Violent Night (2022)

  • Für alle, die eine Alternative zu "Stirb langsam" an Weihnachten suchen.


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    Ab 1. Dezember im Kino.

  • Last Action Hero

    Changed the title of the thread from “Violent Night (Trailer)” to “Violent Night”.
  • Violent Night


    FSK 16, 111 min


    Quelle: HD-Stream (A.)


    Aloha,


    leider ist dies ein extrem wohlwollender "Mainstream"-Film, das fängt bei der Filmmusik an, geht weiter mit der mittlerweile unverzichtbaren Multikultiausrichtung, dazu das überaus drollige Mischlingskind (derzeit auch üblich in jedem Aldiprospekt) und allein dieses Hashtaggequatsche geht mir so dermaßen auf die Eier.


    Schade, ich hatte nach ein paar Kritiken mehr erwartet. Dachte, der Film wäre etwas böser und weniger 08/15. Bin mir gar nicht sicher, ob es auch noch andere gibt, die sich an diesem "Durchgestyltbraven" stoßen. Ich neige mittlerweile dazu, einen Film schon wieder auszumachen, wenn ich diese wohlwollende musikalische Daueruntermalung höre, weil damit die Stoßrichtung des Films meist absehbar ist.


    Film: 4

    Ton: 3

    Bild: 2-

    Gruß Mickey

    Grundlage meiner Filmbewertungen: Abiturnotensystem 1 – 6 (15 – 0 Punkte)

    Rezensionen und deren Bewertungen beruhen auf der BD-Fassung.

  • MickeyKnox


    Ich weiß nicht, was Du mit böser meinst aber mir war der zu böse oder eher zu brutal. Aber vielleicht meinst Du mit böse auch sarkastisch.


    Ich dachte mir nur, als das erste Gehirn an die Wand spritzte, na toll, hätte man nicht unbedingt zeigen müssen. Manchmal ist weniger mehr, wir hätten es auch ohne es direkt zu sehen geglaubt.

    So geht es dann auch weiter. Reihenweise werden die Leute auf übelstbrutale Weise abgemurkst und das Ganze wird mit „netter“ Musik unterlegt.

    Ich mutmaße jetzt mal die Begründung der FSK für die 16 anstelle der 18. Comichafte Überzeichnungen ist eindeutig zu erkennen. Ja, ist es. Alles schon mal viel besser gesehen. Auch der Humor, den ich erwartet habe, kam nicht oder hat nicht bei mir gezündet. Ich fand diesen Film ähnlich öde wie Nobody aber immer noch besser wie The Suicide Squad. Das waren auch Filme, wo mit brutaler zur Schau gestellter Gewalt und „lustiger“ Musikuntermalung versucht wurde so etwas wie Komik zu erzeugen. Hat bei mir nicht funktioniert.

    Manchmal wirkt ein Film bei mir erst, wenn ich etwas drüber nachdenke und ihn dann mit Abstand noch einmal gucke. Ich bin aber bereits am überlegen, ob ich die BD überhaupt behalten will, weil der Film mich eher geärgert wie nicht unterhalten hat.


    Bild und Ton reißen es nicht raus.

  • Uns hat er gefallen :big_smile:



    Violent Night


    Film 8/10 …ganz fein - sehr sarkastisch und brutal mit vielen coolen Ideen. Auf Wirkula ist Verlass!

    Bild 8,5/10

    Ton 8,5/10

    Gruß
    olli


    The DARK-ROOM homecinema
    Lounge-Ledersessel, 3 Sitzreihen, Cinemascope-Projektion, 9.4.6 Multichannel, 24m² Sternenhimmel, Schallschutz + Akustikausbau, EIB-Steuerung

  • Reihenweise werden die Leute auf übelstbrutale Weise abgemurkst und das Ganze wird mit „netter“ Musik unterlegt.

    Ich mutmaße jetzt mal die Begründung der FSK für die 16 anstelle der 18. Comichafte Überzeichnungen ist eindeutig zu erkennen.

    Das ist eine interessante These, dass man Gewalt mit klassischen Instrumenten hinterlegt, um die FSK milde zu stimmen oder Zartbesaitete nicht abzuschrecken, dafür aber massiv Leute wie mich. Diesen Film mit dem absolut großartigen Nobody zu vergleichen, kommt bei mir einer Beleidigung gleich. Die kleineren Gewalteinlagen passten hier null zum Rest, wirkten deplatziert. Aber anscheinend erreicht man ja den "Mainstream" zum Teil damit. Muss jeder für sich ausmachen, wo seine Präferenzen liegen.

    Gruß Mickey

    Grundlage meiner Filmbewertungen: Abiturnotensystem 1 – 6 (15 – 0 Punkte)

    Rezensionen und deren Bewertungen beruhen auf der BD-Fassung.

  • mit der mittlerweile unverzichtbaren Multikultiausrichtung, dazu das überaus drollige Mischlingskind (derzeit auch üblich in jedem Aldiprospekt) und allein dieses Hashtaggequatsche geht mir so dermaßen auf die Eier.

    Geht dir das nur im Film auf die Eier oder ist das eine Grund Einstellung von dir?

    Deine Aussage hat leider eine sehr starke Braunfärbung....

  • Geht dir das nur im Film auf die Eier oder ist das eine Grundeinstellung von dir?

    Deine Aussage hat leider eine sehr starke Braunfärbung ....

    Ich möchte hier nicht derart politisch einsortiert werden, nur weil ich z. B. die "Diversity"-Richtlinien der Academy, die immer mehr in Hollywoodproduktionen Einzug halten, kritisch beäuge. Dass übermäßige Migration nicht der Weisheit letzter Schluss ist (was uns aber in immer mehr Serien/Filmen vorgespielt wird, man kann es auch Indoktrination nennen – in diesem Film fehlt allerdings die Transperson), das haben ganz aktuell ja sogar ein paar Grüne erkannt, aber nicht jeder ist schon so weit und verunglimpft lieber andere in Foren als "braun" oder was auch immer, um ihn mundtot zu machen. Wie las ich es hier zuletzt: Ich verbitte mir das.


    Wenn unsere beiden Beiträge hier nach einer gewissen Lesezeit verschwinden, die auch Deiner Anschuldigung eingeräumt wurde, bin ich damit einverstanden und werde nun auch nichts weiter dazu äußern.

    Gruß Mickey

    Grundlage meiner Filmbewertungen: Abiturnotensystem 1 – 6 (15 – 0 Punkte)

    Rezensionen und deren Bewertungen beruhen auf der BD-Fassung.

  • Ich fasse mich kürzer als du es gerade getan hast:

    Genau so wie du deine persönliche Meinung kundtust, habe ich es auch getan!

    Das hat nichts mit Verunglimpfung oder etwa einer Anschuldigung zu tun.

    Es steht dir frei meine Frage zu beantworten, wenn nicht auch egal. lege nicht besonders viel Wert darauf...

  • Hi,


    nun hatte ich auch endlich Gelegenheit, den auf Bluray zu sehen.


    Film: 6/10

    Irgendwie verstehe ich nicht, für welche Zielgruppe der Film gemacht sein sollte.

    Einerseits sehr "farbenfrohe" Tötungsszenen. Dann wieder eine sehr FSK0-Happy-Clappy-Weihnachten-ist-Glück-Inszenierung.

    Dann ein paar maue "Bad Santa"-Zutaten und schließlich immer wieder (grobschlächtige) Verweise auf "Kevin allein zuhaus".


    Am Ende ist es für FSK16-Fans viel zu kitschig, für Familienfilm-Freunde zu blutig und zotig, für "Bad Santa-Isten" viel zu oberflächlich und harmlos.

    Und selbst die "Kevin"-Liebhaber kommen zu kurz, weil die Protagonistin extreeeem auf zuckersüß, langweilig, eindimensional getrimmt ist und es sowieso nur eine "Kevin-Szene" gibt.

    :dry:


    Immerhin ist der Film technisch gut gemacht und David Harbour macht Spaß.

    Aber insgesamt einfach zu viel abdecken gewollte und damit jeden geärgert.

    Da wäre weniger definitiv mehr gewesen.


    Da lege ich lieber noch 10mal die beiden "Kevins" rein. :sbier:

    (wäre vielleicht auch besser gewesen, den im Dezember zu sehen und nicht im März ;-) )


    Bild: 8/10 OK, Farben waren ganz schön.

    Ton: 7/10 ebenfalls OK

  • Ich stimme einigen Vorrednern zu: das ist ein ziemlich halbgarer Film mit undefinierter Zielgruppe. Zu schnulzig für einen richtigen Männerfilm und hart für einen Familienfilm. Außerdem war er zu lang und hatte Hänger im Mittelteil. Insgesamt daher nur befriedigend und keine echte Empfehlung. Ich hatte mehr erwartet.


    Film: 3-

  • Moe

    Changed the title of the thread from “Violent Night” to “Violent Night (2022)”.
  • OK, ich bin spät dran und Weihnachten ist auch gerade nicht. Irgendwie dümpelte der Film sehr lange auf meiner Leihliste vor sich hin.


    Für mich hat die Mischung in Violent Night hervorragend funktioniert. Der Film nimmt sich nie zu ernst, liefert aber trotzdem ordentlich (überzogen blutige) Action und Humor. Besonders die Szenen, in denen das Mädchen Ideen aus den Home Alone-Filmen nachahmt, fand ich wirklich zum Brüllen komisch. Die "Bösen" sind zwar ziemlich weichgespült, kommen aber herrlich dämlich rüber. Dabei sind die Gewaltszenen so überzeichnet, dass man sie glücklicherweise nicht ernst nehmen kann.


    Ich wurde durchgehend sehr gut unterhalten. Und ehrlich gesagt konnte ich auch keinerlei aufgesetzte "Multi-Kulti"-Anteile erkennen – das wirkte für mich alles völlig natürlich und rund eingebunden.

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