Bücherregal mit Raumakustikeffekt

  • von 8" würde ich ggf. Abstand nehmen. Oder sie machen dennoch Sinn? :think: . Auf den € genau kommts mir da jetzt nicht an. Oder doch lieber gleich 10" oder 12".

    Ein 6er Array an der Rückwand kann ich vermutlich eh nicht richtig umsetzen. Zum einen stünde dann das Sofa direkt vor dem unteren, mittleren Sub (ca. 1m von der Membran entfernt) und der linke hintere würde mit dem Schreibtisch kollidieren. Und den kann ich im WZ an keine andere Stelle verfrachten.

    An der Vorderwand könnte ich 6 Subs unterbekommen. Nur ist auch hier der mittlere, untere mit einem Fragezeichen versehen. 1) steht der TV davor - oder ich hänge diesen höher, nur dann wandert die Bildmitte noch weiter nach oben. 2) stünde der Havo Center dann vor dem Sub. Ob sowas kontraproduktiv ist, kann ich nicht einschätzen.


    Die FM6 würde ich mir auch mal anhören wollen.


    "Die sollte aber auch klar sein, dass die 12 nicht lauter werden, als 9. Es dienen nur die vorderen Subs zu Schallerzeugung. Sprich 4 oder 6."

    Ich kann eh keine Kellerkinopegelorgien feiern, wie manch anderer hier. Ich möchte nur verhindern, dass kleine Subs zu schnell an die Grenze kommen und möglicherweise anschlagen. Aber wahrscheinlich unterschätze ich das eher und da geht generell mehr, als man denkt.

  • von 8" würde ich ggf. Abstand nehmen. Oder sie machen dennoch Sinn? :think:

    Naja mit 6 Stück in je 10-12L GG 500W und Rohmgain könntest du immerhin im Bereich des X-Max bis 20Hz auf ~110dB kommen. So wenig ist das jetzt nicht. Dabei muss man natürlich schauen, dass die Modenfreiheit für viele erst einmal ungewohnt ist und der Bass sich manchmal deutlich leiser anfühlt, als er ist, weil eben der modale Peak fehlt und wenn es nicht reicht, verbaut man einfach mehr oder BR und verzichtet auf den letzten realen Tiefgang (so wie die meisten BR Aktivsubs). Dann sind bis 30Hz mit den 8" auch 120dB drin in je 20L und mit 650W.



    Zum einen stünde dann das Sofa direkt vor dem unteren, mittleren Sub (ca. 1m von der Membran entfernt)

    völlig egal.


    und der linke hintere würde mit dem Schreibtisch kollidieren. Und den kann ich im WZ an keine andere Stelle verfrachten

    10-12L würde beim Reckhorn ein Gehäuse bedeuten mit 12cm Tiefe und ~35*35 bis 40*40cm Tiefe. Genau das ist ja der immense Vorteil dieser kleinen Chassis.


    1) steht der TV davor - oder ich hänge diesen höher, nur dann wandert die Bildmitte noch weiter nach oben. 2) stünde der Havo Center dann vor dem Sub. Ob sowas kontraproduktiv ist, kann ich nicht einschätzen.

    auch das sehe ich halb so wild. Da muss man immer schauen, von welchen Sublösungen man kommt und wie deren Qualität war. Da wird das DBA dennoch viel besser performen.

    auch gewerblich als User "Speaker Base" unterwegs

  • Quote

    Naja mit 6 Stück in je 10-12L GG 500W und Rohmgain könntest du immerhin im Bereich des X-Max bis 20Hz auf ~110dB kommen. So wenig ist das jetzt nicht. Dabei muss man natürlich schauen, dass die Modenfreiheit für viele erst einmal ungewohnt ist und der Bass sich manchmal deutlich leiser anfühlt, als er ist, weil eben der modale Peak fehlt und wenn es nicht reicht, verbaut man einfach mehr oder BR und verzichtet auf den letzten realen Tiefgang (so wie die meisten BR Aktivsubs). Dann sind bis 30Hz mit den 8" auch 120dB drin in je 20L und mit 650W.


    vielen Dank für die schnelle Simulation. 110db bzw. 120db werde ich vermutlich nie erreichen. Daher ist damit also mehr als ausreichend Reserve vorhanden und ich habe die kleinen Chassis wie vermutet unterschätzt. Und reale 20 Hz werden mehr als ausreichend sein.

    Ich werde dann bei CB bleiben und nicht auf BR gehen. Auf der Reckhorn Seite steht ja für die 8" eine Empfehlung für guten Tiefbass mit 15-20 Liter und optimalen Tiefbass 30-35 Liter. Die Maße von 35x35 bzw. 40x40 bewegen sich jedoch im 15-20l Bereich. Ist das in dem Falle und der Menge völlig ausreichend oder sind 10l mehr doch eher zu empfehlen?

    Habe ich bei meinem Vorhaben bei den 8" akustisch irgendeinen generellen Vorteil ggü. einer 10" oder 12" Variante? Mal abgesehen von kleineren Gehäusen? Oder dann doch besser in Richtung 10-12" schielen?


    Quote

    10-12L würde beim Reckhorn ein Gehäuse bedeuten mit 12cm Tiefe und ~35*35 bis 40*40cm Tiefe. Genau das ist ja der immense Vorteil dieser kleinen Chassis.

    Ich plane mal bei Sketchup entsprechend mit kleineren Gehäusen um und schaue, ob der Schreibtisch dafür im Weg sein wird. Sollte das der Fall sein und ich könnte dadurch hinten dennoch keine 6 Gehäuse anbringen: ginge dann auch vorne ein 6er Array und hinten 4?


    Quote

    auch das sehe ich halb so wild. Da muss man immer schauen, von welchen Sublösungen man kommt und wie deren Qualität war. Da wird das DBA dennoch viel besser performen.

    aktuell überhaupt kein Sub mehr. Ich habe zwar noch einen 10" XTZ rumstehen, doch der hat auch seit einigen Jahren keinen Einsatz mehr erlebt. Von daher kann es nur besser werden.



    Da sich das Thema aktuell mit dem DBA und Akustikregal vermischt, kann der Thread natürlich auch verschoben werden, falls es nicht mehr an diese Stelle passt.

  • vielen Dank für die schnelle Simulation. 110db bzw. 120db werde ich vermutlich nie erreichen. Daher ist damit also mehr als ausreichend Reserve vorhanden und ich habe die kleinen Chassis wie vermutet unterschätzt. Und reale 20 Hz werden mehr als ausreichend sein.

    Ich werde dann bei CB bleiben und nicht auf BR gehen. Auf der Reckhorn Seite steht ja für die 8" eine Empfehlung für guten Tiefbass mit 15-20 Liter und optimalen Tiefbass 30-35 Liter. Die Maße von 35x35 bzw. 40x40 bewegen sich jedoch im 15-20l Bereich. Ist das in dem Falle und der Menge völlig ausreichend oder sind 10l mehr doch eher zu empfehlen?

    Du gewinnst mit einem größeren Gehäuse nur Wirkungsgrad im Tiefbass und verlierst etwas Belastbarkeit oben heraus.



    Die Güte ist selbst in 12L schon bei ~0,6, was für einen Wandeinbau ausreichend niedrig ist. Aus meiner Sicht besteht keine Notwendigkeit wegen dem 1dB hier oder da mehr Platz zu opfern. Den Rest macht einfach der EQ.


    Habe ich bei meinem Vorhaben bei den 8" akustisch irgendeinen generellen Vorteil ggü. einer 10" oder 12" Variante? Mal abgesehen von kleineren Gehäusen? Oder dann doch besser in Richtung 10-12" schielen?

    Nein, du sparst einfach Platz und Tiefe. 10" oder 12" machen bei gleichem Pegel weniger Hub. Sprich haben das Potenzial etwas mehr Pegel oder weniger Verzerrungen zu generieren. Erreicht man aber auch, wenn man im Zweifel einfach mehr 8" verbaut. Kann man machen wie man mag sofern Mindestpegel und Gitterdichte erriecht werden.


    Sollte das der Fall sein und ich könnte dadurch hinten dennoch keine 6 Gehäuse anbringen: ginge dann auch vorne ein 6er Array und hinten 4?

    Kann man im Grunde halten, wie man möchte. Mit mehr gehst halt mehr auf Nummer sicher. Bei der Größe der Chassis denkst du ja scheinbar auch eher haben, als brauchen, warum dann nicht auch hier :)

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  • Du gewinnst mit einem größeren Gehäuse nur Wirkungsgrad im Tiefbass und verlierst etwas Belastbarkeit oben heraus.


    Die Güte ist selbst in 12L schon bei ~0,6, was für einen Wandeinbau ausreichend niedrig ist. Aus meiner Sicht besteht keine Notwendigkeit wegen dem 1dB hier oder da mehr Platz zu opfern. Den Rest macht einfach der EQ.


    Nein, du sparst einfach Platz und Tiefe. 10" oder 12" machen bei gleichem Pegel weniger Hub. Sprich haben das Potenzial etwas mehr Pegel oder weniger Verzerrungen zu generieren. Erreicht man aber auch, wenn man im Zweifel einfach mehr 8" verbaut. Kann man machen wie man mag sofern Mindestpegel und Gitterdichte erriecht werden.

    Auf Grund von Platz und (hoffentlich) bleibender Wohnzimmeroptik und Flair geht dann also die Tendenz zu den 8". Da der LFE ja glaube meist 10db lauter spielt als die restlichen Kanäle, sollten die 8" also im Stande sein, bis ca. 100db +/- verzerrungsarm spielen zu können.

    Gibt es sonst noch bessere Alternativen zu den Reckhorn D200 oder bin ich mit denen bereits (sehr) gut bedient?


    Kann man im Grunde halten, wie man möchte. Mit mehr gehst halt mehr auf Nummer sicher. Bei der Größe der Chassis denkst du ja scheinbar auch eher haben, als brauchen, warum dann nicht auch hier :)

    Zur Not muss ich den Schreibtisch ansonsten leicht modifizieren :)



    Wie sehr nachteilig ist es, wenn ich es tatsächlich nur beim DBA ohne baulich tiefe Absorber belasse? Statt einer in der Breite durchgehenden Ständerwand überlege ich, pro Wand eher 3 Türme zu stellen. In einem Turm könnte man jedoch dann zwischen den Subs Dämmung einbauen. Nur wird die für den Tiefton keinerlei Relevanz haben.


    Und ich schaue mal, wie sehr die Bildmitte mit einem 85" nach oben rutschen wird, sollte ich den TV tatsächlich höher platzieren müssen. Und ob das Verhältnis Augenhöhe zur Bildmitte noch zu vertreten ist.

  • Ein kleines SketchUp Update zu allen geplanten Änderungen im Wohnzimmer:


    Ich habe das DBA nun auf 8" gesetzt. Lustig, wie winzig die angehenden Subwoofer im Vergleich zur Havo Fast aussehen.

    In der Front habe ich provisorisch einen 85" TV über den 65" TV gelegt, um auch für mich die Größenunterschiede zu sehen. Außerdem habe ich dann die TV Unterseite um 19cm nach oben verschoben, damit der TV nicht mehr vor dem mittleren Sub hängt. Durch die (geplante) Vergrößerung um 20", befindet dann allerdings auch der Höhenunterschied von den Augen zur TV Mitte bei ca. 55cm, was schon viel ist. Auf die Entfernung sind das dann gerundet 9°, so dass der TV auf jeden Fall nach vorne unten gekippt werden muss. Positiv ist dafür, dass ich dann den Center entsprechend höher setzen kann, womit sich dann LCR auf fast einer Höhe befinden.

    Wie sehr negativ sich dieser Höhenunterschied auf das Filmerlebnis niederschlägt, kann ich noch nicht sagen. Zwischen dem akustischen Zentrum des Centers zur Bildmitte liegen dann immerhin 80cm.

    Jedoch befindet sich jetzt die ganze LCR Front direkt vor der unteren Subwooferreihe.


    Den Durchgang zur Küche werde mit einem Regal umrahmen, auf dessen Rückseite dann ein dicker bzw. ein Akustikvorhang befestigt wird. Mich stört schon länger, dass während des Musikhörens und Filme schauen immer ein gewisser Nachhall aus der Küche ins WZ dringt. Bei Bedarf kann ich den Vorhang dann hinter dem Regal verstecken.


    Auf der Rückseite bekomme ich die 6 Subs nur unter, wenn ich den Schreibtisch um ca. 15cm von der Wand in den Raum ziehe. Damit sollte ich leben können. Dank der flachen Bauweise der Gehäuse ist das noch umsetzbar.

    Wie ich dann die Regale behandel, muss ich noch sehen. Die angedachte Umsetzung einer Mischung aus Absorber und Diffusor ist jedoch noch aktuell. Ggf. kann ich dann auch den Bereich zwischen den beiden Regalen komplett dämmen oder ich setze hier ein weiteres Stück ein.


    Ein Ständerwerk muss ich noch planen. Auch, wie ich dann alles unsichtbar verstecken kann.


    Anbei ein paar Bilder:






  • Den unter dem Schreibtisch kannst du ruhig einfach ein paar cm nach unten ziehen. Die Front Speaker so weit von der Wand wegzuziehen, wird dir einen schönen Einbruch im Grundton bescheren :(

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  • klar, die Havos kann man u.a. auch wandnah einsetzen. Nur liest man sonst ja immer, dass LS von den Wänden ausreichend Abstand haben sollten. Aktuell stehen sie mit der Rückseite 58cm und mit der Front 93cm weg. Du meinst, das ist zu viel?

    Ich hatte mal in REW RTA laufen lassen und dabei die LS in alle Richtungen verschoben. Riesige Unterschiede konnte ich dabei nicht erkennen. Jedoch habe ich auch zum Großteil eher auf den Tiefton geachtet.


    Ich muss mal schauen, wie ich die Subs alle verbaue. Muss ein Ständerwerk auch an der Decke befestigt werden? Ich denke ja eigentlich über einzelne Türme nach, die dann einfach einen stabileren Fuß bekommen, so dass nichts umfallen kann. Wenn es zu verhindern ist, möchte ich sie nicht unbedingt zusätzlich an der Wand/ an der Decke verschrauben müssen. Oder ist davon abzuraten?


    Ich möchte auch zeitnah mit dem Projekt beginnen. Ich werde leider im Januar und Februar kein Auto zur Verfügung haben, so dass ich alles in nächster Zeit an Material besorgen muss.

    Daher muss ich auch nochmal die Frage stellen: gibt es neben dem Reckhorn D-200 noch andere zu empfehlende Alternativen? Oder ist dieser bereits sehr gut? Wenn sich ein Aufpreis eines anderen Chassis klanglich lohnt, denke ich gern darüber nach. Und welche Verstärker sind für diese Chassis zu empfehlen?

  • Bei so kleinen Gehäusen, würde ich ja einfach eine 6er Schraub nehmen und die Dinger an die Wand Dübeln, bevor man jetzt mit einem Ständerwerk anfängt, aber es gibt ja auch Leute die die Bausubstanz mit keinem noch so kleinen Loch Schwächen möchten.


    Alternativen gibt es immer. P/L finde ich beim reckhorn aber ziemlich gut. Bei 8" kenne ich keine nennenswerten die nicht das doppelte oder 3fache kosten und wirklich einen Mehrwert bieten. Bei 10" gibt's paar mehr, Gehäuse werden dann wieder grösser. Crown xls 1502 und ein minidsp oder tracks 4x4 sind gängige Kombinationen.

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  • Bei so kleinen Gehäusen, würde ich ja einfach eine 6er Schraub nehmen und die Dinger an die Wand Dübeln, bevor man jetzt mit einem Ständerwerk anfängt, aber es gibt ja auch Leute die die Bausubstanz mit keinem noch so kleinen Loch Schwächen möchten.

    Wenn man Subs direkt an die Wand hängt, kommt mir als erstes in den Sinn, dass sich der Schall direkt über die Bausubstanz zu den Nachbarn verteilt. Das möchte ich natürlich am ehesten vermeiden.



    Alternativen gibt es immer. P/L finde ich beim reckhorn aber ziemlich gut. Bei 8" kenne ich keine nennenswerten die nicht das doppelte oder 3fache kosten und wirklich einen Mehrwert bieten. Bei 10" gibt's paar mehr, Gehäuse werden dann wieder grösser. Crown xls 1502 und ein minidsp oder tracks 4x4 sind gängige Kombinationen.

    Müssen die Subs dann parallel oder in Reihe geschaltet werden? Die Frage zielt darauf ab, wie viele Crown ich überhaupt bestellen müsste. Immerhin müsste ja dann jeder Sub einzeln entzerrt werden.


    Achja, kann ich davon ausgehen, dass solch kleine Subgehäuse keine zusätzlichen Verstrebungen benötigen? Bei der Größe sollte doch 19mm MPX oder MDF ausreichend stabil sein?

  • Wenn man Subs direkt an die Wand hängt, kommt mir als erstes in den Sinn, dass sich der Schall direkt über die Bausubstanz zu den Nachbarn verteilt.

    Kann ich so bisher nicht bestätigen.

    Müssen die Subs dann parallel oder in Reihe geschaltet werden?

    Sowohl, als auch. Entweder immer zwei in Reihe und dann 3x parallel = 2,66Ohm oder 3 in Reihe und dann 2x parallel = 6Ohm.


    Die Frage zielt darauf ab, wie viele Crown ich überhaupt bestellen müsste. Immerhin müsste ja dann jeder Sub einzeln entzerrt werden.

    Eine, ein Kanal für vorn und einer für hinten. Es werden alle 6 eines Arrays identisch entzerrt.

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  • Kann ich so bisher nicht bestätigen.

    Ich werde mich mal provisorisch an einen Turmentwurf setzen. Dann kann ich dort immerhin noch ein wenig was zur Raumakustik unterbringen


    Sowohl, als auch. Entweder immer zwei in Reihe und dann 3x parallel = 2,66Ohm oder 3 in Reihe und dann 2x parallel = 6Ohm.


    Eine, ein Kanal für vorn und einer für hinten. Es werden alle 6 eines Arrays identisch entzerrt.

    zur Schaltung werde ich mich mit Sicherheit nochmal melden, wenn es dann so weit ist. Die Subs dann untereinander mit normalen Lautsprecherkabeln + Wago verbinden und den jeweils letzten Sub aus der Reihe per Speaker Twist an den PA oder reicht hier ebenfalls per LS-Kabel? Wie ich mal gelesen habe, sollte es wohl eine Kombination aus 2,5mm² und 4mm² Querschnitt sein.


    Dann werde ich mir die Tage auch mal den XLS 1502 bestellen.

  • Wären eigentlich solche Flat Subwofer nichts für ein schmales Ständerwerk?

    Ich habe beispielsweise einen Ampire im Auto - doppelter Boden in der Mini Reserveradmulde - um möglichst wenig Platz zu verlieren. Die brauchen ebenfalls sehr wenig Volumen und die Gehäuse könnten wir bei den Reckhorn auf 13cm gebaut werden. Dafür wären die aber 10" oder 12".

    Preislich kosten die mehr, ja..

  • zwischenzeitlich hatte ich auch mal kurzen Kontakt zu Reckhorn, da ich u.a. auch Fragen zur Gehäusedämmung hatte.

    Hier wurde gesagt, dass 12l Volumen die Untergrenze für den 8" sei. Sollte ich daher doch lieber auf 20l oder mehr setzen? Richtig kann ich das nicht einschätzen. Nur kläre ich das lieber ab, bevor ich mir Holzzuschnitte bestelle. In der aktuellen Planung habe ich die Gehäuse mit den Innenmaßen von 31,2 x 31,2 x 12cm gebaut. Hiermit kommt man jedoch auf nur ~11,7l.

    Für 20l müsste ich beim Innenmaß auf 38 x 38 x 14cm gehen und für 30l auf ca. 45 x 45 x 15cm.

  • 12L netto (sprich innen und ohne streben und Chassis) empfinde ich als sinnvolle Größe. Mehr Volumen hat mehr Impulstreue und Wirkungsgrad unten herum zur Folge, senkt die mechanische Belastung auf die Membran und Zentrierung aber senkt auch den maximalpegel oben heraus. 15L finde ich noch voll im Rahmen. Mehr als 20L finde ich Unsinn, dann kannst du auch gleich einen 10" verbauen. Da laufen die meisten schon sehr gut in 25L. Bei 30L oder gar mehr kommst du schon eher in den Bereich mancher 12".

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  • baue ich ein Gehäuse mit 15l netto und ziehe das benötigte Volumen für Treiber + Versteifung (falls überhaupt notwendig) ab, komme ich gesamt ja wieder auf 12-13l.

    Dann würde ich 18mm, 20mm oder 22mm MDF oder MPX mit den Außenmaßen von ~40x40x16cm verbauen. Damit käme ich dann auf 15,2 - 15,9l ohne Treiber.


    Da ich ja auch noch über eine Lösung zum Verstecken der Subs nachdenke -> ich habe noch solche Akustikpaneele aus dem Baumarkt gegen Flatterechos im Einsatz. Kann ich die eigentlich vor die Subwoofer setzen oder würde das dann diese in der Funktion beeinträchtigen?


  • Netto bedeutet du musst natürlich das Volumen für Treiber und streben drauf rechnen. Ich rede auch generell immer nur von nettovolumen, da es das einzig relevante ist. Der Rest hängt ja auch von deiner Bauart ab.

    Das heisst das effektiv real überbleibende ist das nettovolumen. Inkl. Aller zusätzlichen verdränger ist es das bruttovolumen.


    22er mdf finde ich total übertrieben. Mach lieber 1-2 streben an die Wände.


    Die öffnungsfläche der paneele ist sehr klein. Du baust damit unter Umständen eine Art bandpass. Kann vor aber auch Nachteile haben und ist reine Lotterie. Warum nicht einfach Abdeckungen mit irgendeinem akzeptablen dünnen Stoff?

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  • 22er mdf finde ich total übertrieben. Mach lieber 1-2 streben an die Wände.

    welche Dicke würdest du hier empfehlen?

    Die öffnungsfläche der paneele ist sehr klein. Du baust damit unter Umständen eine Art bandpass. Kann vor aber auch Nachteile haben und ist reine Lotterie. Warum nicht einfach Abdeckungen mit irgendeinem akzeptablen dünnen Stoff?

    Fürs Design war das ja nur eine Idee. Wenn es hinderlich ist, denke ich mir was anderes aus

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