Anlage oder Material?

  • Hallo!

    Man beurteilt unbekannte Aufnahmen auf unbekannten Anlagen die man mit unbekannten Aufnahmen beurteilt die....

    Durchbrechen kann man das nur indem man eine der 2 unbekannten "bekannt" macht.


    Thema Kopfhörer:

    Hier muss man ein bisschen aufpassen was die Schalleinfallsrichtung angeht.

    Schall von 30° klingt tonal (auch räumlich) anders als von 90°.


    Also wenn es dann vom Front L "gleich" klingt wie beim Kopfhörer dann ist es eigentlich nicht korrekt.


    mfg

  • Ja in Sachen tonalitaet ist das wirklich schwierig. Mir ging es dabei eher um das staging, timing, Rauminformationen und die Dynamik.


    Instrumente kann man wirklich auch nur live in unterschiedlichen Gegebenheiten hören und für sich einen Eindruck gewinnen.


    Ob es am Ende immer authentisch ist, ist unterm Strich ja auch egal. Mir ging es eher darum dir ein Werkzeug an die Hand zu geben, mit dem du nun in Zukunft auch unterschiedliche Anlagen hören und bewerten kannst und dabei in Teilbereichen deine Präferenzen und Ziele definieren kannst um das am Ende auf deine Anlage zu übertragen.

  • Das Problem auch beim live hören ist ja, dass man dann zwar weiß wie es live klingt, aber nicht wie es auf dem Tonträger klingt.

    Denn diese sind zu 99,9% ja bearbeitet.


    Und auch im Bereich Klassik, wo das mit live hören ja grundsätzlich möglich ist (bei Rock, Pop i.d.R. ja gar nicht) gibt es seeehr unterschiedliche Bearbeitungen.


    Vereinzelt und eher auf dafür gedachten Test CDs gibt es m.o.w. unbearbeitet.

    Hier gibts z.B. gratis die SQAM CD zum download

    https://tech.ebu.ch/publications/sqamcd


    dazu die Doku:

    https://tech.ebu.ch/docs/tech/tech3253.pdf


    mfg

  • Damit meine ich dass ich durch anschauen eines Files, CD, .... nicht weiß was da drauf ist oder wie es klingt.

    Und durch reines anschauen eines Lautsprechers weiß ich auch nicht wie er klingt.


    Ich habe also 2 für sich unbekannte Komponenten vor mir, und höre dann die Summe.

    Kann aber nicht sagen ob der Klang jetzt vom Lautsprecher kommt oder vom File(Inhalt).


    Also ganz einfaches Beispiel:

    Ein merklich "dünnes" Klangbild im Tiefton. Das kann schon so am Tonträger drauf sein, aber genauso am Lautsprecher liegen.

    Und wenn es dünn am Tonträger ist und der Lautsprecher fett ist, dann klingt es vielleicht gerade passend.


    Nur das wird man nie trennen können wenn man immer die Kombination hört.

    Trennen kann man das nur wenn man sich eine Komponenten - den Tonträger ODER den Lautsprecher - allein für sich anschaut.


    Tonträger kann man z.B. auf Spektralverteilung, Hüllkurven, Dynamik,.... per Software prüfen.

    Lautsprecher durch Messungen.


    Wenn also der Lautsprecher keine Auffälligkeiten zeigt die "dünnen" Tiefton nahelegt es trotzdem dünn klingt dann ist die Chance sehr hoch, dass es der Tonträger ist der dünn ist.


    mfg

  • Daher bin ich auch fleißig dabei verschiedene Räume, Lautsprecher und Materialien zu hören.


    Andere Ohren wären mir hier noch viel lieber.

    Aber ich habe keine Ahnung, wieviele es gibt die aktuell (und überhaupt) hierhin zu Besuch kommen möchten und entsprechend feine Ohren haben.


    Mit Corona-Schnelltest kann man ja einiges machen :byebye:

  • Andere Ohren wären mir hier noch viel lieber.

    Aber ich habe keine Ahnung, wieviele es gibt die aktuell (und überhaupt) hierhin zu Besuch kommen möchten und entsprechend feine Ohren haben.


    Mit Corona-Schnelltest kann man ja einiges machen :byebye:

    Na einer oder zwei fallen mir da schon ein :zwinker2:.

    Nur mit den feinen Ohren wird's knapp:byebye: oder was sagst du blacksub ....

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