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THEMA: As Time goes by - 14 Jahre Heimkino Geschichte.

As Time goes by - 14 Jahre Heimkino Geschichte. 29 Dez 2013 14:36 #1

  • henry2601
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............Eine wahre Begebenheit.

Es war einmal.:

Vor langer, langer Zeit.

Eine Königin, 7 Zwerge ein Apfel äääähhhhhhh.....................quatsch. Falsche Geschichte :D




Es war einmal.:

1999

Wenn ich einmal Erwachsen bin möchte ich ein Haus und darin unbedingt einen Musikraum, dachte ich mir im zarten Alter von 15, als ich meine 1. Stereoanlage einen Videorecorder und eine neue 70 cm Röhre bekam.
Wow ! war das ein Klang der aus den Magnat LSP und den Akai Komponenten kam. Und erst das Bild 70 cm Diagonale eine unglaubliche Errungenschaft. :dancewithme

Was soll ich sagen, 16 Jahre musste es noch dauern, bis es endlich so weit war.
Nach dem Hauskauf konnte ich es gar nicht mehr erwarten und setzte Prioritäten. Das Dachgeschoß sollte als erstes ausgebaut werden.
Wer braucht schon eine Küche ? Das bisschen das ich Esse konnte ich auch trinken. :big_smile:

Nein natürlich wurden auch die restlichen Räumlichkeiten adaptiert und fertig eingerichtet.

So sah es dann damals, nach einem ganzen Shoppingtag beim M-Markt aus.













Meine ersten Gehversuche in Richtung Großbild und Großton.

Ein Philips Monroe
Der damals größte Yamaha Surr. Receiver
Canton LSP und Subs. Den Center hatte ich hinter der nicht akustisch transparenten LW.
Und ich wunderte mich immer warum ich die Dialoge so schlecht verstand. :rofl:
Yamaha DVD
Satreceiver von Kathrein usw.

Mit dem ganzen Zeug war ich eigentlich die nächsten 5 Jahre recht zufrieden oder besser gesagt ich kannte auch nicht wirklich was anderes, da von den meisten Freunden und Bekannten das Thema HK damals noch belächelt ich der einzige war, der diesem Hobby frönte. Leider ließ auch meine Weiterbildung des Themas etwas zu wünschen übrig.

Erst Anfang 2004 hatte ich erkannt, das mich dieser eigenartige Virus (mein Arzt hatte damals noch keinen Namen für ihn) gepackt hatte. Und als sich im Wohnzimmer immer mehr Fachzeitschriften stapelten (nein es waren nicht der Playboy oder so) erkannte auch mein Weiblein, das mit mir was nicht stimmte. :big_smile:

Für eine Genesung riet mir der Doktor dann meinen Virosen Gedanken freien Lauf zu lassen.
Gesagt getan.

2004








Muss mal kurz weg.

Bitte dran bleiben.

LG.

Heinrich.
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As Time goes by - 14 Jahre Heimkino Geschichte. 29 Dez 2013 15:57 #2

  • henry2601
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Und weiter geht's.







Die andere Ausrichtung des Raumes, neue Komponenten, neue LSP einen HD-Ready Beamer, eine Rollo LW, Erweiterung auf 7.2, neue Verkabelung und ...............großes Minus am Konto. Das waren die Früchte meiner Weiterbildung und des nicht enden wollenden lern Vorganges.

"Farbtechnisch und akustisch nicht ganz optimal" sagte der Händler meines Vertrauens, von dem ich den neuen Krempel erstanden hatte. :zwinker2:

Darum kam noch etwas Stoff und Farbe ins Spiel.







2006

Rund 2 Jahre war das mMn das Maß der Dinge , dann packte mich die Umbau Wut aufs neue und ich erstand den damals größten Denon Boliden zum Schnäppchenpreis. Wollte jetzt alles vorne an der Front haben und so wenig Geräte als möglich. Also weg von der Vor - Endstufen Philosophie. Ein Sim2 Proki, eine Rahmen LW von Davision, ein Scaler und 2 Monster Sub wurden angeschafft.
Das gab schon ein wirklich feines Bild (endlich mit HDMI) und die Snell´s machten mächtig Druck.
Akustische Maßnahmen setzte ich damit, das ich die komplette Dachschräge mit auf Rahmen gespannten Bühnenmolton verkleidete.











Das dauergrinsen in meinem Gesicht hielt rund die nächsten 2 Jahre. Aber dann ..........

2008

Die Zeit bleibt bekanntlich ja nicht stehen und ich dachte mir "Da geht noch was". Motiviert von vielen Artikeln in den Fachzeitschriften und wieder mal vom Händler(Arzt) meines Vertrauens.
Musste eine Abwechslung her.

Also begann ich Briefmarken zu sammeln....................... Schwachsinn :rofl:

Da die Interesse nach gutem HIFI auch wieder größer wurde, erstand ich 1 Paar B&W 802 D von einem Deutschen Händler aus der Ausstellung. Zu den High End LSP gesellten sich noch ein Musical Fidelity Verstärker mit ordentlich Saft, ein T+A Röhren CD Player und ein Stromgenerator von PS-Audio. Alles top verkabelt und an einem Klangmodul nebst geschirmter Netzleitung im Sicherungskasten hängend, versetzte mich diese Anlage in den für mich angenommenen Klanghimmel.

Die Bestuhlung wurde erneuert ein Podest mit Shaker gebaut und (welch Fehler) ein weiterer großer Anteil des Raumes mit Molton verkleidet.
Das Problem war natürlich mit dem vielen Molton, das die ganze Sache jetzt in den Höhen zu gedämpft klang. Den 802 D einfach nicht würdig.
Aber man lernt ja bekanntlich nie aus also wieder ran ans Werkzeug und runter mit dem ganzen Molton. Die Subs wurden im Dachboden eingebaut. Neue Bipole als Surround und eine maskierbare Motorleinwand (270 cm Breite) angeschafft.
Meine selbstgemachten Leinwandhalter wurden gleich mal ordentlich getestet, bevor ich sie montierte.
Und hier das fertige Produkt meiner wochenlangen Schufterei.



O.T.

Sorry gehe ich recht in der Annahme, das man immer nur 8 Fotos einfügen kann ?

Bis später.

LG.
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As Time goes by - 14 Jahre Heimkino Geschichte. 29 Dez 2013 16:30 #3

  • henry2601
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Fortsetzung !!













Endlich kam Mit einem JVC 750 Full HD ins Haus.
Die 2 getrennten Anlagen für Hifi und Film, kann man auf den Fotos gut erkennen.
Vorhänge neu, Teppiche neu, komplette Verkabelung erneuert, neue Racks und ein Monitor für die Menüführung aller Geräte zum Lampensparen für den Proki.
Vom Equipment ganz zu schweigen. Ein Yamaha DSP-Z11 befeuerte jetzt das HK und der fette Pioneer 91er sorgte für beste Bilder.









HURA ich war am OLYMP meines Hobbys angekommen. :zwinker2: ..................................................................................................... denkste :lol:
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As Time goes by - 14 Jahre Heimkino Geschichte. 29 Dez 2013 16:32 #4

  • henry2601
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HURA ich war am OLYMP meines Hobbys angekommen. :zwinker2: ..................................................................................................... denkste :lol:
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As Time goes by - 14 Jahre Heimkino Geschichte. 29 Dez 2013 19:07 #5

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Ganz schön aufwändiger Bericht den Du da schreibst. :respect: Eine ähnliche Leidesgeschichte könnten sicher viele davon erzählen. So einen YAMHA AV Bolliden hatte ich auch. Er hatte mir Jahrelang wertvolle Dienste erwiesen.
Warum hast Du zwischen HIFI und Heimkino entschieden ?
Die B&W´s hätten doch sicher auch gute Mains für die Heimkinoanlage abgegeben. Gings Dir dabei um die Verstärker ? Einen passenden Center hätte es ja von B&W gegeben.

Die letzten Bilder vom Dachgeschoss sehen schon recht schick aus. :respect: So viel Platzt hätte ich hier in Münchgen auch gerne.

Das mit den 8 Bilder könnte so stimmen ja. :zwinker2:
Irgendwie mus man die Beiträge in der Länge begrenzen, das hat auch was mit den Ladezeiten zu tun.
Das mag Google auch nicht so gerne.

Gruß Andi
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As Time goes by - 14 Jahre Heimkino Geschichte. 29 Dez 2013 19:58 #6

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Huhu

Ich liebe diese Art "Berichterstattung". Weiter so :rofl:

Da hast Du aber auch schon so einige Schätzchen gehabt. Bin gespannt wie es weiter geht.

Gruß

Der doeter
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As Time goes by - 14 Jahre Heimkino Geschichte. 29 Dez 2013 21:33 #7

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Hallo Heinrich

so Zeitraffer sind ja schon was tolles.
Wenns mit dem bauen doch nur ansatzweise so schnell ginge... (bei mir).

Klasse, und weiter.

Arne
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As Time goes by - 14 Jahre Heimkino Geschichte. 30 Dez 2013 09:27 #8

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Hallo Heinrich,

sehr schöner Bericht, mit Witz und Charme :respect: Die letzten Bilder des Kinos sehen spitzenmäßig aus, sehr schön :respect:

So eine "Leidensgeschichte" haben wir fast alle hinter uns und die es noch nicht hatten werden diese kennenlernen :beat_plaste

PS: Was B&W betrifft muss ich Andi zustimmen, die sind auch in der Audiophilen Wiedergabe klasse.

Gruß Alexander
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As Time goes by - 14 Jahre Heimkino Geschichte. 30 Dez 2013 16:07 #9

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Hallo Heinrich,

absolut toller Bericht macht richtig Spaß zu lesen, weiter so :respect:

Ob man bei unserem Hobby jemals den Olymp erreicht....? :big_smile:

Grüße

Dirk
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As Time goes by - 14 Jahre Heimkino Geschichte. 30 Dez 2013 16:36 #10

  • henry2601
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Ein Hallo in die Runde.

Besten Dank an alle.
Freut mich schon mal sehr, das der Anfang meines Berichtes bei Euch Anklang findet.

Jetzt gehts dann aber erst richtig los. :woohoo:

Fühl mich auch schon richtig wohl hier.

@Andi:

Die Entscheidung für Heimkino, da hier mehr Herzblut steckt.
Wie gesagt, die Hifi Anlage wurde verkauft, da ich zu wenig Musik hörte. Und wenn, dann (ich weis nicht ob Ihr das kennt) dann konnte ich mich nicht richtig auf die Musik konzentrieren, sondern analysierte permanent den Klang, rückte die LSP wieder paar mm weiter links dann rechts vor und zurück, versuchte permanent neue Kabel, Stecker, Feinsicherungen - da bißchen besseres Kupfer, hier noch mehr Silber oder Gold usw. usw. und auf das hatte ich keinen Bock mehr.
Aber die High End Geschichte ist derzeit ja nur aus den Augen aber nicht aus dem Sinn.
Die Räumlichkeiten im Dachgeschoß sind derzeit ja wieder ungenutzt. :big_smile:

Ja ja der große B&W Center, Nein Sorry das wäre dann schon zu viel Kohle. Und bei dem bleibt es ja nicht. Brauchst dann passende Surrounds und von der Elektronik ganz zu schweigen.
Weil dann muß schon alles High End sein und da rede ich dann von Audionet, McIntosch, Krell, Briston etc.
Und bei einer akustisch transparenten LW, wäre mir das zu schade um dahinter versteckt zu werden.
Also speziell die LSP.

Naja das DG hat um 64 qm.


@Doeter

Danke werd mich bemühen.
Von wo kennst Du denn meine Frauen ? :rofl:


@Steinbeisser

Zeit muß man bei dem Hobby schon haben.
Im Keller hab ich jetzt geschlagene 2 Jahre gebraucht, aber das erzähl ich Euch noch.


@Alexander

Danke.
Leidensgeschichte - Naja so viel gelitten hab ich zum Glück nicht, nur meine Frau. :big_smile:

Bis später.

LG.






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As Time goes by - 14 Jahre Heimkino Geschichte. 30 Dez 2013 16:41 #11

  • henry2601
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Hi Dirk.

Danke.
Ja aber das dauert.
Da ist man sicher schneller am richtigen in Griechenland.
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As Time goes by - 14 Jahre Heimkino Geschichte. 31 Dez 2013 09:24 #12

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Hallo Heinrich,

wirklich ein klasse und sehr witziger Bericht den Du hier bei uns einstellst :respect:

Da findet sich sicherlich der ein oder andere hier im Forum wieder :zwinker2:

Ich finde es echt schon der Hammer dass Du Dein Heimkino fast im 2 Jahresrytmus wieder verändert hast :big_smile:

Tja und Du weisst ja mit dem Heimkino wird man eigentlich nie so richtig fertig :big_smile:
Das musste ich auch schon des öfteren bei mir feststellen :rofl:

Freue mich auf weitere Berichte von Dir und bin auf Deinen derzeit aktuellen Stand sehr gespannt :zwinker2:

lg
Markus
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As Time goes by - 14 Jahre Heimkino Geschichte. 31 Dez 2013 14:28 #13

  • henry2601
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Hallo Markus und alle Leinwandspezi.

Besten Dank.
Ich hoffe, das sich das mit dem 2 Jahres Rhythmus jetzt endlich mal aufhört.

So nun will ich Euch aber nicht weiter warten lassen und schreib noch ein paar Zeilen im alten Jahr.
Solange es noch mit dem Schreiben geht. Mein Nachbar hat mich schon 2 x angerufen wo ich bleibe?
Ich glaube die sind schon am Vorglühen. :big_smile:


Weiter zu meiner Geschichte:

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch Heute ....................... :silly:

Nee so weit sind wir noch lange nicht.

Mittlerweile schrieben wir das Jahr 2011

Die letzten 3 Jahre kam ich ganz gut mit dem Dachgeschoß aus. Außer im Sommer, da hatte es trotz Dämmung nicht selten fast 29 Grad, zum Film schauen oder musikhören mir zu warm. Auch die Dachschräge und alles Rigips waren nicht das gelbe vom Ei.
Somit kam ich auf die glorreiche Idee "kurzerhand" das Heimkino in den Keller zu verlegen.
Zu den unteren Räumlichkeiten:
Heiz/Wirtschaftsraum rund 17 qm, Fitnessbereich 35 qm, 3 Zimmer mit je 14 qm
Und die waren der Ausgangspunkt.









Diese Aufnahmen zeigen den bereits ausgeräumten Fitnessbereich. Im ersten Bild ist ganz vorne der Stiegen Abgang und links die Türe zum Abstellraum unter der Treppe zu erkennen. Bild 2 zeigt den Blick nach hinten zum Ausgang, der hinauf zur Terrasse führt.
Und das 3. Foto beinhaltet die drei Eingänge der Räume um die es sich dreht.
Im Zuge des HK Bau, wollte ich auch gleich den gesamten Keller wieder auf Vordermann bringen. D.h. komplett neu Fliesen, alle Holzpaneele im Fitnessbereich weg, die Spiegel versetzen, neue Beleuchtung, ausmalen u.v.m.
Ruck zuck waren die neuen Fliesen gekauft und es konnte mit 2 Tonnen Material auch schon losgehen.



Als der Fitnessbereich neu gefliest war, wurde er gleich als Werkstatt benutzt.



Die 3 Räume wurden durch zwei je 12 cm starke Ziegelwände getrennt.
Ja aber nicht mehr lange. :zwinker2:
Den Bohrhammer in der linken und das Maurerfäustel (Vorschlaghammer mit kurzem Griff) in der rechten, ging es jetzt ins Eingemachte. Nach 6 Stunden gehörten die beiden Wände der Vergangenheit an und 2,5 Kubikmeter Schutt wurden feinsäuberlich am leeren Nachbargrundstück, mit dessen Erlaubnis deponiert.



Heureka somit entstand ein Raum mit den Abmessungen 10,5 x 4 x 2,45 Meter. :dancewithme



Puh das ganz Grobe war soweit mal geschaft.
Jetzt wurden die letzten Beweise der Zwischenwände beseitigt.

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As Time goes by - 14 Jahre Heimkino Geschichte. 31 Dez 2013 15:18 #14

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Hey,

Echt ein super Bericht. Bin schon auf die Fortsetzung gespannt. Dein Equipment und deine Möglichkeiten sind echt beeindruckend. Da habe ich als Newcomer noch jede Menge vor mir

Guten Rutsch.

Lg Phil
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As Time goes by - 14 Jahre Heimkino Geschichte. 31 Dez 2013 15:20 #15

  • henry2601
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Noch am selben Tag machte ich den 3. und nicht mehr benötigten Eingang dicht.



Und begann mit dem Aufbau der Trennwand zum Technikraum, worüber ich mir vorab mal eine Skizze im Sketchup zeichnete.



Von der Skizze jedoch nicht unbeding begeistert, entschloß ich mich einfach mal anzufangen. Bin eher der Typ der Praxis. Mit der Theorie hab ich nicht so viel am Hut.
Mein Ziel war es, nicht einfach wieder eine gerade Mauer zur Technik aufzubauen, sondern eine Konstruktion mit einer Nische, die Komponenten, Beamer, div. Akustikelemente sowie Regale für die Filmsammlung beherbergt.













Wandaufbau: 5 x 8 cm Staffel und beidseitig beplankt mit je 18 mm Spanplatte und 15 mm Rigips. Leerräume mit Dämmwolle gefüllt. Staffel Grundkonstruktion am Boden (da Fußbodenheizung) in Silikonbett eingelassen.
Aufbau der Regale für Elektronik und Filme in Akazien Leimholz.
Letzte Änderung: 31 Dez 2013 15:31 von henry2601. Begründung: Foto war zu groß
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As Time goes by - 14 Jahre Heimkino Geschichte. 31 Dez 2013 16:23 #16

  • henry2601
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Auf den nächsten beiden Fotos könnt Ihr die schon eingepassten Regale für die BD u. DVD sehen und auch eine Großaufnahme der Rückwand, wo die Aussparungen für die Back Surrounds zu erkennen sind.





So damit mir jetzt nicht fad wurde, begann ich simultan mit dem Deckenkranz, der Verkabelung und der LW Frontkonstruktion, auch machte ich mir schön langsam Gedanken über die Akustikelemente und wie die Front Anordnung der LSP und Sub´s aussehen sollte.













Der Fliesenleger war acuh bereits mit den dunklen Fliesen im HK Raum fertig geworden.
Fliesenlegen :-( die einzige Arbeit, die ich nicht selber erledigte. :boss:


So ich mach mal Pause. Der Nachbar hat bereits zum 3. x angeläutet...........ich muss weg :big_smile:

Ich hoffe das es Euch bis jetzt etwas anspricht und nicht langweilt.
Vielleicht habt Ihr dazwischen ja mal die ein oder andere Frage. Aber selbstverständlich ist auch konstruktives Nörgeln erlaubt. :zwinker2:

Ich wünsche Euch und Euren Familien einen guten Rutsch und ein PROSIT 2014 !!!
Vor allem Gesundheit und das sich alle Heimkinowünsche erfüllen mögen.

Stay tuned

Euer Heinrich
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As Time goes by - 14 Jahre Heimkino Geschichte. 04 Jan 2014 14:27 #17

  • henry2601
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Alles Gute im Neuen Jahr zu wünschen liebe Gemeinde.

@Phil
Danke
Hier geht's auch schon weiter.

Am 1.1. hatte ich leider nicht ganz die gewünschte Kraft um meine Hände in Richtung Tastatur zu bewegen und am 02.01. war der Urlaub auch schon wieder um.

So wo war ich stehen geblieben ?
Ah ja Deckenfries, Frontkonstruktion und Verkabelung. Es war bereits Juni 2012 ins Land gezogen und ich hatte mich mit meinem Fertigstellungstermin für Mitte des Jahres weit verschätzt. :-(



Das wären mal ca. 500 Meter Kabel zu verlegen: 220 m LSP, 50 m Strom geschirmt für die Anlage, 50 m Strom normal für die Lichtkreise und restlichen Steckdosen, 100 m Netzwerk gleich bis ins DG gelegt, 50 m Sat und rund 30 m HDMI.



Hier ein Blick in den Technikraum, wo die Kabel in großen Kabelschächten bis zum Komponenten Regal zusammengefasst werden.







Dazwischen zeichnete ich eine Skizze, wie ich mir das Podest so vorstellte.
30 cm Hoch und bis nach hinten mit einer Stufe zur Techniknische verlaufend. 2 Teile der vordere mit Gummipuffern entkoppelt.



Der Teppich sollt auf jeden Fall rot werden, wie die Rückwand der Fries und die 4 Elemente, die die Side Surround´s beherbergen.
Verkleidet mit Nusslaminat, das kam farblich am besten zu den Regalen in der Technikwand heran.
Und eine Beleuchtung mit einem Leuchtband, das ich noch vom DG hatte musste natürlich auch sein.







Hier hatte ich mal die Grundkonstruktion aus Pfosten mit 400 x 25 x 4 cm fertig. Diese diente mir in der Zwischenzeit recht gut als Regal. :big_smile:
Und 9 Stk. dieser Industriepuffern 80 x 50 mm mit 10 mm Stockschrauben entkoppeln das vordere Podest.

Im August 2012 endlich Urlaub und es konnte mit den Wand u. Deckenelementen für Akustik sowie für die Seitlichen LSP losgehen.
Letzte Änderung: 04 Jan 2014 14:34 von henry2601. Begründung: Foto zu groß
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As Time goes by - 14 Jahre Heimkino Geschichte. 04 Jan 2014 15:59 #18

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Ein irre Aufwand die ganze Konstruktion, Wahnsinn ! :respect:

Hätten wir uns damals schon gekannt, dann hätte ich vermutlich versucht, Dich Stellenweise für eine andere Ausführung zu überzeugen.
Die eingezogene Zwiswchenwände sind alle in Holz und Rigips schallhart ausgeführt. Die ein oder andere Loch- oder Schlitzplatten hätten die Raummoden sich ganz gut zähmen können.

Hast Du aktuell mal Messungen von Deinem Raum gemacht ?
Wie sieht es mit dem Frequenzgang und der Nachhallzeit bei Dir aus ?

Gruß Andi
Letzte Änderung: 05 Jan 2014 16:58 von Latenight.
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As Time goes by - 14 Jahre Heimkino Geschichte. 05 Jan 2014 10:43 #19

  • henry2601
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Hallo Andi.

Danke, da hast Du absolut recht. Man hätte da sicher schon was, auch für den Tieftonbereich integrieren können. Wobei, an den größten freien Flächen der Rückwand hab ich 10 cm Baso einfließen lassen. Mitte Dez. war der Alpi mit seinem Messequipment bei mir und wir machten einige Messungen.

Aber dazu später.

Ich möchte noch schnell meine Geschichte fertig erzählen.
Vielleicht gibt ja der ein oder andere Abschnitt etwas Aufschluss darüber, ob und wie man noch diverse Verbesserungen adaptieren kann.


Mittlerweile sah es bei mir aus, wie in einer Tischlerei.
Ich baute 6 Deckenelemente 4 für Absorber und 2 große für Skylinediffusoren.
7 Wandelemente, 1 Türelement, 2 Fensterelemente (zum wegklappen) und vier Kisten für die Sidesurround die als Inall darin Platz fanden.
Weiters bastelte ich 5 Rollis ..............(nein keine Rollkragenpulover) :big_smile:
2 für die unteren Subs und 3 für die Fronts und den Center. Subs wurden es insgesamt 4 Stk. in einer SBA Anordnung. Für die oberen Subs wurden noch 2 Konstruktionen gebaut, die die 40 kg schweren Klipsch locker tragen sollten. Die Rollis wegen dem leichteren Verschieben, falls ich hinter die Front muß und das ich die Höhe der Frontlsp. in mitte LW bringe.

















Als ich das alles geschafft hatte war mein Urlaub auch vorrüber und es ging in den Herbst.
Zeit um Farbe ins Spiel zu bringen. :zwinker2:
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As Time goes by - 14 Jahre Heimkino Geschichte. 05 Jan 2014 11:20 #20

  • henry2601
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Das letzte Bild zeigt die Kisten für die InWall LSP. Auf das Anraten des Händler meines Vertrauens, wurden diese aber nochmal abgebaut und auch rückseitig zu Wand verschlossen. So fungieren sie als geschlossenes Gehäuse.

Ja wo bleibt die Farbe? Nach kurzem Überlegen, welche Farbe gut zu Rot passt, viel mir eigentlich nur Schwarz oder Anthrazit ein. Kurzerhand zum Baumarkt gefahren und ne Bestellung aufgegeben. "2 Kübel von eurem schwärzesten Schwarz bitte" sagte ich. Die Verkäuferin sah mich fragend an. Ich ließ sie im ungewissen :big_smile:

Auch die Wand zum Technikraum samt Regalen und "Beamer zu Hause" wurde soweit fertig und bemalt. In diesem Zuge auch der Deckenkranz.











Weiter ging es mit dem Podest. Die Verwendung als Regal hatte jetzt ausgedient und so wurde es für seinen ursprünglichen Zweck in Stellung gebracht. Vorher noch mit alten Molton, den ich vom DG herumliegen hatte, an der Unterseite zugetackert, für Licht, Strom und Netzwerk verkabelt, mit Basotect Resten und Dämmwolle gestopft und mit 22 mm Spanplatten (so wenig Teile als möglich verschlossen.
Die Stufen und Stirnseiten in mühevoller Kleinarbeit mit Nusslaminat verkleidet sowie die Profile für die Lichtbänder eingelassen.





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