Konstante Bildhöhe (CIH)

  • Na, ja, wenn es nicht um Pro und Contra gehen soll, bleibt nicht viel übrig: Man nehme eine LW mit min. 2.40 Breite und maskiert je nach Bedarf vertikal, fertig.

    Die Leinwand selbst ist ja nicht alles zu dem Thema. Es geht hier eher um die technische Umsetzung, da das Format auf dem Medium leider eine konstante Breite besitzt. Ich habe drei Möglichkeiten aufgezeigt, wie man die Leinwand befeuern kann. Es gibt sicher noch weitere.


    Und die Frage, wie man genau die Zwischenformate skaliert, wurde bisher auch noch nicht gestellt. Da steckt schon ein bisschen mehr dahinter, bis das Ganze wirklich rund läuft. Ich benutze z.B. nicht die automatische Erkennung der schwarzen Balken von madVR, sondern nutze meine Metadaten, um dem Player mitzuteilen, welchen Zoomfaktor er einstellen soll. Damit ist sichergestellt, dass Formatwechsel im Film komplett ignoriert werden.

  • Mit einer 21:9 Leinwand wirkt das 16:9 Bild zu klein, bei einer 16:9 Leinwand entsprechend umgekehrt.

    Ja, das hängt aber meiner Erfahrung nach auch an der absoluten Leinwand- und Raumgröße.

    Im großen Kino mit 10 bis 20 m breiten Leinwänden (scope) kommt mir das flat-Format in gleicher Bildhöhe eher nicht zu klein vor.


    Bei mir daheim mit 2,7 m Breite in scope aber schon. Deshalb fahre ich mit 2.2:1 und maskiere manuell dreifach.

    Filme in echtem 2.2:1 haben dann die max. Fläche. Das ist bei mir wohl im wesentlichen 2001, da passt das dann auch eh!

    Das macht doch nichts. Die kann man doch auch noch außerhalb der Leinwand lesen, wenn Du z.B. rund um die LW auf gleicher Tiefe wie diese schwarzen Stoff hast (was man meistens eh hat, zumindest wer auf eine aufgeräumte Front Wert legt).

    Ja, aber nur ohne Anamorphot und ohne blanking!

    Bei Playern wie Oppo und auch den Panasonics lassen sich die UT verschieben, nicht aber bei den streaming apps, da wird das ein Problem. Und nicht nur die UT sondern auch die Fortschrittsbalken die meist unterhalb des scope Ausschnitts liegen.

  • Bei Playern wie Oppo und auch den Panasonics lassen sich die UT verschieben, nicht aber bei den streaming apps, da wird das ein Problem. Und nicht nur die UT sondern auch die Fortschrittsbalken die meist unterhalb des scope Ausschnitts liegen.

    Richtig, ein sehr wichtiger Punkt. Streaming bekommt im Heimkino eine immer größere Bedeutung. Und dann ist das Ganze auf jeden Fall ein Problem.

  • Zwischenformate? KISS: Maskierung im Beamer und volle Breite auf der 21:9er LW.

    Ah, die Bruteforcemethode. Da schnippelst du bei 2,0:1 aber ordentlich was ab! :)


    Ja, aber nur ohne Anamorphot und ohne blanking!

    Bei Playern wie Oppo und auch den Panasonics lassen sich die UT verschieben, nicht aber bei den streaming apps, da wird das ein Problem. Und nicht nur die UT sondern auch die Fortschrittsbalken die meist unterhalb des scope Ausschnitts liegen.

    Ja, das ist tatsächlich ein Problem bei externen Playern. Beim HTPC hat der Renderer dank XySubFilter zum Glück direkt Zugriff auf die Untertitel und kann sie immer an den unteren Bildrand schieben. Da passt das dann auch mit Anamorphot immer perfekt. Egal bei welchem Format und welchem Zoomfaktor.



    Aber eine Lösung für die externen Geschichten ist mir auch nicht bekannt. Das Prinzip, dass der Player bereits die Untertitel direkt ins Bild reinrendert, ist im Grunde Mist. Eigentlich müssten Untertitel in einem separaten Stream übertragen werden, so dass das Anzeigegerät selbst entscheiden kann, wo es sie anzeigt. Aber das wird wohl nicht mehr kommen...

  • Und die Frage, wie man genau die Zwischenformate skaliert, wurde bisher auch noch nicht gestellt. Da steckt schon ein bisschen mehr dahinter, bis das Ganze wirklich rund läuft. Ich benutze z.B. nicht die automatische Erkennung der schwarzen Balken von madVR, sondern nutze meine Metadaten, um dem Player mitzuteilen, welchen Zoomfaktor er einstellen soll. Damit ist sichergestellt, dass Formatwechsel im Film komplett ignoriert werden.

    Es gibt beim Enyv die Funktionen AR_Auto und AR_Hold. Ersteres erkennt permanent während des laufenden Films die AR.

    Mit AR_Hold lässt sich dann ein erkanntes Format fixieren, d.h. ab dann bleibt der Envy auf diesem Format.

    In der Praxis hat es sich als gute Lösung erwiesen das erkannte Format auf der FB anzuzeigen und dann per Tastendruck die Maskierung zu aktivieren. Der Tastendruck sendet AR_Hold und fährt die Maskierung auf die entsprechende Position.

    Ist die Maskierung in der Lage völlig frei zu fahren kann man so im Grunde alle vom Envy erkannten Formate auch nativ anfahren.

    Kennt die Maskierung nur einige Zwischenformate, dann fährt man diese an und lässt den Envy entsprechend auf dieses Format skalieren.

    Natürlich lässt sich auch von vornherein ein gewünschtes Format festlegen und anfahren.

  • Der Envy kann mittlerweile Untertitel erkennen und sie bei der Autoformat Detection ignorieren. Der nächste Schritt wird vermutlich sein, die Untertitel verschiebbar zu machen.

    Danke für die Information. Aber Verschieben dürfte ja nur funktionieren, wenn sie komplett im schwarzen Balken sind. Ansonsten müsste der Bereich dahinter interpoliert werden. Aber lassen wir uns überraschen, was madshi da einfällt. Mit dem "Smooth Motion" hat er ja schon mal etwas geschaffen, was es bis dahin nicht gab. :)

  • Ah, die Bruteforcemethode. Da schnippelst du bei 2,0:1 aber ordentlich was ab! :)

    Ja. Egal. Selbst die meisten 16:9 Filme sind in 21:9 tadellos ansehbar. Ich suche jetzt nicht extra nach Szenen, ob ev. die Frisur mal abgeschnitten ist, so fällt mir auch nichts Negatives dabei auf.


    Beim HTPC hat der Renderer dank XySubFilter zum Glück direkt Zugriff auf die Untertitel und kann sie immer an den unteren Bildrand schieben.

    Die Jungs schreiben ja vom Streaming. Von Disk können dies ja diverse Player auch.

  • Selbst die meisten 16:9 Filme sind in 21:9 tadellos ansehbar.

    Also das sehe ich anders...:zwinker2:

    Die Jungs schreiben ja vom Streaming. Von Disk können dies ja diverse Player auch.

    Aber nicht in der Form wie es ein HTPC kann. Zumindest mit einem Anamorphoten wird das Bild nicht vom Player vertikal gestreckt, sondern vom Scaler oder vom Projektor. Und der weiß nichts von den Untertiteln. Da hat der HTPC einen Vorteil, weil er Bild und Untertitel bis zum Renderer separat behandelt und alles im einem Gerät stattfindet statt in zwei getrennten, die nichts voneinander wissen.


    Ich muss mir noch mal anschauen, wie das beim Streaming über Kodi ist. Ich nutze es eher selten (schaue Serien meist im Wohnzimmer), aber zumindest könnte ich mir vorstellen, dass das Verschieben dort auch funktionieren könnte. Das Grundprinzip ist ja dasselbe wie beim Abspielen von Dateien.

  • Ja. Egal. Selbst die meisten 16:9 Filme sind in 21:9 tadellos ansehbar. Ich suche jetzt nicht extra nach Szenen, ob ev. die Frisur mal abgeschnitten ist, so fällt mir auch nichts Negatives dabei auf.

    Es geht doch nicht nur um abgeschnittene Frisur. Die ganze Bildkomposition ist doch dann im A... und das sieht man deutlich, zumindest bei den Filmen wo der Kameramann sein Handwerk versteht.

    Und dann ist das Ganze auf jeden Fall ein Problem.

    Ja, bei Verwendung eines Anamorphoten.

  • Aber nicht in der Form wie es ein HTPC kann. Zumindest mit einem Anamorphoten wird das Bild nicht vom Player vertikal gestreckt, sondern vom Scaler oder vom Projektor. Und der weiß nichts von den Untertiteln.

    Das ist doch egal:

    Der Player schiebt die UT hoch in den 21:9 Bereich.

    Der Beamer streckt den CS Bereich auf volle Bildhöhe




    Also das sehe ich anders... :zwinker2:

    Klar, das ist nur eine subjektive Meinung.
    IMHO lieber abundzu eine gekürzte Frisur, die mir nicht auffällt, dafür die volle Bildbreite vs. oben bißerl mehr Himmel oder bißerl mehr Boden, auf einem schmalen Bild.

    Das kann auch die Bildkompensation, wie von LAH angesprochen, für MICH !! , nicht raus reißen.

  • Das ist doch egal:

    Ist es nicht. Die Untertitel sind zum einen nicht bei jedem Film an derselben Stelle, mal sind sie im Balken, mal im Bild, manchmal sogar in beiden gleichzeitig. Und zum anderen gibt es dann noch die Zwischenformate wie 2,0:1, bei denen die Balken eine andere Größe haben. Von der Streckung und Skalierung weiß der Player aber nichts. Man kann also nur pauschal um einen bestimmten Betrag schieben und muss dann ggf. im Film nachjustieren. Der HTPC dagegen schiebt die Untertitel automatisch immer an den unteren Rand des sichtbaren Bildes unter Berücksichtigung der Streckung und Skalierung. Das kann er, weil er alle Informationen hat.


    Mir ist das Thema Untertitel zwar nicht so besonders wichtig, aber so einfach, wie du es darstellst, ist das eben doch nicht. Zumindest nicht, wenn man es immer perfekt haben möchte.

  • Man könnte auch ein LW Format wählen, z.b. das dem Panel des Projektors entsprechend und dann egal was anliegt an Inhalt diesen darauf zoomen/zerren.


    Wenn's für zig tausend TV Nutzer funktioniert, ich habe Mal das Argument gehört "wenn ich schon so einen TV habe soll der auch volles Bild zeigen", dann wird das für uns HK Fuzzis wohl auch passen.


    mfg

  • Ja, aber nur ohne Anamorphot und ohne blanking!

    Bei Playern wie Oppo und auch den Panasonics lassen sich die UT verschieben, nicht aber bei den streaming apps, da wird das ein Problem. Und nicht nur die UT sondern auch die Fortschrittsbalken die meist unterhalb des scope Ausschnitts liegen.

    Es gibt auch andere Möglichkeiten Untertitel sichtbar zu machen:zwinker2:.

    Ähnlich wie im Theater (wo auch Synchro zusätzlich angezeigt wird), kann man so etwas im HK nutzen.

    Also dazu wird eine Led Videowall (z.B. Pitch 2,6 mm wäre top dafür) benutzt.

    Diese skalierbaren Module (z.B. 1000 x 250 mm bei 40 mm Tiefe) können dann oberhalb oder unterhalb der Leinwand platziert werden hinter einem schwarzen Akustikstoff.

    Dazu einen Scaler der exakt den Untertitel Bildausschnitt auf das jeweilige Led Modul anpasst (in Echtzeit).

    Der Scaler bekommt ein Splitt HDMI Signal von der Quelle. Wie ein Untertitel extrahiert wird (aus einer Quelle) muss dann natürlich mit berücksichtigt werden.


    Im Fazit eine externe frei skalierbare Möglichkeit (die Led Flächen könnten auch anderen Content zeigen....Logo vom Kino, Pause oder oder).

    Und auch bezahlbar. (System ab ca. € 2000).


    Also CS ist schon ein Thema für sich.:sbier:


    ANDY

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