Obere Grenz-Trennfrequenz SBA/DBA

  • Hallo zusammen,


    ich habe eine Frage zu der oberen Grenz und Trennfrequenz von SBA/DBA.

    Ausgehend von 120Hz oberer Grenzfrequenz des LFE ist der Abstand Chassis ja 1,4m. Somit dürfte der Raum maximal 2,8m breit sein.

    Was ist denn, wenn der Raum 3m breit ist ?

    Lohnt es sich da überhaupt, auf ein 2x3 statt 2x2 Raster zu setzen ?

    Wo werden die meisten SBA/DBA nach oben hin getrennt ?

    Ich schätze jetzt einfach, das die meisten Trennungen unter 120Hz stattfinden und nur wenige LFE Spuren bis 120Hz genutzt werden und in der Praxis somit kein Problem Auftritt ?


    Wie sieht es aus, wenn das rückseitige Gitter wegen einer Türe anders ausfallen muss, z.b. statt auf 1/4 breite sitzt die Reihe links fast im Eck ?



    Gruß Christian

  • Ich schätze jetzt einfach, das die meisten Trennungen unter 120Hz stattfinden und nur wenige LFE Spuren bis 120Hz genutzt werden und in der Praxis somit kein Problem Auftritt ?


    Gruß Christian

    Der LFE hat mit der Trennung der Mains nix zu tun das ist ein eigener Kanal. Die Trennfrequenz wirkt sich nur auf die Tieftonanteile der Lautsprecher aus.


    lg

  • Das ist mir schon klar, das es sich um getrennte Kanâle und Trennungen handelt.

    Ich wollte darauf hinaus, ob es ein Problem werden könnte, wenn der LFE Kanal die 120Hz nicht sauber wiedergeben kann, weil man eben das Raster nicht exakt einhalten kann, wie in meinem Beispiel.


    Wird der LFE Kanal unabhängig von der Front z.B. bei 80Hz mit einer steilen Flanke getrennt, ist es doch am Ende egal, ob das Gitter 120Hz noch sauber wiedergeben kann, da es hier ja schon deutlich leiser ist oder ja nach Abmischung schon nicht mehr genutzt wird.


    Gruß Christian

  • Ich habe meine Meinung dazu ja schon öfters kundgetan:

    Beim LFE ist der Nutzen schon fraglich und denkt man noch an die Trennung der anderen Lautsprecher, muss man aleine dafür schon bis unter die Trennfrequenz den Raum absorbierend gestalten, sonst schlägt deren Modenanregung durch.

  • Für die gleiche Lautstärke brauchen 6 statt 4 Subs kaum mehr Leistung, DSP ändert sich nichts. Somit sind es "nur" 50% Mehrkosten für die Lautsprecher.
    Nicht nur, dass man sich eventuelle Probleme bei schon recht tiefen Frequenzen erspart, durch die 50% mehr Membranfläche lenken die Subs weniger aus, spielen kontrolierter, bieten mehr Reserven für Anhebungen, Spaßkurven.

    Auch wenn der LFE eher selten bis 120hz genutzt wird: Bei der üblichen Trennung der 5 bis 11 normalen Lautsprecher bei 80hz kommt noch ordentlich Pegel bei über 100hz aus den Subs. Solch eine Trennung ist ja nicht absolut, dass bei 81hz der Sub überhaupt nichts mehr bekommen würde. Die meisten AVRs trennen mit 12 bis 24dB pro Oktave. D.h. bei 80hz Trennung liegt das Signal der bis zu 11 andere Kanäle mit -6dB (bis -12dB) bei 120hz auf dem Sub.

    IMHO, wenn man sich schon den großen Aufwand mit einem SBA/DBA antut, sollte man doch nicht gerade hier zu sparen beginnen. Um dann später mit der Abstimmung Probleme zu bekommen, und ev. ein Mehrfaches an Zeit und Kohle zur Kombensation nachher investieren zu müssen.

  • Hättest du eine Skizze zu der Situation? Ist ein anderer Raum als in deinem Wohnkino-strang, oder?

    Eine Skizze werde ich noch erstellen.

    Ich überlege Momentan, ob ich nicht evtl. einen anderen Raum nutze, und diesen dann dediziert für Kino/Musik nutze.

    Dieser ist deutlich kleiner, was am Ende auch günstiger werden sollte.

    Leinwand wäre dann etwa 2,5m breit bei etwa gleichem Sitzabstand, begrenzt durch die Raumbreite von 3m.



    Mankra: Dein Einwand klingt plausibel.

    Bedingt durch die Position der Türe könnte es sein, das ich auf 8" Chassis zurückgreifen muss. Somit ist ein 2x3 Gitter wohl die bessere Wahl. Pegel brauche ich nicht wirklich, da komme ich mit 6x 8" locker aus an der Front.

    Zudem weiß ich da auch schon, welches Chassis ich verwenden würde :byebye:



    Gruß Christian

  • Pegel brauche ich nicht wirklich, da komme ich mit 6x 8" locker aus an der Front.

    Hallo Christian,


    Das sind schon einige so angegangen und als das DBA dann "einrastete" und die Moden weg fielen, kam die Ernüchterung.

    Das ist nur konstruktiv von mir gemeint, weil bei tieffrequenten Filmanteilen einem "zart bestücktem" DBA mit Spaßkurve schneller die puste ausgeht als einem oft lieb ist.


    Welche Chassis hast du denn in Planung, dann könnte man ja mal den max. Pegel Simulieren.

  • Hättest du eine Skizze zu der Situation? Ist ein anderer Raum als in deinem Wohnkino-strang, oder?

    Habe das ganze in SketchUp gezeichnet, um auch die Positionen der Lautsprecher zu prüfen usw.



    Der Raum ist ziemlich genau 3m breit, 6.7m lang und 2.45m hoch.

    Wegen der Türen usw wäre nur eine Ausrichtung mit Leinwand vor dem Fenster möglich.

    Angenommen habe ich eine Leinwand im Format 2.35m x 1m, Bildmitte = Augenhöhe. Oberkante Bild (ohne Rahmen) wäre dann 1.6m und ich müsste 80cm von der Wand unter der Schräg in Richtung Raummitte, um die Leinwand zu stellen.


    Sinnvoll wäre wohl auch nur ein 5.1.2 Setup, mit den Surrounds bei 90-100°

    Bei 110° wäre der SR nämlich dort, wo die Türe ist...


    Edit: Irgendwie fehlt etwas von meinem Text


    Die Türe links unten wird einer "Nische" mit 1.3x1m weichen, welche dann offen ist.


    Macht es hier überhaupt Sinn, auf ein DBA zu setzen ?

    Wäre eine Multisub Lösung evtl sinnvoller ?


    Oder habt ihr gar noch andere Ideen und Vorschläge, was man mit dem Bass in diesem Raum machen könnte ?

  • Macht es Sinn bei nur 2,35m Bildbreite auf eine Beamerlösung zu gehen?

    Nen 86" TV mit immerhin 1,9m Bildbreite bekommst du schon ab 1600€.

    Würde bei dem Raum, wenn schon LW, auf max. Breite gehen.

  • Irgendwie verstehe ich die "Pro TV" Fraktion nicht:beated:

    Geplant sind 235cm Bildbreite und nicht 190cm, schonmal ein gewaltiger Unterschied, abgesehen von den LCR hinter der Leinwand auf einer Höhe.

    Mit einer kleinen LW kauft man sich auch eine hohe Lichtausbeute des PJ ein. Vom Kontrast etc. natürlich mit einem guten TV nicht zu erreichen, aber unter 50.000€ eben auch nicht mit 235cm Breite realisierbar.

  • Die 2,35m habe ich für die Zeichnung angenommen, real würde ich schon auf etwas mehr setzen.


    Ein Beamer ist halt mit der Bildgröße flexibel.

    Mein Wohnzimmer werde ich so planen, das es später für Heimkino genutzt werden kann.

    Da habe ich dann auch mehr Bildbreite.

    Somit macht es für mich schon Sinn, auf einen Beamer zu setzen.


    Bei einem Fernseher käme für mich nur wieder ein Oled in Frage und der kostet in der Größe auch nicht weniger als ein Beamer.

    Das soll hier aber eigentlich nicht zur Debatte stehen.


    Mir ging es dabei aber eher um die Frage, was macht akustisch sinn in diesem Raum ?

    Habe ein wenig mit REW und der Room Simulation gespielt, da kommt man schon auf brauchbare Aufstellungen.

  • Wie oben geschrieben: Wenn schon Beamer und LW, dann auch in groß und nicht nur um die 2m. Habe auch nur 3,4m Raumbreite und eine 3,1m breite LW (die sogar vor/zurück verschiebbar ist).

  • DBA wird schwierig und es sind ganz sicher keine Idealbedingungen. Ich versteh den Grundriß dazu noch nicht. Mit der Skizze kann ich da leider nicht soviel anfangen, da keine Maße der Öffnungen angegeben sind. Was davon sind Innentüren, Wandöffnungen zu Nebenräumen, was Fenstertüren?

  • th_viper


    Es sind jetzt alles Innentüren.

    Die Türblätter sind 82cm breit, das Fenster in der Dachschräge ist 67x130cm groß.

    Die Tür unten kommt vom Treppenhaus, links geht es weiter und rechts in 2 weitere Räume.


    Wandöffnungen gibt es noch keine, die kommen erst noch.

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!