Wohnzimmerkino im Schwarzwald

  • Hi zusammen,

    ein weiteres Bauprojekt, ein weiteres Wohnzimmerkino.

    Wie es den Anschein hat, sind meine Frau und ich im kommenden Frühjahr Besitzer eines schmucken 1-Familienhauses mitten im Schwarzwald im beschaulichen Städtchen Freudenstadt.


    Da es dann nun endlich die eigenen 4 Wände sind kann auch anders gebaut werden. Zwar gibt es zwar einen potentiellen Kellerraum, da das haus aber 100 Jahre alt ist und im besagten Raum noch Lehmziegel liegen, rückt das Projekt "Kellerkino" noch etwas in die Zukunft. Hab ja auch noch paar Jahre Zeit (auch zum sparen;)).


    Deswegen soll derweil das Wohnzimmer als Kinoraum genutzt werden.

    Weil ich hier bereits für ein früheres Projekt sehr viel Hilfe finden konnte, wollte ich auch diesmal auf eure Erfahrung und Expertisen bauen.


    Stand der Dinge:

    Raum:


    4,44 x 4,54 x 2,60m

    3 Fenster (gelb), 1 Tür, 1 Durchbruch zum anderen Zimmer


    Bilder vom IST stand kann/möchte ich nicht hochladen, da das Haus noch nicht in meinem Besitz ist, und ich die Privatsspähre vom derzeitigem Besitzer achten möchte.



    Ziel:

    80% Filme / Serien (95% auf Deutsch, 5% OTon)

    20% Gaming


    Technik:

    AVR: Denon X1200W

    LS: Teufel Ultima 40 Mk2 Front & Center

    Rear: NoName Lautsprecher (sollen ersetzt werden)

    Sub: Klipsch R12 SW

    Leinwand: Selbstbau 2,00 x 1,10m 16:9 mit Elitescreen CineGrey 5D Tuch (Baulink)

    Beamer: Vivitek H1188

    Bedienung: Logitech Harmony Touch, Umbau auf IoBroker via Raspberry geplant falls mehr Funktionen nötig


    Technik soll vorerst so genutzt werden, bis auf die Rear LS. Diese sollen in Eigenbau erstellt werden um ins Raumkonzept zu passen.


    Konzept:

    Wohnzimmer soll hauptsächlich auf Kinonutzung ausgerichtet sein. Dunkle Wände sind geplant, mit Lichtelementen soll auch ausserhalb des Kinobetrieben für angenehme Stimmung gesorgt werden. Raum soll gut abzudunkeln sein, keine störenden hellen Elemente rund um Projektionsfläche. Akkustikoptimierungen können an Seitwände und Decke angebracht werden. Sollen aber ins Gesamtbild passen.

    Beamer soll in Hushbox gebaut werden. Möchte keine störenden Lüftergeräusche mehr.


    Herausforderungen:

    Fenster: 3 Fenster im Raum. 2 an der Südseite lassen sich mit Rollos abdunkeln, sind aber vermutlich akkustisch suboptimal. 1 Fenster an der Westseite an potentieller Leinwandseite. Dieses würde ich mit Gips/Holzaufbau schließen wollen.

    Türen: Zimmer ist kein geschlossener Raum. An der Ostseite gibt es einen Durchbruch zum nächsten Zimmer (Esszimmer). Bis jetzt ist hier eine Doppeltür verbaut. Diese wollen wir + Rahmen entfernen für einen Durchgang. Evtl soll dieser auch erweitert werden. Kommt auf die Statik und Aufwand an.

    An der Nordwand ist die Zimmertür zum Flur. Hier kann es zu Problemem mit dem Rechten Surround kommen?

    Kamin: An der Nordseite neben der Tür gibt es einen Holzkamin.


    Inspirationen:







    Erste Entwürfe:



    Die hellen Balken an der Decke sollen Lichtvouten sein. Die Linksrum (bis auf Projektionswand) verlaufen sollen und passiv Licht auf die Decke/Wand strahlen sollen.

    Das Fenster hinter der Leinwand habe ich bereits geschlossen. (Ist im 3D Programm vermutlich wesentlich einfacher als in echt :D)

    An der Decke plane ich ein Deckensegel mit Spots und Diffusoren. Evtl. DeckenLS. Hier bin ich aber noch nicht von Atmos überzeugt, und weiß nicht genau ob LS an der Position wirklich Sinn machen würden.

    Der Schrank neben dem Kamin ist mein Technikschrank. Sieht so aus wie unten, wurde nur mit AVR, Playstation und LED Beleuchtung bestückt:

    ein fantatsicher Sperrmüllfund <3



    Nun meine Fragen:

    - Haltet ihr die Aufstellung so für Sinnvoll? Sehe nicht die Möglichkeit eine andere Wand zu nutzen. (Ist natürlich alles noch nicht auf den cm und gradgenau ausgerichtet).

    - Ich würde versuchen wollen, akkustisch zumindest die Erstreflektionen zu dämpfen. Auf der Nordwand und der Decke werde ich gewiss Absorber hinbekommen. An der Seite mit den Fenstern bin ich mir noch nicht sicher wie das gut gehen soll. Möchte es am liebsten vermeiden einen Rahmen mit Dämmstoff zu bauen, der dann immer wieder ins Fenster gestopft werden muss bei Bedarf. Mein Traum wäre es alles automatisiert zu halten.

    - Wie könnten hier die Rear Speaker klug angebracht werden? Hab auch von Di/Bipol LS gehört. Würden die hier bei der Distanz mehr Sinn machen?

    - Kann es akkustisch (große) Nachteile mit sich bringen, den Durchbruch zum anderne Zimmer so umzusetzen? Bzw diesen zu vergrößern? Sollte man das Zimmer mit Türen verschließbar halten?

    - Das Fenster an der Westseite muss ich schließen, wenn die LW davor soll. Stört mich nicht sonderlich, möchte aber kein Schimmel o.ä als Gefahr haben. Müsste vll 40cm von oben zu bekommen. Wenn zwischen der Leinwand und Fenster noch Luft zirkulieren kann, hoffe ich treten keine Probleme auf?



    Ist noch alles etwas früh, da ich erst Mitte/Ende 2022 dazu kommen werden das Ganze umzusetzen. Bevor ich aber grobe Fehler in der Planung mache wollte ich die Ideen schon mal hier auf den Tisch legen ;) Ausserdem habe ich ab Nov. einen neuen Job und werde dann mit diesem + Hauskauf und Einzug erstmal beschäftigt sein. Noch ist also etwas Zeit für die schönste Sache der Welt ;)



    Danke schonmal für eure Zeit und Ideen!

    Gruß aus dem Schwarzwald!

  • Hallo Frederick,


    da hast Du dir viel vorgenommen. Viel Spaß beim Planen, umsetzen und hinterher genießen.


    Ein paar... Anmerkungen... von mir.


    Ich habe auch einen Keller und wollte da "später" Mal rein. Habe den provisorischen Raum fürs Kino daher z.B. ohne Schallschutztür ausgestattet.

    Da nichts länger hält, wie ein Provisorium, kann ich nur empfehlen, das Wohnzimmer so zu planen und bauen, als wenn Du niemals woanders dein Kino haben möchtest. Besonders wenn dein Haus so alt ist und der Keller alles andere als optimal zu sein scheint.


    Ein Kumpel hat in seinem Wohnzimmerkino im Rücken eine Durchgangstür in einen anderen Raum. Ich merke zwar nichts negatives beim Ton, höre aber auch grundsätzlich nicht alles, sondern genieße den Film und bin nicht so oft bei ihm. Er ist zumindest "unglücklich" damit.

    Daher würde ich mir das mit dem Durchbruch überlegen.


    Den Ton bei den Fenstern kann man bestimmt mit schweren Vorhängen optimieren.


    Absorber ins Fenster... Da kann man doch bestimmt was klappbares oder elektrisch verschiebbares basteln. Wenn Du da was von Hand rein klemmen mußt, wirst Du es irgendwann nicht mehr machen.


    Grüße


    Andreas

  • danke für den Input.

    sehe ich auch so. Ich möchte das Ganze auch richtig angehen. In ferner Zukunft soll es schon mal ein eigener Raum werden. Gerade zeigt sich aber, dass die finanziellen Hürden und der gesamte Hausumbau erstmal im Weg stehen.

    Ich bin auch mit der Nutzung eines Wohnzimmerkinos eig ganz zufrieden, da meine bessere Hälfte auch immer mitschaut, und das im Wohnzimmer einfach etwas bequemer ist.


    Macht es Sinn Absorber mit schweren Vorhängen vor den Fenstern zu kombinieren?


    Gibt es eine Höhe für die Rearspeaker die man anpeilen sollte? Hab gehört 1,40m sollten sich hoch hängen?

  • Die 5 oder 7 Lautsprecher der "unteren" Ebene sollten eigentlich alle auf der gleichen Höhe sein. So habe ich das zumindest in den Empfehlungen von Dolby gelesen.


    Ich hatte es platzbedingt Mal anders. Klang kacke, wenn der Ton um dich herum wandert und dabei die Höhe verändert.


    Ich würde daher die 3 Frontlautsprecher (die Hochtöner) auf 2/3 der Leinwandhöhe (akustisch Transparent?) positionieren und die Surrounds dementsprechend auf die gleiche Höhe.


    2/3 war Mal eine Empfehlung aus einem Buch über Kinoakustik. Das wurde empfohlen, weil dort meistens die Gesichter der Schauspieler sind.

  • Noch eine Frage.


    Wieso bist Du noch nicht von Atmos überzeugt?


    Wie konnte das passieren?


    Ich habe das beim Kumpel gehört und war sofort mein Geld los. Gleich in einen neuen Verstärker und Lautsprecher investiert.


    Atmos bzw. 3D Ton ist doch so ein geiler scheiß (um es Mal plakativ auszudrücken).


    Woher kommt deine Einstellungen?


    Schon Mal irgendwo schlechtes Atmos gehört?

  • Danke. Das hilft schonmal um mit der Planung weiter zu machen.


    Hab leider (noch) kein AT Tuch. Kann mir aber vorstellen, wenn erstmal alle Hausumbauten abgeschlossen sind ein größeres Upgrade anzugehen mit Beamer inkl. Lensshift und dann auf größere 21:9 LW zu wechseln sowie neue Rear LS. Erstmal müssen andere Kosten im Haus überblickt werden :D


    Atmos nicht überzeugt war vll nicht korrekt ausgedrückt. Ich hab bisweilen noch kein Atmos im Heimkino gehört. Somit weiß ich nicht ob sich der Mehraufwand lohnt. Werde aber demnächst die Möglichkeit haben mal in den Genuss zu kommen =) Hätte im Deckensegel aufjeden fall Atmos mit eingeplant. Bzw schonmal Kabel verlegt.

  • Hörst du O-Ton? Oder bezieht sich dein Resümee auf die überschaubare Menge deutscher Tonspuren oder beruht deine Erfahrung auf Upmixern?

  • Moe


    Beides.


    Die Upmixer sind... ganz nett.


    Aber als Demomaterial nutze ich nur originale Atmos/DTS:X Tonspuren.


    Ich gucke doch schon recht häufig im O-Ton (nur Englisch). Meistens beim zweiten Mal schauen. Oder weil ich die Disk in USA oder GB bestellt habe, weil ich das so wollte, wie z.B. bei Hacksaw Ridge (Oscar für den Ton, den beim Kumpel gehört und ich kaufe die deutsche Disk ohne Atmos???? Ne!), Hitman's Bodyguard und Hitman's Wife's Bodyguard, Expendables und noch ein paar Filme.


    Habe aber auch Disks, wo deutsch in "schlecht" drauf ist und der O-Ton in Atmos. Da gucke ich auch nur den Atmoston (No Way Out, Matrix, Deadpool, ...)


    Also ja. Ich gucke schon Recht häufig in original Atmos, finde aber die Upmixer ganz OK. Aber...


    Die hier im Forum aufgeführten Nachteile der Upmixer beginne ich (leider) auch inzwischen zu hören. Habe jetzt schon mehrfach von DTS:X auf Dolby Surround umgeschaltet, da der Neural X Upmixer doch sehr aggressiv ist und der Ton mit Dolby Surround stimmiger klingt. Aber das kommt auch immer auf die Tonspuren an.



    McBeutlin


    Dann unbedingt Probe hören. Es gibt hier im Forum bestimmt den einen oder anderen in deiner Nähe, der 1. Atmos hat und 2. dich auch einladen würde. Ich wäre bereit aber das sind zu viele km. Aber falls Du Mal wegen Urlaub oder Dienstreise in der Nähe bist, sag rechtzeitig Bescheid.

  • Bin demnächst bei meinem Bruder der wie der Zufall es will Atmos in seinem Heimkino verbauen will ;)

    Da bin ich mal gespannt was man davon mitbekommt. Denn er wie ich schauen wohl das meiste über die Streaming anbieter. Ich bin da hin und wieder noch mit BluRay unterwegs, aber da auch eben meistens in Deutsch. Ausser Filmklassiker. Aber ob "Einer flog übers Kuckkucksnest" mit grandiosem Atmos abgeschmischt wurde, wag ich mal zu bezweifeln ;)

  • Danke, das bestätigt auch mein bisheriges Empfinden. Gerade Nutzer eines mittelmäßig installierten Setups mit eher geringen akustischen Maßnahmen sind von Upmixern häufig sehr beeindruckt, da wesentlich mehr "passiert" und die Verschlechterungen eher nicht auffallen, da es vorher schon noch Potenzial hat.

    Je besser das Setup wird, umso mehr steigt die Empfindlichkeit für die Verschlechterungen durch einen Upmixer.

    Der geringe native Content in dt. führt bei mir dazu, dass die oberen Speaker zu mind. 95% aus sind. Wer jedoch O-Ton hört, für den ist das ein sehr attraktives und tolles Upgrade (leider gehöre ich eher nicht dazu, mir ist es schlicht zu anstrengend, da ich so wenig verstehe).

  • OK, das eher nicht.


    Streaming und Heimkino sind eh zwei Dinge, die in meinen Augen nicht zusammen passen.


    Streaming ist ein netter Zusatz, den man gelegentlich Mal nutzen kann aber Bild und Tonqualität haben mich dort (ich habe nur Prime, durfte aber auch schon Netflix "genießen") noch nicht überzeugt.


    Atmos gibt es bei Prime gar nicht. Bei Netflix anscheinend hauptsächlich nur im O-Ton und bei Apple gibt es anscheinend irgend einen Sonderweg, mit umwandeln in PCM, was der Verstärker aber auch als Atmos interpretiert (darüber hatten wir uns in unserer Kinorunde hier bei mir vor Ort erst unterhalten).


    Wenn Du also nicht zum Disksammler oder wenigstens Diskgucker wirst, sondern nur streamst, wirst Du, meiner Meinung nach, viel Potential bei Bild und Ton verschenken und kannst dir wahrscheinlich auch Atmos sparen (wenn dich die Upmixer nicht überzeugen).


    Und die Disks... Atmos ist aus Marketinggründen eher auf UHD zu hören.


    Wenn Du also Atmos willst, solltest Du auf UHD umsteigen.


    Grundsätzlich... Es gibt originale Atmos/DTS:X Tonspuren, die klingen mau. Das ist wie mit allem. Wenn es beim Mastern versaut wurde, hast Du Pech. Es gibt Tonspuren, die klingen gut und der Upmixer macht daraus was richtig geiles, mit Effekten, die von dort kommen, wo es vom Bild her auch passt (wie damals mit Dolby Surround aus den 80ern, nicht das neue Dolby Surround... Was sich Dolby da mit dem verwenden des gleichen Namens hat einfallen lassen...)


    Dann gibt es richtig gute Atmostonspuren (oder DTS:X), die dich aus den Socken hauen, wo Du dir dann auch sagst, scheiß egal, dann gucke ich halt auf Englisch.


    Noch Mal zur UHD. Auch das Bild bietet einen deutlichen Mehrwert. Für mich ist es aber weniger die 4K Auflösung (was vielleicht auch an meinem Pixelshift Projektor liegen kann) sondern mehr der erweiterte Kontrast (HDR) und der erweiterte Farbraum (rec2020), auch wenn das mein Projektor auch wieder nicht zu 100% wiedergegeben kann. Egal... Es ist so viel besser, ich möchte gar nicht wissen, wie es aussieht, wenn ich das auf einem Projektor sehe, der das zu 100% darstellen kann (oder ein OLED TV...)


    Daher mein Appel: Guck mehr Disk, investier nicht so viel Geld in Streaming.

  • bin ich deiner meinung. auch wenn bei meinem setup mit FullHD beamer die unterschiede zwischen Netflix und BluRay nicht so deutlich sind kann man sich auch hier wahrnehmen.

    Das ganze wird mit UHD und HDR vermutlich deutlicher sein.


    Ich hoffe dass es im neuen Ort auch wieder eine Videothek zu finden sein wird :O

  • Hallo McBeutlin,


    ich komme aus Sindelfingen, aus Nagold bist du in einer halben Stunde bei mir. Ich habe auch ein Wohnzimmerkino, allerdings nicht so auf Kino ausgelegt wie deines, da meine bessere Hälfte da nicht mitspielt. Wenn du magst kannst du trotzdem gerne mal vorbei schauen und dir das Atmos anhören.


    Gruß Daniel

  • Hallo McBeutlin,


    ich komme aus Sindelfingen, aus Nagold bist du in einer halben Stunde bei mir. Ich habe auch ein Wohnzimmerkino, allerdings nicht so auf Kino ausgelegt wie deines, da meine bessere Hälfte da nicht mitspielt. Wenn du magst kannst du trotzdem gerne mal vorbei schauen und dir das Atmos anhören.


    Gruß Daniel

    Toller Vorschlag! Da komme ich gerne drauf zurück! Würde mir das gerne mal in Aktion anhören

  • Die Vorbereitungen dafür würde ich dennoch immer treffen und ein paar tolle Tonspuren gibt es ja, aber die erwartungshaltung ist aus meiner Sicht oft nicht realistisch und es stellt sich immer die Frage ob dafür auf anderes verzichtet wird. Wenn nicht, dann einfach mit installieren und nach Bedarf nutzen.

  • Absolut. Von daher meine Entscheidung im Neubau-HK nur auf 7.1 zu gehen.

    (schaue keinen O-Ton)

    Zudem durfte ich bereits Atmos/Auro in einer Highfidelen Ausstattung hören. Nee, ich bleibe bei guten LS in der Ebene.

    Ihr lasst euch was entgehen. Nicht nur den Atmoston sondern auch die "echten" Stimmen der Schauspieler. Unsere Synchronkultur in Deutschland ist schon sehr gut. Es gibt vereinzelt auch deutsche Tonspuren, die ich der englischen (bzw. originalen) bevorzuge, und ich meine jetzt nicht nur die Blödelsynchro von Bud Spencer und Terence Hill. Aber es gibt so viele Filme, die man auch als schlecht sprechender bzw. verstehender versteht (mein Englisch ist auch miserabel). Wenigsten gelegentlich oder mindestens bei der zweiten oder dritten Sichtung sollte man dem O-Ton Mal eine Chance geben. Man weiß ja dann, worum es geht und muß das gesprochene nicht mehr zu 100% verstehen um der Handlung folgen zu können. Auf jeden Fall NICHT mit Untertiteln (natürlich in Englisch) gucken. Das macht den Film kaputt. Man liest nur und sieht keinen Film mehr. Dann lieber einmal zurück spulen, Untertitel Einschalten oder Sprache umstellen, und dann weiter gucken.


    Übung mach den Meister.


    Trotzdem will ich nicht auf Synchronisation verzichten und ich will deutschen Atmoston.


    Und gute Lautsprecher in der unteren Ebene schließen Atmos ja nicht aus.


    Für mich ist Atmos "das große Ding" welches im Kino, egal ob in echt oder zu Hause, eine richtige Innovation war/ist. Ähnlich wie UHD mit 4K, HDR und rec2020 beim Bild. Ein deutlicher Mehrwert.

  • Das wurde empfohlen, weil dort meistens die Gesichter der Schauspieler sind.

    Das halte ich immer noch für eine erst noch zur verifizierende Theorie. Nur weil Gesichter auf dieser Höhe sind, heißt das nicht, dass in dieser Einstellung auch vorzugsweise die Dialoge stattfinden. Wenn ich irgendwann mal ganz viel Zeit habe, werde ich einen ganzen Film analysieren. Wobei es bestimmt auch große Unterschiede von Film zu Film geben dürfte.

  • Last Action Hero


    war nur ein Zitat aus dem Gedächtnis.


    Hier das Buch: Grundlagen der Kinobeschallung


    Auf Seite 55 steht: ... Hier orientiert man sich an den Kameraaufnahmen der Schauspieler. Dabei befindet sich der Mund meist bei etwa 2/3 der Bildwandhöhe


    Ich habe meine aber auch mittig ausgerichtet, da sie dann bei mir auf Ohrhöhe sind.


    Ich denke auch, das bei unserer bescheidenen Höhe der Leinwand dies keinen großen Einfluss hat. Ein Center unter oder über der Leinwand mal ausgeklammert.


    Aber wir schweifen ab. Es gab da noch mehr Fragen von Frederick.


    Mit Dipol kenne ich mich aber nicht aus. Weiß auch nicht, ob das in Zeiten von objektbasierten Tonformaten Sinn macht. Aber vielleicht verstehe ich da auch was falsch bei den Dipolen.


    Die waren doch so aufgebaut, das einer nach rechts der andere nach links strahlt und nichts nach vorne, sozusagen aus der Wand heraus strahlt. Die beiden waren noch Phasenverdreht??? Wenn man dicht an der Wand sitzt macht es vielleicht Sinn. Oder dann lieber auf die 7.1 verzichten und "nur" 5.1 nehmen?


    Aber der Raum wirkt doch groß genug.


    Vielleicht kann Mal jemand mit Dipolerfahrung was schreiben.

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