Musical Fidelity M6x 250.11

  • So, mit einiger Verzögerung und nach einem vergleichenden Hörtest ist nun der neue 11-Kanaler bei mir eingezogen. Gerade steht er auf dem Fussboden und erlangt langsam Raumtemperatur. Vorher wird auch nicht eingeschaltet. Es erwarten einen: 11 Kanäle mit je XLR und RCA Eingängen, massive Verarbeitung, 35,5 kg Nettogewicht und ein Bandscheibenvorfall.... (na ja, fast :zwinker2: ). Ein Bild gibt es schonmal, näheres folgt in den kommenden Tagen.


    Ach so, fast vergessen: am Freitag zieht, wenn‘s klappt, auch ein neuer Kinosessel ein (Grobi Emotion).


  • Nun hat die Endstufe ihren finalen Platz auf meiner AV Bank neben dem Signallieferant Marantz AV8805 (ohne "A") eingenommen und ist symmetrisch mit XLR verkabelt. Die Hauptkanäle L und R der 8805 gehen unverändert über meine Mark Levinson Vor- Endkombi; die Musical Fidelity spielt C, SL und SR über ihre 3 "Hauptendstufen"; alle weiteren 5 LS werden von den restlichen Endstufen der MF angesteuert, 3 davon bleiben z.Zt. frei. Ich habe die Pegel neu mit dem iPhone vom neuen Kinosessel aus eingemessen (das iPhone Mikro ist erstaunlich gut), die MF spielt nämlich etwa 9dB lauter als die alte Marantz 8077.


    Der Kinosessel ist ein Grobi Emotion geworden, der kommt von Moovia und heisst dort Ibiza. Er kam aber dummerweise ohne Netzteil vom Hersteller, sowas darf nicht passieren. Nach Intervention von Patrick (man dankt hierfür!) wurde es aber prompt nachgeschickt. Die roten Kissen markieren übrigens den Stereo-Musikhörplatz.


    Zum Hörvergleich bei Grobi: Im Stereobetrieb an Dali Epicon 8 traten an: Marantz MM8077, IOTA AVXP 7-230 sowie MF M6x 250.7. Sieger mit knappem aber hörbarem Vorsprung war die MF. Sie klingt der IOTA recht ähnlich, bietet aber farbigere, plastischere Mitten und die etwas tiefere Bühne. Beide haben eine sehr gute Dynamik und Kontrolle, die MF ist letztlich aber luftiger und musikalischer. Kein Riesenunterschied aber klar hörbar. Die Marantz hat Defizite in der Dynamik und der Raumdarstellung, spielt gleichwohl aber auch recht feingeistig-musikalisch. Dennoch der klare letzte Platz.


    Bei mir entfaltet die MF ein druckvolles, klares Klangbild. Gerade die Nubert LS schätzen offenkundig die erheblich mühelosere Leistungsentfaltung der MF gegenüber der alten 8077. Ein klarer Gewinn hier. Der Center, vorher von einer kleinen Vincent SP-997 Monoendstufe angetrieben, klingt nun voluminöser, mit deutlich mehr Druck und Dynamik. Die zuvor vernommenen Härten sind weg. Ingesamt ist das Klangbild nun deutlich druckvoller, immersiver, involvierender und auch musikalischer, recht erstaunlich, bedenkt man, dass die Hauptkanäle L und R unverändert geblieben sind. Nebenbei gefällt mir bei der MF, dass die LED Reihe an der Front nur dezent leuchtet und nicht den Schwarzwert auf der LW verschlechtert. Kritik: ich würde mir eine Möglichkeit zum Bi-Amping wünschen, dergleichen bietet z.B. die neue Marantz Amp 10, die mir aber aus anderen Gründen nicht so recht gefällt.


    Fazit: das Warten auf die MF hat sich gelohnt, das Gerät ist bei mir eine sehr gute Ergänzung und das Geld (zumindest mir) auch wert.

  • Was macht man, wenn die neue Mehrkanalendstufe, die sich bislang sehr bewährt hat, mit 3 noch unbenutzten aber mitbezahlten Kanälen aufwartet? Nun, ich habe einen länger gehegten Plan verwirklicht und 2 Surround Back LS installiert. Zu dem Zweck 2 Nubert NuVero 30 geordert, passend zu meiner Nubert Surroundumgebung, und das lange Wochenende zu Um- und Einbauarbeiten genutzt. Eingemessen mit der Audyssey App, ist das Ganze nun betriebsbereit. Das neue 7.1.5 Setup scheint eine deutliche Verbesserung gegenüber dem bisherigen 5.1.5 zu sein und möchte nun genauer erhört werden.

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