Warfare (2025)

  • Warfare (2025) - IMDb


    Vom Drehbuchautor von Civil War.


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    Basierend auf den Erinnerungen eines damals im Einsatz stehenden Navy-Seals.

    Scheint mir ein wenig Black Hawk Down zu sein. Schauen wir mal.


    Der Film ist bereits fertig abgedreht. Ich habe aber leider kein Veröffentlichsdatum gefunden, nur dass er wahrscheinlich zuerst in Spanien erscheinen wird.

  • Moe

    Changed the title of the thread from “Warfare (2025) - Trailer” to “Warfare (2025 - Trailer)”.
  • Warfare


    FSK 16, 96 min


    Quelle: HD-Strom [Ama.]


    Aloha,


    ein kurzer, wahrer Antikriegsfilm zum Irakkrieg – beklemmende Momente des Häuserkampfes. Es geht bedächtig los, die Sicherheit steht im Vordergrund, aber bei einem zu allem entschlossenen Feind ist diese nicht gewährleistet.


    Der Ton gefiel mir besonders gut: Räumlichkeit, Tiefbass, Schüsse mit Druck.


    Film: 2

    Ton: 2+

    Bild: 2

    Gruß Mickey

    Grundlage meiner Filmbewertungen: Abiturnotensystem 1 – 6 (15 – 0 Punkte)

    Rezensionen und deren Bewertungen beruhen auf der BD-Fassung.

  • Moe

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  • Der Ton gefiel mir besonders gut: Räumlichkeit, Tiefbass, Schüsse mit Druck.


    Film: 2

    Ton: 2+

    Bild: 2


    Der Wertung kann ich mich voll anschließen.
    Schüsse mit Druck sind mir auch positiv aufgefallen.
    Sehr gut kam auch rüber, wenn ein Jet die Position überfolgen hat.

    Zum Film selber:
    Musste Ende der 90er Jahre meinen Wehrdienst machen.
    Waren mal in Wildflecken auf dem Übungsplatz. Da war unser Aufgabe auch, 48 Stunden in einem Gebäude sitzen und die Lage beobachten. Wie man sich dabei fühlt, bringt der Film echt gut rüber.
    Der Rest blieb mir zum Glück natürlich erspart.

    Der Film zeigt sehr deutlich die Grausamkeit von Krieg.
    Ich hoffe, dass uns das immer erspart bleibt.

  • Der Film zeigt sehr deutlich die Grausamkeit von Krieg.

    Ja, definitiv, ist dabei, IMHO, schon grenzwertig. Noch mehr als Civil War, macht der Film keinen Spaß, ganz im Gegenteil.

    War kurz davor ab zu brechen......


    Technisch sehr gut, aber kommt nicht ganz an Civil War ran. Der Film bietet natürlich weniger Schauplätze, keine Szenen für HDR, es spielt Alles im Staub oder innen ab. Die Bildqualität ist schon gut, einige CloseUps sehr scharf, aber Civil War legt die Messlatte hoch, bietet eine noch höhere Schärfe.


    Sound ist die Umhüllung und Verteilung bei den Actionszenen sehr gut, der erste Angriff eine schöne, neue Demoszene. Auch auch beim Ton dürfte CW tw. mehr aussteuern und die Schüsse sind schärfer abgegrenzt.

    Nicht falsch verstehen, gehört mit zu den besten Filmen, ist vergleichbar mit den bekannten Szenen von 13 Soldiers ... oder Criminal Squad 1, aber CW bleibt der Referenztitel.

  • und der Film ist anscheinend von Videobuster zu mir verloren gegangen - wieder mal................. :choler:

    Hätte schon längst im Briefkastenliegen müssen


    Ist zwar nicht das Thema - aber musste raus der frust

  • Ich habe ihn auch gerade auf AppleTV 4K Atmos gesehen.


    Der ist wie Civil War. Den muss man öfter sehen und ich denke er wird dann immer besser.


    Aus der ersten Meinung würde ich sagen, dass Civil War mir insgesamt als Film besser gefallen hat.

    Sound fand ich bei Warfare deutlich besser.


    Den muss ich erstmal verarbeiten.

  • Die Schüsse waren für mich noch druckvoller (das M249 ballert unglaublich).

    Ich habe noch keinen Kriegsfilm mit so einer Wucht bei den Schusswechseln gesehen.


    Es war auch deutlich mehr los (da Szenen mehr und länger) als bei Civil War.

  • Ton ja, aber CW ist kaum zu vergleichen, weil das hier fast ein Kammerspiel ist und CW ganz und gar nicht.

    Gruß Mickey

    Grundlage meiner Filmbewertungen: Abiturnotensystem 1 – 6 (15 – 0 Punkte)

    Rezensionen und deren Bewertungen beruhen auf der BD-Fassung.

  • Wenn ich EINEN Film benennen müsste oder nur einen zeigen kann zeitlich, greife ich immer zu CW. Dynamik, Attacke, Räumlichkeit, Atmoseffekte, Sounddesign. Für mich bietet der alles was ein Referenzton haben muss und in einzelnen Teilen gibt es für mich Filme mit Effekten, die das steigern, aber für MICH ist es Referenzton, weil er einfach alles davon beinhaltet auf sehr hohem Niveau und dazu dann noch das Bild. Empfindet aber sicher jeder anders und auch jede Anlage wird unterschiedliche Stärken und Schwächen haben.


    Wir sollten das aber verschieben, wenn wir weiter darüber diskutieren wollen.

    auch gewerblich als User "Speaker Base" unterwegs

  • Film:

    Tja, was soll ich sagen. Im direkten Vergleich zu Civil War hat mir dieser hier weniger gut gefallen. Dankenswerterweise war er nur rund 90 Minuten lang. Der Film zeigt schonungslos, wie schwierig es ist, mit Verletzten im eigenen Team umzugehen, respektive welche Auswirkungen diese auf die Kampfleistung des Zuges haben.


    Zum Anfang des Filmes geht es noch relativ gemütlich zu, die Intensität wird dann jedoch mehr und mehr und mündet schliesslich im Kampf. Den Zusammenhang, wieso dieser Zug nun in diesem Haus war und was genau seine Aufgabe im Gesamtbild ist habe ich nicht verstanden. Gemäss Wikipedia sollte das umkämpfte Gebiet gesichert werden (dies habe ich irgendwie im Film nicht mitbekommen).


    Im Gegensatz zu Black Hawk Down (2001) - IMDb wird meines Erachtens viel zu viel Zeit auf die Verletzten und deren Behandlung gesetzt. Ja, das ist ein wichtiges und interessantes Thema, ja, Krieg ist brutal und unerbittlich, aber es darf nicht vergessen werden, dass es sich hier immer noch um einen Kinofilm handelt (und keine Dokumentation). Das heisst, einige cineastische Grundsätze müssten zur Unterhaltung dann doch eingehalten werden. Ob der behandelte Stoff genügend für einen unterhaltsamen Film hergibt: Das kann ich so nicht bestätigen. Der Film zieht sich obwohl der kurzen Laufzeit meiner Meinung nach deutlich.


    Der Film dient sicher als Lehrbeispiel, was passiert, wenn militärische Führer nicht mehr führen. Ich war nie in einem echten Einsatz und kann mir nur schwer vorstellen, was alles passiert und finde es absolut nachvollziehbar, dass ein Schock lähmen sein kann. Der Film zeigt aber gut, wie die Lähmung eines Führers den ganzen Zug lähmt. Dies fällt hier im Film umso mehr auf, als dass dann der zu Hilfe kommende Offizier genau das Gegenteil dessen ist. Des weiteren vermisse ich diverse taktische Grundsätze, welche nicht vorhanden waren, oder nur solange, als dass noch Luftunterstützung vorhanden war (zB Blick in die nächste Geländekammer, 360 Grad Sicherung, etc).


    Schlussendlich ist der Film in meinen Augen weit weniger unterhaltsam als Civil War, einige Ausschnitte als Demo für den Ton oder als Lehrbeispiel für die Aufgaben eines militärischen Führers finden sich trotzdem.


    Bild:

    Scharf. Jedoch keine Referenzwürdigen Inhalte. Aufgrund des Settings und des Themas war der Bereich HDR nur mau vertreten.


    Ton:

    Ich teile die bereits gemachten Aussagen zum Ton. Die Schüsse sind kraftvoll, die Surrounds gut beschäftigt und die Soundkulisse im Allgemeinen fand ich sehr gut. Ich persönlich finde die Abwechslung in Civil War besser.

    Hier noch der Link zur Diskussion: Warfare (2025) - Musik- und Filmrezensionen - Heimkinoverein

  • Warfare (Heimkino, 4K Disc, Atmos, OV)


    Ray Mendoza unterstützte Alex Garland bei den Dreharbeiten zu Civil War als militärischer Berater. Daraus entstand die Idee, die Erlebnisse Mendozas aus dem zweiten Irakkrieg realitätsnah zu verfilmen. Und das haben die beiden dann auch so umgesetzt. Hier wird eins zu eins und nahezu in Echtzeit nacherzählt, was Mendozas Einheit im Rahmen eines misslungenen Einsatzes erlebte. Ungeschönt und ohne Hurrapatriotismus und Heldengeschichte zeigt Warfare, was ein Kriegsgefecht bedeutet und dass es drunter und drüber geht, wenn etwas nicht so läuft wie geplant.

    Eine Geschichte, die den herkömmlichen Sehgewohnheiten entspricht, wird nicht erzählt. Fragen zu Hintergründen und den anderen Beteiligten überlässt Garland einmal mehr dem Zuschauer. Bei mir kamen zwangsläufig Gedanken zur zweifelhaften Grundlage des Krieges, der die Seals in diese Lage brachte und zur Situation der Bewohner des Schauplatzes auf. Hier zu nehmen Garland nicht bzw. wenig Stellung, was sie meiner Meinung nach auch nicht müssen, da die Intention, wie bereits erwähnt, das realistische Darstellen des Gefechtes war und nicht mehr.


    Zunächst wird für etwa 20 Minuten die Langeweile gezeigt, die im Rahmen des Observationseinsatzes durchaus Alltag ist. Mir als Zuschauer wurde dabei aber nicht langweilig, da die anspannende Atmosphäre gekonnt übermittelt wird. Als die Lage dann eskaliert, bricht die Hölle los. Bis zum Schluss ist man als Zuschauer dann mitten drin im Gefecht. Die großartige Kamerarbeit sorgt dafür, dass man immer nah dran ist und so die gut gespielte Stimmungslage des Casts wahrnimmt. Sowohl die Anspannung als es ernst wird, als auch die Hilflosigkeit, Überforderung und Panik im Anschluss werden durchweg großartig dargestellt.


    Warfare sieht sehr gut aus. Nahaufnahmen sind gestochen scharf. Der Schauplatz wirkt sehr authentisch, obwohl die Aufnahmen ausschließlich im London stattfanden. Der ein oder andere CGI-Effekt hätte allerdings noch etwas mehr Arbeit verdient gehabt.


    Akkustisch fährt Warfare große Geschütze auf. Kein Wunder, da mit Ben Barker wieder derselbe Tonmann wie bei der Referenz Civil War am Werk war. Sowohl bei den immersiven, direktionalen Effekten als auch im Bassbereich gibt es keinerlei Grund zur Klage. Der hervorragende Ton sorgt zusätzlich zum Gezeigten dafür, dass man von der Atmosphäre förmlich erdrückt wird. Ob es die Musik in der Eröffnungszene ist oder die Kugeln, die einem unmittelbar um die eigenen Ohren fliegen oder der Jet, der nicht nur einmal über den Zuschauer hinwegdonnert, man spürt, dass die Soldaten nicht nur wegen der Umstände mitgenommen sind, sondern auch wegen der immensen audio-visuellen Belastung.


    Warfare ist Black Hawk Down als Kammerspiel. Ohne Pathos, ohne Übertreibung, ohne Lichtblick.


    9/10

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