Mein Kellerkino wird erwachsen

  • Das bringt mich auf eine Idee.

    Spricht etwas dagegen 2 Subwoofer an der Tür anzubringen?

    Das ist eine alte Keller Holztür. Da kann ich ruhig reinschrauben.

    Die Kabel könnte ich über der Tür verlegen und dann von links zuführen. Die Tür geht nach innen auf, so dass die Kabel dann nicht stören.

    Die einzige Gefahr die ich sehe ist, dass die Tür durch die Vibrationen schwingt.

  • Der Schwenkrahmen würde ja ziemlich lang werden müssen. Ca. 1 Meter. Da würde er aufgrund der Erstreflexionsabsorbern an der Wand nicht hinpassen.


    Meinst du die Schwingungen an der Tür bekäme man nicht in den Griff? Zwischen Tür und Subwoofer Gehäuse könnte man eine Antivibrationsmatte auf die Tür kleben.


    Zusätzlich (sofern die Türscharniere das aushalten) könnte man auf die andere Seite der Tür eine 16-19mm MDF Platte aufbringen. Also vollflächig.

  • Probieren geht über Studieren. Wollte ich auch schon als Idee in den Raum werfen, jedoch würde ich dann wohl wirklich eher nach flachen Alternativen schauen und je nachdem, wie wichtig die Tür ist, gleich die Rückwand des Gehäuses weg lassen und direkt an die Tür ankoppeln. Spart noch einmal Gewicht und Tiefe.

  • Also vom aussehen her würde man das bestimmt schick hinbekommen. Ich würde die Gehäuse mit dem Akustikstoff beziehen. Das wäre natürlich die beste Lösung da ich dann keine weiteren Kompromisse eingehen müsste. Auch das Problem mit dem Beamer und dem mittleren Sub Gehäuse hätte sich dann erledigt.


    Grenzfrequenz würde dann bei 112Hz liegen.



    Ich muss jetzt erst einmal die Fermacell organisiert bekommen. Die Email an die Firma habe ich bereits verschickt. Ich hoffe, dass ich morgen eine Rückmeldung bekomme.

  • Der Schwenkrahmen würde ja ziemlich lang werden müssen. Ca. 1 Meter. Da würde er aufgrund der Erstreflexionsabsorbern an der Wand nicht hinpassen.

    Seh gerade, dass der Raum 6m breit ist. Ja, da solltest das 2x4 Gitter mit 12,5-25-25-25-12,5% Abstände aufteilen.

    Sind dann ~ 77cm Sub Mitte. Bei 15er bist bei min. 1m von der Ecke weg.


    Der Drehpunkt in der Ecke, d.h. im Betrieb, vor der Türe geschwenkt, bleibt nur die Bautiefe des Subs übrig. Das sollte sich mit den Seitenabsorbern locker ausgehen.


    Türen vibrieren, scheppern, schon durch den Luftdruck. Wenn da 2 Subs an der Türe hängen, wird es umso mehr scheppern, außer die Subs bekommen eine hohe Masse. Dann braucht es jedoch eine Türe mit sehr stabilen Schanieren.

    IMHO ist es einfacher, einen Hilfsrahmen für die Subs vor die Türe zu setzen.

  • Bevor ich in die Umsetzung gehe würde ich gerne noch ein paar Überlegungen mit euch diskutieren.


    Erst einmal habe ich, um besser planen zu können, die zukünftigen Sub Gehäuse (wann immer sie auch realisiert werden) für das 2x4 DBA auf die Frontwand visualisiert.


    Ich würde jetzt mit 650x400x250mm Gehäusen planen.

    Wenn ich die Gehäuse aus 19mm MDF und die Frontwand aus 22mm MDF plane, haben die Gehäuse ein Volumen von 46 Liter abzüglich Versteifungen und Chassis.


    So würde die Frontwand dann aussehen.



    Das passt eigentlich ganz gut. Die beiden Subwoofer vor der Tür würde ich dann mobil realisieren. Die 12“ Chassis der Subs würde ich mittig planen.


    Wo ich aber sehr unsicher bin ist wie ich die Ständerwand realisiere. Da fehlt mir die Erfahrung.


    Die Verkofferung der Heizungsrohre steht 25cm von der Frontwand ab.



    Ich dachte daran das Ständerwerk mit einer Tiefe von 30cm zu bauen.

    Wenn die FL+FR angewinkelt werden benötige ich dafür 25cm. Ich kämpfe um jeden cm um eine größtmögliche Leinwand zu verwenden. Aktuell habe ich eine 3,11m Leinwand. Den Beamer habe ich letztes Wochenende bereits so weit wie möglich nach hinten versetzt. Er hat jetzt einen Projektionsabstand von 4,58m. Bei einer 30cm tiefen Ständerwand dann noch 4,28m abzüglich Leinwand. Das heißt ich muss mich auf eine 3m Leinwand verkleinern :(


    Jetzt könnte ich die Ständerwand in 2 Varianten realisieren.


    Variante 1)

    Ich baue die Ständerwand bis ein paar cm unterhalb der Verkofferung. In dem Zwischenspalt vom Rahmen bis zur Verkofferung könnte ich dann eine Lichtleiste einbauen. Das würde bestimmt schick werden. Da kommt dann aber meine Frage.

    Meint ihr die Ständerwand hat genug halt wenn ich diese nur an der Wand und nicht an der Decke fixiere?


    Variante 2)

    Ich setze die vorderen Latten der Ständerwand direkt nach der Verkofferung an. Wie gesagt, die Verkofferung hat 25cm. Die Latte eine Dicke von 5cm. Dann könnte ich die Latten an der Decke fixieren und würde später die Rahmen ebenfalls bis zur Decke bauen.

    Nachteil. An der rechten Seite möchte ich die Ständerwand nicht bis ganz zur Wand bauen.

    Dort ist die Ecke der Verkofferung, so dass ich die ganz rechte Latte nicht bis zur Decke bekomme. Das wäre dann friemelig.



    Über ein bißchen Hilfe wäre ich sehr dankbar.

  • Die Beteiligung hält sich ja in Grenzen :)


    So habe ich die Ständerwand jetzt erst einmal geplant. Ich würde auf waagerechte Latten auf dem Boden und der Decke verzichten. Symmetrisch ist das nicht. das liegt ja daran, dass die linke Seite kürzer ist. Vom ganz rechten Balen zum nächsten sind es ca. 2,40m. Ich weiß nicht, ob das zu lang ist und das ganze dann nicht stabil genug ist.

  • Zur Anordnung selbst kann ich nichts beitragen.


    Zum Bau des Ständerwerks ein Tipp: Ich würde Dir empfehlen, die Basis des Holzständerwerks aus OSB oder Pressspan-Platten zu bauen. Darauf die senkrechten Stützen. Mit Direktschwingungsabhängern an der Wand befestigen. Die Direktschwingungsabhänger sollen primär verhindern, dass die Konstruktion kippen kann. Ich würde die gar nicht bis zum Anschlag festschrauben, zumal dann die schalldämpfende Wirkung leiden würde.

  • Vergiss auch nicht auf die Befestigungspunkte für die Leinwand, du wirst wahrscheinlich dazu 2 vertikale Latten zwischen Center und FL / FR benötigen.


    Edit, Die 2,4m waagrecht ohne vertikale Stütze dazwischen wird sich durchbiegen, zumal der FR fast in der Mitte sitzt...

  • Hey,


    also du meinst 30cm tiefe OSB Platten über die gesamte Länge auf den Boden und dann da die senkrechten Stützen? Und unter die OSB Platten keine waagerechten Stützen?


    Die Befestigung der Leinwand ist mir auch noch nicht klar. Ich kenne die Aufhängung ja nicht. Macht man die dann einfach irgendwie an den senkrechten Stützen fest?

  • also du meinst 30cm tiefe OSB Platten über die gesamte Länge auf den Boden und dann da die senkrechten Stützen? Und unter die OSB Platten keine waagerechten Stützen?

    Genau, OSB üder die gesamte Fläche des Ständerwerks. Ich würde es so bauen (von oben nach unten aufgelistet), unterhalb der senkrechten Stützen sieht es dann quasi aus wie eine Europalette.:

    - Senkrechte Stützen

    - OSB-Platte

    - 5cm Klötze (z. B. aus Fermacell)

    - OSB-Platte

    - Filzgleiter


    Habe ich hier im Forum irgendwo gesehen, weiß aber leider nicht mehr wo.

    Der Transparenz halber: ich selbst habe so noch nicht gebaut, werde aber die nächsten Bauabschnitte so bauen.

  • Danke für euren Input.

    Moe, ich habe mir deinen Baubericht des Ständerwerks auch noch einmal angesehen.


    Warum hast du unter die untersten Balken noch einmal Klötze gelegt und nicht die Stützen direkt auf den Teppich?

    Ich habe eine Länge von ca 5 Meter. Da bin ich mir unsicher, ob es stabil genug wird wenn ich wie du nur die linken und rechten Stützen Deckenhoch mache.


    Die Befestigung der Leinwand ist mir dann jetzt klar. zur Not muss ich da noch 2 waagerechte Stützen passend einsetzen. Was mir noch nicht ganz klar ist, ist wie ich die Rahmen links, rechts, unter und oberhalb der Leinwand anbringe. Da würden oben ja Stützen hilfreich sein, so wie in deinem Baubericht cat54.

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