Dirac ART - Active Room Treatment

  • Naja, so ganz schwarz/weiß ist es ja nicht. Es kann schon Sinn machen für unterschiedlichen Content (z.B. Musik vs. Film) unterschiedliche Einstellungen zu fahren.

    Exakt und von Dröhnen war ja auch generell nicht die Rede.


    ANDY

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  • Auf der einen Seite Jagd man de Aal glatten Frequenzverlauf/Wasserfalldiagramm hinterher,dann klingt das einen zu brav,dann bastelt sich eine Zielkurve zu Recht,als wären die Moden hier und da noch vorhanden.

    Das ist schon verrückt.

    Diamanten haben auch Ecken und Kanten!😉

  • Interessantes Thema.


    Ich hätte jetzt gesagt, ein rel. flacher Frequenzverlauf ist gesetzt.


    Ich lerne gerade, länger abklingender (nasser?) Bass hat seine Liebhaber für bestimmte Situationen...


    Und ich dachte immer, eine einheitliche Nachhallzeit für möglichst alle Frequenzen ist der heilige Gral, solange genug Druck da ist...

    "Furcht führt zu Wut, Wut führt zu Hass, Hass führt zu unsäglichem Leid." (Yoda)

  • Ich verstehe unter dem Begriff "trockener" Bass einen Bass, welcher "bearbeitet" wurde. Sprich: man versucht diesen zu korrigieren, um ihn vollständig unter Kontrolle zu bringen (Stichworte Nachhall oder Raummoden).

    Ein "nasser" Bass ist für mich eher dem Raum folgend. Man versucht nicht mit allen Mitteln sämtliche Moden unter Kontrolle zu bringen und kann auch mit langsamerem Abklingen des Nachhalls leben. Ein "Nasser" Bass kann sich daher durchaus "gewohnter" ahören, weil man sich dies vom Raum her eben "gewohnt" ist. Da kann durchaus der Eindruck entstehen, dass die Lebendigkeit fehlt, wenn keine störende Moden mehr da sind oder der Frequenzgang im Bassbereich geradegebügelt ist.

    Für mich persönlich schaue ich auf eine gute Balance. Ich möchte möglichst niedrige Nachhallzeiten und einen linearen Frequenzgang, jedoch trotzdem den Raum noch etwas am Leben erhalten.

  • Dry / Wet kennt man vllt. andernorts aus der Musik. Dry ist das Signal direkt aus dem Instrument (z.B. E-Gitarre) und wet ist angereichert mit Effekten (z.B. einem Reverb).


    In diesem Fall ist dry eben die mit ART erreichte Güte mit minimal (für ART) möglichem Nachhall und wet eben mit mehr Nachhall. Wie das klingt? Na z.B. so wie es vor ART klang. Ist für D/M Besitzer nicht sooo lange her, sie sollten sich also erinnern können ;-)

    Sony Bravia 77" A83J OLED, Marantz Cinema 50 + Dirac ART, 4.3.4

  • Also ist dry mehr super dry und wet mehr normal.


    So zumindest scheint es sich für mich raus zu erodieren.


    Anstatt 2 enden der Skala ist es eine ins Extreme und eine im normalen Bereich ?

    Zumindest verbindet es keiner direkt mit dröhnen an sich

  • Bei BC bekommt jeder SUB das LFE Signal bei ART ja nur einer das könnte auch ein Grund sein,warum BC lebendiger klingt.

    Vielleicht ist das das der Grund warum Storm Audio nach der ART Einführung Multiway nachgereicht hat so kann ART und BC nach belieben kombinieren.

  • Letztlich sind damit einfach unterschiedliche Nachhallzeiten gemeint. Der Frequenzgang sollte schon möglichst linear bleiben.

    Dry => kurze Nachhallzeit

    Wet => längere (nicht lange) Nachhallzeit

    Ich muss zugeben mit dem Begriff "wet" tue ich mich auch schwer...

    Viele unserer Kunden hören in unseren Showroom zum ersten Mal was trockener Bass eigentlich ist und müssen sich erstmal dran gewöhnen. Die sind halt einfach mehr Nachhallzeit gewohnt.

    Kennt man ja auch beim Umstieg auf ein DBA.

  • Bei BC bekommt jeder SUB das LFE Signal bei ART ja nur einer das könnte auch ein Grund sein,warum BC lebendiger klingt.

    Vielleicht ist das das der Grund warum Storm Audio nach der ART Einführung Multiway nachgereicht hat so kann ART und BC nach belieben kombinieren.

    Das halte ich für nicht ausreichend korrekt, es hält sich aber hartnäckig in Kommentaren. Auch bei Bass Control bekommt nicht jeder Sub dasgleiche Signal, sonst bräuchte es ja auch nur einen Ausgang und eine handvoll Y-Adapter.

    Sony Bravia 77" A83J OLED, Marantz Cinema 50 + Dirac ART, 4.3.4

  • Das mit dem LFE an Sub 1 ist noch ein Punkt, der noch genauer betrachtet werden sollte.

    Ich wollte nämlich letzthin per Y Kabel meine beiden großen Subs an Ausgang 1 zusammen anschließen.

    Dann hab ich mich aber vorher mal reingedacht und bin der Meinung, so einfach ist das nicht.

    In meinem Fall hätte ich dann nur einen kleineren Sub zum Supporten.

    Auch ist es ja nicht so, dass dann der SW 2 in der Hauptgruppe nix macht. Der Unterstützt ja und korrigiert das Signal vom SW 1.

    Also verarbeiten ja doch beide Woofer das Signal.

    Es macht also meiner Meinung nach nur Sinn mit dem Verbinden, wenn ich noch mal genau so viele Support- Woofer hätte.

    Sprich 2 große per Y als LFE und noch mal 2 Große für den Support.

    Ansonsten macht es ja mehr kaputt, als es nutzen würde.

    MfG Oli


    "Nach der Katastrophe ist vor der nächsten Katastrophe" (Michael Manousakis)

  • Der größte Kritikpunkt seit der ART Veröffentlichungen am 6/23 war das es nur ein LFE Signal für Sub gab.

    Da Dirac das nicht ändern wollte oder konnte,da hat Storm Audio+Dirac Multiway per Firmware in rausgebracht.

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