Raumakustik und der Bassbereich

  • Hallo.


    Zitat daraus:

    Glas reflektiert gewisse Frequenzen härter als Holz.



    Natürlich ist es schwer in kurzer Zeit so einen Vortrag zu halten. Nur kann es durchaus sein, vor allem bei der durchschnittlichen Zielgruppe (high end Besucher), dass sich dann solche ich nenne es Mal Halbwahrheiten als Fakten festsetzen und schon ist dann z.b. Glas das böse schlecht hin, genauso wie ein EQ ja im Grunde nichts taugliches ist.


    Andere Dinge werden dafür sehr gut erklärt.


    mfg

  • Also mal als Nachtrag von mir. Klar ist Akustik Physik die man messen kann. Da gibts kein vertun.


    Jedoch ist Klang immer auch subjektiv und was dem einem gefällt muss dem anderen nicht gefallen.


    Des wegen ist die Aussage "dann klingt es besser" in meinen Augen/Ohren einfach nicht richtig.


    Ich mag zum Beispiel viel Bass. Ich steh da einfach total drauf wenn sich die Haare aufstellen und es richtig drückt auf der Brust. Ich meine hier nicht meine Raummoden!


    Dagegen ist mir die "allerletzte Feinheit der Blockflöte" im Hochton ziemlich Wurst ja sogar nervig. Obwohl ich recht passable Ohren haben laut Amtsarzt.


    Aber vllt auch genau deswegen. Ich höre im medizinischen Sinne gut(eigentlich sehr gut).


    Bevor hier was falsch verstanden wird. Ich sehe es auch so das der Raum 50-70% des Klanges ausmacht. Sprich er sollte physikalisch (akkustisch) gut vorbereitet werden. Jedoch haben heutige DSP ganz klar nichts mehr mit den EQs die in den Köpfen mancher ergrauter HighEnder vorhanden sind zu tun.


    Dazu kommt das viele ihre Filme in Wohnzimmerkinos schauen und auch ihre Musik im Wohnzimmer hören. Ich habe ehrlich gesagt keine Lust auf ein Extra Musikzimmer oder ein extra Kino im Keller. Ich möchte das in meinem Wohnbereich haben.


    So sind eben alle verschieden. Da helfen DSPs schon enorm.

  • '..das klingt besser' , bezugnehmend auf vernünftig korrigierte Räume, ist schon eine korrekte Aussage..


    Ein akustische 'unauffälliger' Raum ist so neutral wie möglich ggüber dem, was an LS und Elektronik eingebracht wird.

    Und das ist- imo- das Ideal.


    Ob du nun lieber mit der fetten loudness-Spasskurve hörst oder Klang-Askese betreibst- beides ist dann durch entsprechendes Einstellen der Elektronik machbar, man nutzt 'eine' Stellschraube , statt erst allzuviele 'Verbiegungen' durch den Raum kompensieren zu müssen, und danach erst der 'Wunschklang' einzustellen.

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