• Von einer hinteren Dämmung profitieren ja auch die restlichen Lautsprecher.


    Ich würde das Ständerwerk so auslegen, dass Du Dämmung einbringen kannst. Dann kannst Du das DBA ja zunächst realisieren und messen. Dann hast Du eine Bestandsaufnahme.

    Weitere akustische Maßnahmen können im Anschluss bei Bedarf vorgenommen werden.

    Ich zum Beispiel habe im Nachhinein vorne vollflächig 25cm Dämmung eingebracht und hinten 2 Folienabsorber und 25cm Dämmung in den Ecken eingebracht.

  • Eine Frage noch zur Dämmstärke: wieviel Dämmung ist denn zwingend nötig und ab wieviel ist die Verbesserung nicht mehr spürbar? Habt ihr da Erfahrung?

    Hast du schon diesen Thread gesehen?

    Usel20 hat das sehr gut dokumentiert, siehe den Post "Akustische Module".


    Da findest du viele Abmessungen mit verschiedene Materialien und Tiefen.

  • Das kommt am Ende darauf an, wie du deine restlichen Speaker nutzen möchtest. Tiefere Dämmung ist nie verkehrt, um die Absorptionsfläche breitbandiger zu halten.

    Was kommt denn für Absorptionsmaterial zum Einsatz?

    Was meinst du genau damit, wie ich sie nutzen möchte? Falls es um die Inhalte geht: 70% Filme, 30% gaming, so gut wie keine Musik.

    Als Material wollte ich Rockwool nehmen.


    Von einer hinteren Dämmung profitieren ja auch die restlichen Lautsprecher.


    Ich würde das Ständerwerk so auslegen, dass Du Dämmung einbringen kannst. Dann kannst Du das DBA ja zunächst realisieren und messen. Dann hast Du eine Bestandsaufnahme.

    Weitere akustische Maßnahmen können im Anschluss bei Bedarf vorgenommen werden.

    Ich zum Beispiel habe im Nachhinein vorne vollflächig 25cm Dämmung eingebracht und hinten 2 Folienabsorber und 25cm Dämmung in den Ecken eingebracht.

    Guter Punkt - erstmal messen und dann entscheiden, was noch an Absorption nötig ist.

    (...)Da würde ich die optische Wirkung des Gesamtraumes höher bewerten.

    Wenn baumhaus schreibt ihm wäre weniger Dämmvolumen vorne und hinten lieber kann man das bei einem DBA imho definitiv verschmerzen.


    Bei DBA habe ich es bisher so verstanden, dass hier keine typischen Bassfallen zwingend notwendig sind.

    Erstrefkexionspunkte zu dämmen hätte hier höhere Priorität.

    OK verstanden. Ich denke auch, dass der gesamte Klang von der Dämmung profitieren würde. Und wenn ich mir schon die Mühe mit dem Ständerwerk mache, dann kann ich es auch gleich mit Material befüllen. Dann würde ich es aber tatsächlich vorne eher nicht so tief machen, um das mit der Leinwandbreite in den Griff zu bekommen.


    Hast du schon diesen Thread gesehen?

    Usel20 hat das sehr gut dokumentiert, siehe den Post "Akustische Module".


    Da findest du viele Abmessungen mit verschiedene Materialien und Tiefen.

    Nein noch nicht - schaue ich mir aber auf jeden Fall an, sieht sehr umfassend aus!


    Lieben Dank für eure Ideen und Anregungen!

  • Mir geht es um den Frequenzbereich. Wenn du am Ende bei 120hz trennen möchtest, bringt die Dämmung weniger, als wenn du bei 60 oder 80hz trennst. Nur weil man ein DBA hat, geben die anderen Speaker auch bei hoher Trennung durchaus noch Tiefton wieder, der dann einfach unter Umständen schlechter wird ohne ein sinnvolles akustisches Konzept.

    auch gewerblich als User "Speaker Base" unterwegs

  • Moe ich möchte das Thema besser verstehen. Ich habe eine Dämmung von 20cm Sonorock ohne Luft:


    Der Absorption-Koeffizient beim 50 Hz ist 0.2. Ist er dann ausreichend um die Lautsprecher bei der Frequenz zu trennen oder ist es empfehlenswert ein bisschen höher zu trennen?

  • Deine LS in der Front regen auch "Mit" Trennfrequenz die Quermoden (Links/Rechts) an, (natürlich auch vertikal und Längstmoden).

    Hier bräuchte es in allen Dimensionen mindestens 30cm (besser 40cm) poröse Bedämpfung, um bei 100Hz mit 24db/Okt. zu trennen, ohne die Moden darunter noch stark anzuregen, meist kaum bis garnicht machbar.

    Mit 20cm wäre es noch "okay", je Zielsetzung.

    Von noch tieferer Trennung mit ähnlicher Bedämpfung oder weniger, oder gar Full Range halte ich persönlich garnichts, rein physikalisch und technisch betrachtet, für mich aber auch hörtechnisch.

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