders interessiert oder jemand ihn empfiehlt. Diese (unscharfe) Grenze ist über die letzten zwei Jahrzehnte stetig gesunken. Kein Wunder, wenn man viel schaut. Irgendwann ist nicht mehr viel wirklich Gutes übrig.

  • Die amerikanische Version von „So finster die Nacht“, da die Originalversion so gut war, dass sie für mich nur schlechter werden kann.

    Geht mir genauso. Da gab es noch andere Neuverfilmungen der Amis, die ich bewusst nicht gesehen habe (z.B. die von "Funny Games").

  • Bond-Filme

    Ja, das kann ich gut nachempfinden.

    Für mich hat 007 leider auch viel vom früheren Flair verloren.

    Ein Tiefpunkt war für mich C. Waltz als Blofeld in Spectre ... mMn eine völlige Fehlbesetzung.



    Angelina Jolie

    Da konnte ich mich für ihre Rolle als Lara Croft durchaus erwärmen.

    :)

    Ich lasse ansonsten bewusst Liebesfilme aus

    +1


    Inzwischen nerven mich auch Dramen aus der Nazizeit

    +1!!!

  • Es gibt wohl kaum ein krasseres Ungleichgewicht zwischen Bekanntheit und Leistung, mir fällt spontan gar kein Film mit Ihr ein, Sie ist einfach nur da..... eine perfekte Teilnehmerin für Lets Dance (muss ich letztens öfters gucken).

    Wanted fand ich klasse. Die Maleficant-Filme gefallen mir auch sehr. Und die Kung Fu Panda Reihe, in der sie synchronspricht. Unbroken ist auch sehr stark, aber da hat sie ja „nur“ Regie geführt.


    Ich lasse bewusst Kampfsportfilme aus, weil ich damit einfach nichts anfangen kann. Auch die Filme, die manche als Kult betrachten, in denen Juck Norris, Van Damme und wie sie alle heißen mitspielen, geben mir nichts. Einfach nicht mein Geschmack bzw. vielleicht auch nicht meine Generation.

  • Skyfall ausgeschaltet

    C. Waltz eine Fehlbesetzung


    Kann ich nicht nachvollziehen. Sorry

    Ist doch alles Geschmacksache.


    Waltz ist immer Waltz. Ich will nicht sagen, dass er nicht schauspielern kann, das stimmt nicht, aber er wirkt immer gleich. Ich sehe da nicht DEN Charakter, ich sehe Waltz.


    Skyfall habe ich damals leider im Kino gesehen. Selten so lahme und schlecht inszenierte Action gesehen.

  • Hi,


    also es gibt bei mir eigentlich gar keine "absoluten KO-Kriterien".

    Bei bestimmten Themen (Dramen, Folter, Teeniefilme, ....) landen die Filme bei mir in der "Will-Schauen-Liste" relativ weit unten. Aber das bedeutet nicht, dass ich sie nicht irgendwann doch mal reinwerfe - und sei es nur meinen Gäasten zuliebe.


    Aber halt: Mir fällt gerade ein, dass ich um die "Scary-Movie-s" immer einen Bogen gemacht habe.

    Die Idee, Scream zu parodieren (der ja selbst eine Parodie war) fand ich von vorneherein absurd und tatsächlich auch destruktiv (so, wie wenn Atze Schröder einen Loriot-Sketch parodieren wollte). Außerdem war das, was ich bislang gesehen habe, so ÜBERHAUPT nicht mein Humor - und unlustige Komödie (besonders, wenn sie sonst nichts bieten), sind echt hart.


    Gruß


    Simon2

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