DBA vor Trockenbauwand nicht möglich?

  • Sofern ich das richtig gelesen habe, werden die Subgehäuse mit Basotect beklebt, korrekt?

    Was nimmt der gemeine Heimcineast als Dämmmaterial?

    Die Frontwand meines DBAs besteht auch aus einer dünnen Metallständerwand, funktioniert, kann nicht klagen.


    Der gemeine Heimcineast nimmt als billigste Möglichkeit zur Dämmung gerne Steinwolle, wohlhabendere Heimcineasten wechseln gerne zu Schaumstoffen von Aixfoam. Nur ein kleiner Kreis scheut keine Kosten und kauft Basotect. :zwinker2:


    Wie auch immer, Subgehäuse werden außen in der Regel nicht beklebt, manchmal die Frontlautsprecher hinter akustisch transparenten Leinwänden, dies dann eben am liebsten mit Schaumstoffen von Aixfoam, weil es die in schwarz gibt. Wobei die Subgehäuse außen zu bekleben auch kein Fehler wäre, denn nach Umstieg von 2 bodenstehenden Subs auf 12xDBA Gehäuse mit 4,5m² Wandfläche, habe ich nun eben 4,5m² reflektierende Fläche wo vorher Steinwolle an der Wand angebracht war. Ich bemerke dies deutlich am längeren Nachhall, wenn ich am AVR auf Mute drücke. Da war der Ton früher schneller weg. Natürlich nur bei höheren Lautstärken wahrnehmbar.

  • Der gemeine Heimcineast nimmt als billigste Möglichkeit zur Dämmung gerne Steinwolle, wohlhabendere Heimcineasten wechseln gerne zu Schaumstoffen von Aixfoam. Nur ein kleiner Kreis scheut keine Kosten und kauft Basotect. :zwinker2:

    Steinwolle funktioniert sogar besser. Einfach mal etwas suchen / lesen. Strömungswiderstand, Dicke, Wirkbereich etc. spielen da alles eine Rolle.

  • Hallo funky


    Ich will Dir nicht den Ethusiasmus nehmen, dennoch haben einige hier vor 20 Jahren angefangen sich in die Materie "einzuarbeiten" und sind bis heute nicht fertig geworden :shock: Nich weil sie langsam sind sondern gründlich. Und auch heute gibt es noch neue Erkenntnisse ! Also, lass dich nicht entmutigen :dance:

    Es gibt im HK ja u.a. die Themenbereiche:

    • Raumakkustik (Wellenlängen, Reflektion, Nachhallzeit, Schröderfrequenz, Moden, Reflektionen, Diffusor 1D/2D, Absorber, Strömungswiderstand, DBA/SBA/Multisub, Frequenzgang, DSP)
    • Lautsprecher (Impedanz, TSP Parameter, Wirkungsgrad, Frequenzgang, SPL, Klirrfaktor, Directivity, Frequenzweiche, Flankensteilheit, Resonanz, Gehäuse)
    • Verstärker (Leistung, Spannung, RMS, Peak, Class-D oder AB, Verzerrung (THD), Dämpfungsfaktor, Signal-Noise-Ratio, Gainstruktur)
    • Video (Farbräume DCI-P3, BT1886, BT.709, BT.2020, Farbsystem RGB, YUV, HLS, Subsampling 4:2:0/4:2:2, Gammakurven SDR/PQ/HLG, Auflösungen 4k, 2k, HDMI, Bitraten, Bildfrequenzen, Bildverarbeitung Frame-Interpolation, Tonemapping, Lichtleistung lux, Lichtstrom lm, LW Gain, Zoom, Lense shift, Formate 21:9/16:9, Codecs VC-1, H.264, HEVC)
    • Audio (Bitraten, Auflösung, Formate/Container PCM, Kompression/Verlustfrei, Kanäle vs. Objekte, Immersives Audio Atmos/Auro/DTS-X, LS Anordnung, Winkel)

    Jeder einzelne braucht eine Lebenszeit bis zur Perfektion, jedoch darf man auch Spaß dabei haben es einfach auszuprobieren :big_smile:

  • Super, danke für Euer Feedback.

    Wie Moe immer zu sagen pflegt "einfach mal machen" :) Zumindest weiß ich jetzt, dass die Trockenbauwand kein Showstopper ist und ich weiterhin eine DBA planen kann. Auf der linken Seite habe ich noch eine "offene Flanke", da dort die Heizungsanlage steht. Die will/kann ich natürlich nicht zubauen, da man an die Anlage rankommen muss (jährliche Wartung, etc.). Ich werde hierzu aber noch Fotos teilen, sobald ich den Bereich mal aufgeräumt habe und man den Raum wieder erkennt :big_smile:

    Freue mich schon drauf und vor allem nehmt Ihr mir mit Eurem tollen Support die Sorgen, wie ich was umsetzen sollte oder müsste und bringt mich mit jeden Post meinem Traum von einem eigenen HK einen Riesenschritt näher...DANKE!!! :sbier:

  • Wenn nein, kann man mit einer SBA leben?

    Hast du vielleicht überlesen, daher hier nochmal :zwinker2:


    Gerade ein DBA würde ich mir vorher mal anhören, manchen ist es durch die fehlenden Moden zu lasch, auch gehört mMn ein gewisser (evtl. sehr hoher) Anspruch an Klang mit dazu, um diesen Aufwand zu rechtfertigen.

    Ich würde z.B. bei mir kein DBA installieren, der Kostenfaktor, Einstellungsaufwand und Fehleranfälligkeit sind mir zu große Faktoren, mein SBA ist einfach zu konfigurieren und funktioniert für meine "geringeren" Ansprüche hervorragend, nach Einbau eines DSPs letztens hat es untenrum jetzt auch den nötigen Wumms.

    Wie gesagt, darfst du dir gerne anhören.


    Gruß Jan

  • Ja, DBA = Wand.

    Bevor ich mir z.B. drei raumhohe Säulen mit 40cm Tiefe hinstelle, und dazwischen Luft ist, kann man die Gehäuse auch nur 20cm tief machen und die Freiräume werden so schmal, dass man sie gleich mit der Schallwand mit verschließen kann.


    Oder anders rum:

    Eine kompette Wand aus MDF oder MPX mit den entsprechenden Woofer-Ausfräsungen aufstellen und hinten dran die Korpi anbringen.


    Edit:

    Ich sehe darin keinen Overkill.

    Wenn man Subwoofergehäuse UND eine Trockenbau-Wand bauen muss, ist das mindestens genauso aufwändig.


    Und freundlich grüßt

    der Simon

  • Um Euch etwas mehr Transparenz zu geben habe ich meine räumliche Situation mal skizziert. Ich denke, das hilft meinen Ausgangspunkt und Überlegungen besser zu verstehen.


    Aktueller Zustand:



    Der Bereich A ist der Bereich, den ich für mein Vorhaben definiert habe. Dummerweise befindet sich die Heizungsanlage in diesem Bereich und wirkt stark limitierend. Daher habe ich mir überlegt, den Raum etwas zu vergrößern, indem ich ein Stückchen der Kellerdielenwand wegnehme. Das Ganze sähe dann wie folgt aus:



    Die Trockenbauwand (schwarze Wand in der Mitte), die ich einziehen will, dient der Abtrennung des Raumes vom restlichen Kellerbereich. Davor -so war die Überlegung- würde ich dann das Ständerwerk für die DBA bauen.


    Besonderheiten:

    a) den Bereich unter der Treppe (offene Treppe ohne Setzstufen) würde ich weiterhin als Abstellplatz nutzen wollen, allerdings würde ich das soweit "zu machen" und eine kleine Tür einbauen, um dort weiterhin reinkommen zu können. Wichtig wäre auch diesen Bereich so zu zu machen, dass möglichst wenig Sound nach oben dringt.


    b) dieses kleine Stückchen Mauer (ca. 30cm) muss leider dort stehen bleiben, da sich dort der Kasten für die Anschlüsse der Fußbodenheizung befindet.


    Aufgrund der Größe des Raumes habe ich mal eine Sitzreihe mit 4 Sitzplätzen geplant (gewünscht hätte ich mir 6). Um nicht allzu nah an der Leinwand zu sein (linke Wand) habe ich diese in einer Reihe geplant. Vielleicht macht hier ein 2x2-Konzept mit einem Podest mehr Sinn!?


    Die kleine Ecke links unten (76cm) soll als Platz für die Technik (Rack) dienen.


    Sorgen bereitet mir auch der Bereich, in dem die Heizungsanlage steht. Hier kann/sollte ich nicht zumachen, damit man an die Geräte rankommt (jährliche Wartung, etc.). Ich habe mir schon aus lauter Verzweiflung überlegt, ob man den Bereich nicht mit schwerem Theatervorhang zu macht. Ich habe noch keine Lösung...


    Hoffe, das hilft Euch ein wenig Euch die Situation bei mir vorzustellen bzw. besser zu verstehen.


    Freue mich über Eure Feedbacks. :respect:

  • Das sieht schon sehr speziell aus.

    Ich denke dass ein DBA sowohl durch die Heizungsanlage als auch das Treppenhaus nicht optimal laufen wird.

    Ein SBA wäre hier durchaus eine sinnvolle Alternative.


    Moe's Einwand ist durchaus berechtigt.

    Wenn das DBA nicht ideal platziert werden kann und/oder die Mains auch unter 80Hz laufen, ist der Platz für Absorptionsmaterial wichtig.


    Und freundlich grüßt

    der Simon

  • Was ist das für eine Heizung? Gas?


    Besteht die Option die Waschküche nach links zu verlegen und das Kino im rechten Teil zu bauen? Also einfach die eine Wand verlängern und somit einen Raum 3,55 x 5,24 m zu haben?

  • Hi Auro,

    ich denke, dass es ein nicht unerheblicher Aufwand sein würde, die Wasseranschlüsse auf die andere Seite zu verlegen.

    Toll wäre es natürlich, wenn ich ohne größere Umbaumaßnahmen ans Ziel komme ;-)

    Ich weiß nicht, ob ich zu naiv drangehe und meine fehlenden handwerklichen Kenntnisse mir gerade einen Strich durch meine Vorstellungskraft machen, aber ich denke, so ganz hoffnungslos ist es nicht. Ja, es ist nicht optimal, aber man könnte doch:

    - die Idee einer Kombination der Trennwand (Trockenbauwand, schwarze Wand in der Mitte) mit einem DBA aufgreifen, die ich sehr charmant finde. Das bedeutet, nicht eine Wand und dann zusätzlich noch ein Ständerwerk für die Subs, sondern alles in einem bauen.

    -die Seite mit der Heizungsanlage evtl. so "zu machen", in dem man Rahmen baut, wie es der User Penny09 in seinem Threat zeigt (Mein Kellerkino), die dann mit Glaswolle füllt und mit dem schwarzen Stoff bespannt. Diese könnte man dann an Schienen in der Decke aufhängen, sodass man -wenn man an die Heizungsanlage ran muss- sie einfach aushängen kann.

    Stellt sich nur die Frage, ob das zuviel gedämmt wäre bzw. ob man das dann auch auf der gegenüberliegenden Seite machen müsste?

  • Im Bereich der Heizung sollte doch eine Wasserleitung sein die man für die Waschmaschine verwenden kann? Ebenso Strom.

    Ich wollte bei mir damals auch keine Verbindung Kinoraum/Heizraum. Zu mal finde ich den geplanten linken Teil nicht optimal was die Symmetrie der Lautsprecheraufstellung angeht. Was hast due dir denn als Setup vorgestellt? 7.1.4?

    Vielleicht helfen hier auch mal ein paar Bilder vom Raum. Auf der Zeichnung wirkt es für mich jetzt wesentlich einfacher die eine Wand zu verlängern und die Waschmaschine nach links zu stellen, als Wände zu entfernen und mehr neue Wände zu stellen. Ergebnis wäre ein Raum mit, wie ich finde, sehr schönen Abmessungen. Hier könntest du sogar über eine 2. Sitzreihe nachdenken. Du könntest zwei 3er Reihen machen und bei der Raumbreite funktioniert eine 2 x 4 DBA (vorne 4 und hinten 4) sehr gut. Einziger Nachteil wäre in meinen Augen, dass der Beamer dann im Raum wäre. Wenn dich stört, kann man das sicherlich mit einer Hushbox und entsprechender Belüftung gut lösen.

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