Welcher 4K / FHD Stream war es gestern bei Dir?

  • Dreizehn Leben


    Prime Video - im Abo enthalten


    Verfilmung einer Rettungsaktion, nach wahren Ereignissen, von Ron Howard... in Thailand saßen 12 Jungen einer Fußballmannschaft nebst ihrem Coach in einer Höhle fest, die durch plötzlich einsetzendem Monumregen überflutet wurde. Der Film behandelt die Rettungsaktion.


    Auch wenn der Ausgang bekannt sein dürfte, war der Film m.E. dennoch extrem spannend und nervenaufreibend erzählt. Mit Viggo Mortensen und Colin Farrell in den Hauptrollen. Sehr gute Sonntag Vormittag Unterhaltung.

    Anfangs hatte ich ein wenig Probleme damit, da ich zunächst dachte der Film wäre in Originalsprache mit deutschen Untertiteln. Es ist allerdings so, dass alle englischen Dialoge ins deutsche synchronisiert sind... der Film war dermaßen spannend, dass ich mit dem lesen der Untertitel nach kurzer Zeit kein Problem mehr hatte... im Gegenteil, dadurch wirkt die Darstellung authentischer.


    Bild und Ton ohne Wertung, da auf dem TV gesehen. Der Film selbst bekommt von mir 9 von 10 Punkten... wirklich zu empfehlen

  • The Gray Man (2022) - Netflix

    Hirn aus Popcorn dazu - dann macht der Spaß.

    Vielleicht ein bisschen zu lang, und ich mag Ryan Gosling nicht.

    Chris Evans Rolle ist dann selbst in so einem Film übertrieben - und irgendwie kann ich ihm den Bösewicht (noch) nicht abnehmen.


    Bild (FHD) war sehr gut, allerdings war die Flugzeugszene stilistisch (Dreck?? auf der Linse) dann so dass ich fast nichts mehr erkannt habe.

    Ton (7.1) habe ich auch sehr gut gefunden.


    mfg

  • The Sandman

    Series 1 Netflix über AppleTV


    Sehr gute Umsetzung des Comics, cool erzählte Geschichten.

    Habe mir im ersten Rutsch sofort 7 Folgen angesehen, das gibt es bei mir sehr selten :big_smile:


    Serie 9/10

    Bild 7/10 Dunkle Szenen (davon gibt es viele) sind nicht so gut durchgezeichnet

    Ton 7/10 Deutsche Synchronisation, nix besonderes

  • Gestern aus Interesse MORBIUS als 4k stream angeschaut. Die Erwartungshaltung war angesichts der negativen Kritiken nicht sehr hoch, doch ich war positiv überrascht. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Mir hat der Film gut gefallen, das Bild war gut und der Ton war auch OK.

  • Nach sehr langer Serienpause habe ich mal wieder zwei kurze Serien geschaut, beide Amazon Prime.


    The Terminal List (S01)

    Chris Pratt spielt einen Navy Seal, dessen gesamte Einheit bei einem Einsatz ums Leben kommt. Irgendwie passt seine Erinnerung jedoch nicht zu dem, was man ihm hinterher erzählt und er fängt an, Nachforschungen anzustellen.

    Enorm kurzweilig, recht kompromiss- und schnörkellos inszenierte Action/Thriller Serie, basierend auf einer Buchreihe (es könnte also fortgesetzt werden. Gibt lediglich eine Füllfolge und das fällt auch nur deswegen so stark auf, weil der Rest kaum mal einen Hänger hat.


    Reacher (S01)

    Ihr kennt sicher alle einen oder zwei Reacher-Filme mit Tom Cruise. Das hier ist nun die Serienadaption der Buchreihe. Größter Unterschied ist der Charakter des Reacher - der Serienreacher (Alan Ritchson) würde Cruise zum Frühstück verspeisen. Riesentyp, ein wandelnder Berg - übrigens so wie er in den Büchern (kenne ich persönlich nicht) beschrieben wird.

    Toller Hauptcast, jede Menge spaßiger Oneliner und sehr ähnlich wie die Terminal List inszeniert. Gegen Ende nimmt Hollywood leider zweimal die typische jetzt-übertreiben-wir's Ausfahrt, wie oben fällt es deshalb so sehr auf weil alles andere richtig, richtig gut ist.


    Beide Serien stehen aktuell bei Staffel eins. Beide basieren auf einer Buchreihe, sind hochwertig inszeniert und sehr gut besetzt und bringen jeweils den Stoff eines Romans in ihrer Staffel unter. Ich würde beide mindestens bei 8/10 einsortieren, wir wurden extrem gut unterhalten. Die Terminal List fand ich einen Tacken besser, Reacher kommt im Vergleich dafür weniger düster daher. Man könnte Ritchsons Spiel durchaus mit Arnie zu seinen besten One-Liner Zeiten vergleichen.

  • Ich war zwar nicht gefragt, aber ich habe Chris Pratt die Rolle zunächst auch nicht zugetraut... und wurde eines Besseren belehrt... Ich finde, Action steht ihm und er spielt sie auch glaubhaft


    Der Vergleich hinkt zwar jetzt ein wenig, aber wenn ich musste sofort an den Charakterwechsel bei Henry Fonda denken... ebenfalls sonst ein Sunnyboy, der aber sehr gut böse kann

  • Bad Times at the El Royale (über Disney+)


    Wurde hier in einem der Film-Threads mal empfohlen (vielen Dank dafür, weiß nicht mehr wer es war). Hat mir sehr gut gefallen. Ein paar recht unterschiedliche Personen checken in einem alten Hotel ein und geraten im Verlauf des Films aneinander. Das ganze spielt so Ende der 60er Jahre. Die Charaktere fand ich allesamt gut gewählt und die Musik ist auch sehr cool. Der Film geht zwar 2,5 Std., ich fand ihn aber nie langweilig. Ist so ein bisschen Tarantino-mäßig.

  • Narcos: Mexico


    Netflix - im Abo enthalten


    Nachdem ich erst kürzlich entdeckt hatte, dass es hierzu eine dritte Staffel gibt (irgendwie verliert man den Überblick), habe ich mir die ersten beiden Staffeln nochmals und somit die gesamt Serie gesehen.


    Zur Story: Es wird der Aufstieg eines Drogendealers in Mexiko beschrieben und der Werdegang des mexikanischen Drogenkartells in den 80er Jahren. Die Story ist stark an die ursprünglichen Serie "Narcos" angelegt, nur dass Narcos die kolumbianische Drogen-Mafia zum Thema hatte. Beide Serien haben die gleiche Erzählform, sowie den gleichen Produzenten.

    "Narcos: Mexico" ist mindestens genauso spannend wie "Narcos". Zeitlich sind beide Serien in etwa parallel, was dazu führte dass einzelne Protagonisten aus "Narcos" auch in dieser Serie auftauchten - erfreulicherweise gespielt von den selben Schauspielern. Daher gehören die beiden Serien m.E. unbedingt zusammen.


    Wer die Serie noch nicht gesehen hat, sollte ich irritiert sein, dass alle nichtenglische Dialoge konsequent in Originalsprache gesprochen werden. Lediglich die englischen Dialoge (z.B. die Protagonisten des FBI bzw. DEA) sind ins deutsche übersetzt. Dies ist anfangs vielleich gewöhnungsbedürftig, trägt m.E. aber enorm zur Authentizität der Serie bei und hat mich schon nach kurzer Zeit nicht gestört.

    Man guckt diese Serie halt, ohne nebenher am Handy zu daddeln :zwinker2:


    Genauso wie bei der Serie "Narcos" gab es hier einen thematischen Bruch zwischen der zweiten und dritten Staffel. Während es bei Narcos der Wechsel von Pablo Escobar zum Cali Kartell war, ist es bei "Narcos: Mexico" die Erzählform... in den ersten beiden Staffeln aus Sicht eines DEA Agenten und in der dritten Staffel aus Sicht einer mexikanischen Journalistin... mir persönlich hat dieser Wechsel eher nicht zugesagt, aber das ist wohl Geschmackssache.

    Ansonsten ist die Serie ultra-spannend und teilweise von exczessiven Gewaltausbrüchen durchsetzt. Nicht umsonst trägt die Serie das Prädikat FSK 18 :big_smile:

    Das Bild ist anständig, während der Ton nicht durchgehend gleich gut ist. Manche Schießereien kommen m.E. etwas dünn, allerdings gibt es auch Folgen/Szenen, bei denen es so richtig rummst. Warum das so unterschiedlich ist, erschließt sich mir auch nicht.


    Wen die Untertitel nicht schrecken, dem empfehle ich zunächst die Serie "Narcos" anzusehen (ebenfalls im Abo bei Netflix), da Diese zeitlich etwas früher ansetzt und für das spätere Verständnis hilfreich ist (und die Serie mindestens genauso spannend ist).


    Film (Serie): 10/10

    Bild: 9/10

    Ton: 7/10, schwankend und manchmal 8/10

  • Gestern Abend lief bei uns

    HACKSAW RIDGE


    gestreamt von Prime


    Ganz großes Kino!!


    Toller Film-meiner Frau etwas zu brutal in der Darstellung, aber inhaltlich top.

    Die Bildqualität war auf höchstem Niveau, selbst auf 3,5m Breite und besser als manche 4k-Scheibe.

    Einzig im Ton merkte man die Datenreduktion durchs streaming.


    Gute 2 Stunden richtig grosses Kino.

  • The Gray Man


    Ich mag die Bücher von Mark Greaney und finde er kommt Tom Clancy recht nahe. Aber bei der Verfilmung von The Gray Man ist so einiges falsch gelaufen. Ryan Gosling sieht hier aus wie geradewegs von der Castro Street gecastet, da fehlte nur noch ein dezentes Regenbogenfähnchen.


    Bessere Effekte gibt es woanders zu sehen, hier haben sich Regie und Produzenten zurück gehalten. Wenn man von einigen Schwachsinn absieht z.B.

    kann man sich mit ein paar Bier und Schnäpsen bei dem Film angemessen unterhalten.


    Film: 3- (Schulnote)


    Ohne Bild- und Tonbewertung da im Urlaub auf einem TV geschaut.

  • Und was hat der Film für eine wuchtige und effektgeladene Tonspur… mit das beste was es in 5.1 gibt.

    Gruß
    olli


    The DARK-ROOM homecinema
    7 Lounge-Ledersessel, 3 Sitzreihen, D-ILA Cinemascope-Projektion, 9.4.4 Multichannel Ton, 24m² Sternenhimmel, Schallschutz + Akustikausbau, EIB-Steuerung

  • Und was hat der Film für eine wuchtige und effektgeladene Tonspur… mit das beste was es in 5.1 gibt.

    Insbesondere wenn die Kumpels von der Marine schonmal anklopfen... solch brutalen Bass erlebt man auch nicht oft


    Dann gibt es die eine Szene (beim ersten Angriff der Amerikaner) wo eine Bazooka einen Bunker zerlegt... das scheppert dermaßen...

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