Ist eine TRINNOV Vorstufe bei "Mir" sinnvoll

  • Ist es nicht so, dass ich bei Consumer Geräten grds. an Auflösung / Brillanz / Räumlichkeit verliere, wenn ich Filter anwende, um die Freuqenzverläufe glattzubügeln, was bei den Pro Vorstufen (wie z.B. Trinnov) nicht oder weit weniger der Fall ist? Wenn dem so ist, wäre das zumindest für mich ein klarer Vorteil. Vielleicht kann dazu einer mit Praxiserfahrung was schreiben?

  • Dafür wirs du sie wahrscheinlich auch 3 mal so lange haben. Alles relativ :zwinker2:

    Die Altitude32 gibts seit 2014, korrekt?

    Die 16ner seit Mitte 2018?


    Gibts da Daten wie viele der "alten" 32er noch im Einsatz sind und was die Ausfallquote ist?


    Welche kostenfreien Features wurden den hinzugefügt die "normalerweise" einen Neukauf rechtfertigen würden?

    Welche Aufpreis Upgrades sind veröffentlicht worden?


    am Beispiel der 16ner, die konnte ATMOS, HDR und 4K zu Release, oder?

  • Ist es nicht so, dass ich bei Consumer Geräten grds. an Auflösung / Brillanz / Räumlichkeit verliere, wenn ich Filter anwende, um die Freuqenzverläufe glattzubügeln, was bei den Pro Vorstufen (wie z.B. Trinnov) nicht oder weit weniger der Fall ist? Wenn dem so ist, wäre das zumindest für mich ein klarer Vorteil. Vielleicht kann dazu einer mit Praxiserfahrung was schreiben?

    Warum soll das so sein?

  • Alle Altitudes haben ja 5 Jahre Garantie.

    die Alt32 gibt es nun eine optionale Verlängerung auf 10 Jahre Garantie. die kostet aber natürlich ein bissl was. Dazu wird sie dabei auf den neuesten Stand gebracht und geprüft.

    Wird denke ich auch für die 16er kommen, aber die ist ja noch nicht so alt.


    Neue Features per SW:

    DTX-Pro (erste Vorstufe die das konnte)

    Atmos Object Viewer

    Und nun bald ja das Dante Thema


    HDMI Board Upgrade kostete glaub ich in der Vergangenheit ca 750-1000 EUR wenn ich richtig informiert bin.

    Find ich auch sehr fair und die Frage ist ja immer ob man das braucht.

  • Naja- den Satz: ''Damit ist für die glücklichen Kunden die 'Notwendigkeit zum upgrade im Heimkino' wohl ein für allemal erledigt!''

    hab ich bereits im letzten Jahrtausend schon das ein o andere mal gelesen.


    Damals gerne bei/in Bereichten z.B zu Lexicon-Pre's oder Faroudja-Scalern :zwinker2:

    Tatsächlich ist die bessere Produktpflege ein starkes Argument für die Altitudes.

    Die damit verbundene höhere Nachhaltigkeit sollte gerade einem Umweltfan wie Dir doch entgegenkommen.

    Von daher kann ich Deinen sarkastischen Kommentar nicht nachvollziehen.

  • Dann kannst du selber entscheiden ob die Trinnov dir einen Mehrwert bietet, der dir xx.xxx Euro Wert ist oder nicht. Die Entscheidung kann dir niemand abnehmen.

    Holger,

    danke für Deinen Beitrag!

    Ich finde, dass er die wesentlichen Aspekte sehr treffend zusammenfasst.


    @alle

    Ich finde die Diskussion sehr interessant, sie wird jedoch nicht einem Ergebnis führen.

    Das fängt schon damit an, dass der Mehrwert einer A. je nach Setup sowie Kompetenz und Anspruch des Nutzers mal größer und mal kleiner ausfällt.

    Und es mag auch Fälle geben in denen kein klanglicher Mehrwert vorliegt.

    Dazu kommt:

    Dem einen ist eine Verbesserung von 98% auf 99% 100.000 € wert, ein anderer merkt den Unterschied nicht einmal.

    Es ist wie Holger es schreibt, die Entscheidung muss letztlich jeder für sich selbst treffen.

  • Hallo!


    Was ist denn überhaupt Ziel?

    Ist es die rein objektiv/technisch akustische Verbesserung?

    Wenn ja, wie soll denn ein Test aussehen der aussagekräftig ist?

    Bei einer Variante müsste man ein Setup mit einer anderen Vorstufe vergleichen, und das mit direkter Umschaltmöglichkeit.

    Das ist schon bei 2 Kanal Stereo Anlagen nicht ganz trivial, bei einem z.B. 7.1.4 Setup noch aufwändiger, ich denke so aufwändig, dass es nicht nicht wirklich machbar ist.


    Andere Variante, hier sehe ich einen halbwegs machbaren Weg und zwar, dass jemand für mich die jew. Setups mit/ohne Trinnov aufbaut und ich dann ohne zu wissen was denn nun spielt einmal Setup X und einmal Setup Trinnov höre, mir dann notiere ob es besser/schlechter war als das letzt gehörte Setup, das über 20 mal gerne auch auf Tage verteilt und am Ende wird abgerechnet. (Genau Vorgehensweise müsste man im Detail überlegen)



    Aber, jetzt kommt der untechnische Teil...

    Wenn das Ziel die größte Freude bzw. Spaß am HK ist, dann spielt es doch wenig Rolle ob die Trinnov nun wirklich auch hörbar akustisch besser ist.

    Ich unterstelle ganz einfach mal, dass sie auf keinen Fall schlechter ist, das legen ja auch die Messungen nahe.

    Und es ist das gleiche wie mit Chassis, es macht einfach Freude wenn man ein technisch tolles Teil vor sich hat, auch wenn es nicht hörbar besser spielt.

    Das gilt auch für die Optik. Allein wenn ich hier im Forum für mich optisch gefällige Heimkinos sehe habe ich damit Freude. Und das obwohl diese dann akustisch schlechter sein können als ein optisch nicht gefälliger Raum.

    Und wieso soll das bei der Vorstufe anders sein. Das Wissen dass man hier wahrscheinlich die (oder mit die) technisch gesehen Top-Vorstufe hat, gibt doch ein gutes Gefühl.


    Und obwohl wir hier, wie ich das einschätze alle/viele auch zum Teil Technik-affin sind und auch mal gerne Messschriebe anschauen, Menschen bleiben wir und sind damit diesen untechnischen Einflüssen m.o.w. ausgeliefert.


    mfg

  • Also ich sag das mal provokativ.


    Wenn ich den Unterschied nicht auf Anhieb höre zwischen einer Yamaha CX A5100 + DSPs und einer Trinnov, für was geb ich denn dann die über 10.000 EUR mehr aus?

    Da brauch ich keinen "Blindtest" für.

    Ich erwarte schon eine deutliche Steigerung > 10%

  • Zitat

    von Aries:

    Die damit verbundene höhere Nachhaltigkeit sollte gerade einem Umweltfan wie Dir doch entgegenkommen.

    Von daher kann ich Deinen sarkastischen Kommentar nicht nachvollziehen.

    Umweltfan :freu:

    Wie lautet da wohl die dazu passende Bezeichnung für jene, denen der Zustand ihrer Umwelt und ihr jeweiliger Beitrag dazu doch eher wurschd ist?:zwinker2:


    du hast sicher BWL mindestens so gut verstanden wie ich , vermutlich sogar besser Insofern ist dir wie mir klar, dass 'bessere Produktpflege' sicher nett ist und auch bis zu einem gewissen Mass gelebt - und seitens sales geduldet :big_smile: wird - aber interessant und wichtig sind die Umsätze von morgen!


    Ob nun Trinnov oder Ferrari.


    Ganz sicher werden es auch nicht die Trinnov-Kunden sein, die das ökologische Armageddon heraufbeschwören, darum geht es nicht.

    Aber dass diese Produkte deutlich länger bei ihrem Erstbesitzer verbleiben als andere HK-Elektronik, ist imo auch aufgrund der Ansprüche bzw des Anspruchsdenkens von 'Premium-Kunden' mehr als unwahrscheinlich.


    Wenn der Chiron den Veyron ablöst, wird auch der solvente Afficionado der ersten Stunde wohl 'upgraden'.. - auch wenn der andere 'noch gut' wäre:opi:

  • Also ich sag das mal provokativ.


    Wenn ich den Unterschied nicht auf Anhieb höre zwischen einer Yamaha CX A5100 + DSPs und einer Trinnov, für was geb ich denn dann die über 10.000 EUR mehr aus?

    Da brauch ich keinen "Blindtest" für.

    Ich erwarte schon eine deutliche Steigerung > 10%

    Vielleicht bist Du dann nicht die Zielgruppe...


    Persönlich denke ich, dass man mit DSPs und manueller Einmessung zu einem ähnlich guten Ergebnis kommen kann. Da fließen dann aber hunderte wenn nicht tausende Stunden an Erfahrung mit rein und auch viel Abstimmungsarbeit. Das kann lange nicht jeder.


    Umso idealer Raumakustik, LS-Platzierung, LS-Konstruktion etc. sind, desto weniger groß sind auch die Vorteile z.B. des Remappings. Das spielt dann letztendlich alles zusammen.


    Meine persönlichen Erfahrung mit Trinnov beschränken sich bisher auf Stereo, Bohne Audio + Trinnov, dann auch im Vergleich mit MiniDSP SHD. Laut Händler selbst sehr nah beieinander.


    DIRAC habe ich auch zuhause. Viele schwören drauf, ich verwende es mittlerweile nicht mehr, sondern messe lieber manuell ein. Aber auch hier sind x Iterationen über Monate durchlaufen worden, bis ich ein Setup hatte, was mir besser gefällt als mit DIRAC.


    D.h. vereinfacht als Antwort auf Deine Frage: Du ersetzt Zeit & Erfahrung durch Geld & Algorithmen - wobei letztere dann quasi die digitalisierte Form von sehr viel Erfahrung sind. Das sind dann die 10K €.


    Just my Senf.

  • D.h. vereinfacht als Antwort auf Deine Frage: Du ersetzt Zeit & Erfahrung durch Geld & Algorithmen - wobei letztere dann quasi die digitalisierte Form von sehr viel Erfahrung sind. Das sind dann die 10K €.

    Das ist schon ein wenig wie Holger schreibt. Es gibt kein schwarz weiß... So eine Trinnov kann auch für den ein oder anderen in gewisser weise Stress werden.

    Man hat quasi fast unendlich viel Möglichkeiten und kann sich da schnell verrennen statt einfach mal einen Film zu schauen.


    Ansonsten sehe ich es so, dass man ohne die "tausende Stunden" Erfahrungen ist man auch nicht in der Lage das Optimum aus der Trinnov zu holen. Das fängt ja damit an, dass man erstmal beurteilen kann ob es "richtig" klingt.

    Das Thema ist hochkomplex, und wenn in der Basis dicke Fehler vorhanden sind, dann kann die Trinnov da auch nicht viel dran machen. Spannend dennoch, aber bei mir ist da halt eine persönliche Grenze überschritten. Ich würde in keinem Bereich vom HK 16.000€ ausgeben. Weder für einen Beamer noch für Lautsprecher, selbst wenn ich das Geld locker hätte, bzw. gäbe es dann andere Sachen die mir wichtiger wären.


    Was mich ein wenig wundert: Hier schreiben alle Besitzer von der "Superlativen", in der Praxis (das waren bei mir noch nicht viele Trinnovs) lief aber keine durch ohne Neustart. Klar, wir haben meist auch gefummelt, aber ich habe sowas noch nie bei einem Yahama oder Denon erlebt. Ist halt ein PC.

    Wie schaut es da in der Praxis aus? Waren das Einzelfälle, oder kommt das auch in der Praxis immer wieder mal vor?

  • Ganz sicher werden es auch nicht die Trinnov-Kunden sein, die das ökologische Armageddon heraufbeschwören, darum geht es nicht.

    Ganz genau. Im Gegenteil. Das sind tun eher die Zillionen billiger Consumer-Geräte die schon 1-2 Jahre später mit der nächsten Modellpflege veraltet sind und deshalb viel eher auf dem Schrott laden.

    Aber dass diese Produkte deutlich länger bei ihrem Erstbesitzer verbleiben als andere HK-Elektronik, ist imo auch aufgrund der Ansprüche bzw des Anspruchsdenkens von 'Premium-Kunden' mehr als unwahrscheinlich.

    Da würde ich dagegen wetten.

    Ich könnte mir gut vorstellen dass ein Großteil der Altitudes aus der ersten Serie noch bei ihren Erstkäufern stehen.

    Wenn der Chiron den Veyron ablöst, wird auch der solvente Afficionado der ersten Stunde wohl 'upgraden'.. - auch wenn der andere 'noch gut' wäre

    Es gibt aber eben seit vielen Jahren keine Ablösung für die Altitude32 (nur eine Ergänzung nach unten mit der 16er), sondern sie wird auf Stand gehalten. Und um bei Deinem Beispiel zu bleiben: selbst der ausgemusterte Veyron wird einem anderen Besitzer noch viele, viele Jahre Freude bereiten - eben weil es ein Premium-Produkt ist, das man nicht einfach so wegschmeisst.

  • Was mich ein wenig wundert: Hier schreiben alle Besitzer von der "Superlativen", in der Praxis (das waren bei mir noch nicht viele Trinnovs) lief aber keine durch ohne Neustart. Klar, wir haben meist auch gefummelt, aber ich habe sowas noch nie bei einem Yahama oder Denon erlebt. Ist halt ein PC.

    Wie schaut es da in der Praxis aus? Waren das Einzelfälle, oder kommt das auch in der Praxis immer wieder mal vor?

    Das hatte ja glaube ich Binap auch weiter oben angemerkt.

    Stefan hat da sicherlich eine viel größere Erfahrung, aber bei den Installationen die ich kenne gab es nur eine einzige die ernsthafte Zicken machte - und da war es tatsächlich ein Hardware-Defekt.

    Was meinst Du denn mit "lief nicht durch ohne Neustart"?

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