Greenwood - Kinobaubericht

  • Irgendwer hatte hier mal beschrieben, dass er die Außenwände "etwas über meterweiser Breite " ausbuddelt und dann mit Beton unterfüttert, um auf das zukünftige Boden-Niveau zu kommen.
    Viel Arbeit, um noch mehr Deckenhöhe zu bekommen...

  • Guten Morgen,

    Das dachte ich mir.


    Machst Du das einfach so nach Gefühl, weil Du eine grobe Ahnung hast und das Internet befragt hast oder warst Du bei einem Statiker?

    Autodidaktisches Fachwissen, Ingenieursdenken und Berufserfahrung :zwinker2:



    Irgendwer hatte hier mal beschrieben, dass er die Außenwände "etwas über meterweiser Breite " ausbuddelt und dann mit Beton unterfüttert, um auf das zukünftige Boden-Niveau zu kommen.
    Viel Arbeit, um noch mehr Deckenhöhe zu bekommen...

    Ja, von dem Kollegen gibts einige YT-Videos. Wäre bei deutlich niedrigerem Grundwasserstand bei mir auch das Mittel der Wahl gewesen.


    LG


    Uwe

  • Toller Fortschritt! Bin gespannt, ob der Saugbagger diesen lehmigen Boden auch problemlos aufnehmen kann. Drücke die Daumen, dass es am Montag gut klappt!


    dirk: wenn du Unterstützung bei den Verhandlungen brauchst, dann hat Biene glaube ich gerade Zeit, außer Uwe findet es nicht gut und spannt sie bei häuslichen Aufgaben ein :rofl:

    Guten Morgen Anton,


    Biene muss im Garten Sträucher verschneiden :opi: .


    Mit dem Baggerfahrer habe ich mehrfach gesprochen und ihm auch Bilder geschickt. Seiner Meinung nach kein Problem. Zu Not muss ich halt mit der Schaufel nachschieben.


    LG


    Uwe

  • Irgendwer hatte hier mal beschrieben, dass er die Außenwände "etwas über meterweiser Breite " ausbuddelt und dann mit Beton unterfüttert, um auf das zukünftige Boden-Niveau zu kommen.

    Ja, so wurde das seinerzeit bei uns gemacht. War ein Anbau (mit der Bodenplatte 1m unter dem Niveau des Bestandhauses) in meinem Falle, aber das Prinzip ist das gleiche.

  • Ich freu mich immer schon über neue Beiträge hier.

    Morgen abend sollte ich Fortschritte zeigen können :zwinker2:   :sbier:


    Zwischendurch nur die Rückseite des Beamerausschnittes:


    20260308_095849.jpg


    Man sieht, wozu man aixfoam noch zweckentfremden kann. :opi:


    Staub ist beim Bohren der vielen kleinen Löcher natürlich trotzdem entstanden. Da sehen die Weinflaschen gleich richtig alt aus :freu:



    Schönen Sonntag euch allen. :sbier:


    LG


    Uwe

  • Der Beamer kommt neben das Klopapier 😉?

    :rofl:


    Tatsächlich nur der Hintern des Beamers. :zwinker2:


    Geplant ist, den Projektor zur Hälfte in der Mauer ( =25 cm dick) und die andere Hälfte im Kino rausgucken zu lassen. Das ganze in einer "Kiste mit Glasscheibe vorn". Die Beamerfront wäre dann bündig mit den DBA Boxen. Stelle ich mir dann recht elegant vor...


    LG


    Uwe

  • Hallo Domenico,


    gute Anregung mal aufs Geld zu schauen. :sbier:


    Bisher:


    250,- für die Balken und Siebdruckplatten für die (künftige) Schalung.

    160,- € für das Bewehrungseisen, welches morgen geliefert wird.

    124,- für das Pentaflex - Trennfugensystem ( wird für die weiße Wanne gebrauch)t.

    80,- Malervlies, Klebebänder, Klebstoffentferner für den Schutz des Fußbodens in Wohnungsflur und Kinovorraum.


    Geht eigentlich bisher :opi:


    LG


    Uwe

  • Der Orts-Chronist eines kleinen sächsischen Weilers nahe der brandenburgischen Grenze, vermeldet für den 09.Lenzing im Jahre des Herrn 2026

    gar seltsame Dinge aus dem Hause eines alten Sonderlings.


    Dieser steht im Ruche, sich in seinen unterirdischen Gewölben absonderlicher Praktiken zu befleißigen, in Sonderheit eine unheilige Konstruktion ähnlich einer camera obscura zu betreiben. Von Zeit zu Zeit treffen sich dort wohl weitere seltsame Gestalten und feiern mit großem Getöse ihre eigenartigen Rituale.


    Besagtem Kauz dünkte, es wäre an der Zeit ,seine unzulänglichen Räumlichkeiten zu erweitern und den Boden abzuteufen.


    Wohl auf Grund der Gnosis , dass seine minderen potentiae nicht ausreichen würden, dieses Opus aus eigenen Kräften zu Ende zu bringen, erbat er Hülfe bei bislang unbekannten Personen , welche weniger Gebildete, gar als der Zauberkünste mächtig tiluliren würden.


    Entgegen seines sonstigen Gebarens, musste er bereits in der sechsten Stunde die Wärme seiner Bettstatt verlassen, denn bereits um Siebene traf einer dieser - nennen wir diese fürderhin Magi oder Zauberer . mit einem gar ungeheuerlichen Gefährt vor der Wohnstatt des Alten ein.


    20260309_071704.jpg


    Obwohl augenscheinlich ein Meister finsterer Mächte, trat besagter Zauberer im Gewande eines Knechts vor den Alten und sofort huben beide an, eigenartige, biegsame und sichtlich sehr schwere Röhren zu wuchten und zu einer schröckliche Schlange zu binden, deren Maul dann in das Fensterchen des Untergemachs geführet wurde.


    Das Ungeheuer auf Rädern entrollte einen gar grausigen Rüssel und biss mit aller Kraft ins Ende der riesenhaften Schlange.


    20260309_120631.jpg


    Alles bewegete sich von allein durch Zauberkunst , welche der Magus in einem Kästchen an seinem Gürtel beherbergte.


    Selbst der alte Sonderling war auf äusserte verdutzt. Der Magus tat ihm Bescheid und erklärete, das dieses curiosum technicum an die 490 Zentner wöge und 800.000 Dukaten koste.


    Darob voller Verwunderung stiegen der Zauberer und der Alte in die tiefen Gefilde seines Gemäuers hinab.


    Ungefähr kurz vor der achten Stunde wurde der Kasten am Leibe des Mannes betätigt und es erhob sich ein gewaltiges Sausen und Brausen aus den Gewölben.


    Voll Staunen und Ehrfurcht sah der Greis, wie der Magus das Maul der Schlange ergriff und dieses tief in die angehäuften Berge des Abraums drückte.


    20260309_074526.jpg


    Ob der rohen Behandlung ruckte und zuckte die Schlange mit grässlicher Gewalt und warf den Zauberknecht hin und her. Doch dieser hielt sie mit eiserner Hand. In lediglich dem sechsten Teil einer Stunde war der Abraum verschwunden, den der Alte im Laufe eines ganzes Tages unter Qualen und Mühen aufgeschüttet hatte.


    Der Magus widmete sich nun dem noch größeren Berg mit Gestein, Geröll und Laist und beschied dem Sonderling, er solle sich am Lehme gütlich tun, welcher seit Äonen dem Boden inniglich verbunden.


    Ihm zur Hülfe wurde eine gar sonderlich machina gereichet:

    20260309_083913.jpg



    Diese, vermögens compressi aeris angetrieben, verhalf dem alten Kameraden zu ungeheuerlicher Manneskraft. So schaffte dieser - im Wechsel mit dem gierigen Schlund des saugenden Behemoths - in nur vieren Stunden eine Leistung , für welcher er in der Vergangenheit zwei ganze Tagwerke zollen musste.


    Kurz nach der Mittagsstund fand dieser Schaffensakt sein rühmlich End.


    Darob voll Freud und Ergötzen beschied der Alte dem Magus ein "Gottbefohlen" und sandte jenen zu neuen Thaten.


    Er selber hub an, mit wahrlich unerwartetem Ungestüm mannigfaltig hölzern Stützwerk zu verbauen und gar zuletzt dem Boden mit schwerem Stampfer zu Leibe zu drängen.


    20260309_182204.jpg


    Darob gänzlich ermattet, ruhet er nun und pflegt seine Muskelpein.



    Hiermit enden die Aufzeichnungen des Chronisten.


    Gehabt euch wohl und sündigt fortan nimmer!

  • Herzlichen Dank werter Chronist,


    mögest Du wohl Gebettet, dem ehrfürchtigem Tun mit sanftem erholsamen Schlafe entfliehen.


    Der Pöbel erfreue sich an zahlreichen, in Zukunft gelegenen, heldenhaften Taten.


    Ehrfürchtige Grüße aus dem hügeligen Süden,

    Viktor

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