Das "reasonable compromise" entsteht im Wohnzimmer

  • Nach der User-Vorstellung und dem ersten Planungsthread (Beamer/Leinwand) hier nun mein "Bau"-Thread, in dem ich den jeweils aktuellen Stand dokumentieren und Anregungen/Verbesserungsvorschläge von euch gerne aufnehmen und diskutieren möchte.


    Wie ihr der Vorstellung entnehmen konntet, ist das Thema Kellerkino vorerst gestorben und stattdessen wird es für mich der "akzeptable Kompromiss" ohne div Lautsprecher-Selbstbauten und Endstufen-Türme etc.: nur ein kleines Wohnzimmerkino für 1-3 Sitzplätze (der WAF spielt fast keine Rolle)


    Nach dem Umzug in diese neue Wohnung Ende August 2020, wurden erstmal alle vorhandenen Möbel & Equipment irgendwie in die Fernseh-Ecke reingestellt, so dass es passt. Das hatte noch gar nichts mit Kino zu tun, die vorhandenen Lautsprecher wurden erstmal neben die Tür gestapelt:

    Aber die Planung war ja schon etwas gediehen und kürzlich zahlte sich zudem die jahrelange Suche bei e*** Kleinanzeigen gleich mehrfach aus:dancewithme

    Qobwohl noch nicht alle Kartons ausgepackt waren, sollte es also schon losgehen mit dem Aufbau von Großbild/-Ton:

    Das Sofa wurde verkleinert, umgestellt, Ikea Regale verteilt und Deckenhalterungen montiert. Vorhandene Kabel wurden zusammengesucht und alles erstmal provisorisch aufgebaut, um zu schauen, ob's passt, wie gedacht.

    Heute wurde der letzte Lautsprecher geliefert und so steht das angedachte Setup jetzt in 7.1.2 bestehend aus 5x RB81, 2xRB61 und 2xRB51 + AWM124 Subwoofer betrieben an einem Denon X4300h:

    Wie im anderen Thread erwähnt, warte ich auf eine 16:9 AT-Leinwand eines Forumskollegen aus der Nähe in 2,40m sichtbarer Breite.

    Zum Testen was maximal möglich ist, bzw. zum Überbrücken der Wartezeit habe ich mir ein 21:9-Provisorium in 2,8x1,2m aus Holz und Stoff gebaut und einen sehr günstigen alten Epson geholt.

    Für den Sitzabstand von 2,5m und FullHD ist das aber echt zuviel und da hier auch eine PS4 genutzt wird, wird es zukünftig die o.g. 16:9 Leinwand mit weniger Breite.

    Hier ist auch die provisorische LW zu erkennen:

    In der Front wird eine Holzkonstruktion errichtet, die die LCR tragen soll und an der die Leinwand befestigt wird.

    Soviel zum aktuellen Stand bzw dem Ausblick....

    tbc

  • Danke,

    bislang sind's ja einfach nur 10 Lautsprecher in einem sonst fast leeren Wohnzimmer:zwinker2: da kommt sicherlich noch was (neues Sofa/Sessel, Vorhänge, ggf. Teppich, Maskierung, Absorber,...).

    Wie genau ich Absorber in die Decke integriere, ist noch unklar, genauso bei der rechten Seite. Da steht ja aktuell noch der Fernseher, auf den wir wohl nicht ganz verzichten können/wollen (tagsüber is der Raum sehr hell aufgrund des Giebelfensters).

    Der Kollege, dem ich den Denon abgekauft habe, hat aber noch einiges an Basotect zuhause stehen - dem werde ich sicher noch ein paar Platten und evtl. Eckabsorber abnehmen.

    Zuvor muss mein UMIK aber erst noch zum Einsatz kommen, damit ich mir überhaupt mal einen Überblick über den Raum verschaffen kann. was notwendig ist...

  • Überlegungen zur Front - Wandfarbe, Stoff, Absorber etc.


    Ich überlege gerade, wie man die Front gestalten kann. Bislang ist nur die Leinwand (anderes Format als dieses Provisorium!) mit rundum 7cm schwarzem Rahmen geplant, der Rest ist aktuell weiß.

    Alles schwarz streichen fällt aus!


    Um den Rest um die Leinwand herum zu maskieren (Schräge, Seiten, ggf Boden) Stoffe im Filmbetrieb einfach an Haken einhängen wäre evtl. eine Option :think:


    Dies noch etwas weiter gedacht:

    Wie wär's mit Wänden vor der Leinwand zum Aufklappen? :big_smile:

    Von außen weiß und von innen schwarz bezogene Doppelsteg-/Holz-/Rigips-/was-auch-immer-Platten, halt so ähnlich wie ein solcher Karton. Die Ecken dann mit Stoff "schließen", ergibt vielleicht einen netten Tunnelblick auf die Leinwand. Das Ganze natürlich maximal flach gebaut, damit es nicht zu sehr aufträgt (ich verliere ja eh schon viel Raum):


    Nebeneffekt: man hätte im geschlossenen Zustand die Leinwand inkl. schwarzem Rahmen versteckt&geschützt und im offenen Zustand wäre der spiegelnde TV verdeckt und falls man die klappbare Wand als Absorber ausführt, könnte(!) das ja akustisch vielleicht auch was bringen...


    Habt ihr noch Ideen bzw. kennt ihr ähnliche Lösungsvorschläge aus bestimmten Wohnzimmerkinos, die ich mir diesbzgl. mal näher ansehen sollte?

    Danke

    Jörg

  • :rofl:ja, Andys Neubau hatte ich damals auch verfolgt, aber mir ging es weniger um die besten Wohnzimmerkinos, sondern um die Frage, ob vielleicht schonmal jemand seine Leinwand ähnlich versteckt hat bzw. eine (variable) Maskierung einer Schräge umgesetzt hat.


    Aber OK, Moes kenne ich generell noch gar nicht, da schau ich mal rein...

  • Ach Moe, da ging es mir nicht um die Bewertung irgendwelcher finanziellen Ausgaben oder Technik sonder eher um die Problemlösungen und die irre Fülle an Kreativität :zwinker2:


    Ich komme gerade nicht mehr drauf wer genau das war, aber es gibt hier noch irgendwo einen Thread wo jemand mit ner Markise sein Wohnzimmer verdunkelt (also den Deckenbereich als eine Art Segel)

  • Ideen zur Verdunkelung im Leinwandbereich - Nr. 2

    So, ich hatte ja geschrieben, dass ich den Thread hier auch für Brainstorming und Ideen-Entwicklung nutzen möchte...

    primäre Probleme: das Wohnzimmer ist hell gestrichen und rechts steht ein TV


    Nächste Idee:

    Leinwand bleibt sichtbar und direkt links/rechts daneben kommen Auszüge (mit Absorbern), ein bisschen wie Apothekerschränke, die den Bereich um die Leinwand schwärzen.

    hier in hoch (links) und niedrig(rechts) dargestelt, dazu gleich mehr.

    Hier im ausgefahrenen Zustand:

    Hier mal das Prinzip:

    Das (hier grau gezeichnete) Seitenteil wird parallel zur Dachschrägen mit Schubladenauszügen ausgefahren und kommt dabei gleichzeitig nach vorne und oben.

    Um den Höhenunterschied auszugleichen, fährt das zweiteilige Seitenteil dabei auseinander.

    Verständlich, wie ich das meine?

    Die 5 roten Pfeile könnten Schubladenvollauszüge darstellen, die sich quasi alle gleichzeitig bewegen.

    Man zieht die Ecke oben links weiter nach oben links heraus, bis die Seitenwand vollständig ausgefahren ist...


    Die Idee dabei:

    An der Unterseite der ausfahrbaren Seiten könnte man vorne einen Vorhang befestigen, der (ähnlich wie an der Decke bei Anna&Flo) hier von den Seiten mitgezogen wird und leicht über der Erde schwebt. Alternativ ein breites Rollo, was sich durch die Seitenteile mitgenommen ein-/ausrollt.

    Oben könnte man die beiden Seiten mit einer schwarzen Platte verbinden. Die Konstruktion mit den LCR und der Leinwand wäre also nicht mit der Schrägen verbunden, sondern hier gäbe es eine Lücke, in der die Platte (z.B. leichte Doppelstegplatte) zusammen mit den Seiten rein- und rausfahren könnte.

    :zwinker2: So würde man einen ausfahrbaren schwarzen Rahmen um die komplette Leinwand bekommen, quasi einen Trichter von ca. 75cm Tiefe.


    P.S.: 75cm ist aktuell ca. die Entfernung von Leinwand zu Kniestock bei der gewünschten Leinwandhöhe, daher kommt das Maß


    Fragen:

    • lohnen ca. 75cm für eine ausreichende Kontraststeigerung bzw. Streulichtverringerung oder ist das eh viel zu wenig?
    • Seitenwände als Rahmen mit Absorbern oder schlichte schwarze Wände?
    • Rahmen für Absorber hinten offen oder geschlossene Kästen?
    • :thumbdown:,:thumbup:?
      • was haltet ihr davon?
      • wo seht ihr Probleme, die ich nicht bedacht habe?
  • kannst du einmal den gesamten Grundriss vom Zimmer reinstellen ?

    Vielleicht finden wir dann noch eine völlig neue Idee zur Umsetzung.:zwinker2:

    Danke, aber ich glaube, so viele Optionen beiben hier nicht...

    Das ganze tauschen (Kino&Essbereich) wäre noch eine Option gewesen, aber das wäre mir zu eng geworden (2,45m) und daher wohl nur für einen Sitzplatz ausreichend.

    Hier der Grundriss mit den ca.-Maßen:


    Die richtige Leinwand (Centerstage XD 2,4m auf Alurahmen) ist übrigens da:dancewithme:

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