Posts by Moe

    Weil es aus meiner Sicht sicherstellt, dass der PJ maximal kalte Luft ansaugt und maximal warme abgesaugt wird. Es geht natürlich auch ohne, aber ohne wird ein Teil der frischen Luft einfach am PJ vorbei geleitet und somit Potential verschenkt den PJ zu kühlen. Am Ende führen viele Wege nach Rom.

    Ja das ist verständlich, in der Hushbox gibt es jedoch die Möglichkeit noch informationsreichere Messungen durchzuführen. Da die Abluftkammer getrennt von der Zuluft sein sollte, muss eine Wärmestau ausganggseitig überwacht werden. Das machst du in deinem Fall ja indirekt ebenso, wäre in anderen Fällen aber nicht gegeben.

    Ich finde den Auslass sinnvoller. Da doch interessanter ist wie stark die Temperatur erwärmt wird. Siehe doch meinen Fall. An der Ansaugtemperatur hat sich nichts verändert. Die Abluft ist um 10° gesunken, nachdem ich das untere Gitter mit an die hintere Kammer angekoppelt habe. Das wäre in der Ansaugluft nie aufgefallen.

    Smoothing kannst du ruhig für die Ankopplung des Subs auf 1/3 lassen, sonst sieht man das nicht gut.


    Ziel ist nun, dass du in diesem Bereich:



    Sobald Main und Sub laufen überall mehr Pegel hast, als wenn einer der Speaker einzeln laufen. Aktuell hast du das nur partiell (grün) und an einigen Stellen Auslöschungen (rot) entweder weil die Flanken nicht ausreichend symmetrisch verlaufen und dadurch die Phase lokal stärker dreht oder weil die Laufzeit einfach nicht optimal passt.



    Nun kommen die Subs also zwar zeitgleich an, aber die Phasenverläufe passen nicht für eine vollständige Addition. Bei 100Hz fehlt Druck. Du veränderst nun also die Laufzeit in 50cm Schritten (ruhig +/- 2 oder 3m) bis du eine oder mehrere Punkte findest, wo es die breitbandigste Addition gibt (daher auch ruhig bei 1/3 bleiben, bei den Peaks kann man das nicht gut einschätzen). Du wirst dabei unter Umständen merken, dass sich bei manchen Veränderungen kaum Unterschiede einstellen. Daher mache ich das immer mit einem verpolten Zweig und suche die maximale Subtraktion. Dort gibt es viel weniger Spielraum. Wenn du einen oder mehrere findest, kreist du diesen ein (+/- 25cm) dann noch feiner usw.

    Guten Morgen Norman. Skaliere die Lautstärke mal bitte von 20 bis 80dB, dann kann ich da besser drin zeichnen, weil man den Übergang besser sieht um dir einige Aspekte daran zu erläutern. Auch gerne in einem separaten Plot nur eine einzelne Messung des Main als small ohne Sub. Hier sieht man wirklich optimal die üblichen Probleme die sich so ergeben.

    Im Fenster "All SPL" gehst du oben rechts auf "Control" dort kannst du von "no smoothing" auf 1/6 oder 1/3 Oktave Glättung umstellen. Da sieht alles etwas "schöner" aus und fällt zum ANfang leichter sich auf das wesentliche zu konzentrieren, da nicht alles so verzappelt ist.

    Das ist alles etwas unübersichtlich Norman. Bitte wirklich wie beschrieben. Der LFE wird nicht mehr separat angesteuert!


    Messung 1: Main small (Sub deaktiviert)

    Messung 2: Main small (Sub an, Main aus)

    Messung 3: Main small + Sub an

    Messung 4: Main small + Sub an, einer der beiden invertiert.


    Bitte auch entsprechend skaliert. LFE interessiert an diesem Punkt nicht mehr, es geht rein um die Addition des Subs zu dem jeweiligen Lautsprecher. Das könnte dann z.B. ohne die vierte Messung so aussehen so aussehen:



    Im Idealfall zeigt Messung 4 im Übergangsbereich einen vollständigen Einbruch. Einfacher tust du dich für den Anfang evtl. auch mit einer Glättung von 1/3.

    Bei dieser Messung müssen die Mains wieder auf Small, entschuldige. Bezüglich der Differenz des Subs empfinde ich das als völlig plausible Größenordnung. Du kannst auch gern oben genannte 4 Messunngen durchführen. Danach die Laufzeit mal verändern und dann Messung 3 und 4 wiederholen. Dort machen wir dann eh weiter mit Optimierung der Laufzeit, nur nicht in so einem großen Step auf einen Sprung.

    Naja, ein 38er bündelt ab 400Hz. Also muss der MT und HT passend sein. Also ist das Abstrahlverhalten relativ eng. Klar, ich könnte tiefer trennen, aber welchen MT und HT möchte man dann einsetzen, damit es breiter wird? Man könte eine Fullrangebox bauen mit einem 38er, der sehr tief getrennt wird und dann sowas wie die b250 oder b300 oben drauf setzen. Aber das erscheint mir auch nciht so in unser Konzept rein zu passen.

    Das macht aus meiner Sicht wirklich keinen Sinn, wenn dann mit dem B200 um Mittelhochton überall identisch zu haben. Aktuell trenne ich den TMT akustisch ja auch bei 120Hz, aber da geht der PA-typische Antritt einfach verloren. Wenn ich mir zudem die Loudnesskurven und Bassregler anschauen, starten die alle so bei 300-350Hz. Da ließe sich die Tonalität mit einer höheren Trennung auch viel leichter über den Pegel des TMT einstellen. Solch ein Setting habe ich für meinen Lautsprecher mit entwickelt, bin aber bisher noch nicht zum Hörvergleich gekommen.

    Ja aus reiner Vernunftssicht spricht da wenig für, habe ja 8" und 10" hier um beides zu testen. Aber wenn man schon in der utneren Ebene nur 15" Kickbässe verwendet (was ja bei der B500 der Fall ist), finde ich einen 8" an der Decke irgendwie so "popelig". Ich denke da gäbe es einige die das "mental" ebenso wahrnehmen. Zudem gibt es ja doch ab und an auch hohe Kinos hier, da hätte es den Vorteil weniger an der Seitenwand zu reflektieren. Aber ich verstehe die fehlende "Notwendigkeit", wenn man davon bei dem Hobby überhaupt reden kann (wie eigentlich bei jedem Hobby).

    Sieht doch gut aus. Noch schön Platz-Potenzial überall. Ich denke das Basotect macht dort nicht den schlechtesten Job. Gerade dann mit der Reflexion der Leinwand.

    Gerade für kleinere Abstände ist der B250 da aber ja sogar etwas vorteilhafter im Abstrahlverhalten, als der B300. Das finde ich gut und insgesamt sehr stimmig, dass die zunehmend größeren Speaker mehr Pegel und mehr Bündelung bieten. :thumbup:

    Das passt schon auf normal. Ich hätte eher erwartet, dass der braune der LFE ist. Dann lass vorne normal und hinten invertiert. Klick mal genau auf die Spitze vom blauen und auf die Spitze des braunen Impulses und lies die Zeiten ab. Dann verzögerst du blau um diese Differenz.



    Dann machst du folgende Messungen:


    Main (Sub aus)

    Main (Main aus, Sub an)

    Main (beide an)

    Main (beide an, Main oder Sub invertiert)


    und zeigst alle 4 Frequenzgänge in einem Plot.


    Ergänzung: 20-500Hz reicht im Normalfall dafür locker aus