• Ach da blutet mit das Herz im Wohnzimmer viel mehr. Situation ist bissl knifflig. Schauen wir mal. Aber ich bemerke eine zunehmend schwindende Motivation weiter Energie zu investieren, solang es nicht unser ist und die nachbarschaftssituation sich zunehmend auf das Nutzungsverhalten des Kinos auswirkt. Letzter Film lief gefühlt im März :(

  • Nein eher nicht so. In unserem finanziellen Rahmen gibt es meist nur zwei Optionen.


    Neubau auf 500m2 ohne Keller, ohne Werkstatt und Kino was mich auch nicht befriedigen würde oder grosses bestandsobjekt mit Fläche aber Kompromissen oder einem geringen Standard. Interessant wäre ein einfaches Objekt mit Fläche zu einem günstigeren Preis so, dass ich Werkstatt und Kino im Zweifel einfach selbst anbauen kann, oder oder. Kurzum der passende Kompromiss ist noch nicht gefunden und erschlossenes Bauland ohne ein Fertighaus vernichtet im Grunde das Kapital auch.


    Das letzte Objekt war an sich garnicht verkehrt mit externer Werkstatt aber ein notwendiger dachausbau wäre nur möglich gewesen, wenn man es komplett abnimmt, 1m hochmauert und komplett neuen Dachstuhl aufbaut, zudem gab es einen Wasserschaden im Keller und unterm Strich ohne Keller nur 3 zimmer. Jetzt gibt es ein sehr hübsches denkmalgeschütztes aber neu saniertes Objekt aber Raumaufteilung ist grenzwertig und Kino müsste ausserhalb des Hauses in einer Garage aufgebaut werden usw. Wie so oft ein dealen mit Kompromissen, wenn das Budget endlich ist. Und vom Prinzip wohnen wir ja nicht schlecht, so dass ein totales downgrade in einigen Punkten auch keine Option ist. Mit dem was so für uns möglich ist, sind wir bis Anfang 60 in der Finanzierung um auch noch entspannt leben zu können. Das möchte ich nicht auf weitere 10 Jahre ausdehnen oder uns die Option einer verkürzten Arbeitszeit nehmen.

  • Ja leider. Ein Freund hat vor 3 Jahren ein aus meiner Sicht tolles Haus für gute 400k gebaut. Aktuell würde man dafür etwas über 600k auf den Tisch legen. Das schlägt sich natürlich auch auf die bestandsimmobilien nieder. Dank home office vielerlei vergrößern sich die speckguertel auch deutlich spürbar.

  • Ja schade, wo du auch lange überlegt hast überhaupt im Keller zu beginnen - da hätte ich aber auch meine Bedenken.

    Bezahlbare Immobilen finden ist ja schon wie ein 5er im Lotto.


    Als wir vor 14 Jahren mit der Haussuche begannen, war mein erster Gang bei den Besichtigungen meist auch in den Keller um die Abmaße zu checken!

    Das unten ein Kino reinkommt stand vorher fest und war KO Kriterium :)

    Ist "nur" eine Doppelthaushälfte geworden aber mit Top Lage in Berlin und vor allem sind die Räume super geschnitten. Untern Wohnzimmer gleiche Größe für das Kino mit Vorratsraum daneben, der nun auch das Technikrack beinhaltet und von der Waschküche habe ich auch 1/3 assimiliert für Kühlschrank, 40" 'Vorschau' Monitor, Popcornmaschine, etc.


    Kann nur hoffen Moe, dass sich etwas ähnliches auch bei dir ergibt. (wir haben 1,5 Jahre gesucht, bauen wollte ich nicht)

  • Ja leider. Ein Freund hat vor 3 Jahren ein aus meiner Sicht tolles Haus für gute 400k gebaut. Aktuell würde man dafür etwas über 600k auf den Tisch legen. Das schlägt sich natürlich auch auf die bestandsimmobilien nieder. Dank home office vielerlei vergrößern sich die speckguertel auch deutlich spürbar.

    Wahnsinn wer soll das bezahlen, in der Regel wird es dann noch etwas mehr als weniger.

    Dann drücke ich mal die Daumen das es was wird, ab und zu hat man auch Glück!


    Gruß Jörg

  • Hi Moe,


    meine Frau und ich wünschen Euch auch viel Glück. :heilig:


    Wir haben 12 Jahre gesucht bis wir 2016 endlich was gefunden hatten.

    Weder Bauplätze noch die Ruinen von Häuser waren akzeptabel.

    Die Preiße sind jenseits von Gut und Böse, was in den vergangenen 5 Jahre nicht besser geworden ist. :angry::angry::angry:


    Und jetzt habe wir das Problem das der Keller im Sommer sehr feucht ist... :evil:

  • Andreas Beck hat neulich eine gute Anmerkung gemacht.

    Würde man die Immobilie auch kaufen wenn die Zinsen bei 3% liegen. Wenn ja, kann man kaufen. Wenn nein sollte man es lassen.


    Für mich war und ist immer wichtig, dass man noch genug übrig hat um gut zu leben. Ich möchte mich nicht aufgrund einer Immobilie zu stark einschränken. Dafür kann dann ja auch zu viel passieren. Wie schnell sind ein paar Tausend Euro notwendig um etwas zu reparieren, etc.

    Ich habe manchmal das Gefühl beim Thema eigenes Heim setzt bei vielen der Verstand aus. Uns wird so oft eingebläut, dass man fürs Alter mit einer Immobilie vorsorgen soll. Viele vergessen dabei aber, dass sich diese trotzdem auch rechnen muss. Und das bezweifle ich bei den aktuellen Preisen oft.

  • Ja leider. Ein Freund hat vor 3 Jahren ein aus meiner Sicht tolles Haus für gute 400k gebaut. Aktuell würde man dafür etwas über 600k auf den Tisch legen. Das schlägt sich natürlich auch auf die bestandsimmobilien nieder. Dank home office vielerlei vergrößern sich die speckguertel auch deutlich spürbar.

    So billig kriegt man bei Euch noch ein tolles Haus?!? :shock:

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