JAMES BOND 007: EIN QUANTUM TROST

  • JAMES BOND 007: EIN QUANTUM TROST

    4K-Blu-ray

    Film: 8/10 Punkte

    Der britische Geheimdienst MI6 ist unterwandert von Terroristen, die James Bond als Verräter diffamieren, den es auszuschalten gilt. 007 lässt sich davon nicht beirren und begibt sich auf der Suche nach den Hintergründen nach Bolivien, wo er sogar mit der CIA kooperiert.

    Unter der Regie von Marc Forster schließt Quantum direkt an Casino Royale an. Dabei wird die große Klasse des Vorgängers nicht aufrecht erhalten, bietet für sich allein betrachtet aber solide Unterhaltung.


    4K-Bild: 8/10 Punkte

    Der CinemaScope-Transfer bietet insgesamt einen homogeneren Bildeindruck als sein Vorgänger. Rauschen/Filmkorn sind hingegen allgegenwärtig und haben ihre Ursache im 35-mm-Filmband, das als Aufnahmemedium verwendet wurde. Farben, Kontrastierung und Schärfe sind insgesamt auf einem guten Niveau.

    Auch diese 4K-Version kann sich gegen die alte Filmfassung auf Blu-ray in jeder einzelnen Szenen klar durchsetzen. Sattere Farben sorgen für einen noch natürlicheren Look und dunkle Inhalte besitzen viel mehr Zeichnung.


    Ton: 8/10 Punkte

    Der 5.1-Mix besticht mit ordentlichem Dynamikumfang. In Action-Szenen sind dennoch die Stimmen von Protagonisten und Antagonisten exzellent zu verstehen. Etwas mehr Tiefbass ist auch hier wünschenswert, um vor allem Explosionen noch druckvoller ins Heimkino zu drücken.

  • James Bond 007 – ein Quantum Trost


    FSK 12, 102 min


    Rezi aus dem Jahr 2013


    Aloha!


    Weiter in der Craig-Reihe, auch hier fehlt noch eine Rezension im BD-Faden, deswegen zunächst mein damaliges Fazit aus dem DVD-Beitrag:


    „Ein Quantum Trost“ ist nach „Casino Royale“ erneut ein gelungener James-Bond-Film, der nur leicht hinter seinen Vorgänger zurückfällt. Bestes Popkornkino mit großartigen Aktionsszenen – leider mit 102 Minuten etwas kurz geraten. Ich kann nur hoffen, dass Daniel Craig diese Rolle noch lange bekleidet. Für meine Begriffe hat mit ihm eine ganz neue Ära bei James Bond begonnen, die sich weit von der bisherigen absetzt.


    Ja, das sehe ich auch heute noch so ähnlich, allerdings fand ich „EQT“ dieses Mal weit schlechter als „CR“. Vor allem, weil mir diese schnellen Schnitte in den Aktionsszenen total auf den Senkel gingen. Zum Glück ist dies im Nachfolger wieder anders gelöst. Hoffentlich ein Zeichen dafür, dass diese Tendenz generell abnimmt, alle 1–2 Sek. die Szene zu wechseln, einfach nur nervend.

    Die ruhigeren [Dialog-]Szenen gefallen mir auch in „EQT“ gut, aber inhaltlich ist er einfach viel dünner, der Bösewicht ist blass, es gibt kein großes Untergangsszenario [das fehlte entgegen früherer Bond-Filme aber auch in „Cas. Royale“], die Bondfrauen sind dröge. Einzig „eingeölt“ hat die eine gewisse Attraktivität :D.

    Zudem gefällt mir die Filmmusik und -untermalung [auch fern des Titelstückes] nicht so gut, wirkt alles sehr aufdringlich und plärrend. Das Bild ist jedoch wirklich super, ein Stück schärfer noch als in „CR“.


    Fazit: Dieser Bondstreifen hätte weit besser werden können, wenn die schnelle Schnittfolge und auch die Filmmusik besser gewählt worden wären. Daniel Craig gefällt mir aber erneut sehr gut als James Bond. Der klar schwächste der bisher drei Craig-Bond-Filme.


    Film: 2-

    Ton: 2-

    Bild: 1-

    Gruß Mickey

    Grundlage meiner Filmbewertungen: Abiturnotensystem 1 – 6 (15 – 0 Punkte)

    Rezensionen und deren Bewertungen beruhen auf der BD-Fassung.

  • Für mich der bisher schwächste Craig-Bond.

    Ich hab den Film zwar länger nicht gesehen, aber erinnere mich noch ziemlich gut an Dinge, die mich gestört haben.

    - der erste Szene hatte zwar viel Action, war aber wie ich finde ziemlich verwirrend. Als der Kofferraum aufging kam bei mir nicht der gewünschte Effekt. Ich war eher etwas „Wer ist das noch gleich?“

    - wie er das Bond-Girl trifft ist doch alles sehr convenient

    - der Böse ist irgendwie schwach besetzt. Nichts an dem wirkt irgendwie einschüchternd oder cool. Kommt bei mir gar nicht an

    - auch wenn ich nie so ein Fan dieser „ich schiebe den Mond vor die Sonne und dann geht die Welt unter“ Pläne war, ist der Plan mit dem Wasser in einem armen Land irgendwie schon langweilig. Macht eine gewisse Schweizer Firma nicht das selbe in halb Afrika?

    - diese komische Hinterkopf Foto Technologie war schon witzig. Es will mir leider nicht einfallen in welche Komödie diese Technologie auch benutzt wird…

    - ich hab mich gefragt, wieso sich niemand in Bolivien einfach um das Problem mit dem wasser kümmert. Ich meine, das Militär des Landes könnte dieses Problem sicher lösen, ist ja nicht so, als würde ein Countdown ablaufen und dann wäre irreversibel oder sowas.


    Irgendwie hatten der Bösewicht und selbst Bond nicht annähernd den Charme des vorherigen Films. Auch wirkte alles relativ belanglos.

    Kein Film, den ich nochmal gucken muss und in Kontras zu CR wirklich deutlich schwächer.


    Note: 4,5/10

  • Womöglich ist Spectre als Film nicht besser. Hat auch wirklich viele schwache Szenen, gerade die mit Monica Bellucci waren schwer zu ertragen.

    Auch die Bond-Girl „Liebesgeschichte“ war extrem schwach.

    Vielleicht ist am Ende der unterschied zwischen QoS und Spectre die deutlich bessere Eröffnungsszene und der bessere Schurke.

  • Beim letzten Mal gucken habe ich die Actionszenen vor gespult. Da war es zu ertragen. Der Film war für mich der Anfang vom Ende von James Bond. Mir sagen alle nach Casino Royal nicht zu. Skyfall war der letzte den ich gesehen habe. Als ich gehört habe, daß Sam Mendes auch den nächsten dreht und der Waltz dabei ist, war das Thema Bond für mich erledigt.


    Wenn ich Bond gucken will, gucke ich die Alten, Mission Impossible oder Kingsman.


    Ich muß aber zugeben, daß der Trailer vom neuen mir sehr gut gefällt. Dem werde ich evtl. eine Chance geben. Sollte ja bei Amazon zu sehen sein.

  • Aber in einem Porno ist als Hauptdarstellerin auch keine 70 Jährige mit Adipositas... :rofl:


    Nur um Mal einen Grund zum Vorspulen zu geben.


    James Bond war bisher immer ein Garant für State of the Art Actionszenen.


    Das wurde ab Quantum Trost über Bord geworfen. Und da ich ja schon mehrfach erwähnt habe, daß für mich Sam Mendes keine Action inszinieren kann, scheidet Skyfall somit auch aus. Ich habe auch gelesen, daß bei dem Film danach (keine Ahnung wie der heißt und ich habe jetzt keine Lust zu suchen) die Action auch nicht so dolle sein soll (habe ich zumindest damals in einer Rezension gelesen).


    Aber das ist ja alles wieder Geschmacksache und hier kann jeder seinen eigenen Lieblingsbondsfilm haben.


    Daniel Craig als Bond finde ich übrigens Klasse. Schade das die Filme mir nicht gefallen.

  • Außer den schnellen Schnitten finde ich QoS schon recht gelungen, bildet er doch quasi sowieso eine Einheit mit CR, und zeigt noch den harten, rauen, dreckigen Bond.


    Ab Skyfall wirds dann für Bond völlig unpassend zu persönlich, mit mommy issues, und Spectre setzt dem ganzen die Krone auf mit Brüderchen Waltz, und ALLES davor war von dem eingefädelt, nur aus Rache etc.

    Mist...


    Schlimmer aber noch dass man in Spectre versucht hat, den Roger Moore Bond-Klamauk wieder einzubauen, was überhaupt nicht zu der in den vorigen Filmen aufgebauten Persona Bond passt.

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