Matrix Resurrections

  • Zu guter Letzt warum ist der fsk 16?

    Zitat von FSK Freigabebegründung

    In einem Wechsel von verschiedenen Erzähl- und Erlebnisebenen verknüpft der Film Elemente von Philosophie und Science-Fiction mit Action- und Kampfszenen. Dabei können insbesondere die sowohl visuell als auch akustisch wirkmächtig inszenierten Gewaltdarstellungen und Tötungen Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren überfordern. 16-Jährige sind aber auf der Basis ihrer Medienerfahrung in der Lage, diese Szenen in den Kontext einzuordnen und zu verarbeiten. Ihnen bieten sowohl das dystopische Setting als auch die zahlreichen Stilisierungen sowie die erklärenden Dialogszenen ausreichende Distanzierungsmöglichkeiten. So ist für 16-Jährige weder eine ängstigende noch eine desorientierende Wirkung zu befürchten.
    FSK ab 16 freigegeben

  • Wir haben die UHD heute auch geschaut. Das Bild ist für mich wahrlich Referenzverdächtig. Vielleicht bin ich nicht so ein Kompositionsästhet aber mich hat das Bild bis auf ein paar Szenen quasi permanent beeindruckt. Filmisch hat mich die erste Hälfte auch komplett abgeholt, das fand ich super.



    Den deutschen Ton fand ich gut, aber auch nicht überragend. In der Bewertung tue ich mich insgesamt wirklich schwer.


    Bild: 9,5 / 10

    Ton: 8 / 10

    Film: 6,5 / 10

  • The Matrix Resurrections (2021)


    Inhalt

    Habe ich nicht wirklich gefunden.


    Meinung

    Ich bin mit niedriger Erwartungshaltung rein und war schwerstens enttäuscht. Nichts, aber auch gar nichts von dem, was die Matrix-Filme (insbesondere den ersten Teil) so besonders macht, ist enthalten.

    • Drehbuch: konfus und uninteressant. Motivation der Personen nicht nachvollziehbar.
    • Schlimme Regie, ganz schlechtes Timing. Beispiele:
      • Sehr lange ist überhaupt nicht klar, worum es im Film geht.
      • Viel tell, wenig show.
      • Warum muss der Merowinger eine Action-Szene totquatschen?
      • ...
    • Schauspieler: na ja. Einzig Neil Patrick Harris fand ich OK.
    • Kamera: Gähn. Kein Vergleich zu den grandiosen Bildern der Vorgänger. Vergleicht einfach mal die beiden "I know Kung-Fu" Szenen miteinander. Da liegen Welten dazwischen.
    • Produktions-Design: Keine nennenswerte Weiterentwicklung erkennbar. Nachtrag: In der IMDB-Trivia steht, dass unbenutze Entwürfe von Teil 2 und 3 verwendet wurden.
    • Effekte: Schwanken zwischen Gut und dem Uncanny Valley einiger Playstation 3 Spiele.
    • Kampfchoreografie: Nicht vorhanden - schade. Dafür viele, kurze Schnitte, um die Kung-Fu-Unfähigkeit der Schauspieler zu kaschieren. Auch hier empfehle ich, zum Vergleich Teil 1 wieder einzuwerfen (Lobby Shoot Out oder die Rettung von Morpheus mit dem Hubschrauber).
    • Metaebene: Fehlanzeige. Insbesondere an dieser Stelle war The Matrix wegweisend mit den vielen Verweisen auf Philosophie und die drei verbreiteten Religionen.

    Wertung (meine Bewertungsskala)

    Film: Zeitverschwendung / Ärgernis

    Bild: Sehr gut

    Sound: Gut - Sehr gut

  • Der italienische Import hat uns dann auch den 4. Teil als UHD beschert.

    Bild ist mega. Ton ist OK. Ich hätte mir mehr Tiefgang bei z.B. den Schiffen erwartet.

    Und ja, der Film. Ein Actionkracher mit Anleihen beim 1. Matrix Teil, der diesen aber bei weitem nicht das Wasser reichen kann.

    Aufgrund der Mangelwirtschaft bei Neuerscheinungen habe ich mich gut unterhalten gefühlt. :)

  • Außer dass ich bei der Bewertung nicht gar so hart wäre. Aber über 6/10 kommt er nicht hinaus.

    Mir ist bewusst, dass meine Bewertung recht hart ist.


    Zur Erläuterung: The Matrix ist für mich einer der besten 3 Filme aller Zeiten. Insbesondere die Verbindung von Action und Philosophie gepaart mit der bahnbrechenden Inszenierung heben den Film heraus.


    Weil nichts davon in Matrix Ressurections enthalten ist, war ich persönlich extrem von dem Film enttäuscht. Andere Zuschauer, die nicht so große Fans sind, sehen das bestimmt anders. :big_smile:

  • Puh, jetzt habe ich "Matrix Resurrections" auch hinter mir. Gut, dass der endlich zu Ende ist. :blush:


    Ich muss cat54 komplett zustimmen. Trotz niedriger Erwartungen wurde ich enttäuscht. Alleine diese ständigen Rückblenden machen klar, dass da Null Kreativität am Werk war. Es wirkt so, als ob zwanghaft versucht wurde, an einen Film festzuhalten, von dem es nie eine Fortsetzung hätte geben dürfen. Langweilige Geschichte, von "Brain Fuck" keine Spur (dafür wird der Begriff aber umso öfter erwähnt), belanglose Charaktere und viele lächerliche Technikwörter, die anscheinend krampfhaft cool wirken sollten. Irgendwie scheinen späte Fortsetzungen einen Hang zur Peinlichkeit zu haben.


    Es gibt einfach Filme, die für sich alleinstehend perfekt sind. Und jede Fortsetzung, die man sich anschaut, macht das erschaffene Universum ein Stück weit kaputt. Ich hoffe ja inständig, dass nie versucht wird, "Fight Club" oder "Inception" fortzusetzen...

  • ...dass nie versucht wird, "Fight Club" oder "Inception" fortzusetzen...

    Naja, davor habe ich nur wenig Angst. ;-)

    Immerhin sind Fincher (der ja nichtmal mit Verblendung weitermachen wollte, obwohl die Bücher das mehr als hergäben) und Nolan (von Batman abgesehen) nicht gerade dafür bekannt, sich für Sequels (oder überhaupt die Fortführung eines Themas) zu interessieren.


    ... und zur Not: Nicht schauen spart Nerven und der alten wird nicht schlechter durch einen Nachfolger. :rofl:


    Aber ja: Matrix4 habe ich im Kino gesehen (Tickets waren ein Geburtstagsgeschenk) und wegen Referenzbild/Ton auch auf Scheibe, aber ist schon sehr krumm.

  • Matrix (4) Resurrections


    FSK 12, 147 min


    Aloha,


    ich wusste nicht, was mich erwartet, aber als Anhänger der drei bisherigen Teile war ich schon etwas skeptisch. Anfangs gefiel mir der Streifen dann aber doch mehr als gut, es gibt sehr viele Rückbesinnungen vor allem auf den besten Teil eins. Trotzdem wirkt der Film überfrachtet, außerdem fehlt ganz klar der Originaldarsteller von Morpheus, L. Fishburne, und Agent Smith, H. Weaving. Die beiden Substitutionen bleiben eher farblos. Keanu Reaves ist hervorragend, Carrie-Anne Moss fand ich früher toll, aber der Zahn der Zeit nagt doch gewaltig an ihr. Zum Ende hin wird der Streifen dann ein wenig wirr. Schlechte Unterhaltung war es im Ganzen aber keineswegs. Technisch ist er beeindruckend, auch wenn ich aus der Erinnerung heraus den Abstand von ca. 20 Jahren dann doch nicht derart positiv wahrnahm. Die alten Teile waren auch einfach schon ihrer Zeit voraus. Etwas erschrocken bin ich darüber, dass ich Christina Ricci, die ich sehr mag, gar nicht erkannt habe und nur im Abspann von ihr las. Das ist dann wohl ein Grund dafür, das Teil noch ein weiteres Mal zu schauen.


    Film: 2 [mit gutem Willen]

    Ton: 2 [EN, Matrix mag ich als einer der wenigen Filme lieber so]

    Bild: 2+

    Gruß Mickey

    Grundlage meiner Filmbewertungen: Abiturnotensystem 1 – 6 (15 – 0 Punkte)

    Rezensionen und deren Bewertungen beruhen auf der BD-Fassung.

  • Nachtrag Ton-Bewertung: 9,5/10 Punkte

    Im Gegensatz zum deutschen Ton auf den italienischen und englischen 4K-Blu-rays wurde der Tonfehler für die deutsche 4K-Blu-ray behoben.
    Während es den nicht deutschen 4K-Blu-rays durchweg an Einbeziehung der Top-Kanäle bei der deutschen Tonfassung mangelt, gleichwohl diese in der englischen Fassung permanent eingesetzt werden, wurde dieser Umstand für die deutsche 4K-Blu-ray behoben. Allein auf der deutschen 4K-Blu-ray werden die Top-Kanäle vergleichbar zur englischen Tonfassung eingesetzt. Das ist jederzeit hörbar, beispielsweise bei Überflügen, Regen, Musik und vielen anderen Ton-Events. Dadurch werte ich die deutsche Ton-Bewertung von 8,5/10 Punkte (italienische und US-4K-Blu-ray) auf 9,5/10 Punkte (deutsche 4K-Blu-ray) auf.


    Die Bewertung durch den korrigierten Dolby-Atmos-Ton habe ich in meinem obigen Review editiert.

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