Mein Wohnraumkino entsteht ... bald (2021)

  • Moin zusammen,

    Ich habe es im Vorstellungsthread schon einmal angekündigt, möchte jedoch der Form halber den Bau meines Wohnraumkinos in einem eigenen Thread dokumentieren.

    Zu mir:

    Ich bin Lars aus dem LK Stade (bei Hamburg) und bin für mein Alter schon sehr lange (Heim)Kino-begeistert. Zum Einen liebe ich einfach Filme. Früher eher Action und Comedy, mittlerweile eigentlich alles. Hauptsache gut.

    Zum Anderen bin ich ein Tech-Nerd und die Technik einer hochwertigen Heimkino-Installation ist für mich einfach begeisternd. Schon mein Konfirmationsgeld ging damals für einen Plasma TV und eine Surround-Anlage drauf.

    Danach habe ich leider mehr von einem Kino geträumt als es wirklich erleben zu können. Während des Studium war es weder im Budget, noch in meiner Wohnung möglich und danach konnte ich irgendwie nie diese doch enorme Investition in ein Hobby rechtfertigen. Auch hatte ich immer die Befürchtung, dass ich ein Kino in einem separaten Raum nicht gebührend nutzen würde.

    Nun hat nach ewigem hin- und her C19 den Auslöser gegeben und ich ziehe es nun endlich durch. Es wird eine Wohnraum-Installation, da ich glaube hier den besten Kompromiss aus „richtigem“ Kinofeeling und aus häufiger Nutzung habe.


    Die Planung:

    Ich habe zwar eine ganz ordentliche Ahnung von Aufstellung, Akustik und Komponenten (absoluter Noob im Vergleich zu vielen hier im Forum), aber ich habe auch zwei linke Hände und ehrlich gesagt auch einfach keine Muße jeden Gedanken selbst zu denken, jeden Fehler selbst zu machen und vor allem nicht das Kino zu bauen.

    Ich habe mich daher von vornherein dafür entschieden das Kino von einer Fachfirma planen und bauen zu lassen. Nach langem hin und her und vielen Anfragen habe ich mich schlussendlich entschieden den Auftrag der Firma R-T-F-S und damit Herrn Shahlawandian zu erteilen. Soweit kann ich sagen, dass ich mit dieser Entscheidung sehr glücklich bin.


    Das Konzept (und das mit den Kompromissen):

    Mein Raum ist mein aktuelles Wohnzimmer

    (Entschuldigt diesen Grundriss aus dem Kindermal-Buch, aber das war meine erste Skizzierung um mir einfach mal Gedanken zu LW breiten etc machen zu können. Die Wand B wird übrigens die Frontwand, diese ist schallhart. Hier noch mit einem Lowboard gezeichnet).



    ein Raum der 4,0 bis 4,6m breit und 9,2m lang ist und auf einer Höhe von 2,4m angehängt. Es gibt eine eine komplette Fensterfront (kurze Seite) vor der steht ein Flügel. Die lange Wand ist zur einen Seite Fenster und Heizungen, zur anderen Seite Einbauschrank, Tür zum Flur und TV Wand.

    Die erste Idee mit der ich an Herrn Shahlawandian herangetreten war, war es den Raum genauso zu nutzen wie jetzt, bedeutet das Bild wäre an der langen Seite neben meiner Küche. Auch hatte ich anfangs geplant den Raum irgendwie mit einem TV oder einem Laser TV zu nutzen. Als ich jedoch gedanklich immer teurer wurde (was man dann eben immer so alles braucht), wurde mir das schnell zu Kompromiss behaftet. Wir überlegten viel hin und her was Sinn machen könnte.


    Bei einem Vor-Ort-Termin entschieden wir den Raum der Länge nach zu nutzen. Dadurch kann eine große Leinwand in den Raum hinter der akustisch gearbeitet werden kann ohne den Raum dabei zu klein zu machen. Auch der Beamer kann ohne Anamorphoten/Umlenkspiegel/UKD-Objektive genutzt werden.


    In der Frontwand sind die 3 Front-LS, 3 Subwoofer (für ein DBA ist einfach kein Platz), sowie ein großer Helmi für die ermittelte Dröhnfrequenz. Als Sitze dient meine bisherige Wohnlandschaft, die etwas umgebaut werden muss. Es soll ja schließlich ein WoZi bleiben. Der Sitzabstand zum Bild beträgt knapp 3,5m.

    Als Surround-Wide kommen 2 In-Wall-LS zum Einsatz. Diese sitzen in einem Gehäuse an jeweils einer tragenden Wand 90 Grad zum Hörplatz und sind umgeben von je einer großen Absorber-Platte. Dadurch entsteht eine ebene Oberfläche und nichts steht hervor. Als Rear-Kanäle kommen 2 weiße Standboxen zum Einsatz. Diese sind im hinteren Bereich des Raumes relativ unauffällig und fügen sich gut in das Gesamtbild ein. Des Weiteren wird im hinteren Bereich wohl ein weiterer Subwoofer zum Einsatz kommen und den Bass besser kontrollieren zu können.

    In der abgehängten Decke sind die insgesamt 6 Deckenkanäle für Dolby Atmos. Zudem werden hier individuelle Deckenabsorber zum Einsatz kommen. Diese sind weiß und fallen im Vergleich zur heutigen Decke kaum auf.

    Die Frontwand ist zirka 35cm tief und mit schwarzem AT-Stoff bespannt. Davon sieht man aber fast nichts, weil fast die gesamte Wand von der LW eingenommen wird (Der Raum wird etwas asymmetrisch genutzt, neben der Frontwand-Installation ist die Küchentür, so ist der Raum an dieser Stelle 4,6m breit, jedoch sind davon nur etwa 3,5m für die Frontwand+LW nutzbar). Zur weiteren Optimierung von Klang und Streulicht kann an beiden Wänden links und rechts der LW je ein Akustik-Vorhang ausgefahren werden, der mit der Frontwand abschließt.

    Außerdem wird der Deckenbereich für etwa den ersten Meter vor der Frontwand mit einem grauen AT-Stoff bespannt. Dahinter sind die vorderen Decken-LS und ein schwarzer Stoff, der sowohl Schall als auch Licht schlucken soll. Die restliche Decke bleibt unbespannt, daher sind hier nur weiße Deckenabsorber zu sehen.

    Der Raum wird abgedunkelt über außenliegende Screens.

    Der Projektor sitzt im hinteren Bereich des Raumes in einem kleinen Kasten an der Decke. Hier sollte ein Laser-Projektor her, weil der Raum sowohl für „mal eben Fernsehen“ als auch für den Filme-Abend genutzt werden soll.

    Die Leinwand ist wie gesagt AT, nativ 16:9 und 4-Fach maskierbar. Grund für letzteres ist, dass sich so die Möglichkeit ergibt das Bild auch als kleines 16:9 wiederzugeben. Ziel ist es so tagsüber (also bei Licht im Raum) fernzusehen, und das Licht auf einer kleineren Fläche zu bündeln.

    Die gesamte Elektronik befindet sich in einem 19 Zoll Rack ganz hinten im Zimmer. Dieser wird verkleidet durch einen Schrank vom Tischler.


    Mein Werdegang was Konzept und Komponenten angeht war ein Prozess, der viel hin und her bedurfte. Ursprünglich war der Ansatz eher „Hauptsache es bleibt ein Wohnzimmer“. Jedoch kommt man hier mE schnell an seine Grenzen. Da stellte sich dann für mich doch immer die Frage: „Lohnt es sich dann das überhaupt zu machen?“. Als ich mich dann zur LW durchgerungen hatte, habe ich sehr lange an „weiße Decke, helle Vorhänge“ etc festgehalten. Auch hatte ich mir ursprünglich mal ein Maximal Budget gesetzt. Naja, wie das dann immer so ist. Ich habe sehr viel über das Konzept nachgedacht und kam auch da wieder dazu, dass ich eigentlich nicht bereit bin zu große Kompromisse zu machen, sonst mache ich es lieber gar nicht. Das schlug sich dann irgendwann auch auf die Komponenten nieder. Während ich anfangs noch die LW so günstig wie möglich schießen wollte, bin ich mittlerweile doch sehr weit oben im Regal angekommen. Auch der Beamer sollte ursprünglich mal ein VPL VW790ES werden, dann habe ich nach dem Probe-Gucken auch hier eine Stufe höher ins Regal gegriffen und noch einen externen Bildprozessor dazu genommen.

    Ich bin aber mit dem Konzept wie es jetzt ist sehr zufrieden. Es ist und bleibt ein Wohnraum und somit immer ein Kompromiss. Jedoch habe ich nach langem Erforschen wo denn überhaupt die Grenzen meiner Akzeptanz liegen, mich mit diesem Konzept sehr angefreundet. Ich glaube, dass der Raum noch eindeutig als helles und freundliches Wohnzimmer zu erkennen und zu nutzen ist, jedoch meinen Ansprüchen in Richtung Bild und Ton gerecht wird. Das ursprüngliche Budget ist zwar deutlich gesprengt worden, jedoch ist auch der Zweifel, ob es mir am Ende überhaupt zusagt, verpufft. Das gefällt mir besser als etwas weniger (aber immer noch sehr viel) Geld auszugeben und von vornherein unsicher zu sein.

    Ich bin jetzt heiß wie Frittenfett auf das fertige Kino und versuche mich irgendwie in Geduld zu üben...


    Die Komponenten:

    Bild:

    - Sony VPL VW870ES

    - ScreenResearch Rahmenleinwand mit X-Mask 1:78:1 nativ - 305cm Breite - Silent Motoren


    Ton:

    L/R: B&W CWM 8.5D + custom Tieftöner von RTFS (je 2x25cm)

    C: B&W CWM 8.3D

    SW: B&W CWM 7.3 S2

    SB: B&W 703 S3 (Stand-LS)

    Decke: B&W CCM 7.5 (6x)

    Subwoofer: B&W CT SW15 (3x) + Rear Sub (Model TBD, voll-aktiv)


    Elektronik:

    Vor: Trinnov Audio Altitude 16

    End: Rotel RMB 1585 (3x)

    DSP: B&W SA 1000 (2x)

    MadVR Envy Exteme

    NAS + Stream: Zappiti Pro 4K HDR Audiocom Edition + NAS Rip

    + anderen Kram wie Apple TV, XBOX SX und Sky QR


    Sobald es etwas zu berichten gibt erfahrt ihr es hier zuerst.

    Die Vorfreude ist enorm :)


    PS: Ich benutze das Wort „Frontwand“ hier für den Teil der Wand, in dem die gesamten Installationen etc. eingebaut sind, nicht für die gemauerte Wand...


    Anbei die erste Skizze der Front Ansicht. Diese ist nur für die Planung von Sofa und Vorhang gedacht.


  • Nabend,


    super... dann bekommen wir auch mal wieder einen Zuwachs im Wohnzimmer Kinobereich.:zwinker2:

    Die Planung ist Alles gerade eben im Wohnzimmer, um Beides (Optik + Technikperformance) zu vereinen.


    Vielleicht mal den Grundriss einstellen, so wäre ggf. noch weitere Ideen bzw. Integrationsvarianten ergänzend zu diskutieren.


    ANDY

  • Spannende Sache Lars und die aufgezählten Komponenten sind nicht von schlechten Eltern :respect:

    Mit R-T-F-S hast du denke ich auf jeden Fall einen kompetenten Planer an der Hand. Ich bin gespannt auf den Werdegang und werde definitiv mitlesen, da bei mir irgendwann in den nächsten fünf Jahren auch ein ähnliches Projekt (allerdings in Eigenregie) anstehen wird.

  • Habe das mal eingefügt. Gerade der Grundriss ist sehr laienhaft, aber tut sicher seinen Zweck für die Diskussion hier. Ich werde einen besseren einfügen sobald vorhanden.

  • Habe das mal eingefügt. Gerade der Grundriss ist sehr laienhaft, aber tut sicher seinen Zweck für die Diskussion hier. Ich werde einen besseren einfügen sobald vorhanden.

    Nabend,


    OK ja auf den ersten Blick, ein schwieriger Raum. Da für den "Kinoaspekt" nur ca. 20 qm effektiv genutzt werden kann, vom ganzen Raum. Und die Couch schon relativ massiv auch in dem Bereich Platz einnimmt, wenn das so von den Proportionen aus dem Rendering stimmt.

    Da irgendwo eine Wand rausnehmen (bei c oder b) und es dann nochmal grundsätzlich anders planen, ist vermutlich keine Option, da dahinter die Räume bereits fest verankert sind ?


    Hast du das einmal durchgespielt wenn du das Ganze um 90 Grad drehst ?

    Also wenn bei Wand A die Leinwand hinkommt.

    Dann könnte man den Raum links mit einem dicken Vorhang zuziehen. Rechts ggf. das Gleiche über die Tür oben rechts.

    Back LS wären auch gut hinten an der Wand zu platzieren. Seite rechts auch kein Problem, Decke eh nicht.

    Links würden der LS aber im Raum stehen, aber vielleicht kann dort eine feste Stummelwand noch eingezogen werden, um zumindest den linken LS noch unter zu bekommen. Oder eine Art klappbare Wand ggf.

    LCR vorn ist bis auf R auch unkritisch.

    Die Tür da oben rechts ist bisschen blöd gesetzt, wäre natürlich besser die kommt ca. 40 cm runter auf der rechten Wand.

    Wäre das eine Option die Tür etwas zu versetzen ?

    Apropos die Wand unten rechts, wäre dahinter ein Projektor platzierter (also mit Wanddurchbruch an der Stelle ?


    Was ist mit der Heizung unten, die sieht auch sehr massiv aus, ist das so in real ?


    Das einmal als erster ggf. weiterer Gedankengang.


    ANDY

  • Danke für die interessanten Ideen.

    Die Wand A war die ursprüngliche Idee als Frontwand, aber leider ist das mit der Tür nervig. Die Wand ist auch leider tragend, also ist das Verlegen einer Tür nicht ganz ohne.

    Den Raum grundsätzlich zu ändern ist in meinem 55 Jahre alten EFH leider sowieso schwer. Alle Wände in dem Raum (außer Schrankwand und Fenseterfront) sind tragend. Die Heizung ist nicht sonderlich groß, jedoch ist dort eine große Verkleidung vom Schreiner herum-gebaut.

    Ein bisschen problematisch an der Nutzung von Wand A ist das Bild, das definitiv kleiner würde (meine LW ist jetzt 305cm Bild + 2x20cm Rahmen, also breiter als Wand A). Auch wäre der Projektionsabstand sehr kurz, der 870er bräuchte wohl das optionale Objektiv, preislich ja nicht ganz ohne.

    Laut RTFS ist der Aufwand die tiefen zu kontrollieren bei Wand A auch deutlich höher. So haben es die Messungen ergeben. Ich vertraue dem Mann da einfach mal... mehr bleibt mir jetzt auch nicht mehr :rofl:

  • Hallo Zusammen,


    bin echt auf das Ergebnis gespannt. :big_smile:


    Finde es grundsätzlich sehr gut, das Geld für eine professionelle akustische Planung in die Hand genommen wird.

    Man sollte sich halt an denjenigen Wenden, dem man vertraut und dessen Konzepte einem gefallen.

    Imho muss man die Firma (in Sachen Akustik) auch gewähren lassen und vertrauen, das sie das bestmögliche aus dem Raum heraus holen.


    Lg Micha

  • Man sollte sich halt an denjenigen Wenden, dem man vertraut und dessen Konzepte einem gefallen.

    Imho muss man die Firma (in Sachen Akustik) auch gewähren lassen und vertrauen, das sie das bestmögliche aus dem Raum heraus holen.

    So war auch mein Gedankengang.

    Herr Shahlawandian sagt dazu ganz passend: Natürlich sind Lautsprecher und Elektronik nicht unwichtig, aber „am Ende klingen meine Kinos immer nach mir“.

    Und wenn einem das gefällt, dann sollte man es auch einfach „passieren lassen“.

    Ich bin daher sehr zuversichtlich, dass das Endergebnis klanglich erste Sahne wird.

  • Danke für die interessanten Ideen.

    Die Wand A war die ursprüngliche Idee als Frontwand, aber leider ist das mit der Tür nervig. Die Wand ist auch leider tragend, also ist das Verlegen einer Tür nicht ganz ohne.

    Den Raum grundsätzlich zu ändern ist in meinem 55 Jahre alten EFH leider sowieso schwer. Alle Wände in dem Raum (außer Schrankwand und Fenseterfront) sind tragend. Die Heizung ist nicht sonderlich groß, jedoch ist dort eine große Verkleidung vom Schreiner herum-gebaut.

    Ein bisschen problematisch an der Nutzung von Wand A ist das Bild, das definitiv kleiner würde (meine LW ist jetzt 305cm Bild + 2x20cm Rahmen, also breiter als Wand A). Auch wäre der Projektionsabstand sehr kurz, der 870er bräuchte wohl das optionale Objektiv, preislich ja nicht ganz ohne.

    Laut RTFS ist der Aufwand die tiefen zu kontrollieren bei Wand A auch deutlich höher. So haben es die Messungen ergeben. Ich vertraue dem Mann da einfach mal... mehr bleibt mir jetzt auch nicht mehr :rofl:

    Nabend,


    ok verständlich. Daher die andere Option die Couch weiter nach links zu schieben (in den Restraum), um mehr Abstand zur Leinwand zu bekommen, wäre auch unnötig, da du die Leinwand sicher weiter einsetzen möchtest ?

    Hatte da an mehr Platz im Frontbereich gedacht ohne sichtbare Leinwand, da diese als Motorleinwand davor fahren kann (dann auch nochmal breiter werden könnte).

    Also gedanklich die gesamte Wand (rechts) mit der Tür kompl. nochmal (als feste Wand inkl. Akustikrahmen System inkl. LS und Subwoofer SBA) ca. 50 cm davor setzen Inkl. ZUsatztür, was akustisch nochmal den Raum vom anderen mehr im Bereich Tür bedämpft).

    Dann die linke Wand ebenso ca. 50 cm kompl. dämmen (SBA Gegensatz) und auch mit Akustikstoff und Rahmen optisch verkleiden.

    Dann wären auch die hinteren LS verbaut und ggf. der Projektor oben gleich mit.

    Oder sogar richtig radikal rangehen und vor die linke Wand in 1,2 oder 1,5 m Abstand nochmal eine einziehen (optisch aber als Rahmensytem).

    Dann könnte dort die gesamte Technik inkl. unsichtbarer Projektor (egal wie gross) sogar eingebaut werden und auch die Maskierungen (seitlich) bis nach vorn zur Leinwand reinfahren.

    Damit nimmt man dem Raum auch diesen Schlauchcharakter, du sitzt weiter weg (Leinwand kann größer werden etc.)

    So wirkt es dann als großer verwandelbarer Kinoraum.


    Was ist mit dieser Idee ?


    ANDY

  • ok verständlich. Daher die andere Option die Couch weiter nach links zu schieben (in den Restraum), um mehr Abstand zur Leinwand zu bekommen, wäre auch unnötig, da du die Leinwand sicher weiter einsetzen möchtest ?

    Ja, die Leinwand habe ich schon. Die sind ja auch preislich nicht ganz ohne, also würde ich das Konzept definitiv mit der RLW beibehalten.


    Also gedanklich die gesamte Wand (rechts) mit der Tür kompl. nochmal (als feste Wand inkl. Akustikrahmen System inkl. LS und Subwoofer SBA) ca. 50 cm davor setzen Inkl. ZUsatztür, was akustisch nochmal den Raum vom anderen mehr im Bereich Tür bedämpft).

    Die Idee die Tür zuzumachen hatten wir auch. Jedoch ist das enorm unpraktisch.

    Das Sofa ist hier zu breit gezeichnet. Daneben ist ein ausreichender Durchgang von knappen 75cm. Die Asymmetrie des Raumes stört mich auch etwas, aber Herr Shahlawandian schätzt das aber als lösbares Übel ein.


    Dann wären auch die hinteren LS verbaut und ggf. der Projektor oben gleich mit.

    Oder sogar richtig radikal rangehen und vor die linke Wand in 1,2 oder 1,5 m Abstand nochmal eine einziehen (optisch aber als Rahmensytem).

    Jetzt bin ich verwirrt. An welche Wand gucke ich? Bis eben dachte ich noch, dass es weiterhin Wand B wäre, also die Wand an die auch Stand jetzt schaue...

    Sorry, ich stehe af dem Schlauch.

  • etzt bin ich verwirrt. An welche Wand gucke ich? Bis eben dachte ich noch, dass es weiterhin Wand B wäre, also die Wand an die auch Stand jetzt schaue...

    Sorry, ich stehe af dem Schlauch.

    Er meint wohl 1,5m vor die vollverglaste Wand. Also einmal durch den Flügel.


    Ja, in dem Raum steht auch noch ein Flügel, dem man natürlich auch vom Sofa aus lauschen möchte. Es war in der Tat nicht leicht hier eine Lösung zu finden die für eine ausreichend gute Performance sorgt.

    Mein erster Vorschlag als ich die Daten bekommen habe war ein Anbau für einen dedizierten Kinoraum. Das gibt das Grundstück aber nicht her.

    Die niedrige Deckenhöhe machte die Sache auch nicht leichter. Noch dazu lässt die alte Holzdecke auch viel Bass durch. Gerade der Kickbassbereich klingt in solchen Räumen immer sehr schlapp wenn man da nicht für Gegenmassnahmen sorgt. Damit es nicht zu leicht für mich wird, müssen alle Absorber, Subwoofer und Frontlautsprecher in die 2,3x4m Frontwand.

    Wir haben da jetzt aber denke ich einen Weg gefunden der gleichzeitig für eine umwerfende Performance sorgen wird und das Wohnzimmer weitgehend in seiner ursprünglichen Optik belässt.

  • Hallo!


    Also ich bin mal auch sehr gespannt was Farshid da bei dir so zaubert!

    Auf jeden Fall hast du eine Menge Geld in deinen Traum investiert habe da mal ein wenig überschlagen und mir ist spätestens bei der Trinov schwindelig geworden...^^

    Das aller wichtigste finde ich ist eine akustische Planung die zum Gesamtkonzept passt! Wenn das nicht stimmt, kann man noch so viel Geld in LS und Technik stecken, es würde nie wirklich Rund werden!


    Ich finde es sehr gut das es auch noch andere gibt die die B&W Subwoofer einsetzen (wir haben 4x die CT SW12 an 2x SA1000 laufen). Sie spielen einfach sehr präzise und passen super zu den übrigen LS!


    Nico

  • Bin auch gespannt wie es weiter geht - abonniert.


    Gerade wenn man keinen dezidierten Kinoraum hat, lohnt es sich einen Profi wie Farshid zu Rate zuziehen, vor allem wenn man eine so hohe Qualität anstrebt und bereit ist "schwere" Geschütze im Wohnzimmer aufzufahren....finanziell und quantitativ und least but not least, nicht handwerklich begabt ist wie Andy , Moe und ein paar andere Wohnzimmercineasten !

    Ich bin betrunken vom Kitsch und bitter vor Neid.

    Frag ich den Regisseur, sagt er:Es tut mir leid,

    Das alles ist doch nur zur Unterhaltung gedacht.

    Was kann ich dafür, wenn ihr daraus ein Drama macht ?!“


    Aus dem Lied "Kintopp" von Keimzeit 1990

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