Beiträge von Simon2

    Ach, ich würde das nicht so eng sehen.

    Von der erzählten Story und den Figuren her ist Deepwater Hotizon auch nicht anders als 2012, Day Ater Tomorrow und The Core (von San Andreas, Armageddon, Deep Impact, .... unterscheidet er sich immerhin durch das Thema einer menschengemachten Katastrophe; ansonsten würde ich die auch dazu zählen).

    Der wesentliche Unterschied ist die Qualität.

    Es gibt halt gute und weniger gute Katastrophenfilme.


    Ich vermute, Leuchtmittel hatte sich einen "Öko-Film" gewünscht und war dann eben enttäuscht, dass er das nicht ist.


    Gruß


    Simon2

    Fighting with my Family

    Eine rührende Komödie um eine englische Unterschichtfamilie, deren Leben sich um Wrestling dreht und deren Kinder die Chance zum Sprung in die amerikanische Profi-Liga angeboten bekommen.


    Film: 8/10

    Lasst euch bloß nicht vom Thema Wrestling abschrecken! (*)

    Ich habe ihn jetzt zweimal gesehen und habe beide Mal sehr gelacht und sehr Pipi in den Augen gehabt.

    Toll!

    Besonders aufgefallen: Die Motive und Kommunikation der Personen ist sehr nachvolziehbar und frei von künstlichem Drama.


    Bild: 8/10

    Ton: 8/10


    Echte Empfehlung von mir (gibt's sogar auf Prime gerade für lau).


    Gruß


    Simon2


    (*): ich kann mit Wrestling auch nichts anfangen und der Film bekehrt einen auch nicht dazu; das ist nur die "Folie" für die Geschichte - ähnlich wie man auch kein Schachfan sein muss (oder sollte?), damit einem das "Damengambit" gefällt.

    Aber um das bereinigt wäre die Note doch noch höher. Ich hatte ja bemängelt, dass mittelmäßige Filme zu gut bewertet werden.

    Ich hatte mich mehr auf "unzuverlässig allgemein" beziehen wollen. ;-)

    Außerdem gibt's noch die "5 Sterne weil ich mit meiner Liebsten im Kino war"-Aufwertungen.

    Dazu nutze ich "Brain" und filtere sie aus. :freu:


    Kann man alles machen ... oder man macht gleich um alle Idioten einen etwas größeren Bogen und lässt sich nett was von Robert Hofmann, Chris Stuckmann, ... erzählen.

    Ist weniger anstrengend UND amüsanter.


    Aber: Jedem, wie er mag.

    Mache ich auch so, allerdings bringen mir die Amazonbewertungen am wenigsten, weil selbst mittelmäßige Film es dort locker auf 4 Sterne schaffen.

    .. und weil dort die ganzen 1-Sternebewertungen der Kategorie "Läuft nicht auf meinem DVD-Player", "Kam nicht an", "Ganz anders als das Buch", .... dabei sind.

    ;-)


    Bei "festen" Reviewern ist der Abgleich zum eigenen Geschmack noch am zuverlässigsten.

    ...weil 5.1 für die heutige Zeit "ärmlich " ist. Jeder 3D- Sound-im Heimkino-Betreiber wird wegen der hier erneut vertanen Chance sauer sein.....

    Das ist natürlich legitim.

    Allerdings ist die hier anschließende Diskussion über "die gemeinen Anbieter" - so sehr ich sie sonst auch nachvollziehen kann - etwas unpassend. Hier hat (ausnahmsweise) der Regisseur selbst auf 5.1. bestanden ...

    Aus welchen Gründen auch immer - aber es ging garantiert nicht um Einsparungen oder "Bestrafung durch schlechtes Format".

    Ein Trailer kann aber auch dazu dienen, einen Film von vorne herein zu streichen, also das umgekehrte Prinzip.

    Naja, dazu muss ein Trailer aber ziemlich schlecht gemacht sein (es gibt in meiner Erinnerung sehr viel mehr gut gemachte Trailer für enttäuschende Filme als anders herum ;-) ).

    Mit relativ vernünftigen Review-Quellen habe ich da eine deutlich höhere Trefferquote.

    Letztlich fände ich einen "versehentlich gesehenen schlechten Film" als geringere Enttäuschung, als wenn ein eigentlich guter Film nicht mehr "poppt", weil mir im Trailer schon alles vorgekaut wurde.


    BTW: Ich verstehe den (gefühlten) Trend zu immer längeren Trailern einfach nicht. Um auf einen Film Lust zu bekommen, reichen locker 40-60s - die ganzen 3Minuten-Trailer sind so ein wenig "Best-Of"-Zusamenschnitte.

    Das vorab zu sehen, ist ein wenig so, als würde man jemandem zusehen, der das eigene Eis für einen aufschleckt.

    Allerdings hat das wohl auch was mit der zunehmenden Kolibri-Wahrnehmungsspanne zu tun (anderes Beispiel sind die ganzen "Ending-Explained"-Youtube-Videos zu JEDEM Film - auch Baywatch).


    Gruß


    Simon2

    Geht mir ähnlich.

    Es gibt Filme, die ich mir sowieso ansehen werde - da brauche ich auch keinen Trailer - und bei den anderen reichen mir dann die Reviews bei Erscheinen.

    Diesen Trailer habe ich lustigerweise aber trotzdem gesehen ... war mir einfach zu egal. ;-)


    Den Begriff "Murmeltierprinzip" kannte ich aber auch schon.

    (Der ist irgendwie lustig, weil er sich ja - im Gegensatz zum "Straußenprinzip" - gar nicht auf eine Eigenschaft des Tieres bezieht, sondern nur abgekürzt von "Und-täglich-grüßt-das-Murmeltier-Prinzip" ist :big_smile:)


    Gruß


    Simon2

    ...Wenn ich bei imdb über Filme lese stolpere ich oft über den Fehler, den Flugzeughangar "hanger" statt "hangar" zu schreiben, oder noch viel häufiger "climatic" statt "climactic"...

    Oha ... ja, imdb-Speech ist oft harter Tobak.

    Allerdings lese ich da inzwischen kaum noch, weil die "Trivia" inzwischen zu reinen endlosen "Koinzidenzlisten" geworden sind ("Schauspieler A und B haben zwei übereinstimmende Buchstaben im Namen", ...).

    Der Hauptfehler den viele machen wenn sie eine Fremdsprache sprechen ist dass sie glauben sich genauso (gut) ausdrücken können zu müssen ....

    Japp - definitiv die Falle, in die ich immer wieder tappe. Sehr schön beschrieben!

    Da dann rauszukommen und wieder locker zu werden, ist nicht einfach.

    Ja.


    Leider wird mein aktiv gesprochenes Englisch dadurch nicht wirklich viel besser. Da hilft reines konsumieren nicht viel. ....

    Das erlebe ich bei mir auch sehr stark.

    Da sitzt man in einer Telefonkonferenz mit diversen native- und non-native-English-speakern, versteht problemlos den Texaner, den Inder und den Franzosen .... aber sobald man selbst an der Reihe ist, bringt man nur Gestammel auf Kindergarten-Englisch heraus. :blush::blush::blush:

    Und ich habe das Gefühl, dass es immer schlimmer wird - ob das nun daran liegt, dass ich tatsächlich immer schlechter rede oder einfach mein Hör-Verständnis mein Reden immer stärker abhängt, weiß ich nicht.


    Inzwischen habe ich mich damit einigermaßen abgefunden, aber es wird mich nicht davon abhalten, weiterhin im englischen O-Ton Flme zu schauen.:big_smile:

    @HdR:

    Ich habe es auch 3x probiert und dann Jahre nicht. Jetzt vor Kurzem wieder fast 3x beim ersten Teil eingeschlafen, aber geschafft. Teil 2 und 3 dagegen waren um Welten besser und haben mich sofort gefesselt. Wenn ihr den ersten durchstanden habt, schaut weiter :big_smile:

    .... das muss auch nicht unbedingt am Film selbst liegen, sondern an einer gewissen "Einarbeitungszeit". War bei mi jedenfalls so - als jemand vollkommen ohne Fantasy-Vorbildung.

    Ich konnte lange mit HdR nichts anfangen (Buch immer wieder nach 50 Seiten abgebrochen) und fand auch im Kino den ersten Teil ziemlich langweilig.

    Dann doch irgendwie mit meiner Frau an die Bücher und in den zweiten Teil "geraten" ... und da hat es mich/uns langsam gepackt.

    Und ich fand den ersten Teil plötzlich überhaupt nicht mehr langweilig.

    Ist ein wenig wie Bibel: Man muss erstmal "reinkommen" und Flow und Perspektive entwickeln - kann man nicht so lesen wie andere Bücher. :byebye:


    Luther das gleiche Spiel.

    Ersten 2, 3 Folgen gefielen, dann wurde es schnell stereotyp und langweilig.

    Serie beginnt, der Mord passiert, 10 Minuten später haben die Ermittler bereits Erkenntnisse, wo nur der Geier weiß woher diese stammen.

    ...

    Mir scheint, wir ticken diesbzgl. ziemlich ähnlich.:sbier:

    Was hindert Dich daran? Gerade Deine Einschätzung zum Film würde mich besonders interessieren.

    Erstmal gut 250 andere ungesehene Filme in meiner Sammlung....:rofl:

    ... und dazu kommt, dass mir Dramen oft "auf den Magen schlagen". Damit meine ich nicht, dass ich prinzipiell keine Dramen mag - ich habe einige sehr "schöne" gesehen. Aber ich vertrage sie nur in sehr niedrigen Dosen.

    (Danach erstmal mit Resident Evil nachspülen ;-) ).

    ...und nicht nur das. Ich finde es wichtig, dass die Serie eine Geschichte erzählt, wo die Folgen/Staffeln aufeinander aufbauen und irgendwann auch ein Ende hat. Nur sehr wenige Serien erfüllen überhaupt dieses Kriterium, und halten das Niveau auch bis zum Ende - selbst wenn einem der Schluss nicht gefällt...

    ...

    Deshalb misstraue ich auch Serien, die das über mehrere Staffeln hinweg versuchen. Dazu habe ich zu oft erlebt, dass das eben nicht gelingt - wobei ich durchaus glauben mag, dass GoT hier die Ausnahme ist.


    Ich bevorzuge da Serien, die entweder innerhalb der Staffeln abschließen (z.B. den von Taxidriver Genannten) oder so "Back-To-Zero"-Serien wie King Of Queens.


    Einen ganz guten Mittelweg finde bei Dexter (durchgehendes Thema aber jede Serie eine "neuer Fall, der abgeschlossen wird) und Big-Bang (eher Back-To-Zero aber mit gut dosierten Min-Weiterentwicklungen über 12 Staffeln).


    Gruß


    Simon2

    Du irrst, darum dass ein oder kein Happy End gibt geht es dabei nicht.....

    Sehr gut.

    Wie gesagt: Ich kenne weder den Film noch sein Ende.

    (und da ich Spoiler sehr ärgerlich finde, finde ich auch deine Zurückhaltung sehr gut)


    ...Ein " gutes " Drama hat selten ein Happy End im Übrigen.

    Eben. ;-)

    Ich lese halt bisweilen bei Dramen ein Loblied auf "... das unerwartete..." Ende (wenn das Ganze "Böse" ausgeht) und das empfinde ich eben anders. War hier ein Schuss in Blaue, der halt daneben gegangen ist.:sbier:

    Der Begriff des Drama impliziert erstmal weder happy end, noch das Scheitern des Helden...

    Stimmt ... aber es gibt eine statistische Korrelation in der Realität. ;-)

    ...Der (durchaus von vielen als unbefriedigend empfundene) Schluss kam zwar überraschend, aber im Nachhinein betrachtet ist er konsequent...

    Ich kenne den Film nicht, aber es klingt nach einem "Nicht-Happy-End" ... und ehrlich: Wem das bei einem Drama überrascht, hat noch nicht viele gesehen. ;-)


    (es gibt inzwischen Genres, die haben die Konvention diesbezgl. schon umgedreht ;-) Bei Horrofilmen gibt's ja inzwischen auch deutlich mehr, die "böse" enden .... stört mich nicht, aber weder "schockt" es mich inzwischen noch, noch vergebe ich besonderes Lob für "Konsequenz". ;-)).

    Ich muss gestehen, dass das eine der "prominenten" Serien ist, die ich noch nicht gesehen habe.

    Nicht hilfreich ist, dass es schon 8 Staffeln und auf UHD gibt. Irgendwie widerstrebt es mir, dann nur einen Teil oder "nur" Bluray zu kaufen .. gleichzeitig aber auch, 170 Ocken auszugeben, wo ich noch nicht weiß, ob es mir gefällt. :-)


    Bei der 30%-MM-Aktion wäre ich dabei gewesen (wenn nicht sofort ausverkauft).

    Kommt vielleicht wieder mal.

    Sorry für das Off-Topic, aber das interessiert mich jetzt mal: Wie machen die "Nicht-O-Ton-Schauer" eigentlich mit Youtube?

    Gerade da gibt's doch sehr viel an Reviews (Filme, Hardware,...), Installation/Benutzung, Bildung, etc. und auch Unterhaltung in Englisch?

    Ich habe mal meine Youtube-Chronik überflogen und auf 2 deutsche Channels (Robert Hofmann & Just a kid from Germany) kamen massig englische/amerikanische:

    Chris Stuckmann, Jeremy Jahns, Mark Kermode, Fanboy Flicks, GoodBadFlicks, Spare Change, Stephen Colbert, Trevor Noah, John Oliver, Ordinary Things, Science Clic, Louis CK, Jason Sadites, BBallBreakdown, .... selbst die dt. Physikerin Sabine Hossenfelder macht alles auf Englisch.

    Vielleicht habe ich "die guten Deutschen" nur noch nicht gefunden (weil ich eben in einer Englisch-Bubble lebe), aber ohne Englisch wäre Youtube (und Internet überhaupt) für mich deutlich ärmer.

    ...

    Ich las: "schaue ich mir in der Regel alle zwei Tage an" ...

    und dachte "Reschpekt!" ...

    ....

    Ich habe das sogar bei den ersten dreimal Lesen so verstanden und konnte es nicht glauben (zurecht, wie sich beim 4. Mal rausstellte ;-) )


    Nicht nur da, eigentlich überall.

    Das stimmt, aber bei so Militärfilmen ist es oft notwendiger für das Verständnis.
    Aber mit der Zeit kommt man auch da dahinter.

    BLADE 4K


    ...teilweise wirklich ziemlich blöd und die Intelligenz beleidigend unlogisch.

    Habe das wohl vor rund 20 Jahren nicht wahrnehmen wollen....

    ...

    Ja, das kenne ich - auch, wenn es bei mir andere Punkte sind (und die bei Blade nicht besonders getriggert werden).

    Manchmal fängt einem ein bestimmtes Muster bei Filmen an, als unlogisch aufzufallen und der "Suspense of Disbelieve" funktioniert einfach nicht mehr.

    Das nimmt dann allen Filmen, die dieses Muster benutzen, einiges an Erlebnisqualität.

    Bei mir sind die Klassiker (Spoiler für die, die sich ihren "Suspense ..." behalten wollen ;-) )


    Da die alle bei Blade nicht tangiert werden, kann ich den reuelos genießen. :dancewithme

    ...Einfacher fällt mir das bei britischen Filmen, die sprechen einfach deutlicher für mein Schul-Englisch....

    ... solange es keine von Guy Ritchie sind.:rofl:

    Die britischen liebe allein schon wegen der Akzente ("Hollywood-Englisch" ist ja inzwischen extrem glattgebügelt und viele amerikanische Akzente finde ich einfach nicht "schön").

    Ganz toll: Harry Potter. :sweet_kiss::sweet_kiss::sweet_kiss:


    Ich schaue inzwischen alles auf Englisch und ohne UTs. Ist einfach Gewöhnungssache und über die Jahre so entstanden.

    Haarig ist es bisweilen mit Fachvokabular: Gerade die Amerikaner verwenden viel

    - Abkürzungen bei Militär,

    - Namen (Gesetzgeber, Beteiligte von Gerichtsverfahren, ..) bei Jura,

    - Formularbezeichnungen bei Verwaltung und

    - bei Politik kommen oft alle o.g. zusammen (ganz zu schweigen von Institutionen/Verfahren/Positionen/..., die es bei uns gar nicht gibt).

    Da spule ich kurz zurück und schaue mir das nochmal mit UTs an ... WENN es denn nur 1-2mal im Film ist.

    Wird's zuviel, schalte ich die UTs dauerhaft an. Aber das passiert höchstens bei 5-10% der Filme, die ich schaue.


    Netter Nebeneffekt: "Man lernt für's Leben." ;-)



    Gruß


    Simon2