Was ich noch berichten wollte…
Nach all den Tests mit Supports, Frequenzanpassungen und verschiedenen Gruppenbildungen hatte ich am Samstag Besuch von einem Freund, der selbst ein Heimkino betreibt. Wir haben uns zuerst meine aktuelle Einstellung angehört — also das Setup, das ich messtechnisch für sinnvoll hielt und bei dem ich viel mit Supports und Gruppierungen gearbeitet hatte.
Während wir hörten und darüber gesprochen haben, meinte er irgendwann, dass er Dirac in so einem Setup eigentlich noch nie richtig gehört hat — und ob wir nicht einfach mal das laufen lassen wollen, was Dirac selbst für den Raum vorschlägt. Also ohne mein weiteres Eingreifen, sondern genau so, wie Dirac es gemessen und mit allen Supports und Zielkurve vorgesehen hat.
Gesagt, getan — eingespielt — und dann kam dieser Moment, wo man merkt, dass man mit der Zeit ein bisschen betriebsblind wird.
Wir waren beide ehrlich überrascht, wie stimmig und angenehm das Ganze klang. Die Abstimmung wirkte sofort geschlossen und natürlich. Messtechnisch mag es hier und da Varianten geben, die anders aussehen — aber letztlich zählt das Hörerlebnis. Und das war in dem Moment einfach richtig gut.
Für mich ist damit klar: Diese Dirac-Messung bleibt erstmal meine Grundlage. Wenn ich künftig wieder mit Kurven spiele oder kleine Anpassungen mache, werde ich mich immer daran orientieren. Gerade jetzt, wo auch der Center mit unterstützt, ergibt sich bei mir ein Gesamtbild, das sich einfach sehr rund anhört.
Manchmal tut es gut, der Einmessung einfach zu vertrauen — und sich dann entspannt zurückzulehnen und zu genießen.
VG fichte