Welches NAS System verwendet ihr? Datensicherung?

  • Ich war ne Weile off, sieht aber aus als hätte da noch keine drauf geantwortet...


    Ich habe folgende Systeme ausprobiert: Synology, OpenMediaVault und TrueNAS. Bei TrueNAS bin ich hängen geblieben. Läuft mega, hab auch ein zweites System zur sporadischen Sicherung der wichtigsten Dokumente - die werden lokal auch nochmal auf ne 3 TB HDD ausgelagert.


    Zum Thema Schrauben: 8 Stück für 20 Euro find ich sehr happig - die sollten sich für den Preis schon selbst einschrauben können ;-) Spaß beiseite: wenn du ein NAS baust, stell es ohnehin nicht an einen Ort, an dem du in Ruhe sitzen möchtest, die Schrauben machen da wenig Unterschied. Was aber sehr wohl einen Unterschied macht, ist die Rotationsgeschwindigkeiten der Disks. Ich nutze nur noch 5400 rpm statt 7200 rpm. Dafür habe ich mehr Platten (8 in Summe). Mehr Spindeln bringen mehr Performance (was bei einer 1 GBit Ethernetverbindung aber ohnehin nicht der Bottleneck ist). Nur bei 5400 rpm laufen die deutlich ruhiger sowie stromsparender. Und schon bei 2-3 HDDs (bspw. https://www.westerndigital.com…/wd-red-sata-hdd#WD40EFAX) kommst du unter Realbedingungen an deine 110 MB/s vom Ethernet (die HDD kann bis zu 180 MB/s - abhängig von der Anwendung). Also lieber 3x 4TB mit 5400 rpm, schnell genug sind die allemal, dafür laufruhiger und ziehen weniger Saft. Für HDDs gibt es dann noch Wechselrahmen (bpsw. https://www.amazon.de/ICY-DOCK…2CB07KB1GMMX%2CB07356BZSX) Damit kannst du die Disks im Fehlerfall schnell und ohne Werkzeug tauschen, die sitzen sicher im Rahmen und werden obendrein noch gekühlt.


    Ich hoffe, das hilft dir ein wenig weiter.

  • Und damit das Weltbild wieder passt, ich machs genau anders rum, nur mehr Enterprise Platten mit 7200rpm und so wenig wie möglich, also je HDD so groß wie möglich.

    Keine Raids oder Verbunde damit nicht alle Platten laufen müssen nur weil man 2-3 Stunden einen Film schaut.


    Für Daten die schnell da sein müssen, NVME oder alternativ SSD Cache und 10GbE.

  • Und damit das Weltbild wieder passt, ich machs genau anders rum, nur mehr Enterprise Platten mit 7200rpm und so wenig wie möglich, also je HDD so groß wie möglich.

    Keine Raids oder Verbunde damit nicht alle Platten laufen müssen nur weil man 2-3 Stunden einen Film schaut.


    Für Daten die schnell da sein müssen, NVME oder alternativ SSD Cache und 10GbE.

    Kann man auch so machen - ist definitiv auch eine gute Variante. Die HDDs sind bei mir nicht im Standby wegen dem damit verbundenen Start/Stop. Aktuell liegen da noch Bilder, Musik, persönliche Dokumente etc. drauf. Bei mir kommt das aber noch aus der Zeit bevor ich SSDs in das TrueNAS gesetzt habe. Aber das ist das Schöne in der IT: viele Wege nach Rom :-) Wenn ich in 2-3 Jahren umrüste geht es vermutlich in deine Richtung, wenn nicht sogar direkt auf All-Flash (abhängig von den Preisen - aber das wäre jetzt Glas-Kugelei ;-) )

  • Bei mir läuft ein UNRAID mit 8 Platten.

    Wie oben schon geschrieben gefällt mir das Konzept dass es eben kein "richtiges" RAID ist, sondern ein eher lockerer Verbund von Platten (die auch einzeln für sich ansprechbar sind) mit einer (oder zwei) Parity-Platten. Die Platten können unterschiedlich groß sein, bei mir laufen auch noch zwei altehrwürdige 1TB-Platten mit.

    Die Platten gehen nach einer Zeit in den Standby. Die Daten sind so verteilt, dass das kein großes Problem ist - der Großteil der Platten schläft in der Regel.


    Die Parity-Platte muss immer mind. so groß sein wie die größte Platte im Array. Wenn ich also eine Platte austausche/ergänze, ist dies dann in der Regel die Parity-Platte und die alte Parity-Platte wird eine neue Datenplatte.

    Von der Performance bin ich beim Shogun, bei mir laufen alles 5.400er Platten, keine Renner. Reicht für 1GB-Ethernet.

    Zusätzlich steckt noch eine 500GB SSD als Cache im Verbund.


    Ein schönes weiteres Feature von UNRAID ist die Nutzung als VM-Host (KVM). Bei mir laufen auf dem NAS noch einige VMs unter Linux und Windows für verschiedene Zwecke und auch einige Docker-Container.

    Die Images dafür liegen aus Performancegründen auch auf der Cache-SSD.


    So läuft das bei mir seit einigen Jahren sauber und ohne Probleme.

  • Da habe ich mich aktuell auch mit befasst. Ich habe einen Linux-Server, der meine Platten hostet. Das ist ein sehr langsames ASUS Mini-ITX Board, dass aber lediglich 10 W im idle-Modus (also nahezu immer) verbraucht. Ein testweise aufgebauter Rechner mit einem Intel Gold Prozessor zog direkt 25 W. Da ich eigentlich nicht auf große Performance beim Administrieren angewiesen bin, habe ich also beschlossen, das Ding zu behalten und um eine PCIe SATA Karte zu erweitern. Da ich damit aber schlechte Erfahrungen habe, habe ich mal geforscht, welche sich denn unter Linux als zuverlässig erwiesen haben und bin im unraid Forum fündig geworden: https://forums.unraid.net/topi…d-controllers-for-unraid/


    Den Tip mit den Profi-Karten habe ich auch kurz überlegt, aber ich kann den Dingern schon ansehen, dass sie mehr verbrauchen werden, als der restliche PC. ;)


    Daher habe ich mir mal den Tip Asmedia ASM1166 gegönnt, bei Amazon für 42 € zu haben. -> https://www.amazon.de/gp/produ…itle_o00_s00?ie=UTF8&th=1


    Da ich bereits mit dem bisherigen externen USB3 Gehäuse meine Gigabit-Anbindung ausgereizt bekommen habe, wird es mit diesem Controller wohl auch reichen und die Platten wandern endlich in den PC.


    Backup für Multimedia-Daten mache ich kein, denn das hieße ja, zig TB doppelt vorzuhalten. Lohnt meiner Ansicht nach nicht. Wichtige Daten kopiere ich gelegentlich mal auf eine zweite Platte, aber das ist nicht mal 1 TB.

  • Backup für Multimedia-Daten mache ich kein, denn das hieße ja, zig TB doppelt vorzuhalten. Lohnt meiner Ansicht nach nicht. Wichtige Daten kopiere ich gelegentlich mal auf eine zweite Platte, aber das ist nicht mal 1 TB.

    Für die Multimedia Daten mache ich auch kein Backup zumal ich alles in der Hardware vorliegen haben.

    Das System läuft bei mir später auch nicht 24/7.

    Ich schalte die meisten Geräte immer aus und habe trotzdem ein Stromverbrauch wie im Industriebetrieb (ohne Heimkino).

    Für die Privaten Daten Fotos usw. habe ich dreifache Datensicherung mittels einfaches kopieren und die meisten

    Fotos kommen dann noch auf BluRay! Ärgert man sich tot wenn das alles mal weg ist im WorstCase!

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