Soundupgrade von Klipsch Ultra 2 THX Set auf Beckersound, Studiomonitore oder was auch immer

  • Da ist natürlich ebenso viel Luft nach oben und einiges gebraucht geschnappt, aber es ist aus meiner Sicht einfach eine Mär, dass das unendlich teuer sein muss usw. Beide Lösungsansätze (passiv - aktiv) haben ihre Reize und können preiswert oder intensiv sein. Ich will hier keinen bekehren, denn mehr Aufwand hängt da schon dran. Aber wie du siehst ist deine fianzielle Vorstellung durchaus deutlich zu unterbieten.

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  • Moe hat ja schon entsprechend dazu geschrieben.

    Und da bin ich voll bei ihm.


    Ich würde es nicht von passiv, aktiv, DSP, analog,... abhängig machen sondern rein davon wo das am besten geeignete Ding für mein Budget zu finden ist.

    Defekte würde ich einfach gar nicht in die Rechnung einfließen lassen, denn die Wahrscheinlichkeit ist super gering auch bei DSP aktiv, bei passiv ist sie dann super super gering.


    Ich würde jederzeit eine guten passiv Lautsprecher einem schlechten DSP aktiven vorziehen.


    Ich empfehle die Auswahl gerade bei Lautsprechern doch stark gewichtet auf die akustischen Eigenschaften zu lenken.

    Klar je nach Situation kommen dann auch praktische Eigenschaften dazu, aber oft ist es beim Heimkino ja so, dass Optik keine Rolle spielt weil die sowieso hinter der Leinwand oder hinter Rahmen stehen.

    Einbautiefe eher wichtig.


    Aber ob man nun per xlr + Strom, 2 polig, oder 4-6polig zum Lautsprecher geht...

    Ob da nun eine 8kanal Endstufe den Platz im Rack einnimmt oder eine 2 kanalige,...



    Die B300 war auch nur ein Beispiel die es eben nur in DSP aktiv gibt.


    mfg

  • Wo gibts die sta2000d für 400,-

  • Was ist dann ein Unterschied zwischen Receiver -> miniDSP -> Endstufe -> passiv Lautsprecher vs Receiver -> DSP -> Endstufe -> aktiv Lautsprecher? Wenn ich das so richtig verstehe, beim zweiten musst ja alles händisch machen und eine automatische Anpassung ist nicht möglich, korrekt? (ich frage, weil ich eigentlich vor hatte, Dirac Live anstatt XT32 einzusetzen)

    Beim zweiten kannst du alles händisch machen ;) Darüber kannst du ebenso Dirac Live laufen lassen. Ich finde es jedoch unnötig. Je besser meine Raumakustik wurde, umso schlechter empfand ich das Ergebnis mit XT32. Mit DiracLive kann ich keine Erfahrung bieten. Wenn du aber mit dem MiniDSP eh schon eine weitere Komponente einschleust, bist du ja noch näher an der aktiven Lösung. Die eine perfekte Lösung ist aber doch sehr subjektiv ;)

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  • Mann, du machst mich fertig... :think:

    Was ist dann ein Unterschied zwischen Receiver -> miniDSP -> Endstufe -> passiv Lautsprecher vs Receiver -> DSP -> Endstufe -> aktiv Lautsprecher? Wenn ich das so richtig verstehe, beim zweiten musst ja alles händisch machen und eine automatische Anpassung ist nicht möglich, korrekt? (ich frage, weil ich eigentlich vor hatte, Dirac Live anstatt XT32 einzusetzen)

    aktiv meint in diesem Sprachgebrauch das die Frequenz weiche im Kleinsignal Bereich (vor den Endstufen) in einem DSP gemacht wird.

    Und nicht passiv im Großsignal (nach der Endstufe).


    Und jetzt noch Mal eine Trennung:

    Du kannst auch eine DSP aktiv "fertig" anschlussberreit bekommen, wie eine passiv Box. Viele Hersteller bieten das an. Da brauchst du dich um nichts kümmern.


    Hier wird aber auch DIY diskutiert.

    Da hat man dann alle Möglichkeiten. Auswahl der Chassis, DSP, Endstufen, Schallwandform, Gehäusegrößen,...

    Und ja dazu muss man 1) wissen was man überhaupt will und 2) das wissen und können das dann auch in der Praxis umzusetzen.


    Und natürlich gibt's alles dazwischen.

    Bausatz, vorgefertigte DSP Einstellungen,...


    mfg

  • Es hängt denke ich auch stark davon ab, was man erreichen will. ich habe meine Lautsprecher selber gebaut und komme in erster Linie aus der HiFi-Ecke. ich wollte irgendwann einfach mal wissen, ob und wenn, dann wie viel, es heutzutage besser ginge, als mit meinen damaligen, über 20 Jahre alten, B&W matrix 802. Ich bin dann (vom Car HiFi kommend) sofort bei einem aktiven Konzept gelandet, direkt mit Waveguide und da ich gemerkt habe, was da alles geht, wollte ich es wissen und bin als nächstes zu Kompressionstreibern und FIR-Filtern übergegangen. Das in zwei weiteren Iterationen und ich bin seit 3 Jahren höchst zufrieden. Der Forscherdrang in mir fragt allerdings seit einiger Zeit, ob man das nicht noch mal toppen könnte..


    Das man mit einer (ordentlich eingestellten!) B300 nicht extrem gut Musik hören können sollte, halte ich übrigens für komplett falsch. Ich höre sehr viel Musik mit einem ganz ähnlichen Setup.

  • Hab mein Rew, Messmikro… auf gut Glück machen oder gibt’s irgendwelche Ressourcen?

    Vituixcad. Da gibt es auch einige Youtube-Videos zu.

    Bez. Aufbau, DSP, Verdrahtung:

    Der Bauplan der FollHank wurde ja bereits weiter oben verlinkt.

    Edit:

    Aber Vorsicht: Würde das nur empfehlen, wenn man bereit ist, ein zusätzliches Hobby zu beginnen, es gewerblich angeht oder eben für die Einmessung (und ggf. Konzept) einen Profi engagiert.

  • Haha, als ob ich nicht schon genug Hobbys hab... Klavier, Rad, IT, HK-Bau, Filme, Musik, dazu kommt noch Family... anderseits eh nicht schlecht, da man ja nur älter wird, und es ist nur schön wenn man Hobbys hat. Und die Richtung für die Investition ist man klar. Wenn ich jetzt Geld in gute passive Lautsprecher reinbuttere, wird noch vieeeeel Zeit vergehen müssen, dass ich das System auf DIY umstelle. Muss ehrlich gestehen dass ich gestern noch auf Scan Speak Seite herumgesurft habe und geschaut was es so für Chassien gibt und was die kosten, und war eigentlich von den Preisen für Top Chassien echt überrascht. Recht günstig im Vergleich zum fertigen Hifi-Lautsprecher. Letztendlich habe ich jetzt auch viele Werkzeuge die ich dann sehr gut einsetzen kann. Aber Lautsprecher-Bau ist auch eine Kunst.

  • Egal, für was sich entschieden wird, vorher anhören wäre gut oder damit leben können, dass es nicht passt und das ganze als nächsten Schritt auf der ewigen Suche nach Verbesserung verbuchen.

    Nicht jeder hat perfekte Ohren, da können unterschiedliche Dinge stören, und auch nicht jede Musikaufnahme passt zu jedem Lautsprecher.

    Die Filmabmischungen finde ich normalerweise ordentlich, dass man mit recht linearen Lautsprechern gut klar kommt und es nicht nervend wird.


    Bei Musik sieht das für mich anders aus. Dazu hab ich zu viele Scheiben, die eher übel daherkommen und da ist ein "Seziermesser" einfach kontraproduktiv.

    Daher bevorzuge ich für Musik gefälligere Lautsprecher. Damit hören sich die guten Scheiben ja trotzdem noch gut an.


    Das man mit dem DSP so einen Lautsprecher auf den eigenen Geschmack trimmen kann, ist dabei eigentlich kein Argument. Wer weiß denn schon, welche Eingriffe jetzt genau die richtigen wären, um das Ziel zu erreichen und nicht gleichzeitig an anderer Stelle was zu verschlimmbessern? Da kommt man als einfacher Nutzer nie an und es verleidet einem den Genuss.

  • Zitat

    Bei Musik sieht das für mich anders aus. Dazu hab ich zu viele Scheiben, die eher übel daherkommen und da ist ein "Seziermesser" einfach kontraproduktiv.

    Daher bevorzuge ich für Musik gefälligere Lautsprecher. Damit hören sich die guten Scheiben ja trotzdem noch gut an.

    das geht auch im Aktivbetrieb mit einem passenden preset ganz prima, wenn der LS nicht gerade ein Laserschwert ist.

    Aber es ist halt auch ein wenig wie im Bildbetrieb- je besser und schärfer dein Beamer-setup, desto weniger Spass macht ein hochskaliertes SD-Signal.

  • Naja, da ist eben mein Gedanke mit dem Dirac Live. Das Problem mit dem XT32 ist dass du ihm eben nicht trimmen kannst (ohne Pro). Mit Dirac ginge das, und mit den DSPs kann man auch noch bisschen rausholen, wenn man sich damit ja auskennt - und das tut man, wenn man sich damit auch beschäftigt und zumindest nicht eine totalne Niete in dem Gebiet ist.

    Abgesehen davon, dass ich den größten Vorteil darin finde, dass man sich dann selber Lautsprecher bauen kann, die einem klingen wie man will - wenn man sich damit auch auskennt :big_smile:

  • Naja, da ist eben mein Gedanke mit dem Dirac Live. Das Problem mit dem XT32 ist dass du ihm eben nicht trimmen kannst (ohne Pro). Mit Dirac ginge das, und mit den DSPs kann man auch noch bisschen rausholen, wenn man sich damit ja auskennt - und das tut man, wenn man sich damit auch beschäftigt und zumindest nicht eine totalne Niete in dem Gebiet ist.

    Abgesehen davon, dass ich den größten Vorteil darin finde, dass man sich dann selber Lautsprecher bauen kann, die einem klingen wie man will - wenn man sich damit auch auskennt :big_smile:

    Geht bei XT32 über die App auch. Aber der reine Frequenzgang ist nicht alles, da traue ich Dirac noch etwas mehr zu. Gerade der letzte Punkt ist doch aber der Hauptvorteil von Aktivbetrieb auch ohne Dirac. Dazu gibt es ja auch dieses Topic, wo du praktisch den nächsten Schritt direkt integrierst:


    Convolution PC auf Linux Basis - Detaillierte Anleitung und Diskussion

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  • Technisch geht einiges, nutzt aber nix, wenn die Ohren nicht alles mitmachen. Das war der entscheidende Punkt, bei meinem Beitrag, und wer z.B. ne Vorschädigung wie einen Tinnitus hat, kann das sicher eher nachvollziehen.

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