Weil es noch genug Leute gibt, die auch keine 4-5 k in ihren beamer stecken möchten. Das die günstigen und trotzdem noch guten Einstiegsgeräte von JVC und z.B. Sony fehlen, hat dann wieder Auswirkungen auf den Gebrauchtmarkt. Also ist es schwerer, einen gute Einstieg in die Heimkinoprojektorwelt zu finden. Das war vor einigen Jahren viel einfacher.
Im Frühjahr 2016 habe ich den ersten Projektor für meinen (damals) neuen Kinoraum erworben, einen JVC X7000, Listenpreis damals 6500 €.
Das "Einstiegsmodell" war der X5000, LP 4500€, das Topmodell X9000 lag bei 9000 €.
Wenn wir die allgemeine Preissteigerung zugrunde legen entsprechen 4500 € von 2016 heute ca. 5680 €, aus 6500 € sind 8205 € geworden, 9000 € entsprechend 11360 €.
Im Vergleich zu 2016 hat sich das Niveau für den Einstieg nicht wesentlich geändert, nur am oberen Ende ist es teurer geworden, jedoch wird dafür auch deutlich mehr geboten.
Nun vergleichen viele am liebsten mit dem X7900, der einige Jahre später von JVC sehr günstig angeboten wurde.
Ja, das war ein Superschnapper.
Jedoch sehe ich den X7900 als Ausnahme und nicht als Regel, da JVC zu dem Zeitpunkt für mehr Stückzahlen einen FHD Projektor im Programm beließ als Sony schon komplett auf UHD umgestiegen war.
Auch 2016 gab es Projektoren im Preisbereich unterhalb JVC/Sony, z.B. Epson, im Grunde war die Situation nicht wesentlich anders als es heute ist.