Teufel 8K "Wohnzimmer" 5.2.5 in 4D

  • Wenn das Geldbäumchen etwas wächst, werde ich hoffentlich zeitnah einen Shaker bzw. Körperschallwandler unter beiden Sofas verbauen.


    Die Komponenten möchte ich wie folgt zusammenstellen:



    - Dynavox Elastomerdämpfer


    - Reckhorn A410


    - Ibeam


    Ich bin voller Vorfreude und riesig auf das Ergebnis gespannt. Gerne werde ich hier mit vielen Bildern berichten und versuchen, meine Eindrücke so gut wie möglich wieder zugeben.

    Zunächst suche ich im Wohnzimmer einen geeigneten Platz für den Reckhorn Verstärker. Denn er ist zu schön, um ihn irgendwo zu verstecken. Er soll sichtbar sein ABER sich dennoch in das Wohnzimmer integrieren, ohne auffällig zu sein.

  • Kunstball

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  • Wenn das Geldbäumchen etwas wächst, werde ich hoffentlich zeitnah einen Shaker bzw. Körperschallwandler unter beiden Sofas verbauen.

    Wenn Du nicht zu lange warten möchtest, dann nimm doch einfach alles von Reckhorn.

    Den A410 und zwei BS-200i https://reckhorn.com/products/a-410-bs-200i

    4 Elastomerdämpfer liegen jedem BS-200i bei und wenn die nicht reichen bestellst Du einfach noch ein paar mehr https://reckhorn.com/products/g-35


    Alles was Du dann noch benötigst sind die Anschlusskabel und schon kanns losgehen.

    …, aber der Schwarzwert!



    auch gewerblich als Tischlerei "Holzwerkstatt" unterwegs

  • Ich danke Dir. Möchte aber definitiv den Ibeam haben, da er baulich bedingt andere Reaktions- und Abklingzeiten haben soll und dadurch auch zusätzlich für Musik besser geeignet ist.


    Das mit den beiliegenden Dämpfern ist auf jeden Fall gut, doch ich habe bereits Welche bestellt, die zudem nur 10mm hochbauen.

  • Bis die 4D Hardware da ist, werde ich mit einigen Vorarbeiten beginnen.


    Der Blick unter das Sofa zeigt, wo die 18mm Multiplex Platte hinkommen wird. Ich werde diese direkt im Sofa verbauen. Das Gestell bietet hier eine gute Möglichkeit. Die Maße sind genommen und der Ibeam verrichtet künftig die Arbeit parallel zur Sitzfläche.


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    Der Verstärker ist mit 42,5cm Breite exakt so breit wie der kleine Schrank in der Ecke. Den werde ich unterhalb der oberen Tür auseinander sägen. Die Schnittstellen werden Abschlussbretter bilden, die exakt so wie die "Krone" bzw. Kranzabschlußleiste an der Oberseite aussehen.


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    Zwischen den auseinander getrennten Teilen wird dann der A410 Verstärker verbaut, die Kabelführung versteckt.


    Der obere Schrank, samt Türe, wird dann direkt an die Wand geschraubt. Optisch sieht es später so aus, als ob es immernoch eine einheitliche, einzelne Möbelgarnitur ist.

  • Vielen Dank!


    Der Erfolg wird sich hoffentlich so zeigen, wie ich es mir wünsche. Im Kopf alles durchspielen und verschiedene Möglichkeiten der Plazierung abwägen, bereitet mir jetzt ebensolche Freude.


    Auch wenn es zunächst nur das Mono Chinchkabel ist, welches im Briefkasten war. Die Länge mit 1,50m ist keinen cm zuviel und die Silikonfüße zum entkoppeln beider Sofas haben nun auch Einzug gehalten.


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    Die Montageplatte aus 18mm Multiplex-Birke habe ich, zusätzlich mit Montagekleber, bereits im Inneren des Sofa geschraubt.


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    Als nächstes geht es dann an das Zerlegen des Schrank, welcher neue Kranzleisten bekommt, die mit dem Reckhorn 410 einheitlich im Maß sind.

  • Vom Posteingang in das Wohnzimmer. Das Auspacken hat Freude gemacht und die Installation war selbst für mich umsetzbar.


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    Den Ibeam habe ich zunächst mittig auf die Platte unter das Sofa verschraubt.


    Den Schrank habe ich direkt über dem Schieber auseinander gesägt.

    Die Sägestellen habe ich mit zwei Platten, welche ich vorher zurecht gesägt hatte, verschlossen.


    Auf dem unteren Teil des Schrankes steht nun der Verstärker. Der obere Teil des Schrank ist komplett an die Wand geschraubt. Er "schwebt" sozusagen über dem A-410.


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    Das Ziel, dass der Reckhorn nicht versteckt ist, sondern sichtbar präsentiert wird, konnte ich dadurch umsetzen.

    Er trägt nicht auf und fügt sich erstaunlich gut in unser Wohnzimmer ein, ohne heraus zu stechen.


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    Ich bin optisch mit dem Resultat wirklich sehr zufrieden. Flüchtig betrachtet fällt der Umbau kaum auf, ich freu mich!


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    Aus Gründen kann ich leider erst in einigen Tagen eine akustische Probe machen.

    Ich möchte mir dafür gern Zeit nehmen und hoffe natürlich, dass der Ibeam auf der Platte bereits seine Wirkung zeigen kann. Ansonsten müsste ich weitere Anpassungen im Sofa vornehmen.

  • Nachdem der erste Reckhorn 410 ohne Subout Signal den Fi-Schutzschalter im Haus auslöste, ist nun ein neues Ersatzgerät angekommen.


    Um es vorweg zunehmen, ich habe gerade völlig neue Filme gesehen - naja, zumindest fast. Doch was dieser 4D Effekt immersiv ausmacht, ist bemerkenswert!


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    Es ist unglaublich intensiv wie Filmszenen, von tonaler Seite aus, im Körper gespürt werden. Und ja, die Betonung liegt wirklich auf "im".


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    Mit Kabeln und Multiflexplatte sind es in Summe über 600,-€ geworden. Für mich eine lohnende Investition und irgendwie ein i-Punkt in unserem Wohnzimmer.

  • Da beide Subwoofer mit den 20m² leichtes Spiel haben - und ich durch Reckhorn & Ibeam angefixt bin - wollte ich mit dem Bass generell etwas experimentieren.


    Einer meiner beiden Subwoofer ist als Downfire aktuell mit Wandmontage verbaut. Durch einfaches umschrauben ist jedoch auch ein Frontfirebetrieb möglich.


    Also habe ich das mal gemacht...


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    ...und beim Abnehmen bin ich gleich noch über die LowPass und HighPass Regler gestoßen.

    Diese waren auf 80Hz sowie 50Hz und 35Hz eingestellt, also unterschiedlich.


    Das sie idealerweise gleich eingestellt werden sollten war mir bewusst. Mit dem LowPass hatte ich zusätzlich noch einen Denkfehler.

    Der konnte durch Moe und WhysoSerious berichtigt werden. Herzlichen Dank nochmals, auch an die PN's :zwinker2: !


    HighPass und LowPass sind jetzt bei 20Hz und 200Hz, dazu beide Subwoofer identisch.


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    Nach dem erneuten Einmessen sind die Pegel um 1,5db bis 2,5db vom Denon erhöht wurden. Ich vermute, dass als Downfire einfach "mehr" zum Audyssey Mikrofon gelangte als nun mit ins Zimmer gerichteten Woofer.


    Beim anschließenden Probehören war es insgesamt leiser, aber unheimlich präzise, trocken und knackig.

    Das hat mich schon erschrocken, da ich bisher von einem guten Klang/Bassverhalten ausging. Objektiv betrachtet war es verwaschen, ungleichmäßig und subtiler.


    Ich habe die Pegel an beiden Subouts nun um je 2db erhöht und bin begeistert!

    Speziell bei dem Angriff in Dune 2, direkt nach der Szene mit der kleinen Wüstenmaus, ist meine Setup Änderung hörbar. Und das richtig! Es gibt nun deutlichere Pausen im Tieftonbereich, wo vorher fast durchgehendes Wummern war. Sehr viel direkter und irgendwie getrennter.


    Ich hätte nicht gedacht, dass sich das so auswirkt. Unglaublich, wie schnell man falsche Angewohnheiten, bezüglich des Hörens, als gut bezeichnet.

  • Projekt 'Separater Plattenspieler' startet mit einem Amp-Switch von Dynavox. Die selbe Firma von der meine Elastomer Füßchen, zum entkoppeln, unter dem Sofa sind. Und etwas Markentreue schadet nicht.


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    Der Switch soll unter die Standwaage, genau neben dem 824er Panasonic. So ist es diskret und trotzdem sichtbar.


    Das Holz wurde ausgespart, das Gerät eingelassen und noch einen identischen Porzellanknauf vorne dran geklebt. Fertig ist die neue Wohnung.


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    Ich freu mich, sieht cool aus. Bananenstecker und Kabel sind schon auf dem Weg.


    Als nächstes wird ein 'Argon SA1 MK2' Verstärker gekauft. Dieser wird dann, je nach Stellung des Switch, alleine beide Standlautsprecher mit Plattenspieler bedienen.


    Das kann man selbstverständlich ebenso mit dem Denon6800 per Zuweisung. Doch dann fährt alles hoch und ist im Betrieb, nur um Musik von Platte zu hören.

    ...Außerdem mag ich die Bastelei, haha.

  • Kommando zurück :think:. Der Amp-Switch kommt wo anders hin - aus Gründen...


    Also habe ich die Aussparung des Holzgestell wieder abgedeckt. Mit dem Farbkasten wurde ein altes Brett so bearbeitet, dass es einigermaßen dem Originallook entspricht.


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    Nach der Ofentrocknung noch schnell dran genagelt und der Deckel, samt Lampe, wieder drauf.


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    Den Amp-Switch habe ich gecleant und mit matten Schwarz aus der Spraydose behandelt. Der Porzellanknauf dar bleiben und Bananenstecker sowie eine Cinchverlängerung gab's noch im Posteingang.


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    Nächste Woche wird der Amp-Switch dann in einen Schieber verbaut. Darauf freu ich mich schon - auf's verkabeln weniger.

  • Und voran geht es in großen Schritten. Der ersehnte Verstärker ist nun da. In unpassendem Blau und dadurch passend in unser Wohnzimmer.


    Die Leistungsdaten, gepaart mit dem Preis, waren neben den wirklich kompakten Abmessungen der ausschlaggebende Punkt für dieses Modell. Ein Argon Audio SA2.

    Er gesellt sich nun auf die andere Seite des Amp-Switch und wird künftig beide Ultima40 mit reinem Stereo versorgen - ohne Subwoofer und ohne dass der Denon AVR jedesmal hochfährt, nur um Schallplatte zu hören.


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    Die restlichen Kabel werden noch angeschlossen und dann isses vollbracht.

  • Generalprobe - und so bleibt es auch. Auffällig unauffällig :dancewithme.


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    Vorerst bin ich befriedigt, doch nach dem Projekt ist vor dem Projekt, haha.

    Wenn man die Spielkonsole und TV mal außer Acht lässt, dann sind auf den 1m² mein gesamtes Setup vereint. Einigermaßen sichtbar und mit skeptischem kopfnicken meiner Frau abgenommen:


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    Gut, verkabelt werden muss der kleine Verstärker noch. Dazu fehlte mir heut die Zeit, was jedoch nichts am Standort ändert.


    Bin gespannt wie das dann klingen wird und ob sich überhaupt der Fehlerteufel fern gehalten hat...

  • Alles ist verkabelt. Per Amp-Switch den gewünschten Verstärker auswählen und schon kann Film oder Platte gehört werden. Letzteres, ohne dass der Denon AVR hochfahren muss. Er bleibt aus.


    Den Plattenspieler direkt an den Phono Eingang des winzigen Argon. Klingt mit den beiden Teufel Ultima40 durchaus akzeptabel. Sofern man im Kopf hat, dass diese 299,-€ im Paar kosten.


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    Bluetooth klappt auch entspannt, die Kinder hatten sich schon eingewählt. Dies geschah zunächst immer über die Soundbar. Da machen jetzt beide Säulenlautsprecher schon mehr "Alarm" - wenn die Eltern nicht zuhause sind, haha.


    Eine Wärmeentwicklung konnte ich am Amp-Switch in keinster Weise feststellen.


    ...was bei Kinderschokolade & Yogurette oder Kinderriegel & Duplo gilt, trifft übrigens auch auf die Fernbedienung von Teufel & Argon Audio zu: sie haben identischen Gehäuse:


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    :opi:

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