Interstellar (2014)

  • Bei der Erstsichtung vor knapp 8 Jahren hatte ich aufgrund der herausragenden Bewertungen - siehe hier im Thread und bei imdb - eine sehr hohe Erwartung.

    Diese Erwartung hat Interstellar damals nicht erfüllt und insbesondere das Ende hat mir nicht gefallen.


    Ich habe lange gezögert Interstellar noch einmal anzuschauen, gestern habe ich es dann doch gewagt.

    Da ich nun wusste was auf mich zukommt war die Erwartung bei der Zweitsichtung deutlich heruntergeschraubt.

    Trotzdem hat mir der Film leider nicht besser gefallen.

    Immerhin ist mir nun klarer warum - Interstellar ist mehr Vater-Kind Drama als Sci-Fi.

    Dazu haben mich die Hauptfiguren nur wenig berührt, so dass mein "Mitfiebern" mit ihrem Schicksal gering war.

    Und das Ende fand ich wiederum richtig schlecht.

    Offen gesagt hätte es mir viel besser gefallen wenn



    Gut gefielen mir dafür die Weltraumaufnahmen - da freue ich mich über das kontrastreiche Bild des NZ9 - sowie Ton und Filmmusik.

    Allerdings wäre auch da insbesondere bei einem Film wie Interstellar mehr drin gewesen, bei dem Bild hinsichtlich Schärfe und Auflösung, bei dem Ton hätte Dolby Atmos noch mehr Umhüllung ermöglicht.


    In Summe sind es für mich als Sci-Fi Fan so gerade noch 7/10 Punkte geworden.

    Damit wird es keine weitere Sichtung mehr geben.

  • Allerdings wäre auch da insbesondere bei einem Film wie Interstellar mehr drin gewesen, bei dem Bild hinsichtlich Schärfe und Auflösung,

    Quasi alle 35-mm-Szenen in den Nolan-Filmen von "Prestige" bis "Interstellar" sehen relativ matschig aus, haben teilweise orange Gesichter (wahrscheinlich mit wenig Kunstlicht ausgeleuchtet) und einen erhöhten Schwarzwert. Einige andere 35-mm-Filme aus der Ära haben ähnliche Probleme (z.B. die ersten "Harry Potter"). Keine Ahnung, was damals gewollt war und was technische Limitierung. Denn es gibt viele ältere und neuere Filme, die subjektiv deutlich besser aussehen und diese "Probleme" nicht haben. Vielleicht waren die digitalen Verfahren (DI, Scanner usw.) in der Zeit noch nicht so ausgereift. Wer weiß...


    Zum Film: wir haben "Interstellar" vor einigen Monaten mit der dänischen Verwandtschaft auf Englisch gesehen. Für mich war es die Zweit- oder Drittsichtung. Es flossen einige Tränen am Ende. Für mich ist das immer noch ein hervorragender Science-Fiction, der, wie Aries schreibt, fast schon mehr Familiendrama ist. Matthew McConaughey nuschelt im Original leider ziemlich, so dass man ihn eher schlecht versteht. Der Ton ist fast dauerhaft zu laut, zumindest ist es an der Grenze des Erträglichen bei der Laufzeit. Ansonsten ist das einfach ein geiler Film, auf den ich aber durch die deprimierende Grundstimmung deutlich weniger häufig Lust habe als z.B. auf "Inception". Letzteren kann ich alle paar Jahre anschauen, "Interstellar" seltener.


    Film: 1-

  • Die DIs für die Nolan UHDs wurden nicht von den Negativen gescannt, sondern von den Interpositiven, daher fehlt hier im Vergleich zu anderen 35mm Scans eine Generation und es ist etwas weicher. Bei den IMAX Szenen fällt das naturgemäß weniger auf.

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