Antimode VS Audyssey MultEQ XT32

  • Budget wäre schon praktisch, sonst würd ich einfach sagen, für Anfänger im ersten Kino Schuss in Blaue aus Gründen von "Einmal kaufen und nicht ständig auf Ebay rumhängen" der Denon 8500HA, geht auch sehr gut gebraucht.

    OK, dann muss ich hier nochmals genau vergleichen was der 8500 mehr kann was ich brauchen könnte.

    Sonst hätte ich eher in Richtung Denon X6700H (11 Endstufen) oder X4700H (9 Endstufen) geschaut, weil die Xx700 die neuere Generation zu schein scheint.

  • Dann würde ich dir vielleicht zu einem aktuellen Denon oder einem aktuellen Yamaha AVR raten. Willst du denn mit subwoofern starten oder bis zum sba ohne sub weitermachen?

  • OK, dann muss ich hier nochmals genau vergleichen was der 8500 mehr kann was ich brauchen könnte.

    Sonst hätte ich eher in Richtung Denon X6700H (11 Endstufen) oder X4700H (9 Endstufen) geschaut, weil die Xx700 die neuere Generation zu schein scheint.

    Wenns jetzt wirklich aufs Budget ankommt reicht der x6700H, der hat meines Wissen auch die 7.x.4 Auromatik, falls dich Auro interessiert. Die Endstufen sind generell weniger das Problem, wenn da welche fehlen kann man immer welche an den Pre-Outs dazustecken. Spannend ist eher dass man volles 11 oder 13-Kanal-Processing hat für alle Formate, auch auf den Upmixern, da kannst du nichts dazustecken und musst gleich das ganze Gerät tauschen, sollte dir da was fehlen. Ich selber hab mit einem Yamaha Aventage angefangen mit 5.1.2 und war dann enttäuscht. 3D-Sound war mist, von oben kam nie was. Dann den Denon 6500H geholt (weil so günstig im Angebot) und dann kam von hinten nix, 3d Sound auf 5.1.4 war dann aber wiederrum gut. Letztlich hab ich mich jetzt schon geärgert, dass ich an der Vorstufe/AVR versucht habe zu sparen. Ist natürlich meine persönliche Meinung und Erfahrung. Wenn du dir sicher bist, dass die Kanäle bei dir fest sind, kannst du auf jeden den genau passenden AVR nehmen.


    Yamaha ist aber wie Bumblebee schreibt auch eine Option, die kann man auch manuell besser einstellen. Ist aber wieder diese Auro-Thematik, wenn mans nicht braucht ist Yamaha aus meiner Erfahrung klanglich besser als die Denons :)

  • Die Endstufen sind generell weniger das Problem, wenn da welche fehlen kann man immer welche an den Pre-Outs dazustecken. Spannend ist eher dass man volles 11 oder 13-Kanal-Processing hat für alle Formate, auch auf den Upmixern, da kannst du nichts dazustecken und musst gleich das ganze Gerät tauschen, sollte dir da was fehlen.

    Danke dir, das war mir echt nicht klar, dass nicht alle Geräte dann für alle Kanäle das Processing anbieten.

    Heißt das dann, dass selbst der "alte X6500" beim z.B. 5.1 Upmix den Sound nicht auf 5.1.4 oder gar 7.1.4 umlegen konnte? :(


    Yamaha hatte ich schon mal vor meinem jetzigem Onkyo.

    Aber das Einmess-System von Yamaha soll leider nicht so der Hit sein, wenn man das in Foren so liest.

    Aber selbst hatte ich den letzten Yamaha vor ca. 15 Jahren als die DVD noch der Hit war und somit kann ich dazu nix sagen wie es heute ist.

    Sonst würden mir die Yamahas auch optisch sehr zusagen. Finde die sind sehr wertig verarbeitet.

  • Heißt das dann, dass selbst der "alte X6500" beim z.B. 5.1 Upmix den Sound nicht auf 5.1.4 oder gar 7.1.4 umlegen konnte? :(

    Genau, aber ich glaube das bezieht sich nur auf Auro3D und 7.x.4, weil das mehr Rechenleistung für die Kanäle braucht als die anderen Formate. Sitzt man mit dem Sofa recht nah an der Rückwand, dann reicht auch 5.1.4 und du kannst auch einen kleinen AVR nehmen. 7.x.6 kann meiner dann gar nicht, das kann wohl nur der 8500er. Ich weiss aber auch gar nicht, ob das überhaupt Sinn macht in Räumen bis 4-5m Länge und wenn du das nicht brauchst, bist du denke ich mit dem 6700er auf der sicheren Seite was die "günstigeren" Consumergeräte angeht. Es geht natürlich immer teurer, wenn man will mit Arcam, NAD und co.



    Gestern kam auch ein neues Grobi-Video raus, der hat glaube ich einen ähnliches Fall. Denon 4700er, 5.1.4 Setup, keine Lust auf Audissey (daher alles über Dynacord DSPs gelöst), 4 aktvie Subs mit Mini-DSP als DBA eingemessen (selbst ohne Referenzpositionen scheinbar gelungen). Vielleicht ganz gut nochmal zur "Einstimmung" was man so machen kann. Ich denke dann haben wir auch alle Möglichkeiten im günstigen Preissegment durch :D

  • Hi,


    du musst genau hingucken, was der AVR kann.


    5.1.4 oder 7.1.2 aber nicht 7.1.4, also nur eine 9-Kanal-Verarbeitung.


    Der nächste kann zwar 7.1.4, also 11-Kanal-Verarbeitung, aber bei Auro (wenn man denn unbedingt den Upmixer von denen braucht, Diskussionen dazu kannst Du hier an anderen Stellen lesen) kann bei Auro nur 5.1.4, bei den Dolby- oder DTS-Upmixern aber 7.1.4. Die nächste, teurere Stufe kann es wieder.


    Die nächste Stufe wäre dann 7.1.6, also 13-Kanal-Verarbeitung.


    Dann sind die nächsten Unterschiede die Anzahl der Endstufen.


    Ein AVR, wie z.B. mein Marantz SR 6011, hat zwar eine 11-Kanal-Verarbeitung, kann also 7.1.4, hat aber "nur" 9 Endstufen. Für den Anfang reicht ja ein ausrangierter Stereoverstärker um die fehlenden Kanäle zu befeuern.


    Grüße


    Andreas

  • Sonst würden mir die Yamahas auch optisch sehr zusagen. Finde die sind sehr wertig verarbeitet.

    Ganz wichtig... Geh wohin, wo dIe die entsprechenden avrs in der ausstellung haben und mach nen a zu b vgl.. In ruhe anhören... Mir zb wären die yamahas zu analytisch... So ein gerät hält ggf ein paar jahre... :zwinker2: da sollte es auch passen.

  • Ja, A/B Vergleiche machen auf jedenfall Sinn :) Dazu sollte man aber auch noch die eingesetzten Boxen betrachten, ob die einem gefällig genug spielen.


    Aus meiner persönlichen subjektiven Erfahrung verlief es wie folgt: Ich hatte nach dem Umzug den Yamaha Aventage A880 (bevor ich ihn verkauft hatte) und den Denon 6500H hier stehen und habe mit meinen alten Dali Oberon OnWall und den neuen Dali Pahntom 955 (mit dem besseren Hybrid-Hochtöner getestet) und bei verschiedenen audiophilen Tracks verglichen. Ich hab die beiden AVRs in Pure Direct laufen lassen um alle Korrekturen auszuschalten. Bei den OnWalls hab ich dann kaum was an Unterschied gehört, bei den Phantoms hatte ich dann bei intensiven Gesangseinlagen eher das Gänsehautgefühl bei dem Yamaha, beim Denon fehlte mir was. Mit Auro2D hab ich das dann (ohne PureDirect) dann auch über den Denon hinbekommen. Mein persönliches Fazit war dann, dass mir die Denon-Endstufen klanglich nicht so gut gepasst haben und ich immer Auro benötige. Mit der IOTAVX Endstufe (da gibts sicher auch andere, keine Kaufempfehlung, nur eine Erfahrung meinerseits) kam ich dann aber bei den Phantoms wieder auf das Yamaha Niveau über meinen Denon auch im PureDirect-Modus. Ich mag Auro aber es zu benötigen, damit es gut klingt, fand ich dann irgendwie blöd.


    Ist also alles eine Frage des Geschmacks und wie man gerne hört. Ich mag es gerne wenn man sozusagen "luftigere Höhen" hat, das hat mir der Denon jetzt nicht so geliefert aber der Yamaha. Mit meiner Lösung komm ich da aber auch wieder ran. Wenn man also bei Vorstufe -> DSP -> Endstufe frei wählen kann, kann man denke ich im Nachgang immernoch korrigieren. Bei einer 1-Geräte-Lösung, sollte das schon besser direkt passen, wie Bumblebee schreibt und am Besten auf die eingesetzten Lautsprecher. Und man sollte sich beim Händler (oder sogar verschiedenen) einfach mal paar Stunden Zeit lassen bevor man paar Tausend Euro versenkt :)

  • Bumblebee


    bist Du sicher, dass der Verstärker bzw. die Endstufen einen so großen Einfluss haben?


    Ich würde ja eher schätzen, dass der Raum und die Lautsprecher eher den Klang machen. Danach die Abstimmung des AVR bzw. der Endstufen. Dazu gab es erst vor kurzer Zeit (oder läuft die noch) eine Diskussion zum Klangeinfluss bei Endstufen. Ich glaube es war bei Aries Update der Endstufen.


    Dann kommt noch hinzu, dass im Proberaum des Händlers die gleichen Lautsprecher und räumlichen Gegebenheiten sein müssten um den Klang zu beurteilen (zu beurteilen, dass sie ihm gefallen).


    Ich will keinen Einfluss abstreiten, denke nur, dass dies in der anvisierten Preisklasse keine so große Rolle spielt, eher die Bedienung und Ausstattung.

  • Bei Endstufen per se, sehe ich das ähnlich. Bei AVR würde ich ein Sounding nicht ausschließen. Ließe sich über die Pre-Outs aber auch leicht messen.

  • Leute, da bin ich mir ganz sicher. Mit einem neutralen Lautsprecher hört ihr die unterschiedliche klang charackteristik zwischen nem marantz, nem denon und nem yamaha definitiv raus!

  • Da wette ich dagegen, bei absolut identischer Lautstärke an den selben Lautsprechern im gleichen Raum….da wird man im Blindtest kaum einen unterschied raushören.


    Ich lasse mich da gerne überzeugen ;)

    Richtig, aber nur, wenn die LS die Unterschiede auch wiedergeben können. Die Dali OnWall konnten es nicht, die Phantoms aber schon :)

  • Das bestreitet ja niemand. Es stellt sich aber die Frage, wo genau die Ursache liegt und wenn es z.B. durch Sounding im Frequenzgang entsteht, wäre es mit den entsprechenden Einstellungen auch anpassbar. Wenn künstlicher Klirr hinzugefügt wird, wirds natürlich schwieriger aber dann bin ich erst recht beim neutraleren Verstärker (den ich deiner Beschreibung nach eher beim Yamaha erwarten würde). Ich empfand meinen Marantz auch immer etwas "belegter", habe es aber nie gemessen oder genauer eruiert. Sowohl mit dem Denon X4400, als auch mit dem Yamaha CX-A5100 war / bin ich klanglich zufrieden. Der Yamaha hat nur einfach mehr Feuer am Ausgang und ist etwas flexibler, was die Filter angeht.

  • Da würde ich meine Aussage gerne relativieren:


    Den AVR/Vorstufe würde ich eher nach den benötigen Funktionen ( Zahl der gleichzeitig verarbeiteten Kanäle/ komfortfeatures wie apps/ zahl der Endstufen/ selbst Optik) raussuchen als dem zu erwartenden Klang.

  • Vielleicht sollte dslmaster mal ein Kino eines Users besuchen, z.B. wenn einer Audyssey zufrieden benutzt.

    Ich finde, hier wird wieder ganz schön übertrieben… kein Wunder, dass man überfordert ist.

    REW und Filter importieren und so weiter… Denon 8500 und 6700 als „günstigeres“ Gerät. Der kostet ja auch schon 2,8K. :opi:

    Das sind ja schon so ziemlich die Speerspitzen von Denon bei den AVCs.

    Er sollte erst mal ein vernünftiges Setup aufbauen und einmessen mit z.B. Audyssey.

    Hier muss man halt einfach ordentliche Messungen mit einem anständigen Stativ und an den korrekten Punkten machen und nicht mit dem Pappstativ auf der Couch oder der Rückenlehne.

    Dann kommen teils schon sehr vernünftige Ergebnisse raus. Optimieren kann er immer noch, wenn er unzufrieden ist. Spätestens dann sollte man mal über REW nachdenken und/oder ein zusätzlichen DSP für die Subs einbinden. Ein SBA oder ein einzel-Sub kann auch nie überall gleich gut klingen.


    Also meine Empfehlung zur eingangs gestellten Frage. Ein aktueller Denon, den man auch mit der App bzw. mit der komplexeren PC Software nutzen kann, sollte absolut ausreichen!

  • Da muss ich toaotom Recht geben.


    Man(n) driftet immer leicht ab Richtung teuer.


    Ich habe ja auch nur den damals kleinsten Marantz mit Atmos genommen, den es gab. Aus Kostengründen.


    Der Sprung von meinem 2002er Denon 6.1 AVR ohne Einmessung zu diesem mit Audyssey (ohne ie, jeweils mit y geschrieben), noch mit zusammen gewürfelten Lautsprechern, war gigantisch. Audyssey hat es geschafft, dass es sich fast homogen angehört hat. Auch der Bass war deutlich besser. Wir haben nur, nach einer Gegenmessung mit REW, den Abstand der Subs um 1 Meter verändert, damit er zeitlich früher spielt, um das Loch bei der Übernahmefrequenz zu schließen. Danach war vom Frequenzband alles in Ordnung.


    Der miniDSP war dann noch das Tüpfelchen auf dem i und hat den Bass noch etwas besser gemacht. Ich war aber vorher nicht unzufrieden, erst die Veränderung hat gezeigt, dass es noch besser geht.


    Erst danach kamen meine neuen Subwoofer, die jetzt deutlich tiefer spielen und mehr Kraft haben (Pegel können).

  • Hier ging es ja ums Processing, nicht um teuer = besser. Ich habe es aber eben nochmal in einem Artikel gefunden:


    "Wer mit 8K und Gaming nichts am Hut hat, für den zaubert der AVC-X4700H einige Audio-Trümpfe aus dem Ärmel. Ein Highlight ist die Unterstützung von Auro 11.1. War die Wiedergabe von Back-Rear-Kanälen bei Auro-Ton bisher dem Flaggschiff AVC-X8500H vorbehalten, so beherrscht dieses Kunststück nun auch der weniger als halb so teure AVC-X4700H – entweder in 7.1.2-Konfiguration oder unter Nutzung von zwei Pre-outs und einer externen Stereo-Endstufe im 7.1.4-Modus."


    Sieht wohl so aus, dass man mit dem 4700er keine Nachteile mehr hat bei 7.1.4... eine Stereo-Endstufe findet sich ja bei Bedarf, bietet sich dann ja auch an für die Fronts, wenn die was dicker werden. Also wäre das der oben angesprochene "aktuelle Denon" der auch die App kann.

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