• Prof.Zweistein War auch mein erster Gedanke, aber dann fiel mir auf, dass der Film scheinbar einiges falsch macht, wenn man ihn nur verstehen kann, wenn man das Buch gelesen hat. Wäre ja an sich in Ordnung, für einen Szene-Film, aber der Film will ja ganz offiziell Mainstream sein und dann ist das wirklich ein Problem. Ich denke eh, das ist eines der ganz großen Problem mit Dune. Die ganzen Fans und vor allem die Leute, die den Film gemacht haben, sind eingermaßen betriebsblind. Einen wirklich guten Flimemacher sollte aber die Fähigkeit auszeichnen, einen Schritt zurück zu treten und die Sache quasi unvoreingenommen zu betrachten. Wie zu sehen ist, ist das eine ganz große Kunst, in der Villeneuve hier offensichtlich in eine Falle getappt ist. Das ist sehr schade.

  • Erst einmal vielen Dank für die ausführliche Antwort, die durchaus einige Fragen beantwortet.


    Wie gesagt, ich habe das Buch nicht gelesen. Jedoch ist dies ein Standalone Film und für mich muss der auch ohne Buch funktionieren, daher kann ich ihn nur so bewerten.


    Ein paar Anmerkungen:



    Bei vielen deiner Kritikpunkte wird dir das allerdings auch keine Befriedigung bereiten, fürchte ich, denn Dune ist eben kein Star Wars und trotz seiner zeitlichen Entfernung steht vieles in Beziehung zu den Problemen der heutigen Welt.


    Ich würde mir auch nicht wünschen dass Dune so wäre wie Star Wars. Ich bin nämlich von letzterem wirklich kein besonders großer Fan. Die Menge an Kritikpunkten lässt es bei mir jetzt so wirken als hätte ich den Film abgrundtief schlecht gefunden und für viele ist eine 6,5 quasi unter Jack und Jill.

    Außer die 4 allgemeinen Punkte sind die Punkte die ich genannt habe ja eher „nitpicks“, selbst bei meinen liebsten Filmen wie Shutter Island, Interstellar oder Sieben habe ich diverse solcher Punkte. Je ambitionierter das Projekt, desto einfacher ist es, dass die Dinge unrund werden. Ist bei Rom-Com etwas einfacher keine Logiklöcher zu erzeugen oder Fragen aufzuwerten, die man später beantwortet.

    Auch ist eine 6,5 nicht schlecht bei mir. Nur 3 der 9 Star Wars Filme habe ich höher und ich würde nicht ausschließen, dass der Film beim zweiten sehen noch eine 7 für mich wird.

    Stand jetzt muss ich einfach festhalten, dass mich der Film nicht wirklich überzeugt hat.

    Trotzdem bereue ich in kleinster Weise ihn gesehen zu haben und würde auch quasi jedem empfehlen diesen im Kino zu schauen.


    Es ist ja auch in Ordnung, dass Menschen unterschiedliche Meinungen haben. Auch ist es in Ordnung wenn ein Film besser ist, wenn man ein bisschen Kontext hat. Einige Filme haben für erst Sinn gemacht, als ich mich tiefer in gewisse Materien eingelesen habe (zB der Leuchtturm und die Griechische Mythologie).

    Jedoch kann man das nicht von seinen Zuschauern erwarten und so kann es sein, dass ein unbedachter Banause wie ich einfach ins Kino läuft, und viele Fragen hat.

    In diesem Sinne :sbier:

  • Also als Mainstream würde ich den nicht unbedingt bezeichnen, wenngleich Villeneuve sicher ein paar Zugeständnisse macht, z.B hat er an Actionszenen wirklich fast alles rausgehauen was das Buch hergibt. Es ist bei Dune nicht so leicht, den Zuschauer umfassend zu informieren, da im Buch extrem viel in den Gedanken der Protagonisten abgehandelt wird. Klar hätte Villeneuve da den gleichen Weg gehen können wie Lynch, aber das wäre dann vielen auch zu billig gewesen.


    Ich verstehe,dass man ohne Buchkenntnis das Ding schwerer verdauen kann, aber dann sollte man bedenken, dass es nunmal nur Teil 1 ist und abwarten, wie sich das Ganze dann präsentiert.

  • Filme, die solch große Budgets verschlingen, brauchen entsprechend viel Publikum, um noch Gewinn zu erwirtschaften. Dem entsprechend wirst Du wohl kein Studio finden, das solche Summen locker macht, ohne dich zu verpflichten, den Film auf Mainstream auszulegen. Ich möchte nicht wissen, was für Film-perlen es gäbe, wenn es diesen Umstand nicht geben würde.

  • Erstmal danke für die sachlichen Antworten, man vergreift sich ja manchmal unbewusst etwas im Ton, vor allem wenn die Antworten mit heißer Nadel gestrickt sind, weil der Junior nach Aufmerksamkeit schreit.


    Ich wollte dich da auch nicht in eine falsche Ecke stellen. Ich habe damals Lynchs Dune ohne Kenntnis des Buches gesehen (wäre interessant, wie ich andernfalls dazu stünde) und mag ihn bis heute sehr gern, ohne dass ich dessen sicherlich vorhandene Schwächen ausblenden muss.


    Auch Villeneuves Version ist sicher kein fehlerfreier Film und für mich auch kein Meisterwerk, sondern eine relativ konsequente und buchnahe Umsetzung mit seinem Stil. Natürlich kann man also da auch anders drüber denken. Ich wollte trotz der z.T. durchklingenden Schärfe nur versuchen, dir ein paar Kritikpunkte zu entschärfen. In diesem Sinne: :sbier:


    PS: Hast natürlich recht, Interstellar = Nolan, keine Ahnung warum ich den jetzt Villeneuve angedichtet habe :beated:


    @ ((( atom )))

    Klar, die Zuschauerzahlen müssen stimmen, ich denke aber, dass man Villeneuve noch genügend Freiheiten gelassen hat, andernfalls bin ich sicher, dass er das auch nicht mitgemacht hätte. Für mich ist der Begriff Mainstream nicht in erster Linie davon abhängig, wieviel Zuschauer letzten Endes reingehen, sondern ob der Film alle Unbequemlichkeiten über Bord wirft, um das zu erreichen. Dein Standpunkt ist aber natürlich auch legitim, ist dann halt Definitionssache.

  • Dune - Part 1 (2021)


    ...
    Negativ:

    Ich gönne mir mal, ganz bewusst OHNE Kenntnis der Bücher und nur aus dem Film selbst zu antworten.


    Insgesamt scheint mir hinter vielen deiner Kritikpunkte die Annahme zu stehen, dass etwas "unlogisch" wäre oder es keine Erklärung gäbe, wenn mir als Zuschauer keine Erklärung präsentiert wird. Das empfinde ich als total anders .... solange etwas nicht deutlich der eigenen Logik widerspricht, brauche ich nicht die komplette Welt erklärt zu bekommen.

    Besonders ein "Technik-y-Argument" finde ich unplausibel: Die Frage nach "Warum gibt es Technik x aber nicht auch Technik y?" eher müßig (solange es nicht einer inneren Logik widerspricht). Es kann bei fiktiven Techniken beliebige Gründe geben (ich führe unten spezielle Beispiele auf).


    >> ...Die erste Hälfte des Films war kurzweilig und spannend, ...

    Interessant - ging mir anders herum: Je länger der Film dauerte, desto mehr zog er mich in seinen Bann. Die erste halbe Stunde dachte ich noch "Ohje, das wird zäh", aber am Ende war ich echt gefesselt und ich freue mich auf dennächsten.


    Ich mag aber auch gerade Fremdartiges, Merkwürdiges, Geheimnisvolles, ... in solchen Filmen.


    ...


    Wie gesagt, ich habe das Buch nicht gelesen. Jedoch ist dies ein Standalone Film und für mich muss der auch ohne Buch funktionieren, daher kann ich ihn nur so bewerten.

    ...

    Das sehe ich genauso.

    Stand jetzt muss ich einfach festhalten, dass mich der Film nicht wirklich überzeugt hat.

    Das ist genau meine Erfahrung bei solchen Diskussionen: Wenn jemand mit diesem Eindruck aus dem Film kommt, ist das einfach erstmal Fakt ... und daran kann niemand etwas ändern, der mit einem anderen Eindruck aus dem Film kam.

    Deshalb ist es spannend, seine Eindrücke und GEdanken zu vergleichen, aber es gibt kein Argument der Welt, das dazu führt, dass jemand, der von einem Film unüberzeugt war, hinterher sagt "Stimmt! War ja doch ein supertoller Film!" ;-)

    Man kann höchstens dazu motivieren, dem Film eine zweite Chance zu geben ....


    Gruß


    Simon2

  • Naja..


    Zitat

    War auch mein erster Gedanke, aber dann fiel mir auf, dass der Film scheinbar einiges falsch macht, wenn man ihn nur verstehen kann, wenn man das Buch gelesen hat.


    das finde ich nicht.

    Field of DREAMS wäre in D nie ein Blockbuster geeworden, einfach weil sich keine Sau hier für das Thema interessiert und eigentlich nie weiss, warum sich der Pitcher an die basecap langt:zwinker2:

    Die Zehn Gebote war in keinem nicht-christlichen Land ein grosser Kinoerfolg- ein völlig uninteressantes Thema für nen San oder nen indischen Yogi.


    Wenn ein Film ausreichend mainstreamig-belanglos und oberflächlich ist und das tpoic letztlich nur einen dünnen Leitfaden entlang der SFX ist, kann jedes Thema 'gefallen'- wenn es um komplexe Zusammenhänge, gar Religion und Philosophie geht, eher nicht.


    Oder man muss, siehe Herbert's DUNE, pausenlos nen Erklärbären aus dem Off haben, der xxxxSeiten Handlung auf 2h so komprimiert, dass sie als fastfood geniessbvar wird.


    Ich sehe einem Film, der einem etwas Eigeninitiative, gar Recherche hinsichtlich Story und Charakteren abverlangt, erstmal nichts schlechtes.

  • Sehe ich teilweise etwas anders:

  • Da haste recht!


    Wat der Bauer nich kennt...  :big_smile:


    Ich wünsche mir ja schon lange eine Verfilmung (eher Serie) vom 'Spiel der Götter' (The malazan book of fallen)

    Weiss aber auch, dass ich vermutlich mit der Umsetzung nicht froh sein würde..:think:- eben weil es entweder ne Serie in Strartrek-Format gäbe, oder Zusammenhänge und (für mich) wesentliche Teile fehlen würden.

  • Ich auch nicht, ganz im Gegenteil. Das sind dann aber eben oft Filme, die an der Kasse floppen.

    Ich finde schon, dass man an dem Film Dinge kritisieren kann, die über „habe ich nicht verstanden, weil ich das Buch nicht gelesen habe“ hinausgehen.


    Andere Filme haben ein ähnlich komplexes Universum aufgebaut und dieses trotzdem, zumindest in meinen Augen, besser erklärt bekommen. Zumal man als Regisseur eben auch Entscheidungen treffen muss. Auch wenn das Source Material 1000 Charaktere (Das Lied von Eis und Feuer) und Konzepte (Sein und Zeit) hat, heißt das nicht, dass diese auch im Film gut funktionieren.

  • Also meine Frau kennt weder Buch noch Film und hat alles verstanden. :freu:


    Ich kenne Buch und Film und muss sagen, dass der neue Film für mich wesentlich mehr Gänsehautfeeling produziert und das nicht nur einmal. Ich mag den alten Film vor allem wegen der Story und dem Soundtrack, aber das ganze wirkt doch manchmal eher etwas unbeholfen und peinlich. Insbesondere wegen der ständigen Voice Overs. Das kann man im Buch, aber nicht in einem Film machen.

    Das ist nun wesentlich besser für einen Film adaptiert.

    Dazu grandiose Inszenierung, mächtiger Soundtrack und wirklich mal böse Antagonisten. FSK16 wäre mit ein wenig mehr Härte wünschenswert gewesen, kann aber die Entscheidung für FSK 12 verstehen.

    Einziger Kritikpunkt:


    Wir fanden ihn insgesamt nahezu perfekt und freuen uns auf die Fortsetzung :heilig: sowie den Film in unserem Kino zu sehen. Das IMAX in Bochum hat uns nicht überzeugt (Bild unscharf und Mittelhochton nervend am Limit; dazu das ganze in unnötigem 3D).


    Bewertung:

    09/10

  • Möchte auch noch mal meine Mainstream-Einschätzung kundtun.


    Habe den ersten Dune Film so Mitte der 90er als 12 jähriger gesehen und war natürlich direkt Fan. Das PC-Spiel hatte sicher auch dazu beigetragen. Habe mich also auf dieses Reboot schon riesig gefreut. Im Zuge dessen hatte ich dann auch vor ein paar Wochen noch mal versucht den Fim aus 1984 zu schauen, aber bin nur ca. eine dreiviertel Stunde weit gekommen. Für mich persönlich ist der extrem schlecht gealtert. Alien, Star Wars etc. kein Problem, aber ich hatte zu dem alten Dune keinen Zugang mehr finden können.


    Also noch mal das Hörbuch angefangen um mich einzustimmen. Hier hatte mir das erste Buch gut gefallen, aber ab Mitte des 2ten war auch dort für mich Schluss. Zuviel Religion & Langatmigkeit. Nichtsdestotrotz finde ich auch jetzt noch das Dune-Universum super spannend und wünsche mir definitiv mehr aus selbigem, nur vielleicht in einem neueren Gewand.


    Donnerstag Abend waren wir dann im Kino. 2D, OV. Gebe dem Film jetzt eine 7. Das liegt aber zum großen Teil daran, dass mir das Kino-"Erlebnis" als solches gar nicht zugesagt hat. Hat sich für mich wirklich nicht gelohnt meine Scholle zu verlassen. Bild war blass, dunkel & unscharf + zudem vieeel zu klein, Ton war zu leise. Bin gespannt darauf ihn hier im Keller noch mal zu schauen, am besten mit dem 2ten Teil hinterher, denn das Potential zum epischen hatte sich auch so schon angedeutet.


    LG Reinhard

  • ...Bloß weil es eine Erklärung geben könnte heißt nicht, dass es eine gibt....

    Nunja - das ist natürlich wahr.

    Aber du schließt aus "Es wird im Film keine Erklärung genannt" auf "es MUSS unlogisch sein".

    Und um das zu widerlegen reicht ein Gegenbeispiel einer möglichen (= nicht mit dem Gezeigten im Widerspruch stehenden) Erklärung auf Basis uns bekannter Zusammenhänge. :big_smile:

    Ich habe kein Problem damit, wenn du dir wünschst. der Film hätte eine Erklärung gegeben und den Film dann besser gefunden hättest. Aber "unlogisch" ist dann einfach der falsche Vorwurf.


    Es ist sogar oftmals konsistenter, wenn nicht versucht wird, zu viel zu erklären. Z.B.:


    Gruß


    Simon2

  • Heute gesehen.

    IMAX 3D synchro, Reihe 8.

    Zum technischen Aspekt des Kinos:

    Ton war bei der Werbung irgendwie phasig, stark Kopfbewegungsabhängig, ganz komisch, dachte schon auweh 2,5h Film so geht gar nicht. War dann aber okay.

    In dem Saal wird ordentlich Pegel gegeben, sicher mehr als ich daheim höre.

    Bild.. ich mag kein 3D und werde wohl auch kein Freund davon. Die ersten max. 10min sehe ich den Effekt, sobald ich "im Film" bin spielt es für mich keine Rolle mehr ich fühle dann auch einen 2D Film gleich nur ohne die Nachteile von 3D. Wobei es in diesem Saal es schon ganz gut ist. Reihe 8 heißt für mich aber ich sehe Pixel.

    Weiter hinten heißt weniger 3D Sichtfeld.


    Zum Film:

    Kenne das Buch nicht und den Lynch Film nur in Ausschnitten, glaube nicht dass ich den jemals ganz gesehen habe.

    Mir hat der gut gefallen, vom Gefühl her irgendwie bisschen ein alter Star Wars.

    Konnte der Story auch folgen.

    Paar für mich als Techniker unbegreifliche Sachen, aber nicht etwas das mich rausreißt.


    Was vielleicht in Kombination mit dem Saal zu viel war, war der Score. Dadurch, dass sich der über weite Strecken ja als Dauerbeschallung darstellt und an manchen Stellen dann richtig laut wird (wie Explosionen im Film) war es schon unangenehm.


    Es paar Szenen hätten gerne etwas kürzer ausfallen dürfen, andere auch länger.

    Ich wollte im Grunde die ganze Zeit dass die Handlung schneller weitergeht, weil ich wissen wollte was passiert, gleichzeitig aber wollte ich nicht dass bald das Ende da ist - ich denke das ist ein Gutes Zeichen.


    Jedenfalls hoffe ich auch sehr stark auf Part 2.


    mfg

  • Eigentlich war die Idee nie dem Film vorzuwerfen unlogisch zu sein, sondern eher Konzepte aufzuwerfen, die dann unerklärt bleiben.

    Unlogisch finde ich höchsten Kleinigkeiten.


    Da du ja selbst sagst, dass diese Sachen im Buch mehr/ besser erklärt sind, scheinst du mir ja nicht grundlegend zu widersprechen.


    Ich finde etwas merkwürdig, dass sich jetzt der Narativ ergeben hat, dass ich/ andere den Film nicht „verstanden“ haben.

    Ich glaube nicht, dass das wirklich das angekreidete Problem ist.

  • Eigentlich war die Idee nie dem Film vorzuwerfen unlogisch zu sein, sondern eher Konzepte aufzuwerfen, die dann unerklärt bleiben....

    ...

    Ich habe nochmal dein erstes Post nachgelesen und muss Abbitte tun: Du schriebst von "...Löchern..." und ich hatte das als "Logiklöcher" (im Sinne von "unlogisch") gelesen.

    Tut mir leid.

    Dass es "Löcher" im Sinne von "Unerklärtem" sind, sehe ich auch so .... aber ich empfinde sie nicht als negativ, sondern genieße sie im Gegenteil sogar. Aber das ist eben mein persönlicher Geschmack, der nicht besser ist als deiner.


    ...

    Da du ja selbst sagst, dass diese Sachen im Buch mehr/ besser erklärt sind, scheinst du mir ja nicht grundlegend zu widersprechen.

    Falls du mich damit meintest: Ich kenne das Buch gar nicht, sondern habe lediglich aus meinem Verständnis des Films heraus geantwortet.

    Ich finde etwas merkwürdig, dass sich jetzt der Narativ ergeben hat, dass ich/ andere den Film nicht „verstanden“ haben....

    Hier hoffe, ich, dass du mich nicht meinst. Ich wollte jedenfalls darauf nicht hinaus und hatte auch nicht den Eindruck, du habest ".. den Film nicht verstanden...".

    Dich haben die "Offenheiten" in der Erzählung gestört, mich haben sie fasziniert. Mehr nicht.


    Gruß


    Simon2

  • Ich war gestern auch im Kino - da ich weder Buchvorlage noch die vorherige Filmversion kenne, war das für mich als komplett neues Material. Die ersten 20-30 Minuten musste ich mich erstmal einfinden, zu viel Input teilweise durch die vielen unterschiedlichen Welten und Häuser. Danach wurde er aber kontinuierlich besser bzw. man konnte der Story auch gut folgen.

    Mich hat der Film in allem gut unterhalten, trotz der Länge auch sehr kurzweilig. Was mich allerdings gestört hat ist das ich irgendwie zu keinem der Charaktere eine emotionale Bindung aufbauen konnte... eigentlich ein KO Kriterium für einen sehr guten Film. Daher würde ich ihn für mich auf nur als gut bewerten weil die Atmosphäre und Bilder wirklich klasse waren!

    Ich würde auch in einen Teil 2 gehen...

    Auch wenn als fader Beigeschmack die Charakterdarstellung meiner Ansicht nach viel zu kurz kommt und mir jeder quasi mehr oder weniger "egal" war/ist.

  • Hier hoffe, ich, dass du mich nicht meinst.

    Ne, aber in diversen Posts stand jetzt drin, dass man selbst der Handlung folgen konnte oder den Film verstanden hat.

    Klang ein bisschen so, als würde die Diskussion als „der Film war nicht zu verstehen“ verstanden worden und so war diese - zumindest von mir - nicht gemeint. Eher dass ich Dinge gerne mehr erklärt gehabt hätte, weil die Dinge so (also unerklärt) für mich erstmal unüberlegt wirken (auch wenn sich der Author dazu wohl häufig Gedanken gemacht).

    Falls du mich damit meintest: Ich kenne das Buch gar nicht, sondern habe lediglich aus meinem Verständnis des Films heraus geantwortet.

    War eine Verwechslung, meinte den Professor.

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