Beiträge von ANDY_Cres

    Nabend,


    Vorschlag 2:zwinker2:



    Die Tür sollte dann allerdings um 180 gedreht verbaut werden, so das diese nach außen aufgeht (machbar da links Anschlag bleibt)

    Abstand dann 1 Reihe 1:1.

    Sitze einmal skizziert, damit man eine Größenvorstellung hat. Abstand 75 cm zueinander ist noch gut.

    Alles sehr symmetrisch aufgebaut, auch der Platz nach hinten (Rückwand) beträgt 75 cm, dito auch die Podeststufen Breite 75 cm (Stufen gehen unter Absorber). Und auch die Rückwand mit 75 cm Tiefe (ggf. auch ein SBA machbar so, Dämmung hinten aber auch sinnvoll bei DBA).


    ANDY

    Edit: zu Mankra. Genauso sehe ich das auch. ZB zum Freya habe ich gehört, wenn man auf Standbild schwarz stellt ist es grau. Sobald aber ein leuchtender Bildinhalt in einem sonst komplett schwarzen Bild auftaucht ist das Gefühl vorbei. Die menschliche Iris wird ordentlich verkleinert wenn der seine 7500lm auf die LW schießt. Da ist das schwarz dann plötzlich wie auf dem OLED.

    Hallo,


    aus einem eher grau wird kein OLED/LED VW schwarz, da muss man schon nichts "schön" schreiben.:zwinker2:

    Aber die bessere Signalverarbeitung (insbesondere in der Graubalance) mit der höheren Helligkeit, dem deutlich höheren Ansikontrast, schafft es, auch aus ca. 5000:1 on/off Kontrast, ein schärferes und ein insges. brillanteres Bild zu Tage zu fördern. Aber die LW sollte unter 1.0 Gain dabei haben und der Raum natürlich Restlicht optimiert sein.


    Trotzdem könnte das bessere differenzierte Schwarz (auf DLP Seite) nicht absolut dunkel genug sein, für den Enduser. Daher die Haupt Priorität liegt einfach anders. Dann wird die Sichtweise (trotz der anderen Vorteile) nicht zur Überzeugung führen, das ist genau mein Bild.:)


    ANDY

    Mahlzeit,


    die Einheit "Nit" ist unabhängig zur Fläche.

    Daher 1000 Nit sind 1000 Nit, egal ob auf 1 oder 10 qm Fläche.


    Die Belichtungsstärke (lux) ist flächenabhängig (daher reine Empfangsgröße).


    Lumen spezifiziert den Lichtstrom (auch die Lichtstärke Nit, cd/qm), aber nur über den Raumwinkel.

    Somit fiktiver Wert

    1lm = 1s x cd

    1sr = 1x m2/m2 = Fläche/Radius x2

    1cd = 1x lm/sr

    m2 = Quadratmeter


    Insofern lassen sich Lux nicht einfach auf cd/qm (Nit) umrechnen.

    Nur ist der Teilungsfaktor ein Erfahrungswert (/3,1). Insofern was ist daran falsch ?


    Falsch war mein Rechnung zuvor, ich hätte statt 2000 Lumen (auf 1 qm Fläche, daher 2000 Lux) in Nit angeben müssen (ergo um ca. 645 Nit) und das dann teilen sollen.


    So oder so ist ein Wert in Lumen daher abhängig zur Fläche im Grundsatz, daher sollte das eben in Nit angegeben werden.

    Vielleicht ist es jetzt klarer.


    ANDY

    Ich hab mir den Sim2 Nero 4S, den Sim2 Crystal 4 SH, Barco Bragi CS und Barco Freya, ILEP X7 innerhalb weniger Tage angesehen.

    Vielleicht findest Du Zeit, an anderer im HKV Deine Eindrücke des Vergleichs etwas weiter ausführen. Gerade der ILEP ist ja vorsichtig ausgedrückt in Freier Wildbahn eher selten zu beobachten.


    Mahlzeit,


    wobei da mal eben eine hohe Spreizung der Kosten gegeben wäre (von ca. 15 t€ zu knapp über 100 t€ UVP).:zwinker2:

    Insofern ist es dann die Frage wofür dann der Projektor wirklich eingesetzt wird (Raum, Bildbreite, Anspruch usw.) ?


    Die Sim Geräte sind sehr sehr gut für 1 Chip Geräte , was Farben, guter Kontrast und auch Schärfe angeht.

    Gerade in Punkto Schärfe ist das nicht mit SXRD/Dila/Lcos zu vergleichen.

    Daher je größer das Bild, desto besser sind (Schärfe) beste 1 Chip oder eben 3 Chip DLP Projektoren.


    Ein Bragi hat den Vorteil mit der CS Optik bis zu 5K (wobbel Auflösung) und der genialen Geometrie Korrektur Möglichkeiten.

    Daher das Teil könnte egal aufgestellt werden auch hinten links im Raum und trotzdem passt es mit dem Bild (ohne Bildeinbußen).

    Der DCI 3 Chip DLP Freya macht hingegen nochmal mehr nativ Schärfe und mit RGB Farben schon sehr sehr genial im Farbpunsch.

    Natürlich auch immer mehr Licht an Bord, was mehr Bildbreite optimaler ausleuchten kann.

    Und der DCI "Kollege" kann mit extra Credit und Budget einen "original" Kinofilm Einstieg bedeuten. Daher man kann Kinofilme parallel zur echten Kinoeröffnung sehen.

    Und der Ilep macht nochmal minimal bessere Farben, ist dabei sehr kompakt mit untersch. Lichtleistungen und der Option PJ Kopf und Laser Engine getrennt zu verbauen (Stichwort Lautstärke).

    Und ist der einzigste mit dynamischer Laser Kontrastregelung im 3 Chip DLP Bereich.


    Im Fazit sehr unterschiedliche Geräte für unterschiedliche Anwendungen, wo jeder User andere Schwerpunkte haben wird.:)


    ANDY

    In der Preisklasse wäre der „Gegner“ dann ja der Barco Bragi. Auch bei geshiftetem 4K

    Nabend,


    da wäre auch noch ein Christie 4K HS-7 oder 4K HS-10 in der Range (letzterer liegt UVP ca. 33 t€, der Andere ist da etwas günstiger).

    Mit viel mehr Licht.


    ANDY

    Nabend,


    das Holz bringt mehr Wärme rein und wirkt edler.

    Es darf nur nicht zu hell werden, ggf. etwas dunkler, als im Rendering.


    Die Bilder seitlich sind ja schon sehr "uni", insofern beißt sich das (IMO) nicht.


    Finde ich auch nochmal besser.


    ANDY

    Hallo,


    ich würde das 3 lagig umsetzen.

    Daher 1x Diamant und 2x Silent pro Seite.

    Und das dann mit min 100 mm Dämmung (6000 kcal) dazwischen.

    Dazu das Profil umlaufend auch auf 2x Silentstreifen verbauen zzgl. das blaue Dichtzeug (komm nicht drauf ist auch von Knauf).


    Damit ist eine sehr gute Schalldämmung gegeben (um 65 DB glaube ich).


    noch besser für den Bassbereich (geht deutlich tiefer)

    Wand 6 lagig aufbauen (Dicke gesamt ca. 265 mm)


    Silent/Diamand/Profil 80 mm + Dämmung 80 mm 6000 kcal/Diamant/Silent/Profil 100 mm + Dämmung 100 mm 3000 kcal/Diamant/Silent


    ANDY

    Latenight



    Da ich von Natur aus 0% Neid empfinde, freue ich mich umsosehr dass wenn jemand diese Möglichkeiten und Know-how besitzt, auch umsetzt was derjenige sich vorstellt bzw träumt.

    Nabend,


    Klasse Einstellung...:thumbup:

    Die LED Module die Andy einsetzt werde ich mir auch genauer ansehen inwieweit sie für mein kommendes Projekt sich integrieren lassen. (jedenfalls sieht es in VR beeindruckend aus)

    Die LED Streifen bzw Tubes würde ich jedenfalls in DMX ausführen um zB Regenartige als auch Wellenartige Simulationen zu gestalten.

    Du kannst auch gern mal vorbei kommen, wenn das fertig ist.:zwinker2:

    LED Videostreifen lassen sich allerdings einfacher mit Content ansteuern. Für DMX muss immer alles programmiert werden, wenn das nicht über eine Live Event "Engine" angesteuert wird.


    ANDY

    Man muß das Geld ausgeben so lange man noch was dafür bekommt!

    Danke auch für die ausführliche Antwort. Vielleicht sehe ich das ja in einem Deiner Videos auch mal die Bewegung im Original. :think:
    Hier suche ich auch noch nach einer Lösung zwischen der Bar und dem Kino. Das soll mit einem Industrielook wie bei einem Schiffscontainer ausgeführt werden. :sbier:

    Hallo,


    ja der erste Satz spricht Bände.:sbier:


    Sehr gute Idee mit dem Industrielook , das wird Klasse aussehen, da bin ich auch gespannt.:zwinker2:


    ANDY


    PS

    Tür Umsetzung schicke ich dir einmal den Typ, wenn ich das hier finde.

    So nebenbei, solltest du solch eine Simulation öfter machen, guck dir die App "Virtual Desktop" mal an.

    Diese bietet im Rahmen des SteamVR Virtuelle Umgebungen die zB Kinos und Heinmkinos. Die Leinwand ist dann das Desktop.

    Darüber sitzt man in einem Virtuellen Raum (voll ausgestattet, zB dimmen bei nicht bewegen der Maus die Wandlampen automatisch runter)

    Man kann so tatsächlich ganze Filme gucken. Auch curved screens sind machbar. zB sitzt man in 5m Entfernung vor eine 7m curved LW. (die Biegung kann man selbst definieren)

    Ja das haben mir meine Mitarbeiter auch schon gezeigt, da kann man sich ganze virtuelle Traum Kinos einrichten.:zwinker2:

    Und dann schaut man mit anderen virtuell diese Filme inkl. Handy und Pop Corn Störer.:big_smile:


    ANDY

    Sehr beeindruckend:respect:

    Ja Danke.:sbier:

    Was mich interessiert, wie hier die Planung bezüglich Längst-/ Quer-/ und Vertikalmoden geplant bzw. schon umgesetzt ist.

    Der Raum ist ja an sich schon groß dimensioniert, aber immer noch weit davon entfernt, dass Frequenzen bis 20Hz im den Raum passen, sprich mindestens 17m in einer Dimension.

    Bezüglich der Platten-/Folienschwinger hattest du ja erwähnt, dass diese unterschiedlich abgestimmt sind. Ich gehe davon aus, dass es sich um zwei verschieden abgestimmte Modelle handelt, wie durch die unterschiedlichen Membranen und Tiefen zu sehen ist.

    Die Längstmoden beziehen sich in deinem Fall ja etwa auf 17Hz, 34Hz und 51Hz.

    Sind die Module auf 34Hz und 51Hz abgestimmt?

    Ja das ist richtig und kommt ungefähr hin (17, 34, 51 und 68, 85 Hz) sind Längsmoden.

    Und darauf ist der Raum und die Plattenabsorber auch abgestimmt. Sogar die 17 Hz kann ich noch um ca. 10 DB absenken (treffen).

    Letzteres haben die Absorber Tiefen von ca. 45 - 115 cm.


    Die 17Hz Mode wird ja im Infraschall nicht wirklich stören, eher im Gegenteil. Weiterhin währe dies ja mit einem PR nicht wirklich realisierbar, weil Membran zu schwer und kaum noch Biegewellen möglich.

    Somit wäre das Thema Längstmoden ja soweit geklärt, aber wie sieht es hier mit den Quer- und Vertikalmoden aus?

    Die Membranen wiegen 3,9 , 2, 3 und 1,0 kg, daher das ist noch OK. Mehr als diese ca. 4kg sollte man wohl nicht umsetzen.

    Da hier kein Sub Array mit einer Anordnung zur Eliminierung dieser Moden eingesetzt wird und zusätzlich Full Range Fronts, vermisse ich hier bis jetzt Absorbtive Maßnahmen, bis auf etwas Poröses Material an den Seiten, was für die Quermoden von 21Hz, 42Hz und 64Hz nicht dick genug scheint. Die 21Hz jetzt vielleicht mal außer Acht gelassen.

    Wie dick sind hier die Seiten bedämpft?

    Kann ich so schlecht einschätzen.

    Doch auch die Seiten bekommen noch teils Plattenabsorber, in Kombination mit Lochplatten usw.

    Der Aufbau liegt auch dort zwischen 25 - 50 cm in der Tiefe.

    (Quer = ca. 21, 42, 64, 85 Hz). Wobei die 21 Hz in der Tat nicht berücksichtigt sind (auch nicht notwendig dort, da die tiefen Absorber bereits in den Ecken sind + auf die Ecken Seitenflächen treffen).

    Bedenke die Decke ist sehr fett aufgebaut (Absorber) + das Podest bekommt extrem viel Absorption, weil das Volumen der Podeste ist sehr groß.

    Andy, dass ist meine persönliche Interesse und keine Intention dir irgendwas madig zu reden:sbier:

    Kein Problem, gern fragen.:zwinker2:

    Apropos Fragen, damit die entspr. RT 60 erreicht wird im Raum, sind ca. 210 qm Equivalente Absorptionsfläche erforderlich.

    Und das ist ebenso erreicht dann.

    Insgesamt werden dann wohl ca. 90 m3 Dämm Material verbaut sein, das sind ca. 1,5x 14 m Sattelschlepper LKW Ladungen:big_smile:


    ANDY

    Habe mir das Video auch angeschaut. Das ist schon der Wahnsinn und das maximal technisch machbare was Du hier realisierst. :respect:


    Was mich interessiert. Hast Du Infos darüber wie das mit der Schiebetüre realisiert wird. Von innen sieht das in der Animation ja komplett geschlossen aus. Wohin verschwinden die Akustikelemente der Wände wenn die Türe zur Seite aufgeht? Ist das ein spezieller Beschlag bzw. Mechanismus?

    Hallo,


    Danke dafür, aber du bist ja auch im Neubau (mit der tollen Aussicht:thumbup: und mehr Sonne).


    Es sind immer zwei Türen. Die dickeren, die dann immer manuell in die Vorräume geöffnet werden.

    Dann die elektrische Schiebetüren mit relativ schnellem Antrieb (ähnlich Star Trek:big_smile:).

    Der Rahmen und die Akustik (soweit noch in der Dicke möglich) fahren dann hintere das andere Rahmenelement mit wieder Akustik.

    An der Stelle wird der Abstand zur Wand größer (ich glaube um 50 cm Tiefe), damit das so in Kombination funktioniert.

    Zumal ja auch 1000 mm Höhe vom LED Videowall Element mit zur Seite fahren muss.

    Das ist schon etwas aufwendiger dort die Mechanik, was über Schienen oberhalb und im Boden läuft, damit es wirklich fest stabil laufen kann (auch mit der Geschwindigkeit). Mechanik ist ein Linearsystem aber in schneller.


    Und was an der Stelle an der Schiebetür an Akustik fehlt (Tiefe), wird über die andere Tür kompensiert, da ist dann der Restaufbau drauf.

    Im Prinzip dann im Aufbau nicht anders als ohne Türfunktion.


    ANDY

    Hallo,


    Ja Danke.:sbier:

    Da sind auch 8K VR Daten dabei gewesen. Hast du diese auch gesehen ? Es braucht schon 8K damit es mehr im Detail rüberkommt.

    Aber die Brille muss dann auch 8K können, erst dann siehst du noch mehr.


    Bei den 360 Grad (das macht ja YouTube aus den VR Dateien) ist es richtig, da wirkt der Raum immer kleiner, was an den Perspektiven liegt, auch was die Weitwinkelobjektive (virtuell) bei Cinema 4D geschuldet ist. Es verzerrt mehr in der räumlichen Wirkung.

    Über die VR Brille ist der Raumeindruck allerdings schon sehr nahe am Original.


    ANDY

    Edit:

    Die LED-Platten als „Bild-Erweiterung“ finde ich extrem cool. Wenn man eine „normale“ UHD-Blu-ray schaut, was ist dann darauf zu sehen?

    Hallo,


    Nichts :big_smile:

    Nein war nur Spaß, du skalierst den Film (eine mögl. Variante) etwas anders auf die Systeme (Front + Seite). Daher du nimmst eine anderen Ausschnitt aus den Film, damit wird der Ausschnitt breiter und wird dann auf Front + Seite verteilt. Damit wird die Verteilung auf die Seite ähnlich ILS (Lumagen + Envy) noch zusätzlich gestreckt. Zusätzlich nimmst du im oberen Teil vom Film einen Ausschnittbereich, den du dann in ähnlicher Form an die Deckenmodule bringst.

    Dort wird dann etwas weiter gestreckt.

    In dieser Variante geht dann natürlich etwas Bild (oben + unten...eher unten, je nach Ausschnitt) verloren.


    Andere Option ist nur aus den seitlichen Bereichen eine Bildanteil zu verwenden und dann auf die Seiten + Decke zu verteilen/strecken.

    Oder eine Kombination dann aus beiden Varianten.

    Man kann den seitlichen Bereich auch leicht zum Schluß auf schwarz blenden (soften usw.)


    Im Fazit werden wir sicher noch weitere Optionen ausarbeiten (man muss das zudem auch live an den Systemen ausprobieren/optimieren/lernen).

    Eine weitere Variante ist dann allerdings (IMO) die Königslösung.

    Wir produzieren zusätzliche Effekte für den Film (ohne Rechte vom Original Film zu verletzen) damit werden die anderen LED Flächen nur zum Teil mit Content angesteuert.

    Damit entsteht exakt die Zusatz Immersion, denn man vermutet so etwas nicht im Vorfeld und damit bleibt auch der Hauptteil vom Film da wo er normal hingehört...im Frontbereich.


    Ein Option ist später auch eine Art "Content Paket" zu den Systemen anzubieten, als Abo oder ähnliches.

    Das werden wir noch im Laufe der Zeit Schritt für Schritt ausarbeiten.


    Daher es gibt viele Möglichkeiten und ich habe natürlich viele weitere Ideen...:big_smile:


    ANDY