GALERIE eurer DIY LAUTSPRECHER

  • Hallo zusammen


    da ich häufiger Selbstbau Lautsprecher der Forenkollegen suche und auch noch einige im alten Forum dokumentiert sind, dachte ich mir, es wäre gut analog zur Heimkino Galerie eine DIY Lautsprecher Galerie zu haben indem wir unsere Werke, auf die wir natürlich sehr stolz sind, zur Schau stellen können.

    Wie in der Galerie sollen die Lautsprecher nach bestimmten Vorgaben vorgestellt werden.


    Etwaige Diskussionen sind in einem Diskussionsthread Galerie Eurer DIY Lautsprecher zu führen.


    Diskussionsthread: GALERIE eurer DIY LAUTSPRECHER


    Folgender Aufbau schwebt mir dabei vor:


    TITEL/NAME DES LAUTSPRECHERS


    Bilder des Lautsprechers



    Anzahl Wege:


    Hochtöner: (Chassi + Link dazu)


    Mitteltöner: (Chassi + Link dazu)


    Tieftöner: (Chassi + Link dazu)


    Wenn es noch mehr gibt einfach ergänzen


    Weiche:


    Verwendete Materialien:


    Kosten: Am besten alle Bestandteile einzeln


    Einsatzzweck und Idee:


    Besonderheiten:


    Messungen (falls vorhanden): Ampliude, Wege, Isobaren, Klirr, Winkel, Sprungantwort


    Link zu Eurem Projekt (falls vorhanden):


    VG Jochen

  • BLACK PEARL




    Anzahl Wege: 3


    Hochtöner: SATORI TW29BN-B

    https://sbacoustics.com/product/satori-tw29bn-b/


    Mitteltöner: Volt 753 AOS

    https://voltloudspeakers.co.uk/hobby-hifi-reviews-04-2018/


    Tieftöner: Visaton GF 250 2*

    https://www.visaton.de/de/produkte/chassis/archiv/gf-250-2-x-4-ohm



    Weiche: Aktiv Mini DSP 4*10 HD

    https://www.minidsp.com/produc…-in-a-box/minidsp-4x10-hd


    Verwendete Materialien:

    MDF schwarz durchgefärbt

    Osmo Hartwachsöl (getupft mit Ballen)

    DC FIX Velour Schwarz

    Speakon 8 Polig

    Monacor MDM-4


    Kosten pro Lautsprecher:

    1.300 EUR Chassi + Weiche

    300 EUR Gehäuse + Material

    ca. 900 EUR Endstufe

    Total: 2.500 EUR je Lautsprecher


    Einsatzzweck und Idee:

    Lautsprecher zum hören von Stereo Aufnahmen.
    Einsatz im Heimkino auch möglich


    Besonderheiten:

    Doppelwaveguide für MT und HT


    Messungen:



    Link zum Projekt
    :

    DIY Lautsprecher "Black Pearl"





  • El Grico


    Bilder des Lautsprechers


    Anzahl Wege: 2


    HT: Seas 27TBCD/GB-DXT


    TMT: Seas W22EX001


    Weiche: aktiv, per MiniDSP 2x4 HD


    Verwendete Materialien: Kunstwildleder, Blattkupfer, Lüftungsrohr, Möbelfüße


    Einsatzzweck und Idee: Stereo-LS fürs Wohnzimmer, zum Musik hören und TV schauen.


    Besonderheiten: modifizierter Grimm LS1 Nachbau, Gehäuse wurde im Vorfeld per Computersimulation auf Abstrahlverhalten optimiert.


    Messungen (falls vorhanden):


    VituixCAD Projekt mit Messungen aus 1m



    gewedelte Hörplatzmessung



    Sprungantwort mit/ohne FIR



    Link zum Projekt: El Grico @ diy-hififorum

    "A computer lets you make more mistakes faster than any other invention in human history, with the possible exceptions of handguns and tequila." - Mitch Ratcliffe

  • KinSat38


    Bilder des Lautsprechers





    Anzahl Wege: 3 (HT/MT passiv + TMT aktiv)


    Hochtöner: Akiplab M106F1


    Mitteltöner: Faital 8FE200 4 Ohm 8L geschlossen


    Tieftöner: Sica 15 S 2,5 CS 55L geschlossen


    Der Lautsprecher basiert auf der KinSat20 / Andiamo Otto Klaus Methner's, einem guten Bekannten und wurde um einen potenten TMT erweitert.


    Weiche: Hochton zu Mittelton ist bei ~2,5kHz passiv getrennt, die Trennung vom MT zum TMT erfolgt aktiv über eine DCX2496 bei ~155Hz.




    Verwendete Materialien: Buche Multiplex, Steinwolle, Basotect, Schafswolle, Linolja, Akustikstoff


    Einsatzzweck und Idee: Ziel ist es eine universelle MT/HT-Einheit zu erschaffen, die auch allein problemlos den Grundton abdecken kann. Dort wo es die Platzverhältnisse hergeben, erweitert für einen noch stärkeren Antritt mit geringsten Membranbewegungen um einen 15" TMT.


    Messungen:





    Es gibt noch eine weitere Abstimmung mit einer akustischen Trennfrequenz bei 200Hz und etwas mehr Wirkungsgrad am TMT, die habe ich jedoch nicht richtig dokumentiert und werde ich im Vergleich noch einmal hören. Reiche ich ggfls. nach, falls ich mich dafür entscheide, noch einmal höher zu trennen, ebenso noch ein paar schöne Bilder wären nett :)


    Kosten:


    Hochtöner 150,-

    Mitteltöner 35,-

    Tieftöner 75,-

    Passivweiche 80,-

    Baumaterial 120,-

    DCX anteilig 2 Kanäle 40,-

    STA-400D anteilig 1 Kanal 75,-

    STA-2000D anteilig 1 Kanal 125,-

    -------------------------------------

    Summe 700,- (Neupreis Summe ~800€) / Stück

  • B200 Orgue


    Bilder des Lautsprechers


    Anzahl Wege: 3 TT aktiv + MT/HT passiv


    Hochtöner: Visaton MHT 12


    Mitteltöner: Visaton B200


    Tieftöner: 2xVisaton WS 25 E


    Weiche: Passive Wiche für MT/HT mit zusätzlicher aktiver Entzerrung Trennfrequenzen 200Hz, 5000Hz





    Verwendete Materialien: Buche Multiplex, MDF


    Einsatzzweck und Idee:

    Ich wollte den "leichtfüßigen" Charakter des B200 in gleicher Qualität nach oben und unten hin erweitern, daher ein Magnetostat im Hochton und ein Ripol im Tiefton.


    Besonderheiten:

    Der Breitbänder läuft hier als Dipol und die 2 Bässe im Ripolartigen Gehäuse. (aus optischen Gründen nicht Impulskompensiert)

    Die einzelnen Chassis wurden vorab im fertigen Gehäuse bei Visaton im schalltoten raum gemessen und in Boxsim importiert.

    Teilaktivierung über integriertes Hypex PSC 2.400 Modul


    Messungen

    MT/HT mit Weiche


    TT ohne Weiche


    Die DSP Einstellungen für die TT´s sind nicht vorhanden, da ich diese Direkt für meinen Hörraum vorgenommen habe.

  • Belle400 Light



    Anzahl Wege: 3


    Hochtöner: Visaton DSM 25 FFL + Waveguide


    Mitteltöner: Visaton BG20 Mod (Schwirrkonus entfernt und luftdurchlässige Dustcap hinzugefügt)


    Tieftöner: Kenford PA380


    Weiche:

    BG20 in 8l

    Kenford PA380 in 85l



    Verwendete Materialien: MDF


    Einsatzzweck und Idee:

    Als Heimkinolautsprecher in Bafflewall entwickelt


    Besonderheiten:

    Frequenzweiche in Turnhalle entwickelt

    Sehr günstig

    Fullrange tauglich


    Kosten: ca.350€


    Messungen



  • Satori Oxidanzia









    Anzahl Wege: 2


    Hochtöner: SB 29S DAC-C000-4/Fabric

    https://sbacoustics.com/product/sb29sdac-c000-4/


    Mittel/Tiefton:

    https://sbacoustics.com/product/5in-satori-mw13p-8/


    Weiche: Passiv in externer Holzkiste


    Verwendete Materialien: Stahl, Holzreste für die Weichen Kiste





    Einsatzzweck und Idee:

    Lautsprecher zum test von Stahlgehäusen, spätere Nutzung als Center im Wohnzimmer


    Besonderheiten:

    Stahlgehäuse

  • KYNTHIA

    Bilder des Lautsprechers


    Anzahl Wege: 3


    Hochtöner: Monacor RBT-95 (https://www.monacor.de/produkt…hi-fi-hochtoener-/rbt-95/)


    Mitteltöner: Monacor MSH-116/4 (https://www.monacor.de/produkt…-mitteltoener-/msh-116-4/)


    Tieftöner: Monacor SPH-200 KE (https://www.monacor.de/produkt…hi-fi-chassis-/sph-200ke/)


    Weiche:

    - TT 18dB TP & Impedanzlinearisierung

    - MT 12dB HP & TP

    - HT 12dB HP


    Xover bei 400 und 6000Hz


    Verwendete Materialien:


    - MDF

    - Bitumen

    - Sonofil

    - Sandfach hinter MT-Volumen

    - Halbrundstäbe für asymetrische Rückwand des MT-Volumens


    Einsatzzweck und Idee:


    - Meine allererste DIY-Box in meiner Studentenzeit. Ich wollte ein Bändchen ausprobieren sowie eine Box für Stereo haben, die ohne Subwoofer tief spielt. Tiefgang ging vor Pegelfestigkeit, zudem war das Budget als Student begrenzt.


    Besonderheiten:


    - Tiefgang bis 30Hz in 40L, dafür nicht mehr als gehobene Zimmerlautstärke möglich

    - Einteilige und zweiteilige Version gebaut (siehe Hintergrund), einteilige für meinen Cousin, nachdem er die zweiteilige gehört hatte

    - Sehr ausgewogene, leicht warme und gut auflösende Wiedergabe.


    Messungen (falls vorhanden):


    - Ich hatte damals noch kein Messequipment und die Weiche von Harry / Murray aus dem Hifi-Forum einmessen lassen mit DAAS bei "Akustik Art" in Kiel, wo er damals noch Student war. Die Weiche wurde dann gehörtechnisch evaluiert und nochmals leicht angepasst.

  • KinTop25


    Bilder des Lautsprechers



    Anzahl Wege: 2


    Hochtöner: Sica CD78.26/N92


    Tiefmitteltöner: Sica 10C2 15L geschlossen


    Weiche: aktiv akustisch bei 1,7kHz getrennt, auf 45° linearisiert (EQ wird hier und da noch etwas eingemittelt um es bei Winkelveränderungen in keine tonale Extreme zu treiben)


    Verwendete Materialien: Spanplatte / Steico Flex


    Einsatzzweck und Idee: potenter flacher Top-Speaker


    Kosten:

    50,- pro Koax gebraucht

    DCX anteilig 2 Kanäle 40,- gebraucht

    STA-400D 150,- gebraucht

    Baumaterial unter 10,-

    -----------------------------------------------------

    250,-



    HT neu 50,-

    TMT unbekannt, da nicht mehr verfügbar


    Messungen:

    45°







    Vergleich




    45°





    45°




  • MormoAL (Morel Monacor Aluminium)


    Bilder des Lautsprechers











    Anzahl Wege:


    3-Wege


    Hochtöner: Morel Supreme ST-1108 (https://www.morelhifi.com/product/st-1108/)


    Mitteltöner: 2x Morel EM-428 (https://www.morelhifi.com/product/em-428/)


    Tieftöner: 2x Monacor SPH-225C (https://www.monacor.de/produkt…fi-mitteltoener/sph-225c/)


    Weiche:


    - TT: 250Hz/12dB TP

    - MT: 250Hz/12dB HP & 6dB TP mit 0,22mH

    - HT: 6dB HP mit 4,7µF


    Alternativ bzw. später Umbau auf vollaktiv (Fronts & Center) mit 3 Kanälen einer STA-2000D sowie DSM26-LAN.


    Verwendete Materialien:


    - 25mm CNC-gefräste MT-HT-MT Aluschallwände

    - 21mm MPX

    - 22mm MDF

    - Reckhorn Alubutyl doppellagig

    - 4mm² OFC-Kabel

    - Sonofil

    - Weicon Flex + Bond für die Verklebung von Alu + Holz


    Kosten je LS:


    - Hochtöner: 225€

    - Mitteltöner: 2x130€ = 260€

    - Tieftöner: 2x115€ = 230€

    - Holz je Gehäuse: ca. 150€

    - Passivweiche: ca. 150€

    - Aktivweiche: 3/4 * STA-2000D + 1/2 * DSM26-LAN = ca. 800€

    - Schrauben, Spikes, BR-Rohre, Kleber, Kabel etc.: 50€

    - Alubutyl: 50€

    - Aluminiumschallwand: 150€

    - Lackierung: 150€


    Einsatzzweck und Idee:


    - Der Versatz der Chassis zueinander wurde mit Testgehäusen und unter Berücksichtigung der Passivweiche so optimiert, dass der LS zeitrichtig abstrahlt

    - Das Ziel war rundum 5 identische LS zu bauen. Der Center ist identisch aufgebau, nur sind die Tieftöner rechts und links von der MT-HT-MT - Einheit angeordnet (Hat sich nicht bewährt, die deutlich andere Schallwandgeometrie macht sich doch bemerktbar klanglich. Daher u.a. auch die nachträgliche Aktivierung).

    - Ebenfalls war Ziel, ab 50Hz/-3dB aufwärts 105dB ohne nennenswerte Verzerrungen zu schaffen. Das können die LS.

    - Ich komme ursprünglich aus dem "HighEnd" - Car Hifi. Daher kannte ich die Morel Supremos sehr gut und wollte unbedingt einmal etwas mit denen machen, da diese aus meiner Sicht einen der besten Kalottenhochtöner darstellen.


    Besonderheiten:


    - Nachträgliche Aktivierung durchgeführt

    - "Highend"-Passivweiche mit CFC-Spulen, ZN-Kondensator im HP sowie SilverMica- & Ölpapier-Bypasskondensatoren

    - CNC-gefräste Aluminiumschallwand

    - Im nachhinein würde ich vieles anders machen (Versatz in der Schallwand, Abstände der Chassis, Auswahl der Mitteltöner, anderes und anders gewichtetes Lastenheft...), habe aber durch die LS wieder viel gelernt und einen Schritt nach vorne gemacht. Zudem geht es klanglich auch deutlich schlechter. :zwinker2:

    - Dies sind meine aktuellen Heimkino-LS, zusammen mit einem DBA mit 8 Monacor SPH-380 TC.


    Messungen:


    - Ich hatte damals meinen ersten Messlaptop und dem ganzen noch nicht völlig vertraut. Eingemessen wurde daher primär mit dem Audiocontrol eines Freundes. Die eingestellte Skalierung sind 2dB je LED. Zu sehen sind folgend die Einzelfrequenzgänge der einzelnen Wege, wohlgemerkt noch ohne Weiche! (Sehr gutmütiger Verlauf, wodurch die 6dB Trennung im MT & HT überhaupt nur möglich war)




    - Folgend die Messung des Gesamtfrequenzgangs der fertigen Box im Raum, ungeglättet. Nach dieser Messung habe ich den Spannungsteiler vorm Hochtöner noch angepasst, da ich dort einen Fehler gemacht hatte (falsche Widerstände und daher zu leise). Wie gesagt wurde im Raum gemessen, so dass der Grundton & Bass nicht mehr aussagekräftig ist.



  • macelman

    Hier noch wie versprochen die Vorstellung meines DIY Lautsprechers


    CUBA LIBRE


    Der Namen des Lautsprecher kommt von dem ursprünglichen Gedanken den Lautsprecher frei aus einzelnen Modulen zu kombinieren. So war der erste Versuch von der Cuba Libre eigentlich eine DÁppoanordnung aus einem 1 X HT Ringradiator von Vifa XT300HV-S Neodym 2 x MT Visaton TI 100 2 x TT Visaton AL 200 Auf dem nachfolgendem Bild ist die DÁppo Version mit einem zweiten Bass zu sehen.



    Der Lautsprecher wurde aktiv betrieben mit einer MiniDSP Frequenzweiche und ICEPower Modulen in einem Alugehäuse
    >>> ICEQB



    Das Rundstrahlverhalten und die Sprungantwort des DÀppo Lautsprechers hatte wirklich gut ausgesehen.



    Nach der Korrektur mit Acourate lässt sich durch die FIR Filter, die Amplitude und Sprungantwort maximal anpassen.




    Leider war ich vom Klang nicht völlig überzeugt und so hatte ich nochmal von vorne begonnen.
    Nach dem mir die >>> Symphonie von Visaton so gut gefallen hatte, sollte es eine pegelfeste Variante XL Variante davon werden.





    Die aktuell Bestückung der Cuba Libre:


    Hochtöner: Scan Speak Beryllium D3004/6640

    Mitteltöner: ATC 75-150 S

    2 x Tieftöner: Visaton AL 200


    Die Frequenzweiche ist jetzt digital ausgeführt mit einer MiniDSP Nano Digi
    Das hat sehr dabei geholfen, den mit ca. 94 dB relativ wirkungsgradstarken Aktivlautsprecher rauschfrei zu bekommen.

    Die Gehäuse sind teilweise aus MDF und teilweise aus Multiplex ausgeführt.



    Die Kosten für einen Lautsprecher liegen bei ca. € 1700.--

    Der Beryllium Hochtöner kostet aktuell etwa € 450.--
    Für die Mitteltonkalotte hatte ich ca. € 650.-- bezahlt
    Die beiden Tieftöner sind für ca. € 250.-- zu haben.
    Für ein Gehäuse hatte ich ca. € 250.-- bezahlt.

    50% der Weichenkosten liegen bei ca. € 100.--


    Einsatzzweck und Idee:


    Der Lautsprecher wurde auf die Einbausituation in der CINEBAR maßgeschneidert. Durch die Eckaufstellung wird der Bass massiv erhöht. Der geschlossene Bass kann durch den DSP gut auf die Raumakustik eingemessen werden.

    Besonderheiten:

    Die digitale Frequenzweiche ermöglicht unterschiedliche Setups zum Stereo Musik hören "linear", Konzete "musik", Filme schauen "movie" oder Spaß Pegel "reference". Auch zwischen einer 6 dB Weiche oder 18 dB Weiche lässt sich einfach hin und herschalten.

    Messungen:

    Die Trennfrequenzen liegen bei ca. 350 und 2500 Hz



    Hier eine aktuelle Messung der Amplitude und der Verzerrungen, gemessen im Raum, bei 100 cm Abstand.




    Weitere Informationen zu meinem Leidensweg und den besagten Lautsprechern sind hier zu finden.
    >>> DIY Lautsprecher Cuba Libre

  • 4530




    Hallo zusammen,


    Das Konzept der Box stammt noch aus der Zeit, als die E-Saite mit 41Hz der tiefste zu übertragende Ton war. Durch die Art der Ankopplung bewegt sich bei gut gemachten Hörnern die Lautsprechermembran praktisch nicht - und wo keine Bewegung, da keine Verzerrung. Ich habe die Boxen 1984 selbst gebaut, nachdem ich die Mahagony- Variante in der Alten Oper in Frankfurt gesehen habe. Ursprünglich hatte ich sie als 3-Wege System mit dem 1824M aus der Sentry und einem 60cm Holzhorn betrieben. Heute mag ich den klaren transparenten Klang und die unglaubliche Dynamik mit modernem 15“ Waveguide.


    Hochtöner: 2447J mit 2381

    Tieftöner: 2226H

    Trennung: aktiv LR bei rd 970 Hz (90 Grad bei 38cm)


    Verstärker: XLS 1000, Servo 120a

    Frequenzweiche: DXO-26

    Zuspieler: Notepad 8Fx

  • KinTop25 v2


    Bilder des Lautsprechers





    Anzahl Wege: 2


    Hochtöner: Sica CD60.38/N92


    Tiefmitteltöner: Sica 10C2CP 15L geschlossen


    Weiche: aktiv akustisch bei 1,4kHz getrennt


    Verwendete Materialien: Spanplatte / Steico Flex / Buche MPX / Birke MPX / Noppenschaumstoff / Schafwolle


    Einsatzzweck und Idee: potenter flacher Top-Speaker


    Kosten:

    50,- pro Koax gebraucht

    DSM48LAN anteilig 2 Kanäle 75,- gebraucht

    STA-400D 1 Kanal anteilig 75,- gebraucht

    STA-2000D 1 Kanal anteilig 110,- gebraucht

    Baumaterial unter 25,-

    -----------------------------------------------------

    335,-



    HT neu 50,-

    TMT neu 110,-


    Messungen:


    TMT ohne Filter, HT 1kHz/24dB 0°




    45°








    Vergleich 0° und 45°




    Step 45°




    Step 0°





    Fazit:


    Nach 3 Tagen und vieler unterschiedlicher Ansätze belasse ich es bei dieser Abstimmung, aber werde weiterhin den Gebrauchtmarkt nach den Treibern der V1 abgrasen.

    Der Hochtöner in Verbindung mit dem Waveguide macht es einem nicht leicht. Der Step zwischen 2-3kHz gefolgt von einem massiven Anstieg verursacht eine sehr ausgeprägte Phasendrehung und auch das Abstrahlverhalten leidet in dem Bereich sehr. Was auf Achse zu laut ist, ist unter Winkel schon zu leise. Da bleibt eben nur ein Mittelmaß. Höher trennen ist mit dem 25er nicht zielführend, da er zu massiv bündelt, somit blieb nur so tief, wie möglich zu trennen um die Phasenprobleme weiter auf die Flanke des TMT zu schieben. Der TMT läuft dafür umso besser. In der Summe geht das für einen Top so erst einmal. Für einen "Hauptlautsprecher" würde es mir nicht genügen. Abgestimmt wurde aufgrund der Hitze indoor mit 5ms Fensterung, daher habe ich auch so wenig EQ wie möglich versucht einzusetzen. In der aktuellen Version, sind das 4 Bänder auf dem HT und 1 Band auf dem TMT. Auch eine Kombination aus 2 Filtern am HT oder einem High-Shelf war nicht zielführend, da auch dort die Phasendrehung zu sehr im Übernahmebereich stattfindet.


    Die höhere Abstimmung war auf Achse ordentlich aber hat unter Winkel leider aufgrund der massiven EQ-Eingriffe komplett versagt:


    heimkinoverein.de/attachment/39250/


    Weiterhin würde das ganze ohne ein EQ-Band im Eingang auf Achse besser aussehen, aber dann reißt einem der HT unter Winkel das Ohr ab. Man sieht sehr gut in der 45°-Messung, was trotz dieses EQ dort noch für ein Step übrig bleibt. Evtl. nehme ich diesen noch 1-2dB zurück, aber so klingt es schon erst einmal ganz angenehm. Ich denke hören kann man das so recht unangestrengt.




    In der Summe also kein Vorzeigeprodukt mit diesem Treiber. Dennoch möchte ich auch nicht immer die Rosa Märchenwelt aufzeigen. Man kann nicht mit jedem Treiber das Ziel erreichen.

  • Hallo,

    dann möchte ich auch mal einen Beitrag zu diesem Thread leisten.


    Ich habe mir zwei neue Subwoofer nach einem Bauvorschlag aus dem Internet gebaut.


    Als Treiber kommt jeweils ein mivoc AWM 12 zum Einsatz.


    Gehäuse wurden aus 19 mm MDF, Font und Bodenplatte aus 28 mm MDF.


    Auf Gehrung deshalb, weil es sich bei stumpfen Verbindungen leider immer die Plattenkanten gegenüber der Fläche abzeichnen.

    Auch sorgfältiges spachteln und schleifen ändert daran nichts.


    Als Verstärkung wurden pro Gehäuse noch zusätzlich zwei Rahmen aus 19 mm MDF eingeleimt.


    Die Außenkanten wurden mit einem 5 mm Radius versehen und dann weiß lackiert.


    Als kleines Extra hab ich noch eine Funierplatte für die Stoffbespannung angefertigt die, unsichtbar, von Magneten gehalten, die vor dem lackieren in das MDF, der Gehäuse, eingeklebt wurden.


    Gruß

    Jan

  • Lautsprecher für den Heimkinoraum von Aries


    Das Ziel war es, ein Lautsprecherkonzept zu entwickeln, welches eine hohe Klangqualität, insbesondere für Musikhören, mit einer hinreichenden Pegelfestigkeit für Filmton verbindet.

    Dabei sollte der Lautsprecher für den Einbau in eine Baffle-Wall geeignet sein und eine Tiefe von nicht mehr als 20 cm aufweisen.


    Detaillierte Infos zur Entwicklung und zum Ergebnis hat Nils (FoLLgoTT) dokumentiert:

    http://hannover-hardcore.de/in…s%20M%20Dokumentation.pdf


    Weitere Infos zur Einbindung in das raumakustische Konzept finden sich hier:

    (2) Weitere Lautsprecher: Center, Surr, Decke, Sub


    Die Kurzzusammenfassung:

    - Hauptlautsprecher 6 x Aries M (FL, FR, SL, SR, BL, BR), 2 x Aries C (Doppelcenter)

    - Individuell entwickeltes 4-Wege Lautsprechersystem

    - Optimiertes Schallabstrahlverhalten (horizontal gleichmäßig breit, vertikal gleichmäßig eng)

    - Anordnung der Chassis nach d’Appolitto zur Erzielung des vertikal engen Abstrahlverhaltens um zentralen AMT

    - Vergleichmäßigung des horizontalen Abstrahlverhaltens durch BEM berechnete Schallführung

    - Digitale Frequenzweiche und Freifeldentzerrung mit miniDSPs, Phasenkorrektur und Zeitrichtigkeit durch Anwendung von FIR Filtern

    - Lautsprecherbestückung: HT 1 x AMT; MT 2 x 2‘‘ Kalotte; TMT 2 x 4‘‘ Konus; TT 2 x 8‘‘ Konus



    Darstellung eines der Berechnungsmodelle:




    Gefräste Schallführung:




    Messaufbau des Prototyps zur Verifizierung des Abstrahlverhaltens:






    Fertiger Lautsprecher in Einbausituation (Beispiel Rear Left Lautsprecher):


  • Heimkinolautsprecher HKL-01








    Anzahl Wege: 3 (+Subwoofer)


    Hochtöner: Seas 27TAFC/G (27TAFPlus)

    Mitteltöner: Tang Band 75-1558SE

    Tieftöner: Beyma 12G40


    Weiche: Linearphasige Filter über ADAU1452


    Endstufen: 3 x Hypex UcD180ST



    Einsatzzweck und Idee:

    Die HKL-01 wurden 2011 als Wandeinbaulautsprecher für mein Heimkino entworfen. Damals konnte ich sie in der Mietwohnung nicht in einer Baffle Wall einsetzen, geplant war es aber von Anfang an. Der Fokus lag auf einem möglichst konstanten Abstrahlverhalten und einem hohen Maximalpegel. Dafür kommt ein Doppelwaveguide zum Einsatz, an dem der Mittel- und Hochtöner befestigt sind.

    Die drei Frontlautsprecher sind für die Verwndung mit einem Subwoofersystem konzipiert. Anfangs hatte ich sie minimalphasig mit einem Alto Maxidrive betrieben, aber inzwischen verwende ich linearphasige Filter über zwei ADAU1452.



    Messungen:


    Amplitudengänge:



    Horizontales Abstrahlverhalten:



    Nichtlineare Verzerrungen bei 100 dB:




    Hier geht es zu der kompletten Dokumentation.

  • Quasikoax 1








    Anzahl Wege: 3,5 (+Subwoofer)


    Hochtöner: Dayton AMTPRO-4

    Mitteltöner: 8 x Aurasound NSW2-326-8AT

    Tieftöner: 4 x SB Acoustics SB17NRXC35-8


    Weiche: Falt-PC mit FIR-Filtern


    Verwendete Materialien:

    Dies ist mein erster Lautsprecher, bei dem ich mir auch optisch Mühe gegeben habe. Ich habe Ahorn-Multiplex mit hoher Güteklasse für das Gehäuse verwendet und es mehrfach mit Parkettlack lackiert und geschliffen. Die Front besteht aus CNC-gefrästem Kunststoff, das schwarz lackiert wurde.


    Einsatzzweck und Idee:

    Die Quasikoax 1 wurde als Lautsprecher für meine Musikanlage entwickelt. Die Idee war, ein vertikal möglichst enges und horizontal eher breites Abstrahlverhalten zu erzeugen. Nach vielen BEM-Simulationen mit ABEC ist ein Konzept entstanden, dass im Tief- und Mittelton die Richtwirkung durch Interferenz erzeugt. Die finale Anordnung der Treiber war das Ergebnis langwieriger Optimierungen im Simulator. Die stärke der Richtwirkung entsteht vertikal jeweils durch den Abstand der äußeren Treiber. Die Treiber dazwischen (Mittelton) sind Stützstellen, die die Bildung von Nebenkeulen im Frequenzbereich nach oben schieben. Die seitlichen Mittelhochtönerpärchen werden mit dem halben Pegel angesteuert. Bei den Tiefmitteltönern sorgen zusätzlich die seitlichen Tieftöner, die einen eigenen DSP-Kanal besitzen für eine Erweiterung der horizontalen Richtwirkung nach unten hin.


    Alle Treiber addieren sich am Sitzplatz konstruktiv. Das heißt, eine destruktive Überlagerung findet nur unter Winkeln statt. Damit wird der Maximalpegel der Treiber möglichst gut ausgereizt. Und auch der niedrige Kennschalldruck der Mittelhochtöner wird durch ihre hohe Anzahl kompensiert.


    Es lohnt sich, für das Verständnis der Funktionsweise, die komplette Dokumentation zu lesen. Auch meine vorangegangene Studie zur Erzeugung von Richtwirkung ist eine Basis für diese Lautsprecherentwicklung und hilft beim Verständnis. :)


    Betrieben wird die Quasikoax 1 mit einem eigenen DBA. Als DSP kommt ein selbst entwickelter Falt-PC auf BruteFIR-Basis zum Einsatz. Dieser benötigt keinen Monitor und kann direkt mit dem Smartphone bestreamt werden. Die Lautstärkeregelung erfolgt digital über 64-Bit-Fließkommawerte. Rauschen ist absolut kein Thema. An dem Falt-PC habe ich relativ lange konfiguriert, bis er so lief, wie ich es wollte.



    Messungen:


    Amplitudengang:


    Horizontales Abstrahlverhalten:


    Vertikales Abstrahlverhalten:


    Nichtlineare Verzerrungen bei 100 dB:




    Hier ist die komplette Dokumentation.

  • Hier mal was simples, nachdem Nils die Latte sehr hoch gehängt hat:


    DBA Sub Gargantua


    Noch ohne Rückwand:





    Fertig mit aufgedoppelter Front und Seiten für die Griffe (wiegt 57kg). Bestückt mit dem etwas verbastelten Chassis:


    Weiche: Läuft über Aurora DSP


    Verwendete Materialien: OSB und MDF


    Kosten: ca. 100€ ( 60€ Holz und Kleber, 15€ Griffe und Neutrik Stecker/Buchse, 20€ gebrauchter RSS390HF-4)


    Einsatzzweck und Idee: DBA Upgrade vom JBL CS1214 auf 15" Dayton ausgelöst durch den Schnäppchenkauf der Chassis vom netten Forenkollegen Olombo.


    Aufbau und Besonderheiten:


    Die massiv verstrebte Bauweise assoziiert bei mir den Tesserakt aus Interstellar - einem meiner Lieblingsfilme - daher der Name. :zwinker2:


    Abmessungen: 100 x 60 x 28 cm.

    Netto 100L aus 22mm OSB. Innen 23cm tief. Zuschnitt bei Hornbach. Kleinster Zuschnitt dort ist 23cm x 10cm. Daraus kann ich mit meinem Maschinenpark die Brettchen einfach und ungenau zersägen und bekomme ganz viele 23cm x 5cm Stücke mit einer planen Seite, die für die Verstrebungen genutzt wurden.

  • Hallo Freunde,


    darf man auch nur Bilder und Minimal-Informationen hier posten?


    2006, Duetta Top light im selbstgebauten Gehäuse. Habe sie seinerzeit Klonus Faber genannt, weil damals gerade Sonus Faber mit seinen lautenförmigen Boxen hochaktuell war.





    So sah mein Kino 14 Jahren mal aus. IN den Ecken sieht man DIY Helmholtzresonatoren, an den Wänden selbstgebaute Breitbandabsorber..


    Bei Interesse hätte ich noch ein paar Jahrgänge Entwicklung des Hörkellers zu zeigen...


    LG


    Uwe

  • Hallo!


    Ich stelle mal meine namenlosen Surrounds/Rears vor..


    Bilder des Lautsprechers:




    Anzahl Wege:

    3 Wege



    Hochtöner: (Chassi + Link dazu)

    Seas TAF 22

    http://www.seas.no/index.php?o…2tafg&catid=45&Itemid=462


    Mitteltöner: (Chassi + Link dazu)

    Dayton RS52AN-8

    https://www.daytonaudio.com/pr…n-8-2-dome-midrange-8-ohm


    Tieftöner: (Chassi + Link dazu)

    Visaton W250S

    https://www.visaton.de/de/prod…/tieftoener/w-250-s-8-ohm


    Weiche:

    Behringer DCX2496


    Verwendete Materialien:

    Das übliche, keine Besonderheiten.



    Kosten: Am besten alle Bestandteile einzeln

    HT ~35€, MT ~40€, TT ~40€

    Gehäuse habe ich nicht selbst gebaut nur gezeichnet anteilig 150€

    Weiche anteilig 120€, Endstufen anteilig 150€.

    Stecker/Kabel, Kleinzeugs ~100€


    Also pro Stk. spielfertig ohne Oberflächenfinish pro Box ca. 650€.

    Daran könnte man aber direkt eine Quelle anschließen und schon hören.


    Einsatzzweck und Idee:

    Ich habe sie damals gebaut weil die Abstände zu ihnen aufgrund des schmalen Raums nur ~1,5m waren, also schon Nahfeld.

    Hier war das Ziel möglichst breite Abstrahlung um eine bisschen größere Hörzone zu erhalten, noch dazu darf es ruhig ein bisschen mehr Raumanregung/Reflexion sein für den Bereich dachte ich.

    Es sind dann also "pseudo" Halbraumstrahler in relativ flachen Gehäusen geworden. Sollte auch "Fullrange" noch halbwegs (keine Möderpegel) funktionieren, daher auch ein Kompromiss mit den 10" TT, ein 8" wäre hier günstiger.

    Zu teuer durfte er auch nicht werden.


    Besonderheiten:

    Eigentlich keine. Außer dass die Chassis möglichst nahe zusammengerückt wurden, Frontplatte ausgenommen und auf der Schallwand so verteilt dass sie möglichst unterschiedliche Abstände zu den Kanten haben.


    Messungen (falls vorhanden): Ampliude, Wege, Isobaren, Klirr, Winkel, Sprungantwort

    Ich musste im Grunde nur die unterschiedlichen Pegel einstellen, linear genug waren die Chassis in der Schallwand. Leider habe ich keine Messungen mehr von damals.

    Aber hat sich alles ziemlich lehrbuchmäßig verhalten. Phasendreher bei den Trennungen, leichte Kantendiffraktion, grundsätzlich sehr breite (war gewollt) gleichmäßige Abstrahlung, nur leichte Einschnürung vertikal zwischen MT und HT.


    Die Trennfrequenzen habe ich im MT/HT den Fronts angepasst (2,85kHz) bei gleicher Charakteristik um hier gleiche Phasengänge zu haben.

    Trennung TT/MT bei 600Hz - Ein Kompromiss.



    Aktuell würde ich wie oben gesagt nicht mehr auf einen 10" gehen, sondern einen 8" nutzen, da ich die Surrounds/Rears mittlerweile in einem anderen Raum betreibe und sie als SMALL laufen lasse.

    Bin allerdings mit dem Klang nach wie vor sehr zufrieden und für Klassik bei nicht extremen Pegel finde ich die richtig gut, kann ich mir im (nicht ganz kahlen) Wohnzimmer als Wand-Lautsprecher ganz gut vorstellen. Streaming client dran fertig.


    mfg

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