• Biopics von Musikern scheinen ja im Trend zu liegen. Baz Luhrmann scheint mir auch ein geeigneter Regisseur zu sein, um aus dem Stoff großes Kino zu schaffen. Der Trailer lässt jedenfalls darauf schließen. Tom Hanks als Antagonist ist auch eine seltene Besetzung.

    Und ich finde es immer wieder verblüffend, welch großen Fundus an passenden Schauspielern die Amis für alle denkbaren Rollen zu haben scheinen.


    Kinostart wird voraussichtlich der 23. Juni sein.

  • So hat jeder seine Vorlieben!:thumbup:

    - mit Elvis und auch mit seiner Musik konnte ich leidwer noch nie etwas anfangen, da kann der Regisseur sich noch soviel Mühe geben.

  • da kann der Regisseur sich noch soviel Mühe geben.

    Naja, der Zweck einer Elvis-Biografie ist ja nicht, ihm zu huldigen und nur seine Songs zum Besten zu geben. Das hat der King in seinen eigenen Filmen schon zur Genüge gemacht. Ein Fan wird natürlich leichter Zugang finden, aber grundsätzlich muss auch die (Lebens-)Geschichte schon ausreichend Potenzial haben und das ist bei Elvis zweifellos der Fall.

    Ist ja auch nicht die erste Verfilmung. Schon bald nach seinem Tod gab es den Film von John Carpenter mit Kurt Russel in der Hauptrolle.

  • So hat jeder seine Vorlieben!:thumbup:

    - mit Elvis und auch mit seiner Musik konnte ich leidwer noch nie etwas anfangen, da kann der Regisseur sich noch soviel Mühe geben.

    nun, Hape Kerkeling kennt man, aber viel kann ich mit ihm nicht anfangen - dennoch fand ich den Film großartig.

    Liegt aber auch grundsätzlich daran, dass ich mit großem Respekt gerne manche "Lebenswerke" mit großem Interesse anschaue.


    JP Krämer habe ich mir die Biographie gekauft, aber noch nicht gelesen. Freu mich aber drauf. 2 Bücher über Musik habe ich auch Verschlungen, das eine eine Biographie "Sweet Dreams" ... Lennox und Stewart (Eurythmics) und "Hotel California" - im letzeren Buch geht es nicht um die Eagles sondern um die 60er 70er Musikszene in USA. Wie sind welche Bands gegründet worden.. welcher Musiker wann wo wie die Gitarre für sich entdeckt hat.. Plattenlabels Gründung ... Auf- und Untergang. Man muss dafür kein Fan einzelner Bands sein - Musik ist mein größtes Hobby. Daher beschäftige ich mich mit Musikern sehr intensiv.

    Die sind oft gar nicht fester Bestandteil einer Band. ... oder wie ist eine Band entstanden.. vom Gastauftritt im Troubadour bis zu Konzerten in den größte Stadien.


    Grüße,

    Tom

  • Ist ja auch nicht die erste Verfilmung. Schon bald nach seinem Tod gab es den Film von John Carpenter mit Kurt Russel in der Hauptrolle.

    den ich sogar- als Carpenter und Rüsselkurt-Fan- auch irgendwann gesehen hatte!

    Und ich fand den Elvis von KR auch echt gelungen!

    - in Crime is King konnte er ihn später ja nochmal auspacken.


    Elvis, the Snake..

  • Ich sehe das mit dem 'man muss nicht Fan-sein' bei Biopics von Menschen, die nicht singen, unproblematisch!

    Ein Biopic über Howard Hughes oder Einstein- gerne..


    Im Falle von MusikerInnen muss ich aber mit deren 'realem' output etwas anfangen können.


    So bin ich zB heilfroh, dass ABBA ein Biopic zu ihren Lebzeiten ausgeschlossen haben- während Sweet and Lowdown bei mir sogar regelmässig läuft.:zwinker2:

  • -- LdC ist auch einer der Schauspieler, die bei mir nen Vertrauensvorschuss haben!

    Bis auf Titanic hab ich die meisten seiner Filme teils mehrfach gesehen..- Titanic nur einmal, im Kino.

  • ELVIS


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    Film: 10/10 Punkte

    Aus finanziellen Gründen zieht die Familie Presley in ein Wohnviertel für Schwarze. Dort lernt Elvis den Blues kennen. Als Elvis an einer kleinen Bühne erstmals auftritt, erkennt Colonel Parker das Riesentalent des Jungen und nimmt ihn unter Vertrag. Er verschafft Elvis reihenweise Auftritte und macht ihn zum Weltstar. Als Elvis für einen Politiker für Unterhaltung sorgen soll, wird ihm verboten, auch nur den kleinen Finger auf der Bühne zu bewegen. Doch er hat die Rechnung nicht mit dem King gemacht.


    Baz Luhrmann (Der große Gatsby) schuf ein optisch und inhaltlich beeindruckendes Werk, das über die gesamte Laufzeit bestens unterhält. Dabei vermischt der Regisseur gleich mehrere Musikrichtungen ineinander: Rap, Blues, Rock 'n Roll. Teilweise sind bis zu drei verschiedene Musikstücke gleichzeitig zu hören - und das funktioniert großartig.

    Austin Butler sieht optisch Elvis nicht wirklich ähnlich, doch wider erwarten funktioniert er in der Rolle und trägt den Film, der im Grunde nur aus der Sicht von Colonel Parker erzählt wird. Dieser wird glänzend verkörpert von Tom Hanks.

    Was für ein großartiger Film! Dafür wurde das Kino geschaffen!


    Bild und Ton:

    Das Bild überzeugt im Kino mit guter Schärfe und ordentlichen Kontrasten. Der Ton erschien mir im Vergleich zum Vorprogramm in der Dynamik reduziert. Vor allem Stimmen klang leicht dumpf. Darüber hinaus war der Ton etwa 8 Dezibel zu leise. Der guten Unterhalten tat das ab keinen Abbruch. Ich werde mir diesen Streifen garantiert in Kürze nochmal ansehen.

  • Kippschalter

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