Bass Upgrade - Materialverwertung - Neubau

  • Ich habe aus vorherigen Inkarnationen meines "Heimkinos" einige Lautsprecher, die ich gerne weiter verwenden bzw. anpassen oder ersetzen möchte. Vor allem der Bereich Bass bereitet mir Kopfzerbrechen. Vorhanden ist ein 7.x.4 System bestehend aus 7 Visaton Aria 2 MHT und 4 Visaton Aria MHT. Für den Bass gibt es 4 Sub-T25.50 und 1 TL-Sub 30 MkII von Visaton.


    Im neuen Raum ( 4,8m x 3,9m x 2,6m ) soll eine akustisch transparente Leinwand zum Einsatz kommen. Auf Grund des Projektors muss die Front so wenig tief wie möglich gebaut werden.

    Daher möchte ich den Center und die Subwoofer so flach wie möglich hinter die Leinwand bringen. Die Rückseite bietet Platz für 60-70cm Absorption.


    Meine Fragen sind daher:


    1. Kann ich den Center (Aria 2 MHT) bei gleicher Schallwandbreite und gleichem Volumen höher und dafür flacher bauen, mit BR Rohren in die Front verlegt? Oder gäbe es andere Möglichkeiten mit breiterer Schallwand?


    2. Wie kann ich die Basschassis am besten weiter verwenden? Macht es Sinn auf Basis der TIW250XS oder der TIW300 etwas aufzubauen?

    Meine Überlegungen:

    * 2x3 TIW250XS in flache Gehäuse (Volumen?, BR oder GG?) als SBA mit rückseitiger Bedämpfung und evtl. dem TL-Sub 30 MkII an der Rückwand dazu...

    * 2×3 TIW300 in flache Gehäuse (Volumen?, BR oder GG?) als SBA mit rückseitiger Bedämpfung...

    * 12xTIW300 oder 12xTIW250XS als DBA...

    * Ganz etwas anderes...


    Vielleicht bzw. hoffentlich kann mich jemand mit Ideen, Vorschlägen, Tipps unterstützen.

  • Hallo.

    Also grundsätzlich kannst du die Schallwand ändern. Es wird sich dadurch aber akustisch auch was ändern.

    Wenn du das dann wieder berücksichtigen kannst dann sehe ich da kein Problem.


    Die Frage ist ob es bei einer großen Änderung dann nicht gleich was ganz anderes auch werden kann was vielleicht besser passt.

    Wenn Subwoofer system dann ist vielleicht eine SMALL Konfiguration in Summe günstiger und es braucht nicht tief reichende SATs. Also bei Trennung um 80hz braucht es nicht wirklich ein BR Tuning bei 50hz, dann geht CB.


    Bin selbst vom DBA Konzept überzeugt, daher bin ich hier dafür.

    Weil es einfacher ist CB und die Menge sodass der gewünschte Pegel erreicht wird.


    mfg

  • Aber welches Gehäuse passt zu diesen Chassis?

    WinISD empfiehlt Bassreflexgehäuse.

    Da ja eine elektronische Entzerrung vorgenommen wird..(??) sind die TSP Parameter praktisch bedeutungslos.


    Im Grunde gibt es freilich auch besser / schlechter geeignete chassis, aber man kann wie gesagt jedes nehmen dass es "aushält" also fast alle am Markt.


    Das Gehäuse CB muss/soll so groß sein, dass man mit maximaler elektrisch zuführbaren Leistung (viel viel verträgt das Chassis) die maximale mechanische Auslenkung (bzw die gewünschte) schafft.


    In der Praxis wird man etwas drüber liegen vom Volumen.


    Aber das ist das Prinzip dem sehr viele DBAs schon gefolgt sind und es ist ein bewährtes.


    mfg

  • Da ja eine elektronische Entzerrung vorgenommen wird..(??) sind die TSP Parameter praktisch bedeutungslos.

    Ja, es wird auf jeden Fall entzerrt.


    Das Gehäuse CB muss/soll so groß sein, dass man mit maximaler elektrisch zuführbaren Leistung (viel viel verträgt das Chassis) die maximale mechanische Auslenkung (bzw die gewünschte) schafft.


    In der Praxis wird man etwas drüber liegen vom Volumen.

    Ich habe mit WinISD versucht ein wenig zu simulieren. für den TIW300 würde das Programm grundsätzlich ein BR Gehäuse vorschlagen. Wenn man trotzdem CB auswählt, ist das automatisch bestimmte Volumen bei knapp 30 L. Dabei geht aber die Cone Excursion deutlich über Xmax hinaus bei einem Signal mit RMS Power (bleibt aber unter der Xlim Grenze). Um innerhalb der Xmax Grenze zu bleiben müsste das Gehäuse auf ca. 15 L verkleinert werden. Wäre das dann so richtig? SPL sinkt dadurch natürlich deutlich.

  • Wie gesagt es ist ziemlich egal welches Volumen wenn nicht an die extreme gegangen wird.

    Als Faustregel kann man auch Verschiebevolumen x100 nehmen.


    Übliche 12" werden zwischen 30-60l spielen.


    Wenn entzerrt wird dann stimmt auch nicht mehr die Simulation über TSP.


    Was bleibt also übrig?

    Maximal möglicher Pegel bei x zugelassenrn Verzerrungen.

    Das wiederum ist nur relevant bei großsignal, also an den leistungsenden. Und das geben die TSPs gar nicht her, das muss man messen.


    Ich würde also sagen einfach Mal schauen was sich baulich gut ausgeht wenn man dann in die 30-60l fällt Mal kurz per Simulation checken ob es für max. Auslenkung reicht.


    mfg


  • Das schaut ja dann relativ einfach aus, danke für die Info

  • Also Subwoofer in CB sind so ziemlich das einfachste an Lautsprecher dass es gibt.

    Gilt aber nur für den Fall dass man elektrisch entzerrt.

    Ohne diese Entzerrung würde da wenig/kein echter Tiefton rauskommen.


    Es gibt schon ein paar Sachen die man berücksichtigen muss, aber wie man an der Vielzahl an bisher eingesetzten Chassis in DBAs sieht die wirklich gut funktionieren, ist jetzt in der Tat nicht so viel dahinter.


    Gehäuse halbwegs tauglich:

    Wenn möglich keine zu lange Seite (stehwellen im Inneren), halbwegs stabil (Verstrebungen), halbwegs dicht ;),..


    Leistung gibt's heute (seit Jahren) billig, DSPs braucht man für DBA sowieso, ...


    Mfg

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