Barco Residential HODR

  • Wir haben heute unseren Barco Residential Hodr CS bekommen. :dancewithme

    Als einer der ersten Händler Weltweit.

    Ich freu mich grad riesig. Wenn alles gut läuft kann ich zum Wochenende mal ein par Messungen hier reinstellen. Am meisten bin ich auf das Dynablack gespannt.

    Er ist schon mal deutlich handlicher als die grosse Freya. Aber das Objektiv scheint genauso riesig zu sein. Der Objektivkarton ist halb so gross wie der Projektor Karton.


  • Messergebnisse:

    Kalibriert kommen wir auf die Herstellerangabe von 5600 Lumen. Das hatte ich bei einem Projektor noch nie. Unsere 380cm breite Leinwand mit Screen Research Ultimate Tuch hat einen Gain von 0,75. Damit kommen wir dann auf 220 Nits bei 100% Laserleistung. Wohlgemerkt im Cinemascope Format. Umgerechnet auf einen 16/9 Projektor wären das 7500 Lumen.

    Dafür ist der Projektor sogar relativ Leise. Er besitzt einen Silent Mode der Ihn nochmal deutlich leiser macht. Er ist aber natürlich lauter als z.B. ein NZ9 im höchsten Modus. Aber deutlich leiser als z.B. die Freya. Ich habe gestern einen ganzen Film geschaut und der Projektor stand genau hinter mir. Das war zu laut, aber mit ein par Absorbern um den Projektor herum positioniert ging es. Er kommt final aber in eine Hushbox.

    Es war Freitag Abend schon spät, so hat Chris Makovets nur kurz den Weisspunkt kalibriert und eine 3D Lut für 40ftl/140Nits erstellt.


  • Erstmal danke für den Bericht.

    Wohlgemerkt im Cinemascope Format. Umgerechnet auf einen 16/9 Projektor wären das 7500 Lumen.

    Was mich etwas wundert: die CS-Version nutzt ja anscheinend denselben DMD wie die 16/9-Version und hat dadurch 1,33 mal weniger Lichtstrom, weil unten und oben einfach etwas ungenutzt bleibt. Warum ist die horizontale Auflösung dann nicht identisch? Die nutzen doch beide SSP (oder Pixel Shift), richtig? Genaue Informationen konnte ich leider nicht finden.

  • Der "Papa" vom Hodr und Njord ist der UDM-4K15 -> Daher sind das keine nativen 4K Panel sondern shifter (0,90) mit WQHD Panel

    Der "Papa" vom Freya ist der XDM-4K25 mit nativem 4K Panel (0,98")


    Der Vorteil der CS Projektoren ist volle Pixelanzahl in der Höhe für den CS Film, bei 16:9 Filmen nutzt er in der Breite nicht die 5120 pixel sondern 3840. Für CS Leinwände also super.


    Für mich ist das shifting aber kein Nachteil - ich hab gesehen wie fantastisch das beim Christie 4k25 aussieht, das wird hier genauso gut funktionieren :) Füllrate wird erhöht, Kontrast ist höher. Kein Nachteil :)

  • Hallo Nils,

    ich hab von Chris folgende Info dazu bekommen:



    Der 2.37:1 Cinemascope “Letterbox” Ausschnitt eines UHD 3840x2160 Bildes hat eine Auflösung von 3840x1620 Pixel, und somit 25% weniger Auflösung und damit auch nur die 0.75-fache Helligkeit des 16:9 Modells, oder andersherum, das 16:9 Modell hat die 1.33-fache Lichtleistung des CS Modell:



    Hodr CS 5K UHD 5.600 ANSI Lumen


    Hodr 4K UHD 7.500 ANSI Lumen



    Njord CS 5K UHD 9.000 ANSI Lumen


    Njord 4K UHD 12.000 ANSI Lumen



    Zu deiner Frage der höheren horizontalen Auflösung der Barco CS Modelle, und auch zu deiner Frage im Heimkino Thread von George Lucas, warum das AR der Barco CS Modelle 2.37:1 ist und nicht 2.39:1 oder 2.40:1:



    5.120x2.160 ist der 5K UHD und 10.240x4.320 ist der 10K UHD Standard der HDMI 2.1 Spezifikationen, und beide haben exakt das 2.37:1 Bildseitenverhältnis: https://www.murideo.com/data-rate-chart.html



    Mit der höheren horizontalen Auflösung und der Auto-AR Erkennung differenzieren sich die Barco CS 5K UHD Modelle (auch preislich) von den 16:9 4K UHD Modellen.



    Und da 5K UHD 24p in 4:4:4 12-Bit, und 5K UHD 50/60p in 4:2:0 12-Bit unkomprimiert „nur“ eine HDMI Bandbreite von 18 Gbps benötigen, kann der madVR Envy Extreme an alle Barco CS Modelle nativ 5K UHD in 2.37:1 über HDMI 2.0 ausgeben, was derzeit das absolute Dream-Team für Cinemascope CIH Projektionen mit blitzschneller AR Erkennung und Umschaltung ist.

  • RTFS

    Danke. Das klingt für mich so, als wenn die beiden Versionen auf gleiche Weise doppelt pixelshiften und hier nur die Eingangsauflösung bzw. die Software vermarktet wird. Das würde ja bedeuten, dass am Ende immer auf die volle Breite hochskaliert wird und die 16/9-Variante intern auch 5120 horizontal nutzt. 3840 passen da ansonsten überhaupt nicht rein, bzw. es müsste nur ein Ausschnitt des Chips benutzt werden, was aber wiederum nicht zum 1,33 mal höheren Lichtstrom passt. Wie auch immer, exakt wissen wir es nicht und so wichtig ist das wahrscheinlich für das Endergebnis auch nicht. Wäre nur mal ganz interessant zu wissen. :)


    5.120x2.160 ist der 5K UHD und 10.240x4.320 ist der 10K UHD Standard der HDMI 2.1 Spezifikationen, und beide haben exakt das 2.37:1 Bildseitenverhältnis: https://www.murideo.com/data-rate-chart.html

    Tja, das ist ähnlich bescheuert, wie damals 16/9 statt 1,85:1 als Standard zu machen. Ich habe mal alle meine Filme ausgewertet und der Großteil der Scope-Filme liegt in ca. 2,4:1 vor. 1,85:1 (und Derivate) kommt übrigens auch häufiger vor als 16/9. Also sind die echten 4096-Panels für uns Filmfreaks eigentlich sinnvoller als die mit 3840. Aber gut, die Unterschiede sind marginal.

  • Dynablack

    Dynablack lässt sich in 5 Stufen dosieren und funktioniert hervorragend. Das erste mal, dass ich ein Laserdimming bei einem Projektor nicht wieder ausschalte. Bei allen bisherigen Projektoren wird mit Laserdimming zwar das Weltall dunkler, aber auch die Sterne. Das ist dann IMHO ziemlich nutzlos.


    Stufen:

    Aus: kann man vergessen weil zu graues Schwarz

    Low: hab ich nicht getestet

    Medium: In Medium hab ich einen ganzen Film geschaut ohne ein Pumpen oder irgend etwas negatives Festzustellen. Mit Testbildern sieht man, dass schwarz dunkler wird ohne das Weiss dunkler wird.

    High: Hab ich nach dem Film kurz getestet. Scheint noch besser zu sein.

    Max: Liefert das dunkelste schwarz. Dunkelt aber auch weiss herunter. Scheint auf den ersten Blick unbrauchbar. Werde ich aber später mal in Verbindung mit höherer Laserleistung testen.


    Bildeindruck:

    Für eine Beschreibung der Bildqualität ist es noch zu früh, aber so viel kann ich schon mal sagen:

    Die Bildplastizität ist faszinierend. Beim Blick in einen Theatersaal staffelt sich das Publikum wie in 3D.

    Wenn bei Guardins of the Galaxy die goldene Frau von Ihrem Thron steigt kommt Sie fast aus der Leinwand einen Schritt auf einen zu.

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!